Wunderschöner Sommer - aber gefährlich fürs Internet-BusinessJa, der Sommer. Wunderschöne Blumen, blühende Sträucher, grünende Bäume, frisches Gras, warme bis heiße Temperaturen und ein strahlend blauer Himmel mit tollem Sonnenschein…

Was natürlich, zumindest für die meisten Menschen, eine der schönsten der 4 Jahreszeiten ist und was einen perfekten (Sommer-) Tag auszeichnet, kann für den Bereich des Internetmarketing, egal womit oder wie genau man im Internet sein Geld verdient, extrem gefährlich sein, wenn man nicht vorsorgt oder entsprechend reagiert.

Denn gerade im Sommer, wenn fast durchgehend nur schönes Wetter ist und man die Freizeit lieber draußen verbringt, als vorm PC und im Internet, kann man aus diversen Berichten und als Internetmarketer aus eigener Erfahrung durchweg herauslesen und erkennen, dass in dieser Zeit die Umsätze drastisch einbrechen (können).

Warum das so ist, wieso also gerade der Sommer so gefährlich für den Bereich Internetmarketing ist und was man dagegen tun kann, sich vorbereiten kann und dieser Gefahr entgegenwirken kann, das möchte ich in diesem Artikel ein wenig erörtern.

In der Regel ist im Sommer immer durchgehend perfektes Wetter, bei dem man lieber draußen in der schönen Natur die warme Sonne und den strahlend blauen Himmel genießen möchte. Vor allem, wenn man nach einem gestressten Arbeitstag nach Hause kommt und wenigstens noch die wenigen bleibenden Stunden nutzen möchte, bis die Sonne untergeht.

Und so war es natürlich auch dieses Jahr wieder. Und in dieser Zeit ist es eben zwangsläufig so, dass der Bereich Internet zwar nicht komplett brach liegt, aber die meisten Menschen, die im Internet ihr Geld verdienen, zum Teil extreme Umsatzeinbußen hinnehmen müssen.

Grund dafür ist natürlich das schöne Wetter und dass deshalb eben die meisten Menschen nicht drinnen vorm PC sitzen wollen und im Internet surfen. Klar gibt es heute die Möglichkeit, die langsam den klassischen Desktop-PC verdrängenden, Notebooks zu nutzen und im Freien zu arbeiten und zu surfen, doch wie es aussieht, bleibt der Computer in dieser Zeit dennoch meist aus.

Was dieses Jahr noch erschwerend hinzukam und die Umsätze teilweise bei manchen Menschen gegen 0 tendieren ließ, war die Fußball WM in Südafrika. Zwar war in Südafrika Winter und teilweise waren die Temperaturen mit durchschnittlich 18 Grad dort auf Herbst-Niveau (aus europäischer Sicht), doch das merkte ja hier in Europa niemand, sodass man als Fußballfan hier das schöne Wetter zum Public-Viewing nutzte oder sich im Biergarten vergnügte.

Wenn der Umsatz plötzlich wegknickt

Erfahrende Internetmarketer, die bereits mehrere (solcher) Sommer hinter sich haben, konnten demnach natürlich schon vorsorgen und hatten sich so auf die Sommermonate vorbereitet, doch gerade Anfänger in diesem Geschäft – egal ob man über Ebay sein Geld verdient, einen klassischen Onlineshop führt oder einfach professionell bloggt – bekamen es plötzlich ganz unerwartet zu spüren, dass die Umsätze bzw. Einnahmen plötzlich wegknickten.

Nicht zwangsläufig kommt man dann sofort auf die Idee, dass der Sommer und das schöne Wetter (dieses Jahr auch noch die WM) damit zu tun haben könnten und so macht sich dann bei Vielen sogar ein wenig Panik breit. Was tun, wenn die Umsätze von einem auf den anderen Monat so drastisch wegknicken? Beruht doch teilweise die komplette Existenz auf der Grundlage Internet-Business!

Jetzt gibt es hier 3 Haupttypen von Menschen, die im Internet ihr Geld verdienen:

Zum Einen der erfahrene Internet-Unternehmer, der vorgesorgt hat und der sich dessen bewusst ist. Dann gibt es den eigentlich erfahrenen Internetmarketer, der aber (wieder einmal) aus Versäumnis oder Faulheit nicht vorgesorgt hat, dann aber genau weiß, woran es liegt und eben einfach Umsatz schleifen lässt und dann gibt es eben noch den dritten Typ:

Wenn das Geschäft plötzlich trotz des Erfolges tot ist

Hier gibt es dann den dritten Typ, den unerfahrenen Internet-Verdiener oder Blogger, der zum ersten Mal auf dieses Phänomen stößt. Dieser Mensch bekommt es erst einmal mit der Angst zu tun und versucht mit aller Gewalt den (eigentlich nicht vorhandenen) Fehler im Business zu finden.

Es wird dies umgestellt, das verändert und jenes „verbessert“ – und dann wundert er sich unter Umständen, wenn es ab sofort überhaupt nicht mehr läuft und er gerät plötzlich nur wegen dem „Sommer-Phänomen“ – trotz des eigentlichen generellen Erfolges, der sich bereits eingestellt hatte – zu dem entscheidenden Brems- und Verhinderungs-Punkt für den Erfolg: Aufgeben!

Er hat nun das Gefühl, dass sein Geschäft tot ist und er am Ende angelangt ist. Was er meist nun macht, ist, dass er trotz des vorherigen Erfolges aufgibt und genau an derselben Stelle angelangt ist, wie der Anfänger, bei dem sich durch das Aufgeben dieser Erfolg erst gar nicht einstellen wird – und das bedeutet das Aus des Online-Business!

Vorbeugen, Erfahrung und fundierter Background helfen das Aus zu verhindern und den Umsatz zu sichern

Ich persönlich habe jetzt ja schon einige (solcher) Sommer hinter mir und so natürlich auch diesen vergangenen – der übrigens immer noch bis in den frühen Oktober hinein recht nett ausklang – zumindest wo ich lebe! 😉

Auch ich konnte im Juni/Juli – und gerade während der WM – wieder einmal für meine Verhältnisse einen doch ordentlichen Umsatzeinbruch feststellen. Und so ging es auch den meisten meiner Kollegen. Ich habe mich zum Beispiel mit einigen Bloggern unterhalten, verfolgte verschiedene „Berichte“ im Internet und unterhielt mich natürlich auch außerhalb des Internets mit Menschen, die u.a. auch in der Internet-Branche arbeiten.

Durchweg alle berichteten über Umsatzrückgänge, mal mehr und mal weniger. Was man aber bei allen durchgehend feststellen konnte ist die Tatsache, dass es für sie nicht allzu schlimm zu sein schien. Und das kann auch ich diesmal wieder bestätigen.

Um eben zu dieser doch positiven Erkenntnis zu gelangen, dass es im Endeffekt nicht so schlimm für einen war, muss man im Vorfeld bereits vorbeugen und sich auf den Sommer vorbereiten. Im Folgenden möchte ich einige Beispiele und Punkte nennen, durch die man der „Sommer-Gefahr“ trotzen kann.

1. (Geschäfts-) Ausgaben drosseln

Gerade, wer noch neu im Internet-Geschäft ist, der hat noch nicht allzu viel finanziellen Puffer, mit dem er die bald kommenden Umsatzeinbußen kompensieren kann. Dieser sollte dann eben kurz vor den Hochsommermonaten (meist Juni/Juli) seine (Geschäfts-) Ausgaben ein wenig bzw. bis aufs Nötigste herunterfahren.

Was so simpel und eine logische Konsequenz zu sein scheint, wird leider oftmals vernachlässigt. Und dann wundert man sich, wenn es in die Hose geht – nach dem Motto „Mich wird es schon nicht treffen…“!

Wer mit der Zeit natürlich einen gewissen finanziellen Background hat, der hat damit natürlich weniger Probleme. Aber es gibt noch weitere Punkte, die verhindern, dass der Sommer allzu schwer reinhaut:

2. Allgemein stabile Einnahmen und Projekte

Ein wichtiger Faktor gegen den „Sommer-Crash“ sind natürlich allgemein fundierte, nachhaltige und stabile Projekte, die immer ordentlich für Umsatz sorgen. Damit kann man dann auch mal 1-2 schwache Monate kompensieren und natürlich fließt dann auch in dieser Zeit trotzdem der ein oder andere Euro.

Wenn es normal läuft, dann wird der Umsatz immer zurückgehen in solchen Zeiten, das bedeutet, man kann natürlich diese Spirale eigentlich nicht aufhalten, denn wenn „niemand“ online ist, dann ist eben auch niemand online, da kann man noch so viele Sonderaktionen veranstalten und dort etwas verramschen – es wird nichts bringen. Daher muss man vorsorgen und aus Erfahrung lernen:

3. Erfahrung und Vorsorge verhindern das Desaster

Wie oben bereits erwähnt, kann fehlende Vorsorge, nicht vorhandener Background und mangelnde Erfahrung zu einem Desaster führen. Nämlich zum kompletten Aus, wie oben beschrieben. Doch wie kann man vorsorgen und wie bekommt man die Erfahrung?

Nun, die Erfahrung kann man nur dadurch sammeln, dass man eben mit der Zeit solche Phänomene durchmacht und immer wieder daraus lernt. Andererseits helfen ja Artikel wie dieser und Erfahrungsberichte von anderen Menschen schon sehr viel weiter.

Vorsorge kann man dadurch treffen – so lapidar es klingen mag – dass man eben versucht, im Vorfeld bereits durch Sonderaktionen, allgemein mehr Engagement und vielleicht höhere, aber im gesunden Maße getätigte, Investitionen, Werbeausgaben und so weiter, eben Mehreinnahmen zu generieren, die einen gewissen Puffer entstehen lassen können.

Nicht alles ist so schwarz, wie es aussieht und fundierte Geschäfte werden von alleine kompensieren

Trotz aller Gefahren im Internet-Business, was den Sommer und schönes Wetter betrifft, möchte ich aber auch aus eigener Erfahrung klarstellen, dass fundierte und nachhaltig stabil arbeitende Geschäfte im Internet meist automatisch das kompensieren, was in den Sommermonaten schwächelte.

Es ist mittlerweile eigentlich allgemein bekannt, dass das Online-Business im Hochsommer immer deutliche Umsatzrückgänge verzeichnen muss. Das ist aber kein Grund zur Verzweiflung und ist allzu normal in der Branche.

Daher möchte ich vor allem Anfängern in der Branche Mut machen, damit diese nicht verzagen und sich davon nicht runterziehen lassen oder gar ans Aufgeben denken.

Ich persönlich habe zwar mittlerweile den nötigen finanziellen Background und stabile Projekte, aber auch ich konnte natürlich gerade im Juni/Juli verhältnismäßig spürbare Umsatzeinbußen feststellen.

Der Unterschied aber hier: Ich wusste, was auf mich zukommen wird und sorgte vor. Ich richtete meine Projekte und mein Handeln danach aus und nutze die Zeit während der WM und Co damit, neue Produkte zu entwickeln bzw. fertig zu stellen und neue Ideen umzusetzen, Kooperationen einzugehen und so weiter…

Warum ich hier davon spreche, dass sich fundierte Geschäfte automatisch kompensieren? Ganz einfach: Es scheint offensichtlich tatsächlich so zu sein, dass die Menschen, die im Sommer den PC und das Internet zumeist meiden, Ihre „Aktivitäten“ im Internet später einfach nachzuholen scheinen.

So konnte ich meinen Gesamtumsatz im August und im September natürlich gegenüber Juli deutlich steigern, aber vor allem auch im Vergleich zum Monatsdurchschnitt – um ca. 32,5% im August und sogar um ca. 98,8% im September. Letzteres bedeutet knapp eine Verdoppelung des Durchschnitts-Umsatzes, was praktisch mindestens einen ganzen Monat kompensiert!

Zwar erfolgt diese Kompensierung erst im Nachhinein, doch wenn man das ja weiß und vorher bzw. während dessen das Ganze ein wenig steuert (s.o.), dann weiß man das ja und kann seine Aktivitäten etc. danach ausrichten.

Natürlich sind das allgemeine Fakten und auch schildere ich die Kompensierung oben mit eigenen Zahlen und selbstverständlich tickt jedes (Online-) Business und jede Branche bzw. jeder Bereich im Internet anders, doch dieser Artikel und die enthaltenen Fakten und Ansätze sollen eine Art Leitfaden geben und vor allem Anfängern Mut machen, dass es durchaus normal ist, wenn vor allem während eines aktiveren und intensiveren Sommers die Umsätze etwas purzeln.

An dieser Stelle würde ich mich sehr freuen, wenn Sie hier Ihre eigenen Erkenntnisse in diesem Bereich schildern würden. Nutzen Sie die Kommentarfunktion, tauschen Sie sich aus und berichten Sie anderen Lesern hier von Ihren Erfahrungen! 😉


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