Wenn Sie mit Ihrem Online-Business langfristig erfolgreich sein möchten, dann bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als mit Ihrem Business zu wachsen.


Und Ihr Business kann nur wachsen, in dem Sie die Reichweite erhöhen, was wiederum nur damit möglich ist, indem Sie Kooperationspartner suchen, mit denen Sie eine Kooperation bzw. Partnerschaft eingehen können.

Und weil Kooperationen so wichtig sind und entscheidend für den nachhaltigen Erfolg, versuchen viele Menschen auf Gebrech und Verderb an solche Kooperationspartner zu kommen und vergessen dabei völlig, dass man sich auch hier an gewisse Spielregeln halten muss und einen bestimmten Grad an Professionalität an den Tag legen muss.

Viele unerfahrene User gehen daher dazu über, sich blind durchs Netz über Suchmaschinen mögliche kooperationsfähige Websites herauszusuchen und deren Betreiber dann wahllos mit vorgefertigten Standard-Mailings anzumailen. Doch gerade durch solche Aktionen findet man i.d.R. erst Recht keine guten und professionellen Kooperationspartner und kann sich im schlimmsten Fall sogar eine Anzeige wegen Spam einhandeln…

Ich selbst bin natürlich auch immer an neuen und lukrativen Kooperationsmöglichkeiten interessiert und suche danach. Auch erhalte ich persönlich immer wieder diverse Anfragen für Kooperationen und viele meiner Kunden schreiben mich an und möchten einige Tipps, wie Sie gute Partner finden können.

Aus diesem Grund habe ich schon viel erlebt in diesem Bereich und kann sagen, dass sehr viel Positives dabei ist, aber auch einiges an absolutem Schmarrn, gerade bei den Anfragen, die ich erhalte, bei denen sofort auf den ersten Blick klar ist, dass hier eine Massenmail rausgeschickt wurde, ohne sich zuvor wirklich gezielt mit mir und meinem Business auseinanderzusetzen!

In diesem Artikel möchte ich aufzeigen, was eine gute, erfolgsversprechende und vor allem professionelle Kooperationsanfrage ausmacht und woran man sofort erkennt, dass jemand Massenanfragen verschickt und es nicht wirklich ernst meint, mit dem was er schreibt!

Ich möchte auf einige Dinge eingehen, die mich schon öfter erreicht hatten und damit zeigen, wie Sie es besser machen und große Fehler vermeiden, wenn Sie auf der Suche nach Kooperationspartnern sind.

Massenmails und fehlende Fokussierung

Ja, immer wieder das leidige aber so wichtige Thema Fokussierung. Aber es ist einfach Fakt, dass es in allen Bereichen des Internetmarketing eines der wichtigsten Faktoren für den wirklichen Erfolg ist!

Und so ist die Fokussierung auch im Bereich von Kooperationsanfragen extrem entscheidend dafür, dass die Anfrage erfolgreich ist. Denn wenn ich als Internetmarketer im Bereich Garten- und Teichpflege eine Kooperationsanfrage bekomme von jemandem, der Hautcreme verkauft, was soll ich von einer solchen Anfrage dann halten? Wäre ein Kooperationswunsch von einem Anbieter von (seltenen) Fischen oder Ähnlichem nicht sinnvoller und sehr viel erfolgsversprechender? Natürlich!

Nicht selten erkennen Sie an einer schlechten, massenhaft versendeten Kooperationsanfrage, dass schon die Anrede ganz allgemein gehalten ist. Also bitte, ist es zu viel verlangt, den Empfänger der Anfrage wenigstens namentlich anzureden?

Wenn eine Kooperationsanfrage schon mit den Worten „Lieber Webmaster…“ oder „Hallo Webseitenbetreiber…“ etc. beginnt, dann ist es eigentlich auszuschließen, dass diese Anfrage wirklich ernst gemeint ist bzw. auch tatsächlich persönlich ist. Der Absender hat sich offensichtlich nicht einmal mit dem Projekt des Empfängers auseinandergesetzt.

Ich selbst bekam vor einiger Zeit eine Anfrage bzgl. einer möglichen Kooperation über meinen Blog und wurde tatsächlich mit „Liebes Webmaster-Team…“ angesprochen. Habe ich als Empfänger da überhaupt noch Lust, mich näher damit zu befassen?

Man wollte sich hier ganz offensichtlich die Arbeit mit der Massenmail ersparen und brachte dann keinen Namen einzusetzen. Aber was ja noch sehr viel interessanter ist und ganz deutlich macht, dass man sich als Absender keinerlei Gedanken darüber gemacht hat, wen man da eigentlich anschreibt ist die Tatsache, dass man einen einzelnen Blogger, der im Blog offen und klar auftritt, als Team anspricht!

Übertreibung und Hochstapelei sind No-Go’s!

Was in einer Kooperationsanfrage überhaupt nicht geht, ist, dass man übertreibt oder gar zur Hochstapelei neigt und übergeht. Wer in der unverbindlichen Anfrage schon die Unwahrheit sagt und mehr aus sich und seinem Business macht, als tatsächlich dahinter steckt, der wird auch später nicht ehrlich sein.

Ganz zu schweigen davon wird es auch spätestens dann auffallen, dass man nicht ehrlich war, wenn die Kooperation läuft oder zu Ende ist und über den prahlenden Partner dann nichts rumkam!

Eine Basis für eine langfristige erfolgreiche Kooperation und den Wunsch beider Seiten, diese fortzusetzen, sieht natürlich ganz anders aus und ist hier selbstverständlich nicht abzusehen.

Ein Beispiel kann ich aus meiner eigenen Arbeit liefern: Es ist schon einige Zeit her, da bekam ich eine Kooperationsanfrage zu einem meiner anderen Projekte. Der Absender schrieb mich zwar persönlich an und es war auch offensichtlich eine ernst gemeinte Anfrage , keine Massenmail, doch leider war auf den ersten Blick klar: Der User macht sich größer, als er ist und dabei wäre es überhaupt nicht schlimm, wäre mal ehrlich, auch wenn man vielleicht über einen eher kleineren Background verfügt.

Der User prahlte mit seinen ach so großen Listen, die er doch habe und zu entsprechenden Konditionen oder einer gewissen Kooperationsbereitschaft würde er diese anschreiben können und seine allgemeine Reichweite wäre extrem hoch, auch würden seine Listen immer extrem gut konvertieren und was nicht alles…

Wie sich nach intensiver Recherche meinerseits herausstellte, handelte es sich bei den ach so großen und tollen Listen um Paidmails, die der User versendet hätte! Und wie „gut“ Paidmails i.d.R. konvertieren, das muss ich Ihnen an dieser Stelle sicherlich nicht erzählen!

Wäre dieser User von Beginn an ehrlich gewesen, hätte man einen Kompromiss bzw. eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung finden können, aber so hat man von Beginn an als Empfänger einer solchen Anfrage keine Lust mehr, überhaupt zu reagieren!

Auch die Spam-Problematik ist hier nicht ganz fern

Neulich schrieb mich ein Leser völlig aufgelöst an, weil er eine Kooperationsanfrage an jemanden geschickt hatte und dieser ihm dann völlig überraschend mitteilte, dass er ihn wegen Spam anzeige und dass er die beiliegende Unterlassungserklärung ausgefüllt und unterschrieben zurückschicken solle.

Ok., die wirklichen rechtlichen Aspekte und die Tatsache, ob diese Unterlassungsklage gerechtfertigt war oder nicht, ist nicht Gegenstand dieses Artikels und liegt nicht in meinem Kompetenzbereich, schließlich bin ich kein Anwalt.

Aber ich ließ mir die Anfrage-Mail meines Lesern von diesem zur Einsicht einmal zusenden, weil ich es schon für eine weit übertriebene Reaktion seitens des Empfängers hielt. Aber ein Blick auf die Anfragemail meines Lesers ließ mich sofort zumindest ein wenig anders denken:

Anstatt eine freundliche und persönliche Anfrage zu senden, in der er sich und sein Business zunächst ein wenig vorstellt, beschreibt was sein Anliegen ist und einfach nett seinen Kooperationswunsch äußert – ohne dabei aufdringlich zu wirken – war es natürlich vom ersten Satz an werbende Mail, die sogar (wahrscheinlich sogar unbewusst) richtig dazu aufforderte, der Empfänger solle sich doch beim Partnerprogramm o.ä. anmelden, also wirklich ein Satz wie „Also tragen Sie sich am besten sofort für mein Partnerprogramm ein…“!

Mal ehrlich: Wenn ein potentieller Kooperationspartner eines nicht will und was generell sehr unprofessionell ist, dann ist das zu etwas aufgefordert zu werden oder gar unter Druck gesetzt zu werden, dass er gefälligst eine Kooperation einzugehen hat!

Solch eine werbelastige und aufdringliche Anfrage geht absolut gar nicht und führt im Extremfall sogar zu großen Problemen wegen Spam! Ob die Reaktion des Empfängers nun angemessen oder gerechtfertigt war oder eben nicht, darüber lässt sich in diesem Fall vielleicht streiten, aber dass es eine absolut unprofessionelle und gefährliche Aktion war, steht außer Frage.

Bleiben Sie ehrlich, persönlich und professionell

Meine wichtigen Tipps an Sie, wenn Sie nach Kooperationspartnern suchen und potentielle Partner anschreiben möchten:

Bleiben Sie in jedem Fall ehrlich zu Ihrem potentiellen zukünftigen Kooperationspartner. Schreiben Sie in jedem Fall eine persönliche und ehrlich gemeinte Anfrage und machen Sie sich nicht größer als Sie und Ihr Business sind – aber auch nicht kleiner! 😉

Versuchen Sie so professionell wie möglich rüber zu kommen, aber vermeiden Sie jegliche Art von werbelastiger Sprache und fordern Sie niemals aufdringlich zu einer Handlung auf.

Beachten Sie immer: Ihr potentieller Partner soll kein Kunde von Ihnen sein und werden, das möchte er auch im Regelfall überhaupt nicht. Sondern er soll im besten Fall ein Partner von Ihnen werden, der Ihre Produkte mit vermarktet oder der anderweitig mit Ihnen kooperiert.



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