Joschka Budach im InterviewGelangt man – über welche Wege auch immer – auf eine Website von Joschka Budach, dann wird man in aller Regel mittels eines Videos und mit einem lockeren “Moin Moin” begrüßt.

Joschka Budach gehört zu den Menschen, die seit Kurzem ganz frisch im Internetmarketing tätig sind und versuchen, sich nun nach und nach zu etablieren.

Doch gerade seine durchaus lockere Art, mit seinen Interessenten zu kommunizieren und die Tatsache, dass er diese auch gerne duzt, scheint in manchen Kreisen nicht so gut anzukommen. Aus diesem Grund kann man wohl jetzt schon sagen, dass Joschka bereits am Anfang seiner “Online-Karriere” für kontroverse Diskussionen sorgt und die Internet-Gemeinde schon ein wenig zu spalten scheint.

Klar kann man darüber sicherlich streiten, ob man es gut und angenehm findet, seine Interessenten und Kunden zu duzen: Die Einen finden es erfrischend und kundennah, die Anderen finden es unprofessionell.

Sicherlich spielt hier das Social Media, in dem es durchaus üblich ist zu duzen, eine nicht unwesentliche Rolle; im Gegenteil: Dort scheint es sogar eher etwas verpönt, wenn man mit einem aus Mancher Sicht trockenen “Sie” kommuniziert.

Es gibt hier sicherlich verschiedene Ansichten und jeder hat das Recht, seine kundzutun und auch beizubehalten. Und selbstverständlich darf man sich auch kritisch äußern, über einen Neuling im Internet-Business, dessen “Gangart” man vielleicht eher nicht mag.

Gerade ganz junge Menschen machen Fehler, ältere im Übrigen auch und absolut jeder – unabhängig seines Alters – lernt immer noch dazu und eben nie aus. Es gibt dann aber auch Menschen, die genau das zum Anlass nehmen, sich nicht konstruktiv kritisch zu äußern, sondern gleich mit der Kelle reinhauen und so wurde Joschka schon ganz früh Opfer von teilweise recht denunzierenden und polemischen Angriffen, die so meiner Meinung nach natürlich auch nicht in Ordnung sind.

Wer kritisch sein möchte und damit auch ernst genommen werden will, der sollte bei seiner Kritik auch immer die Fassung wahren, sachlich und konstruktiv bleiben sowie vor allem Fakten und eigene Meinung strikt trennen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mir Joschka nun geschnappt und ihm ein paar Fragen zu sich und seinem Internet-Business gestellt. Dabei hatte er die Möglichkeit, selbst Stellung zu beziehen und Ihnen als Leser einen kleinen Einblick zu geben.

Was Sie daraus machen, welche Rückschlüsse Sie ziehen und inwiefern Sie die lockere Art von Joschka mögen, bleibt Ihnen selbst überlassen und Sie dürfen sich dazu auch sehr gerne im Anschluss äußern! ;-) Darf ich bitten…

Das Interview

Joschka BudachName: Joschka Budach

Alter: noch 18 Jahre alt (bald 19)

Standort: Hamburg

Ihre Projekte: Derzeit baue ich in verschiedenen Nischen Webseiten auf aber auch in der Internet Marketing Szene bin ich aktiv dabei. Wer Interesse hat, kann sich ja mal auf meiner persönlichen Webseite (www.joschkabudach.de) vorbeischauen.

Kurzlebenslauf:

Da ich noch recht jung bin, kann ich nur den klassischen Lebenslauf erzählen. Tolle Kindheit, Kindergarten besucht, Auslandsjahr in Australien und besuche derzeit die 13. Klasse um in 2012 mein Abitur zu erwerben.

1. Wie bist du zum Internet-Business gekommen?

Eigentlich schon recht früh. Ich hatte schon mit 15 Jahren meinen ersten MAC Computer. Auf diesem habe ich für Myspace Musiker Ihre Musiker Seiten designt und selber gecodet gegen einen sehr kleinen Geldbetrag. :) Mit Ende 16 habe ich dann ein eigenes kleines Modelabel im Internet aufgebaut. Ich habe damals 100 Euro Startkapital von meinem Opa bekommen und alles aufgebaut.

Es hat nicht lange gedauert, dass ich auf die ganzen Verkaufsseiten der “Geld verdienen”-Infoprodukte gekommen bin, da ich nach Vermarktungsstrategien im Internet gesucht habe. Anfangs war ich nur in dem Verteiler von Oliver Pott aber bin auch schnell auf die ganzen anderen Internetmarketer gestoßen.

2. Was hat dich dazu bewegt, dich im Internet selbständig zu machen?

Dieses Geschäftsmodell hat mich echt fasziniert, da man sich ein finanzielles und geografisch freies Leben schaffen kann.

Ich denke so viele Menschen in Deutschland sind unzufrieden mit Ihrem Job und diese haben auch nicht die Möglichkeit aus diesem “Teufelskreis” auszusteigen und von ein auf den nächsten Tag im Internet Geld zu verdienen, denn dies ist ein Business, was man sich langsam aufbauen muss und nicht im ersten Monat so viel verdient, wie in einem normalen Job.

In diesen Kreislauf möchte ich gar nicht erst reinkommen. Deswegen arbeite ich gerade dran mir etwas langfristiges aufzubauen.

3. Machst du das Ganze hauptberuflich oder noch nebenberuflich? Du bist noch sehr jung, machst du noch zusätzlich eine Ausbildung oder hast du eine solche bereits beendet?

Wie gesagt ich bin gerade im letzten Jahr meiner Schullaufbahn, um den höchsten Bildungsabschluss, das Abitur, zu erwerben. Ich leide gerade noch unter einer “Doppelbelastung” – Internetbusiness und Schule. Inzwischen weiß ich gar nicht mehr, was ich “hauptberuflich” mache. :)

Wenn alles gut läuft habe ich mir nach der Schule etwas aufgebaut, wovon ich leben kann und mir die Zeit nehmen kann dieses Business weiter ausbauen zu können. Vielleicht mache ich aber auch eine Ausbildung oder Studium im Bereich Marketing. Das ist abhängig von dem, wie es in den nächsten Monaten laufen wird.

4. Mit wie viel Geld bist du ins Online-Business gestartet?

Mein Modelabel habe ich mit 100 Euro gestartet. Für mein Internetmarketingbusiness habe ich  monatliche Kosten von Hosting, Domain und Autoresponder. Für mich waren die geringen Investitionskosten in diesem Business ein Grund mehr, dort einzusteigen, denn beim Start als Schüler hatte ich nicht viel Geld übrig.

5. Was waren die größten Startschwierigkeiten und wie hast du diese gemeistert?

Ich habe dieses Businessmodel zu lange passiv verfolgt. Meine Startschwierigkeit war einfach nicht anzufangen. Klar dadurch habe ich mir ein großes Wissen angeeignet, aber habe es einfach zu spät angefangen umzusetzen. Aber zum Glück hat es dann im Januar 2011 mit dem Start geklappt. Darüber bin ich auch echt froh und kann jedem nur raten “besser schlecht starten, als nie starten”. Man lernt immer dazu und kann sich später alles verbessern.

6. Wie lange dauerte es, bis du die ersten (finanziellen) Erfolge feststellen konntest?

Im Internetmarketing hatte ich schnell einen kleinen Erfolg. Ich hatte bei einem Giveaway, mit einen kleinen Geschenk, mitgemacht und mir dadurch eine eMail-Liste von 50 Leuten aufgebaut. Dann kam das Web 2.0 Traffic System von Mario Schneider, was ich beworben habe.

Durch ein Mailing an meine kleine Liste konnte ich gleich ein paar Verkäufe machen, die mir langfristig ein wenig Geld gebracht haben. Das war schon ein magischer Moment eine Affiliate Provision auf dem Konto zu sehen. Seit dem Tag wusste ich, dass es wirklich Möglich ist, im Internet Geld zu verdienen.

7. Wie viele Arbeitsstunden steckst du in dein Online-Business?

Aktive Arbeitszeit sind so 3 Stunden pro Tag. Muss gestehen, dass ich dann nochmal eine weitere oder mal zwei Stunden auf Facebook, Youtube und Co. Mich treiben lasse. Aber  lass mich nicht sinnlos treiben. Immer mit dem Ziel mich weiterzubilden, denn das Internetmarketing entwickelt sich so rasant, dass man einfach informiert bleiben muss.

8. Du bist Videomarketer in der Geld verdienen Branche. Erzähl uns doch bitte ein wenig, was das ist und wie deine Arbeit in diesem Bereich aussieht.

Ich nutze in erste Linie Videos um mich selber als Expert zu branden. Ich habe gemerkt, sobald man Video einsetzt, wird man viel mehr wahrgenommen und bleibt im Gedächtnis vom Zuschauer. Videoblogs nehme ich recht spontan auf. Meine Qualität ist nicht die Beste aber ich arbeite dran. :)

Das Wichtigste ist, dass man authentisch rüberkommt und mit Videos das Vertrauen aufbaut. Es kostet schon eine Überwindung Videos aufzunehmen und im Internet zu veröffentlichen. Nach und nach macht es aber immer mehr Spaß und ich bin der Meinung, dass Videos nicht mehr wegzudenken sind auf Verkaufs- bzw. Landingpages.

9. Du hast dich vor allem auf den Bereich Neukundengewinnung durch Videomarketing spezialisiert. Was hat dich dazu bewegt, gerade in diesem Bereich einzusteigen?

Ich habe einige Webseiten erstellt und war auf der Suche nach einer Methode um wirklich qualifizierten Traffic auf meine Seiten zu bringen. In den Staaten bin ich dann auf das Thema „Videomail“ aufmerksam geworden. Ich habe nach einigen Tests gemerkt, dass man damit so qualifizierte Leads und Kunden generieren kann. Das ganze System erkläre ich ja auch auf meiner Webseite www.videomail.info

10. Vor etwa einem Monat hattest du deinen ersten kleinen Produkt-Launch zur Einführung deines Videokurses über Videomail-Marketing. Erst einmal meine Frage: Wie lief dein erster Launch?

Ich bin sehr zufrieden mit meinem ersten Launch. Ich bin doch recht überrascht. Wieder eine weitere Bestätigung, dass das Geld verdienen im Internet wirklich funktioniert. Ich bin echt froh über das Feedback der Kunden und auch die Unterstützung der Affiliate Partner, die sich aktiv beteiligt haben.

11. Soweit ich es verfolgen konnte, war dein Launch natürlich (noch) kein “Hurra-Launch”, was ich sehr positiv sehe. Was macht für dich ein fairer und seriöser Produkt-Launch aus?

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Es kann auch ein fairer und seriöser Produktlaunch sein, wenn von allen Seiten eMails kommen. Es ist wichtig, dass das Preisleistungsverhältnis stimmt und das auch guter Content während der Launch Sequenz preisgegeben wird. Ich denke auch, dass es für meine Entwicklung besser ist einen kleinen Launch zu machen. Gesundes Wachstum ist besser als hoch katapultiert zu werden, denn dann kann man auch schnell wieder fallen.

Anmerkung Alexander Boos: Meiner Erfahrung nach, was auch viele Kommentare zu meinem Launch-Artikel bestätigen, stören sich viele User aber gerade an der Flut an Mails von allen Seiten und weniger an der Preisgestaltung bei Launches. Das zeigt wohl die unterschiedlichen Ansichten dazu… ;-)

12. Konntest du bekannte Internetmarketer für deinen Launch gewinnen, die deinen Videokurs promotet hatten?

Nein konnte ich nicht. Ok das ist natürlich eine Definitionssache wer “bekannt” ist. Hatte 30 Affiliates mit kleinen bis mittleren Listen. Was mich sehr gefreut hat, ist dass die meisten Affiliates zum Launch einen eigenen Blogbeitrag erstellt haben und eigene Newslettertexte geschrieben wurden. Das ist mir auch sehr wichtig. So werden nicht 20 gleiche eMails versendet, was den Empfänger eher verärgert.

13. Dass man auch im großen Stil seriös und “sauber” launchen kann, bewies meiner Meinung nach vor einiger Zeit u.a. z.B. Marcel Schlee. Wie stehst du generell zu Produkt-Launches und vor allem der Art und Weise vieler übertriebenen “Hype-Launches”?

Mich stört das eigentlich nicht. Als Internet Marketer kann man davon nur lernen. Wer Internet Marketer sein will, muss Werbung machen. Und Produktlaunches sind nun mal eine sehr effektive Werbung. Also wer in dieser Branche tätig ist sollte sich nicht beschweren. Das ist meine Meinung.

Und wer trotzdem keine Lust auf diese Mailings hat, kann sich ja immer austragen. Dann verpassen Sie aber vielleicht auch mal wirklich kostenlose Informationen und Tricks. Ich finde man sollte ein gutes Mittelmaß zwischen kostenlosem Content und Werbung finden.

Anmerkung Alexander Boos: Meiner Meinung nach eine gewagte These. “Beschwerden” kommen meines Erachtens eher von einigen End-Nutzern, die ja nicht aus der Szene sind. Sollte es daher ”Ziel” sein, dass sich diese abmelden, wenn Sie keine Lust auf diese Mailings haben!? ;-)

14. Egal ob nun positiv oder negativ: Welche Lehren ziehst du aus deinem ersten Launch und wirst du in Zukunft wieder einen (größeren) Launch durchführen?

Ich muss mich intensiv nochmal mit dem Zahlungsanbieter auseinander setzen. Nur durch die Erfahrung mit ShareIT bei diesem Launch habe ich ein Manko erkannt, was mich vielleicht viel Geld gekostet hat. Ich kenne inzwischen schon eine Lösung für dieses Problem bei diesem Zahlungsanbieter (den ich für sehr gut eigentlich halte) aber werde mich noch weiter über Alternativen umschauen für Zukunftsprojekte.

Anmerkung Alexander Boos: Auch wenn ich jetzt nicht weiß, was du für ein Problem meinst – vielleicht möchtest du uns das noch schildern – kann ich mir angesichts deiner Bemerkung mit dem “Geld kosten” denken, was du meinst:

Das Problem mit der Sperre für Freemail-Anbieter für z.B. Kreditkartenzahlung!? Diese Sperre kann man sich deaktivieren lassen (was bei mir der Fall ist), wenn man länger dabei ist und ShareIT einen kennt und ihm und seinen Produkten vor allem auch vertraut…

Meiner Meinung nach gibt es keine vernünftige Alternative zur Zeit zu ShareIT. Alle “Großen” nutzen ShareIT – ich auch! Das muss zwar nicht immer zwangsläufig bedeuten, dass ein System dann auch tatsächlich das beste ist, aber ganz sicher würden die das nicht nutzen, wenn sie auch nur ansatzweise das Gefühl hätten, damit Geld zu verlieren oder in den Wind zu schlagen.

15. Du besitzt auch ein eigenes “Mode-Label” und zeigst auf einer deiner Websites, wie man durch eigene T-Shirts auch Geld verdienen kann. Was genau steckt dahinter?

Das ist richtig. Ich habe ein System entdeckt, mit dem man einen eigenen T-Shirt Shop ins Netz stellen kann ohne wirklich zu investieren. Mein Wissen darüber möchte ich gerne weitergeben, doch die Nische ist recht klein. Ich warte noch ein wenig ab, bis ich Zeit investiere für ein digitales Infoprodukt in diesem Bereich.

16. Was sind deine Ziele in Zukunft und wo willst du hin mit deinen Online-Projekten?

Ich möchte gerne Internet Marketing hauptberuflich nach der Schule weitermachen. Ich werde jetzt mit einem Partner im SEO Bereich zwei große Nischenprojekte starten. Dabei werde ich bestimmt viele Erfahrungen sammeln, die ich in der Internetmarkting Nische auch teilen möchte.

17. Sind in naher/ferner Zukunft noch weitere Projekte geplant?

Also Online habe ich einige Projekte im Kopf. Aber alles zu seine Zeit. Es würde mich dann in Zukunft auch mal reizen in der Offline Welt ein Unternehmen zu starten. Ich lerne gerade echt tolle Menschen kennen, mit den ich in Zukunft bestimmt zusammenarbeiten werde. Also seit gespannt. :)

18. Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften, die man mitbringen muss, um im Internet erfolgreich zu sein?

Durchhaltevermögen, Zeitmanagement und die Fähigkeit Menschen helfen zu wollen. Ich merke immer mehr, dass wen ich kostenlos Menschen bei einem Problem helfen kann, dass es irgendwann 10-fach zurück kommt. Das ist das Internet Karma. :)

19. Was möchtest du meinen Lesern allgemein noch mit auf den Weg geben? Wie kannst du den Usern Mut machen, die den Schritt ins Internet bisher noch nicht gewagt haben?

Einfach anfangen. Starte deinen ersten Blog. Überwinde dich, dich selbst im Internet zu präsentieren. Es kann nur besser werden. :) Einfach starten. Wie sagt Ernst Crameri so schön “Handbremse lösen und Vollgas geben”.

20. Vielen Dank an dieser Stelle für das Interview! Nachfolgend hast du nun die Möglichkeit, dein Haupt-Projekt oder Haupt-Produkt genauer vorzustellen… ;-)

Ich habe zu danken, dass ich mich hier präsentieren darf. Wer mehr über mich erfahren will, sollte einfach auf meiner Webseite joschkabudach.de vorbei schauen…

Vielen Dank für das Interview Joschka!

So, dann trotzdem nochmal vielen Dank, Joschka, für dein Interview hier und ich wünsche dir noch weiterhin viel Erfolg im Internet. Ich würde mich nun anschließend sehr freuen, wenn Sie Ihre Meinung zu Joschka hier kundtun würden.

Wie immer freue ich mich auf eine hoffentlich rege, jedoch konstruktive und anständige Diskussion. Ich weiß, wie ich am Anfang hier bereits angesprochen hatte, dass Joschka jetzt schon in einigen “Kreisen” recht kontroverse Diskussionen anstößt; hier haben nun alle Seiten die Chance, “sauber” ihre Meinung zu äußern! ;-)

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