Auswertung der Mini-Umfrage zur Länge meiner ArtikelVor fast 3 Wochen hatte ich im Artikel „Was denken Sie über die Länge meiner Artikel?“ eine kleine Mini-Umfrage gemacht, um herauszufinden, was Sie als meine Leser vor allem von der Länge meiner Artikel halten.

Wer mich kennt und auch schon länger liest, der weiß, dass ich gerne viel und lang schreibe, wenn ich der Meinung bin, dass es angebracht ist und auch dem Informationsgehalt eines Artikels bzw. einer Sachlage dient.

Aber weil in der Vergangenheit immer wieder mal Stimmen hier im Blog laut wurden, meine Artikel wären teilweise doch arg lang, sah ich mich dazu motiviert, diese Mini-Umfrage zu machen. Heute, nach fast 3 Wochen, habe ich die Umfrage und vor allem auch die darauf folgenden Kommentare analysiert sowie ausgewertet und möchte diesen Artikel nun dazu nutzen, die Ergebnisse und mein Fazit aufzuzeigen.

Dabei scheint das Ergebnis auf den ersten Blick ziemlich ausgewogen und nicht wirklich eindeutig, bei näherer Betrachtung und unter Einbeziehung der Kommentare einiger Leser scheint sich jedoch eine Meinung dann doch eher durchgesetzt zu haben.

Im Folgenden möchte ich auf das allgemeine Ergebnis der eigentlichen Umfrage kurz eingehen und darüber hinaus zu einigen Kernaussagen und Meinungen aus den Kommentaren Stellung beziehen. Zum Schluss werde ich kurz noch mein eigenes Fazit dazu präsentieren und wie ich in Zukunft hier bloggen werde.

Auswertung der allgemeinen Mini-Umfrage

Wie Sie am folgenden Abbild erkennen können, haben zum Zeitpunkt dieses Artikels hier immerhin 83 Leser aktiv teilgenommen und abgestimmt. Wie ich finde ist das schon ein recht guter Wert, wenn man bedenkt, dass ja sowieso bei einer solchen Umfrage nie jeder teilnimmt und einigen Lesern ist es vermutlich auch egal. 😉

Auswertung der Mini-Umfrage zur Länge meiner Artikel

Jedenfalls scheint die Umfrage laut diesem Ergebnis hier recht ausgeglichen zu sein, was die Tatsache bestätigt, dass immerhin 43% aller teilnehmenden Leser mit der mit der Länge meiner Artikel zufrieden sind, weil sie gerne ausführliche Artikel lesen.

Dass meine Artikel in der Regel recht lang sind, war von vorneherein klar und stand eigentlich zu keinem Zeitpunkt zur Debatte. Immerhin aber auch 34% der teilnehmenden Leser gaben an, dass sie sich aufgrund der Länge eher kleinere Artikel-Serien wünschen würden.

Dieser Wert liegt zwar ganze 9% hinter dem Gewinner, ist aber mit immerhin 34% keinesfalls zu vernachlässigen. Also kann man prinzipiell hier von einem recht ausgeglichenen Ergebnis sprechen. Doch wie sieht es bei den immerhin 48 abgegebenen Kommentaren aus, wenn man zumindest meine Antwort-Kommentare einmal mit berücksichtigt?

Auswertung der abgegebenen Kommentare der Leser

Neben dem eigentlich fokussierten Aspekt der Länge meiner Artikel gab es neben allgemeinen Kommentaren aber auch durchaus einige Kommentare mit Kritik, aber auch konstruktiven Vorschlägen zur Verbesserung.

Auf diese Kommentare und ihre Aussagekraft bzgl. der eigentlichen Umfrage möchte ich im Folgenden ebenfalls kurz eingehen:

Zieht mal die Kommentare erst einmal ausschließlich aus Gesichtspunkten der Länge meiner Artikel in Betracht, dann sieht das oben aufgeführte Ergebnis schon ganz anders aus. Hier steht es zum Zeitpunkt dieses Artikels schlappe 17:2 dafür, dass die Artikel im Prinzip so ok sind und quasi alles beim Alten bleiben soll.

Aber es gibt auch Kommentare, die nicht nur allgemein auf die Länger der Artikel eingehen, sondern auch auf die Inhalte, die Struktur und den Aufbau, was natürlich auch sehr nützlich für mich ist. Darüber hinaus gab es aber auch Kommentare, deren Inhalte sich teilweise widersprachen oder deren Thematik eher gespaltene Meinungen zutage brachte.

Auf diese Kommentare möchte ich nun ebenfalls noch eingehen und Stellung beziehen.

Artikel auf der Startseite anteasern

Ein Leser machte den Vorschlag, dass ich die Artikel auf der Startseite alle anteasern sollte und dann einen Link zum Weiterlesen setzen sollte. Dieser Kommentar – der erste übrigens – hat mich dann doch insofern sehr gewundert, weil ich ja eigentlich genau das seit Beginn des Blogs tue.

Die aktuell letzten 7 Artikel werden auf der Startseite des Blogs angeschnitten und interessierte Leser können diese dann komplett weiterlesen, indem Sie auf den entsprechenden Link klicken.

Wenn ich auf einen Artikel bereits über meinen Newsletter verweise, dann passiert ebenfalls genau das: Ich schneide den entsprechenden Artikel im Newsletter kurz an und verweise dann über einen Link auf den kompletten Artikel, damit interessierte Leser dort weiterlesen können.

Einzigartiger und selbstverfasster Content

Einige Leser brachten zum Ausdruck, dass besonders die Tatsache gefällt, dass meine Artikel weder kopiert noch fremdgeschrieben sind, sondern einzigartig und vor allem aus meiner eigenen „Feder“ stammen.

Das ist auch meiner Meinung nach das Wichtigste bei einem Blog. Da ein Blog so oder so auch heute immer noch eine Art Online-Tagebuch und ein Kommunikationsmedium zwischen sich und seiner Zielgruppe bedeutet, muss dieser auch vom Blogger selbst verfasst und geführt werden.

Dass die Artikel dabei einzigartig sein müssen und kein doppelter Content entstehen darf, finde ich persönlich als selbstverständlich, denn sonst kann man das Bloggen auch sein lassen. Ganz zu Beginn wurde ein Artikel hier aus dem Blog bereits 1:1 geklaut und woanders veröffentlicht, was natürlich ein absolutes Unding ist. Dieser Blog existiert heute übrigens nicht mehr…

Gespaltene Meinung bzgl. Wiederholungen von Sachverhalten

Ein Thema scheint einige meiner Leser wohl in ihrer Meinung etwas zu spalten. Dabei schrieb ein Leser, dass ihm nicht gefällt, dass ich hier und da bestimmte Sachverhalte innerhalb eines Artikels an gewissen Stellen wiederholen würde. Seiner Meinung nach sei das nicht gut und er schreibt:

„Du neigst häufig dazu, den selben Sachverhalt mehrfach, immer wieder mit anderen Worten darzustellen. Wenn man dann den Artikel liest, hat man immer wieder das Gefühl, das hatte ich doch eben, einen Absatz höher, schon einmal gelesen.“

Das ist absolut in Ordnung, wobei die Meinung eines weiteren Lesers deutlich macht, dass das immer auch eine individuelle Betrachtungsweise ist. Er schreibt:

„Was mir richtig auf den Zeiger geht, das sind die Verkaufs-Seiten und Marketing-Briefe amerikanischer Art. Die sind so langatmig geschrieben, dass es schon aufdringlich wird. Am Ende weiß der Leser gar nicht mehr, was eigentlich am Anfang stand.“

Genau das zeigt, dass es hier und da durchaus notwendig ist, bestimmte Sachverhalte innerhalb eines Artikels auch später im Verlauf nochmals zu erwähnen, damit der Leser im Thema bleibt, vor allem wenn sich neue Aspekte dann darauf beziehen, was zuvor bereits geschrieben wurde.

Diese Diskrepanz macht dann eben notwendig, dass man als Blogger für sich selbst überlegen muss, was man persönlich möchte – und das habe ich auch…

Gespaltene Meinung auch bei den Headlines

Auch das Thema Headlines und deren Einsatz spaltet offensichtlich einige Leser ein wenig. Während einige Leser schreiben, dass Sie sich mehr Unterüberschriften innerhalb der Artikel wünschen, gibt es hingegen andere Leser, die genau das extra positiv erwähnen.

Auch hier gibt es wieder Spielraum für eigene Überlegungen für mich, wie ich in Zukunft vorgehen werde. Vielleicht kann man ja auch einige Ansätze daraus bereits hier in diesem Artikel erkennen.

Vorschlag professionelle Texter zu engagieren

Besonders lustig – mit Verlaub, sorry – fand ich den Kommentar von „ich“, der den Vorschlag machte, professionelle Texter zu engagieren, um die Artikel zu verfassen. Er schreibt:

„…ich denke, wer genug Geld verdient sollte sich professionelle Texter leisten.“

Also davon abgesehen, dass ich es – wie oben bereits erwähnt – für absolut wichtig und unumgänglich halte, dass ein Blogger in seinem Blog selbst schreibt, bin ich weiter der Meinung, dass gerade der unverwechselbare Schreibstil eines Bloggers diesen erfolgreich und lesenswert macht. Und da ich immer wieder viele Zuschriften bekomme, was die Kommentare hier dazu teilweise ja bestätigen (s.o.), dass gerade das meinen Lesern gefällt, werde ich einen Teufel tun und für meinen Blog Texter engagieren. 😉

Ja, das schreibe ich selbst als Texter! Wer mich selbst engagiert, der weiß wie ich schreibe und weiß das zu schätzen und wer mich hier liest, der weiß das ebenfalls. Es gibt durchaus bekannte Marketer und Blogger, die regelmäßig Content einkaufen und von fremder Hand schreiben lassen. Das kann jeder machen, wie er möchte und ich verurteile hier niemanden – gerade selbst als Texter – aber meiner Meinung nach hat das in einem Blog wenig verloren.

Bei Verkaufstexten, Lehrmaterialien, statischen Websites usw. ist das aus meiner Sicht etwas ganz anderes. Auch wenn man sich hier und da auch mal einen Blog-Artikel schreiben lässt, dann ist das absolut in Ordnung.

Aber im Kern sollte die Seele eines Blogs (und dessen Bloggers) doch immer noch gewahrt und erkennbar bleiben.

Mein Fazit und wie es in Zukunft wird

Ich habe mir durchaus einige Gedanken darüber gemacht, wie ich das Umfrageergebnis, aber vor allem auch die verschiedenen Kommentare und Vorschläge für mich umsetzen kann und wie ich in Zukunft meine Artikel gestalten werde.

Was allgemein die Länge der Artikel betrifft, werde ich auch in Zukunft so schreiben, wie bisher. Und wenn ein Artikel dann auch hier und da mal wieder etwas länger wird, dann ist das eben so.

Wichtig ist mir dabei aber zu jeder Zeit, dass auch die Information dementsprechend vorhanden ist und dass der Mehrwert für die Leser zu keiner Zeit verloren geht. Deshalb werde ich zwar weiterhin längere Artikel schreiben, aber auch darauf achten, dass ich es nicht übertreibe.

Deshalb werde ich in Zukunft genauer prüfen, ob eine Aufteilung in mehrere kleinere Artikel-Teile (Artikel-Serie) sinnvoll ist oder nicht und dementsprechend dann handeln.

Ansonsten werde ich auch in Zukunft die Artikel auf der Startseite anteasern und durch einen Link auf den kompletten Artikel verweisen, damit sich interessierte Leser ausführlich informieren können.

Darüber hinaus werde ich ebenfalls künftig weiterhin ausschließlich eigene und einzigartige Artikel veröffentlichen, die prinzipiell in meinem bisherigen Stil verfasst sein werden. Hierfür werde ich gewiss keine externen Texter engagieren, sonst würde ich mir zusätzlich auch mein Hobby und den Spaß am Bloggen nehmen.

Natürlich finde ich auch durchaus Gastartikel usw. sehr nützlich und sinnvoll, aber diese werde ich dann natürlich auch immer als solche Kennzeichnen, weil es schon alleine gegenüber dem ursprünglichen Autor unfair und verwerflich wäre, dies nicht zu tun.

Was die Wiederholungen an bestimmten Stellen in einem Artikel betrifft, werde ich auch diese so prinzipiell weiter einfließen lassen, weil ich der Meinung bin, dass es dazu beiträgt, dass der Leser den Faden gerade bei etwas längeren Artikeln nicht verliert.

Aber dennoch werde ich an den entsprechenden Stellen künftig versuchen, noch genauer abzuwägen, ob eine Wiederholung wirklich Sinn macht oder eben doch nicht. Das ist ein Lernprozess, den auch ich im Verlaufe weiterer Artikel beschreiten muss, was auch sicherlich nicht von heute auf morgen funktionieren kann und wird.

Ein ganz wichtiger Punkt ist das Thema mit den Headlines. Auch dieses war ja durchaus eher gespalten. Obwohl ich persönlich der Meinung bin, dass ich eigentlich in ausreichender Form Unterüberschriften einfließen lasse, versuche ich in Zukunft auch diesen Sachverhalt an entsprechenden Stellen gründlicher zu prüfen.

Alles in allem scheinen meine Leser mit meinen Artikeln und dem Blog an sich ja sehr zufrieden zu sein, was mich natürlich sehr freut. Wie hier auch schon mehrfach in diversen Kommentaren erwähnt wurde, kann man es sowieso nie jedem recht machen, aber das war mir auch vorher schon klar.

Ich wollte mit der Mini-Umfrage in Erfahrung bringen, wie zumindest die meisten meiner Leser denken und ich glaube, das ist mir schon gelungen. Trotzdem bin ich natürlich (auch weiterhin) immer für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik offen und werde das ein oder andere in Zukunft sicherlich nach und nachumsetzen und einfließen lassen.

PS: Auch dieser Artikel ist doch wieder recht lang geworden… aber was soll’s, dann ist es eben so! 😀


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