Eingesperrte Besucher konvertieren nicht!
Foto: © Didi01 / pixelio.de

Als ich im Mai diesen Jahres das erste Mal die Kategorie Kurzmitteilungen hier eingerichtet hatte und den ersten Beitrag dazu schrieb, dachte ich eigentlich, dass fortan viele kleine Info-Artikel folgen würden.

Mein Ziel oder Vorhaben war es damals, in dieser Kategorie kurze Ankündigungen oder kleine Infos zu posten, die nicht weiter ausgebaut werden müssen. Doch so kann man sich irren, denn im Endeffekt wurden es nur genau 2 Kurzmitteilungen, während ich mich dann doch auf größere Themen konzentrierte, die ich dann auch detailliert behandelte.

Und ob die bisherigen beiden Kurzmitteilungen wirklich solche waren, darüber kann man dann im Nachhinein doch gewiss streiten. 🙂

Nichts desto trotz habe ich heute wieder einen kleinen Tipp, bei dem ich spontan daran dachte, ihn ebenfalls in dieser Kategorie zu posten, weil es hierbei eigentlich nicht vieler Worte bedarf… – aber wäre da nicht immer diese Schreiblust… 😀

Keine Sorge, ich denke, mich kurz fassen zu können und möchte daher jetzt auch mit dem eigentlichen Thema beginnen:

Während meinen Streifzügen und Recherchen im Internet muss ich immer wieder feststellen, wie viele Internetunternehmer auf Ihren Website vor allem bei Newslettern und Emailkursen, aber auch bei Bestellungen eine ganz kleine Winzigkeit missachten, die aber unter Umständen ganz große Auswirkungen haben kann.

Eine kurze Erinnerung zurück an den Aufbau einer wirklich erfolgreichen Landingpage macht nochmal deutlich, dass dem User auf dieser so wenige Handlungsalternativen wie möglich angeboten werden sollen – im Idealfall nur eine einzige; nämlich den Eintrag in die Liste!

Das ist natürlich auf einem Blog nicht möglich, denn dieser lebt ja natürlich von Inhalten, Links, weiterführenden Informationen usw. – doch auch hier lässt sich natürlich erfolgreich eine Liste aufbauen.

Hier jedoch gibt es ein anderer Aspekt, der die Conversions in die Liste bzw. einen Emailkurs extrem sinken lassen, der eigentlich absolut logisch klingt, doch erschreckenderweise von sehr vielen Webmastern einfach nicht beachtet wird.

Es geht darum, dass wirklich sehr viele Webmaster entscheidende Aktionen für ihre Besucher und Interessenten unnötig erschweren, was zu schlechten Conversions führt.

Im konkreten Beispiel sieht das wie folgt aus:

Stellen Sie sich vor, Sie bieten einen kostenlosen Emailkurs an, zu dem sich Ihre Besucher kostenlos per Eintragsformular anmelden können, um diesen zu beziehen. Was sollte hier Ihr oberstes und einziges Ziel sein? Klar: Den Besucher dazu bringen, dass er sich auch wirklich einträgt.

Generell gilt beispielsweise auf einem Blog, dass externe Links zu weiterführenden und/oder erklärenden Artikeln in einem neuen Fenster geöffnet werden. Das wird in HTML üblicherweise durch den Tag target=“_blank“ realisiert, der den Browser anweist, den entsprechenden Link in einem neuen Browserfenster zu öffnen. Browser wie der Firefox öffnen hier zwar automatisch ein neues Tab, statt eines Fensters, doch längst nicht jeder Besucher nutzt diesen Browser und schließlich möchten Sie mit Ihrem Emailkurs möglichst alle Ihre Besucher erreichen.

Doch wo genau liegt jetzt das Problem? Erschreckend viele Webmaster setzen – aus welchen Gründen auch immer – selbst bei Einträgen in einen Newsletter oder einen Emailkurs ebenfalls dieses Attribut.

Ob das Absicht ist oder einfach Unwissenheit, kann man als Außenstehender schwer beurteilen. Fakt ist jedoch, dass es vollkommen unnötig ist und sogar die Conversions in den Keller treibt.

Denn was passiert? Der interessierte Besucher möchte den Emailkurs anfordern. Er gibt seine Daten ein (z.B. Name und Email-Adresse) und klickt nun auf den Button zum Abschicken. Sehr oft ist zu beobachten, dass die Bestätigungsseite, die den eigentlichen Eintrag nun verarbeitet, nun in einem neuen Fenster geöffnet wird.

Jetzt sollte man im ersten Moment meine, das sei überhaupt kein Problem. Ok., in einem Browser wie dem Firefox beispielsweise wird die Bestätigungsseite nun in einem neuen Tab automatisch geöffnet und der User muss diese nur manuell ansteuern.

Doch zum Beispiel der Internet Explorer – den laut einer Statistik von Webhits.de immerhin über 60% der User nutzen – interpretiert diese Anweisung nicht als neuer Tab, sondern als Pop-Up und blockt dies über den integrierten Pop-Up-Blocker!

Wenn Sie jetzt den Fehler begehen und davon ausgehen, dass wirklich jeder interessierte Nutzer diese Funktion nur wegen Ihrem Emailkurs ausschaltet oder dafür sorgt, dass die Bestätigungsseite (einmalig) normal geöffnet wird, dann wird Sie ein Splittest eines Besseren belehren und Sie werden unter Umständen sehr viele Leser auslassen!

Lassen Sie Bestätigungsseiten und Bestelllinks immer im selben Fenster öffnen – dazu brauchen Sie überhaupt kein zusätzliches Attribut in Ihre Links einzubauen!

Denn wen oder was wollen Sie denn „halten“, in dem Sie eine Bestätigungsseite in einem neuen Fenster öffnen lassen? Den Besucher, der sich soeben sowieso dazu entschieden hat, sich in Ihren Newsletter einzutragen? Wohl kaum!

Was für einen normalen externen Link gilt, damit Sie Ihre Besucher mehr oder weniger auf Ihrem Blog halten können, bedeutet bei einer Kaufabsicht oder einem Newslettereintrag „Genickbruch“! 😀



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