Der folgende Artikel ist Teil einer 6-teiligen Artikel-Serie zum Thema DropShipping, die alle 2 Wochen, jeweils sonntags fortgesetzt wird…

DropShipping - Onlinehandel ohne UmwegeImmer mehr Online-Händler, Gründer und angehende Internetunternehmer setzen beim Online-Handel verstärkt auf das System des DropShipping. Einer von verschiedenen Gründen für diese Entwicklung ist sicherlich die Tatsache, dass es gerade für Neueinsteiger immer schwieriger wird, gegen die großen etablierten Versandhäuser und Onlineshops bestehen zu können.

Wer heute als Neuling in der Branche bestehen möchte, muss dies über ein deutliches Alleinstellungsmerkmal, sehr günstige Preise und zuverlässigen sowie schnellen Versand tun. Während sich ein Alleinstellungsmerkmal mit der Zeit entwickeln kann, ist es mit den Preisen oftmals nicht ganz so einfach:

Wer sein Geld mit einem Onlineshop verdienen möchte, der hat in aller Regel vor allem mit Einkaufskosten, Lagerkosten, Kosten für Retouren und Reklamation sowie Verpackungs- und Versandkosten zu tun.

Diese Kosten sorgen im Endeffekt dafür, dass vom angestrebten Gewinn meistens nur sehr wenig übrig bleibt – i schlimmsten Fall nicht einmal das. Natürlich ist es in diesem Bereich üblich, den Kunden die anfallenden Versand- und Verpackungskosten zahlen zu lassen, doch das führt wiederum dazu, dass die Kunden sich den Onlineshop aussuchen, bei dem gerade dieser Faktor möglichst gering ausfällt.

Das bedeutet im Klartext, dass es im Endeffekt für einen Online-Händler mit eigenem Shop nur über den Preis geht und dieser kann nur dadurch gering gehalten werden, wenn auch die anfallenden (Fix-) Kosten gering bleiben.

DropShipping: Online-Handel ohne Lagerkosten und Eigenkapital

Ohne entsprechendes Eigenkapital, mit dem man diese Vorkosten bedenkenlos stemmen kann, läuft man als Shop-Betreiber Gefahr, entweder kaum bis keinen Gewinn zu machen oder im schlimmsten Fall sogar Verlust. Der einzige Weg führt hier über höhere Preise und viel Durchhaltevermögen.

Oder eben das System des DropShipping, auf das immer mehr Menschen in Deutschland setzen. DropShipping bedeutet Online-Handel ohne Eigenkapital und Lagerkosten und ermöglicht so vor allem Neueinsteigern in die Materie eine hervorragende Chance, sich im Bereich des Internethandels kostengünstig und mit wenig Risiko selbstständig zu machen.

Bei diesem System kommt der Verkäufer der Ware (Shop-Betreiber) zu keinem Zeitpunkt selbst in physischen Kontakt mit der Ware und muss diese daher auch nicht selbst lagern. DropShipping gab es prinzipiell schon immer und war früher unter Begriffen wie Streckengeschäft, Direkthandel oder Streckenhandel bekannt. Die englische Bezeichnung „DropShipping“ hat sich vor allem durch die immer größer werdende Bedeutung im Online-Handel mittlerweile durchgesetzt.

Während der Direkthandel vor einiger Zeit noch eher verstärkt in Bereichen Anwendung fand, in denen vornehmlich schwere und sperrige Güter, wie etwa Möbel, direkt vom Großhändler zum Endkunden kamen, so findet DropShipping im Zuge des Internethandels nun zunehmend in den verschiedensten Branchen und zu den unterschiedlichsten Produktarten Anwendung.

Ein riesiger Vorteil ergibt sich gerade im Internet daraus, dass der Kunde auf Ware, die er über das Internet bestellt, sowieso immer auf deren Zusendung warten muss und er diese generell nicht (wie etwa im Ladengeschäft) sofort mitnehmen kann.

Für den Kunden spielt es hier also keine Rolle, von wem die bestellte Ware kommt, sondern vielmehr deren Qualität, Verfügbarkeit und eben der Preis. Und genau hier ergibt sich eine echte Win-Win-Situation für beide Seiten:

Während der Händler beim DropShipping vor allem durch die wegfallenden Lagerkosten dem Endkunden geringere Preise machen kann, profitiert der Endkunde im Gegenzug von eben jenen günstigen Preisen und erhält seine bestellte Ware in der Regel genauso schnell und zuverlässig, als würde diese vom Händler direkt kommen.

Diese Win-Win-Situation wird dadurch ermöglicht, dass der Online-Händler die Bestellungen nur noch entgegen nehmen muss, während diese vom Großhändler bzw. einem sog. DropShipping-Anbieter direkt an den Endkunden versendet werden, wodurch auch die Wegstrecke, die die Ware zurücklegen muss, enorm verkürzt wird.

Google bestätig steigenden Trend: 7.000 Suchanfragen pro Monat

Wenn jemand einen wachsenden Trend bestätigen kann, dann sind es die Suchanfragen bei Google, der weltweit führenden Suchmaschine, die alleine in Deutschland einen Marktanteil von plus/minus 90% hält.

Schon 2007 wurde über Google gezielt nach „DropShipping“ oder auch „Drop Shipping“ gesucht, was damals etwa 2.500 monatliche Suchanfragen in Deutschland zeigten. Seither wuchs diese Zahl stetig, erreichte im Juli 2010 die Marke von mehr als 7.000 Suchanfragen und Prognosen zeigen, dass dieser Wert auch jetzt bis Ende Februar 2012 erneut erreicht werden könnten.

Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang eine lokale Betrachtung nach Bundesländern, die zeigt, dass sich DropShipping besonders in Ländern wie Hamburg, Sachsen, Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen großer Beliebtheit erfreut. Das spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass vor allem in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen die höchste Gründungsquote zu verzeichnen ist, was u.a. auch der KfW-Gründungsmonitor 2011 bestätigt (siehe u.a. Seite 6).

Doch interessierte Nutzer suchen nicht ausschließlich nach allgemeinen Informationen über die oben genannten Keywords, sondern durchaus verstärkt nach fokussierten Informationen, betreffend DropShipping-Anbietern, der Kombination mit der Handelsplattform Ebay oder auch nach Großhändlern.


Zusammenfassung und Ausblick

DropShipping bietet vor allem Neueinsteigern in den Online-Handel eine hervorragende Möglichkeit, sehr kostengünstig und risikoarm einzusteigen. Weil die Ware bei diesem System direkt vom Großhändler und DropShipping-Anbieter zum Endkunden kommt, fallen für den Händler weder Beschaffung- noch Lagerkosten an, die mittels Eigenkapital finanziert werden müssen.

Dadurch kann der Händler diese Einsparungen in den Preisen an die Endkunden weitergeben und hat dadurch einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern. Zudem fällt das Warenrisiko hier für den Online-Händler komplett weg, welches der konventionelle Händler bei sog. Ladenhütern sehr wohl hat, wenn sich entsprechend in großen Mengen eingekaufte Produkte nicht verkaufen lassen. Hier wird nur das in Auftrag gegeben, was auch bestellt wird.

Gerade auch aus diesen Gründen eignet sich DropShipping vor allem dazu, zunächst im Nebenerwerb einzusteigen und das Ganze später Schritt für Schritt auszubauen, weil einfach auch die Komponente Zeit hier im Vordergrund steht.

Natürlich muss man auch beim DropShipping wissen, was zu tun ist und stößt auf einige Hürden. Vor allem die Auswahl wirklich zuverlässiger Drop-Shipping-Partner, Lieferanten und Großhändler muss gut überlegt sein.

Im nächsten Artikel der insgesamt 6-teiligen Serie werde ich über Praxistipps für den Erfolg im DropShipping berichten und dabei auch einen aktiven DropShipper vorstellen. Derweil finden Sie auf dropshipping.de weiterführende Informationen sowie einen Gratis-Ratgeber zum Thema.


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