Der folgende Artikel ist Teil einer 6-teiligen Artikel-Serie zum Thema DropShipping, die alle 2 Wochen, jeweils sonntags fortgesetzt wird…

 Alexander Hupe von endlichzuhause.de im Interview mit dropshipping.deIm heutigen Teil der insgesamt 6-teiligen Artikel-Serie zum Thema DropShipping möchte ich Ihnen Alexander Hupe vorstellen.

Alexander Hupe betreibt den Online-Shop endlichzuhause.de auf dem er Artikel rund ums Wohlfühlen, Wohnen, Gedeck usw. anbietet. Neben dem Usability-Award 2011 für eine ausgezeichnete Benutzerfreundlichkeit im Shop, kann er zudem als von Trusted Shops geprüfter Shop und mit einer Kundenzufriedenheit von aktuell 4,56 von 5,00 glänzen.

Sein Geschäftsprinzip: DropShipping! Über seine Anfänge mit dem Shop, seine Erfahrungen mit dem System des DropShipping und die Hürden, die es dabei zu meistern gab, berichtet er in einem Interview mit dropshipping.de welches ich in diesem Artikel für Sie ein wenig zusammenfassen möchte.

Die Hintergründe

Alexander Hupe startete seinen Webshop bereits im Jahre 2005 – damals noch als reines Hobby-Projekt – und begann dann 2007 damit, den Shop in Vollzeit zu betreiben. Seit dem Start verdoppelte sich das Versandvolumen in den ersten zwei Jahren und zählt heute ca. 4.000 Artikel mit denen das Unternehmen seine Kunden beliefert.

Seit Beginn an hatte Alexander mit den Hürden der Lagerung und Logistik zu kämpfen, was im den Start natürlich enorm erschwerte. Nicht zuletzt deshalb, weil er besonders für ein eigenes Lager überhaupt keinen Platz hatte. Aufgrund dessen ging er so vor, wie es an dieser Stelle sehr wahrscheinlich die allermeisten Einsteiger machen würden:

Kam eine Bestellung durch den Kunden, gab er auch erst wiederum seine Bestellung beim Großhändler bzw. Lieferanten in Auftrag. Das mag eine gute Möglichkeit sein, ein eigenes Lager zu umgehen, doch es sorgt gleichzeitig natürlich auch für extrem lange Lieferzeiten, die beim Endkunden letztlich nicht gut ankommen.

Neben dem Aspekt der langen Lieferzeiten durch Bestell- und Versandverzögerungen kam hinzu, dass Alexander Hupe eingehende Bestellungen dann von Hand verpackte und für den Versand vorbereitete. All dies führte im Endeffekt zu Nacht- und Wochenendschichten, was auf Dauer natürlich auch an einem zehrt.

Auf diese Weise kann man mit einem klassischen Webshop heute einfach kaum noch gutes Geld verdienen – geschweige denn gewinnbringend arbeiten. Au diese Grund entschied sich Alexander dann in 2008 dafür, das Konzept des DropShipping einzuführen und umzusetzen.

Das Interview zum Start mit DropShipping

Die Anfänge und weshalb Geschirr- und Besteck?

Wie bereits erwähnt, startete Alexander Hupe seinen Shop bereits in 2005, um diesen dann seit 2007 in Vollzeit zu betreiben. Auf die Idee, einen Geschirr- und Besteckshop zu eröffnen, kam er, weil er sich schon immer dafür interessierte, wie Produkte im Internet visuell präsentiert werden können.

Als Hobby-Webdesigner und -Programmierer setzte er den ein oder anderen Webshop bereits auf und betreute diesen für Auftraggeber. Weil einige davon mit der Zeit sehr erfolgreich wurden, packte ihn der Ehrgeiz, einmal selbst einen solchen Shop zu führen.

Dass es letztlich Produkte aus dem Bereich Geschirr und Besteck wurden, liegt nach eigenen Aussagen daran, dass er schon damals keine Massenwaren vertreiben wollte und eben jene Produkte zum damaligen Zeitpunkt noch absolute Nischenprodukte im Internet waren.

Das DropShipping-Konzept wurde auch vor allem daher immer konkreter für ihn, weil zum einen enorme Kosten für Verpackungsmaterialien entstanden waren und durch die Order erst nach Bestelleingang durch den Kunden, die Lieferzeiten nicht selten eine Dauer von mindestens 1 Woche hatten – für den heutigen Kunden wäre dies kaum noch akzeptabel.

Vor- und Nachteile von DropShipping aus Sicht von Alexander Hupe

Enorme Vorteile für sich sieht Alexander beim DropShipping vor allem in der wegfallenden und durchaus enormen Kapitalbindung, die durch eine eigene Lagerhaltung zweifelsfrei besteht und mit DropShipping komplett wegfällt.

Des Weiteren fallen so natürlich kostspielige Ressourcen wie Lagerraum, Verpackungsmaterial, Technik und natürlich auch Personal weg. Diese Einsparungen kann man dann an die Kunden weitergeben, um günstigere Preise bieten zu können und so wettbewerbsfähig zu sein.

Aber Hupe ist ehrlich und sieht durchaus auch Nachteile bei dem System: Allem voran sieht er hier den enormen technischen Aufwand, den es bedarf, um sämtliche logistischen Schritte automatisiert im jeweiligen Warenwirtschaftssystem abzubilden.

Dies ist zum Beispiel dann notwendig, wenn man im Zuge des Supports zu jeder Zeit exakte Aussagen über den Bearbeitungsstatus etc. treffen möchte. Hier sieht er die Schwachstellen nach eigener Aussage ganz klar beim klassischen Großhandel, dessen Systeme und Software meist veraltet sind und es daher zu Problemen mit den Schnittstellen kommen kann.

Etwas nachdenklich macht einen dann seine Erfahrung bzgl. Der Vertrauensbasis zwischen dem DropShipping-Lieferanten und seinem DropShipper: Er erzählt, dass es auch schon vorgekommen sei, dass ein Lieferant plötzlich einen eigenen Hersteller-Shop eröffnet habe und dadurch seinen DropShippern aus eigene Hause Konkurrenz machte. Das zeigt jedoch einmal mehr, wie wichtig die Auswahl des geeigneten DropShipping-Anbieters ist.

Erfahrungen mit DropShipping-Anbietern

Auch wenn es teilweise zu Überschneidungen innerhalb einer Bestellung kommen kann, wenn man seine Waren von mehreren DropShipping-Lieferanten bezieht, so baut Alexander mittlerweile auf die Mehrgleisigkeit, um so die Abhängigkeit von den einzelnen Lieferanten zu minimieren.

Dabei lobt er vor allem die durchschnittliche Lieferzeit von 24 Stunden, die er selbst so natürlich niemals gewährleisten könnte. Zudem befindet sich auf jedem Paket an den Endkunden ein Retourenaufkleber mit der c/o Adresse beim Großhändler.

Was eine Rücksendung für den Kunden somit ganz unkompliziert gestalte, ist für den DropShipper letztlich durchaus etwas aufwändig und verursacht auch eine sog. Retouren-Handling-Gebühr, die man dann als Händler natürlich zu tragen hat.

Dennoch lohnt sich das System für ihn allemal, weil sich die Retoure zum einen sehr im Rahmen halten und diese kleine Mehrarbeit natürlich absolut nicht damit zu vergleichen ist, was gänzlich ohne das System DropShipping an Kosten und Arbeitsaufwand anfallen würde.

» Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Alexander Hupe im Detail…


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