Wer im Internet erfolgreich Geld verdienen möchte, der muss bereit sein, auch wirklich effektives Marketing zu machen. Und dazu gehört in der heutigen Zeit – ob man will oder nicht – auch die Psychologie. Was vor einigen Jahren noch völlig undenkbar war, obwohl es in Teilen bereits sehr effektiv umgesetzt wurde, ist heute ein sehr weit erforschtes Gebiet: Die Werbepsychologie.

Nicht zuletzt Werke wie etwa „Die Psychologie des Überzeugens“ von Robert B. Cialdini etc. zeigen, wie sehr die Psychologie heutzutage im Marketing eine Rolle spielt. Und weil die Psychologie im Marketing eine so große Rolle spielt, weil sie derart effektiv ist, wird sie von einigen Menschen auch gerne verteufelt, doch wenn man ehrlich ist, gehört diese heute zum Verkauf dazu, wie das berühmte Klappern zum Handwerk.

Im heutigen bereits 3. Teil der Gastartikel-Serie „Internetmarketing Sideshows“ geht Arthur Gerletz auf das Thema Werbepsychologie ein und beschreibt dabei einige Teilbereiche.

Teil 3 der „Internetmarketing Sideshows“ von Arthur Gerletz: Werbepsychologie…

Werbung ist unser ständiger und allgegenwärtiger Alltagsbegleiter. Wohin wir auch schauen, wohin wir auch hören – wir treffen Werbung immer und überall an. Sie ist einfach deshalb stets präsent, um auf neue Produkte aufmerksam zu machen, oder auch vertraute Marken und Namen in Erinnerung zu rufen. So wie das berühmte Klappern zum Handwerk, gehört die Werbung zum Produkt.

Damit das Werben auch gut funktioniert und seinen Zweck erfüllt, sind mittlerweile grundlegende Kenntnisse aus der Psychologie anzuwenden. Um einen potenziellen Käufer auf ein Produkt aufmerksam zu machen, und ihn dann noch zum Kauf zu bewegen, hat die Werbe- und Verkaufspsychologie Grundlegendes erforscht und formuliert.

Emotionales Aufladen

Eine viel angewandte und effektive Methode ist das so genannte „emotionale Aufladen von Produkten“. Bei dieser Methode geht es darum, ein Produkt beim Interessenten mit einem Gefühl zu verknüpfen, das den potenziellen Käufer besonders anspricht. So reagieren z.B. junge Mütter sehr positiv auf Werbung, bei denen Babys zu sehen sind. Ein anderes, weit verbreitetes Beispiel ist das „erfrischende Gefühl“ eines Rasierwassers. Daher sind auch Verknüpfungen mit erotischem Inhalt allenthalben zu sehen.

Werbemethoden

Um ein Produkt erfolgreich zu lancieren und vor allem erfolgreich am Markt zu halten, bedarf es ausgeklügelter Werbemethoden. Beim Käufer für ein Produkt das Interesse zu wecken und es dann noch in seine Erinnerung zu verpflanzen, dafür bietet die Lernpsychologie und Gedächtnispsychologie wesentlich Erkenntnisse, auf die die Werbetreibenden gerne zurückgreifen. Hier spielt das Prinzip der Wiederholung eine große Rolle.

Ein immer wieder gezeigtes Bild, Wort oder Spot brennt sich so in unser Gedächtnis ein. Jetzt ist zwar das Produkt im Bewusstsein des Käufers verankert, aber für das Image wurde noch kaum etwas getan. Deshalb wird nun das Produkt mit starken, positiven Emotionen verknüpft. Der Mensch erinnert sich immer besonders gut und gern an Ereignisse, die mit starken Gefühlen verbunden sind. Mit Hilfe von Musik und Bildern, die solche starken Emotionen wecken können, wird der Kaufanreiz gestärkt und das Produkt positiv beim Kunden „eingelagert“.

Die Konditionierung

Sie bildet eine weitere effektive Methode in der Werbung. Hier wird das Produkt mit einer Belohnung verbunden. Dem potenziellen Käufer wird über die Werbung versprochen, beim Kauf des Produkts eine Belohnung zu erhalten. So wird beim Erwerb eines Parfüms versprochen, eine Steigerung der eigenen Attraktivität zu erhalten. Desgleichen verspricht der Verzehr bestimmter Joghurts Fitness.

Lernen am Modell

Beliebt sind Werbungen mit Prominenten aus Film und Sport. Die wunderschöne und berühmte Schauspielerin pflegt sich ausschließlich mit XY. Der Interessent verknüpft automatisch die unangefochtene Autorität und Güte dieser Person mit dem Produkt. Dasselbe passiert, wenn ein berühmter Rennfahrer für Mineralwasser wirbt. Mit dem Kauf und dem Genuss dieses Wasser erhofft sich der Konsument die gleichen Chancen auf Fitness, Schnelligkeit und ein bisschen Berühmtheit, wie das große „Vorbild“.

Ergänzende Maßnahmen

Beliebte Methoden sind auch Blickfänger – auch Eyecatcher genannt. Sie erregen sofort die Aufmerksamkeit des Betrachters und lenken dessen Blick gleich zum beworbenen Produkt. Werbung sollte stets eingängig sein, unkompliziert und bildhaft informativ. Sie soll Interesse am Produkt wecken und den Interessenten zum Kauf desselben bewegen. Hierzu kann es ebenfalls kommen, wenn das Webdesign, oder aber auch das Logo Design für das Produkt übereinstimmen. Hierfür gibt es Fachkräfte, die sich mit dieser Materie auskennen und genau wissen, worauf es ankommt.

Über den Autor der „Sideshows-Serie“ Arthur Gerletz

Arthur Gerletz führt gemeinsam mit seinem Kollegen Wladimir Gusenkow u.a. den Internetauftritt WO?WAS?WEB! und bietet dort professionelles Web- und Grafikdesign an. Zu den Leistungsschwerpunkten gehören Logodesign, Webdesign und Entwicklung sowie auch Website-Texte. Im Rahmen meines Aufrufs zu Gastartikeln, präsentiert er die Gastartikel-Serie „Internetmarketing Sideshows“ über Nebenschauplätze und -aspekte des Internetmarketings.


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