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Teil 2 des großen Interviews mit Bäckermeister Reiner Bernhardt:


6. Ihre Präsentations-Videos sind – wie auch die Kurse selbst – sehr professionell gemacht. Haben Sie hierfür eine Agentur beauftragt oder selbst Hand angelegt?

Nein, die Videos wurden von einem professionellen Film-Team gedreht und geschnitten. Ich habe hier nur die Handlung festgelegt. Aber in den letzten 12 Monate habe ich auch hier auf diesem Gebiet sehr viel gelernt und werde nun 2013 für meinen YouTube-Kanal auch selbst Videos drehen. Die DVD-Backkurse die in den Verkauf kommen, werden aber weiter von meinen Profis gedreht.

7. Pünktlich zu/vor Weihnachten bieten Sie konsequenterweise einen speziellen Weihnachtsbackkurs an. Wie wurde dieser produziert und wie wird er vermarktet?

Ja, das war die Idee erst einen Gratis-Backkurs ins Netz zu stellen und dann einen Verkaufs-Produkt herzustellen. Meine Wahl fiel auf Weihnachten, weil in 57% der deutschen Haushalte (20 Mio.) gebacken wird und es etwa 16 Mio. Suchanfragen bei „Tante Google“ gibt zum Thema Weihnachts-Rezepte/Hilfe beim Backen usw.

Gedreht wurde der Weihnachts-Backkurs in der Brot-Backstube in HD Qualität, kommt mit einem zusätzlichen Weihnachts-Backbuch und ist ein physisches Produkt.

Auf der ersten DVD (115 min.) zeige ich die Herstellung von 20 verschiedene Sorten Weihnachtsgebäck. Auf der zweiten DVD (30 min.) dann die Herstellung von Lebkuchenteig und daraus baue ich eine Hexenhaus. Das ist mein Weihnachts-Spaß für groß und klein. Außerdem habe ich noch ein Weihnachts-Backbuch kursbegleitend geschrieben und alle Rezepte noch einmal mit über 480 Bildern Schritt für Schritt erklärt.

Die Vermarktung erfolgt über verschiedene Wege:

  1. Über eine eigene Verkaufsseite, die nur für meinen Weihnachts-Backkurs angelegt wurde. Dort kann sich zudem jeder kostenlos das Herstellungsvideo der beliebten Vanille Kipferl mit Rezept anschauen.
  2. Dann wird er auch über E-Bay und Hood angeboten.
  3. Zum Schluss liegt er auch in verschiedenen Buchhandlungen aus.

8. Sie bieten zu dem Weihnachtskurs auch ein Partnerprogramm an. Suchen Sie noch passende Partner und wie falls ja, wie können diese teilnehmen?

Ja, es ist richtig, ich habe ein Partnerprogramm bei ShareIT. Mich hat ShareIT überzeugt weil ich dort Produkte gekauft habe und das reibungslos geklappt hat. Berichte über problemlose Auszahlungen der Partnerprovisionen und der gute Ruf sollten für meine Partner ein weiterer Vorteil sein.

Natürlich suche ich noch Partner, und die können sich kostenlos in mein Partnerprogramm eintragen – hier kann man nur gewinnen dabei. Auf meiner Webseite ist ein Link und Erklärung dazu.

Ich bin überzeugt davon, dass man im Internet auf lange Sicht nur mit einer richtig guten Partner-Liste weiter kommt. Eine eigene Kundenliste ist ein Fundament, aber wenn es richtig nach oben gehen soll, dann nur mit aktiven Partnern. Aus diesem Grund sollte/muss man sie genau so pflegen, wie die eigene Kundenliste.

9. Aus unternehmerischer Sicht: Welches finanzielle Ziel haben Sie sich mit diesem Kurs gesteckt und wie möchten Sie dieses erreichen?

Das Finanzamt erklärt diese Frage ganz genau – und zwar so: Der Selbstständige muss die nachhaltige Absicht haben, Gewinne zu erzielen. Das bedeutet, dass ich mehr herausholen muss, als ich hereingesteckt habe. Da ich in diesem Projekt fast 20 Monate Vollzeit-Arbeit drin habe, erwarte/hoffe ich, dass es in der Kasse richtig klingelt. Zumindest sollte der Umsatz/Gewinn so groß sein, dass meine neuen Projekte für 2013 finanziert werden können, um an meiner Geschäft Idee weiter arbeiten zu können.

10. Wie und über welche Kanäle werden Sie den Videokurs vor und während der Weihnachtszeit vermarkten und promoten?

Da ich 2011 angefangen habe mir eine eigene Liste aufzubauen (mit dem Gratis-Backkurs) habe ich die Möglichkeit, diese jetzt natürlich mit 3-4 Mails anzuschreiben. Zum Schluss ist hier nur noch anzumerken, dass auch noch Adwords-Anzeigen geschaltet werden. Diese werden aber von mir sehr genau betrachtet, damit hier nicht nur Geld verbrannt wird.

Für die Werbung des Weihnachts-Backkurses gibt es sowohl die alten Maßnahmen, Schaufester, Flyer und auch ende November der Versuch einer Anzeige in der Zeitung. Hier ist es schön, dass man die Wirkung wirklich kontrollieren kann. Gibt es in den Tage nach der Anzeige keinen Traffic-Anstieg auf der Webseite und Verkäufe, dann war es das.

Dann haben ein paar Testblogs Musterkurse bekommen, die in den nächsten Wochen ebenfalls darüber berichten. Ich habe noch ein paar Bannerwerbungen gekauft, um zu probieren, was das bringt. Dann kommt auch noch einiges über die sozialen Netzwerke rüber: Auf Google Plus werden Rezepte und Artikel gepostet etc. – auf Facebook habe ich erst angefangen, dort muss ich mich noch einarbeiten. Und auf YouTube und anderen Videokanälen gibt es 2 Videos von mir. Einen Twitter Account habe ich noch nicht, dieses Jahr kann ich nicht alles haben.

11. Bis auf Ihren derzeitigen saisonalen Videokurs bieten Sie bisher keine kostenpflichtigen Kurse an. Sind solche in Zukunft auch geplant und falls ja, welche?

Hier gibt es mehr als nur eine Idee. Für 2013 soll es 2 große Kurse geben: Einen, wie man Geburtstagstorten herstellt und zwar in 4 Stufen vom Anfänger bis zum Profi. In diesem Kurs stecken schon viele 100 Arbeitsstunden drin. Und 2013 wird es einen neuen Weihnachts-Backkurs geben, der ist dann für Fortgeschrittene – randvoll mit Spezialitäten, für die man schon Vorkenntnis braucht bzw. Übung beim Backen.

Dann wird es 2-3 kleinere Backkurse geben wie zum Beispiel 5 traumhafte Apfelkuchen live gebacken (echte Kracher) und dazu die 10 besten Rezepte aus Meisterhand. Ein weiteres Ziel von mir ist es, einen richtigen 50-Wochen-Backkurs durchzuarbeiten, der wirklich von A bis Z läuft und zum Schluss echte Backprofis herausbringt.

12. Ihre Projekte sind zweifellos und sichtbar nach dem „Königsweg“ aufgebaut mit den Kernelementen Gratis-Content, Listenaufbau, Monetarisierung. Wo haben Sie gelernt, wo holen Sie sich das Know-How und von wem lassen Sie sich u.a. inspirieren?

Ich glaube, dass ich sagen darf, dass ich ein Anhänger von Dr. Oliver Pott bin und die Blaupause mich auf den Weg gebracht hat. Ein weiter Mensch, den ich unbedingt mal live erleben möchte, ist Dirk Michael Lambert – er steht 2013 auf meiner Wunschliste ganz oben.

Da mich die Informationsflut 2011 fast ertränkt hätte, weil es einfach zu viele Informationen waren. die zum Schluss mehr verwirrt haben, als geholfen, habe ich mich aus vielen Newslettern wieder ausgetragen.

Erhalten geblieben sind mir insgesamt nur noch 4:

  1. Ich folge Ihnen Herr Boos, weil mir Ihre offene und ehrliche/kritische Art zu Schreiben gefällt und das ist nicht nur so geschmeichelt
  2. Sebastian Czypionka ist zurzeit mit sehr gutem Content zum Thema unterwegs
  3. Mit Sandra Christiansen werde ich zusammen arbeiten
  4. Der Letzte, der vielleicht die besten Videos macht, ist Chris Soemer: Seine Videomarketing Formel interessiert mich zurzeit.

Aber aus der Vergangenheit habe ich gelernt, nur noch in Produkte zu investieren wenn ich auch wirklich Zeit habe, mit ihnen zu arbeiten. Und so lange mein Facebook- und Twitter Account nicht online ist, sprich mein Social-Media Netzwerk um meine Webseite und meinen neuen Blog nicht steht, lasse ich es noch bleiben.

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