Gastartikel von Jutta Wolfram über alternative NetzwerkeSchon in meinem Artikel über Pinterest vor fast 9 Monaten machte ich deutlich, dass es aus unternehmerischer Sicht nicht ratsam ist, sich stets sofort auf alles Neue zu stürzen, sondern erst einmal abzuwarten, wie sich das ein oder andere künftig entwickeln wird.

Klar ist aber auch, dass man als „Außenstehender“ eines solchen neuen Netzwerkes nur Einschätzungen und einen eigenen Eindruck abgeben kann und so ist es natürlich so, dass gerade die etwas unkonventionellen Plattformen vielleicht keine reale Chance gegen Größen wie Facebook & Co haben, jedoch eine eigene „kleine“ Stammgemeinde anziehen können, weil sie eine ganz spezielle Zielgruppe ansprechen.

Speziell die Plattformen About.me, Alternion oder auch RebelMouse sind vergleichsweise eher unbekannt, was natürlich hauptsächlcih daran liegt, dass diese eher englischsporachig ausgerichtet sind. Das wiederum hindert den Nutzer ja keineswegs daran, sich auch in seiner Muttersprache zu präsentieren. Stellt sich also auch hier wieder die Frage: Sind Plattformen wie RebelMouse & Co wirkliche Alternativen zu etablierten Sozialen Netzwerken?

Ähnlich wie auch Pinterest richten sich auch die oben genannten Plattformen meiner Meinung nach hauptsächlich an Künstler, Fotografen oder Designer usw., die sich und Ihre Werke auf diese Weise ganz ohne eigene Website präsentieren können. Doch was steckt tatsächlich dahinter?

Viele meiner Leser und Kunden sind im weiteren Sinne künstlerisch tätig, weshalb ich mich heute freue, Ihnen heute einen Gastartikel von Jutta Wolfram präsentieren zu können, die die drei Netzwerke aus Ihrer Sicht als aktive Nutzerin beschreibt – und damit Ihre Sicht auf solche Alternativen…

Warum ein Blick in die Weiten des Internets sich für Sie lohnt

Jutta WolframSie sind bereits in allen gängigen Social-Media-Netzwerken registriert und nutzen zahlreiche Web-Dienste. Was soll es denn da bitteschön noch geben, der Zeitaufwand ist ja ohnehin schon groß genug, seine Präsenz im Internet zu pflegen.

Das dachten sich wahrscheinlich auch die Schöpfer von RebelMouse, Alternion und About.me junge, spritzige, innovative Social Media Plattformen, die unabhängig voneinander frischen Wind in Ihre Netzwerkaktivitäten bringen – völlig gratis.

Und weil diese drei Portale in Deutschland, Österreich und der Schweiz bisher kaum bekannt sind, möchte ich sie Ihnen vorstellen. Dabei geht es nicht um das „Oder“ bei der Auswahl einer Plattform, sondern vielmehr um das „Und“ – was ich damit sagen will, ist, dass es sinnvoll ist, auf jeder einen Account einzurichten. Denn erstens, sind die Plattformen vom Inhalt und ihrer Aufgabe her unterschiedlich angelegt und zweitens, je mehr Ihr Name und Ihr Produkt im Internet auftauchen, desto besser wird man auf Sie aufmerksam.

Gleich an dieser Stelle sei gesagt, dass für Sie dabei kein Mehraufwand an Zeit entsteht. Sind diese Accounts erst einmal mit wenigen Klicks eingerichtet, sind sie danach äußerst pflegeleicht und verringern sogar den bisherigen Zeitaufwand, den Sie aktuell für Ihre Netzwerke aufbringen. Die nachfolgende Beschreibung dieser Social Media Portale weist auf das Potential und die Vorzüge hin, die sie zu bieten haben – auch wenn die Entwickler betonen, sie seien noch in der Beta-Version.

RebelMouse – Ihre persönliche Social Front Page als attraktive Ergänzung Ihrer Website oder Ihres Blogs

RebelMouse ist eine sehr interessante Plattform, die Ihre Statusupdates aus mehreren Netzwerken in einer Social Front Page darstellt, die einem Pinterest-Board ähnelt und sehr professionell wirkt.

Diese Social Front Page wird automatisch während Ihrer Registrierung bei RebelMouse erstellt und ist das Herzstück des Accounts. Sie können dabei in Ihrem Account mehrere Front Pages einrichten, wie zum Beispiel eine für Ihren Twitter-Account und eine weitere für Ihre Facebook-Page oder Ihr Facebook-Profil. Auf der Frontpage erscheinen nur Posts, die einen Bild-Link enthalten.

Enthält ein Artikel, den Sie posten, ein Bild oder Video, so werden diese angezeigt bzw. ein Video beim Anklicken abgespielt. Auch Ihre eigenen über twit.pic.com hochgeladenen Fotos erscheinen auf dieser Front Page.

Mit einer Social Front Page bei RebelMouse wird Ihnen ein mächtiges Instrument des Internets in die Hand gegeben – nämlich die Macht der Bilder!

Posts, die keinen Bild-Link enthalten, erscheinen im Dashboard, das nur für Sie sichtbar ist, wenn Sie eingeloggt sind. Sie können einen reinen Text-Post, den Sie für wichtig erachten, jederzeit auf die Front Page verschieben, indem Sie auf das eingeblendete Symbol „Veröffentlichen“ klicken. Außerdem können Sie auch einen völlig neuen Post schreiben und Ihrer Seite hinzufügen.

Um seine Social Front Page attraktiv und interessant für die Besucher Ihres Accounts zu gestalten, bietet RebelMouse etwas ganz Besonderes. Nachdem zunächst Posts und Updates aus Ihren angegebenen Netzwerken der Reihe nach auf der Front Page erscheinen – und das fast in Echtzeit -, haben Sie die Möglichkeit, diese nachträglich jederzeit zu editieren. Der aktuellste Post erscheint immer oben groß in der Mitte. Bewegt man die Mouse über die Posts , werden Steuerelemente eingeblendet.

Mit dem Editieren-Symbol können Texte bearbeitet werden, wobei die Länge nicht nur auf 140 begrenzt ist. Soll ein Post auf der Seite sichtbar bleiben und nicht mit verschoben werden, wenn neue Updates hinzu kommen, kann dieser über das Symbol „Freeze“ eingefroren bzw. wieder zurücksetzt werden. Auf diese Weise kann man den großen Eintrag oben mit einem Bild zum Header machen.

Sinnvoll ist die Möglichkeit, die Posts auf der Front Page mit der Mouse verschieben zu können. Dadurch lassen sich Posts thematisch neben- oder hintereinander darstellen und ziehen die Aufmerksamkeit der Besucher noch stärker an.

Posts auf der Front Page können auch gelöscht werden, wenn zum Beispiel ein Bild doppelt vorhanden sein sollte – was passieren kann, wenn aus Pinterest heraus ein Bild über den Twitter-Button gepostet wird. Auch Posts, die nicht unmittelbar Ihr Thema berühren, können Sie entfernen. Allerdings bedeutet das Löschen eines Posts auf der Front Page, dass er gänzlich gelöscht wird, er erscheint nicht auf dem Dashboard.

Ein einzigartiges Feature, welches RebelMouse bietet, ist die Embed Funktion, mit der man die Front Page als „Vorderseite“ in seinen Blog einbinden kann und somit eine richtige Website entsteht. Dies dürfte vor allem Musiker, Bands, Clubs usw. interessieren, die kontinuierlich für ihre Fans über alle Veranstaltungen und Ereignisse twittern. So sehen die Fans beim Besuchen des Blogs gleich als allererstes die Twitter-Neuigkeiten in Text und Bild.
Ein sehr gelungenes Beispiel ist der Blog von Casie Stewart, von dem Sie sich inspirieren lassen können.

Da RebelMouse alle Posts in Echtzeit anzeigt, erscheint im Falle eines neuen Posts während des Betrachtens die Einblendung „New Post“, der durch Anklicken sichtbar wird. Das Einrichten eines Accounts bei RebelMouse ist einfach. Melden Sie sich entweder über Twitter, Facebook an. Die URL Ihres Accounts wird dann entsprechend gebildet, wie z.B. rebelmouse.com/ihr_twittername.

Alle Ihre Follower auf Twitter werden automatisch Ihre Follower bei RebelMouse, sofern sie auch einen Account auf dieser Plattform haben

In vier Schritten werden Sie durch die Registrierung geleitet – zum Abschluss erhalten Sie eine E-Mail mit dem Link zu Ihrer fertigen Front Page, auf der Sie dann alle Ihre Posts der letzten Wochen aus Ihren angegebenen Netzwerken sehen. Das Design der Seite können Sie noch im Dashboard bearbeiten, z.B. die Schriftart ändern usw. Außerdem finden Sie auch den Reiter Goodies, mit denen Sie Ihre Website oder Ihren Blog mit Ihrer RebelMouse-Seite verlinken können.

Sie wollen erst einmal in Echtzeit sehen, wie die Social Front Page funktioniert? Dann können Sie auf hier mal reinschauen – oben im Browser finden Sie auch die Registrierungsbuttons, zögern Sie nicht, starten Sie sofort durch.

Einmal bei RebelMouse, werden Sie diese Möglichkeit der Präsentation nicht mehr missen wollen!

Die Alternative: About.me

About.me ist eine stilvolle Internet-Plattform, die es ermöglicht, gratis eine attraktive One Page Website über sich selbst einzurichten und diese bei Bing und Google anzumelden.
Eine About.me Page ist eine Seite „Über sich selbst“ – nicht über Ihre Firma oder Ihr Produkt!
Diese One Page Website bringt bereits einige Social Media Komponenten als Standard mit, die unterhalb der Headline als Schaltfläche dargestellt sind:

  • Favoriten, Vernetzen, Teilen, Komplimente, E-Mail

Intern im Dashboard gibt es noch die Funktion „Freunde finden“ und falls bereits Kontakte aus Ihren Social Media Netzwerken eine About.me-Seite haben, werden Ihnen diese angezeigt und Sie können diese Kontakte zu Ihren Favoriten hinzufügen. Die One Page Website besteht aus einigen einheitlichen Grundelementen, die absolut frei gestaltet werden können, so dass jede persönliche Präsentation ein Unikat ist.

Diese Grundelemente sind:

  • Der Hintergrund

Hier kann man entweder einen Hintergrund aus der Galerie wählen oder man lädt ein eigenes Hintergrundbild hoch. Soll das Bild den gesamten Hintergrund ausfüllen, so empfehle ich eine Bildgröße von 1920 x 1200 Pixel. Wählen Sie am besten Motive, die sich mit Ihrer Biografie verbinden lassen. Sind Sie selbst auf Ihrem Hintergrundbild zu sehen, können Sie darauf verzichten, noch ein zusätzliches Profilbild hochzuladen.

  • Der Textblock

Der Textblock ist ein transparentes Feld, das mit dem Text „mitwächst“, je nachdem, wie viel Sie über sich schreiben. Farbe und Transparenz können individuell gestaltet werden. Die erste Zeile enthält Ihren Namen, wobei die Schriftgröße des Namens die Breite des Textblocks bestimmt. Die zweite Zeile ist die Headline und anschließend kommt Ihr Text. Sie können die Schriftfarbe Ihren Wünschen anpassen und es stehen auch mehrere Schriftarten zur Verfügung. Vergessen Sie nicht, Ihrem Text Links auf Ihre Website oder Ihren Block sowie auch Tags hinzuzufügen.

  • Apps

Durch des Hinzufügen von Apps, die auf Ihre Netzwerke verlinken, können Betrachter Ihrer Seite eine kurze Zusammenfassung Ihrer Profile auf Twitter, Facebook, LinkedIn, Flickr usw sehen, indem Ihre aktuellsten Posts angezeigt werden. Zusätzlich zu den Apps können Sie weitere Netzwerke, in denen Sie registriert sind, hinzufügen.

Browsen Sie durch die Pages von anderen Nutzern und lassen Sie sich inspirieren. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Meine Page können Sie hier sehen. Zögern Sie nicht und richten Sie sich selbst eine About.Me-Page ein – völlig gratis und ohne Werbung. Fügen Sie Ihre About.me-URL als Signatur in Ihre E-Mails ein und machen Sie sich selbst bekannt.

» Fortsetzung (Alternion) folgt in wenigen Tagen…

Über die Autorin

Jutta Wolfram arbeitet als selbständige Fotografin und Fotodesignerin. Obwohl dies auf den ersten Blick nichts mit dem Internet zu tun hat, wird das World Wide Web immer wichtiger für die Präsentation der eigenen Arbeiten und für die Kontaktaufnahme mit Kunden und Kooperationspartnern. Mit dem Erstellen der ersten eigenen Website vor ca. 3 Jahren wuchs das Interesse am Internet und seitdem recherchiert sie kontinuierlich Web-Portale, wo sie ergänzend zur eigenen Website sich und ihre naturnahen Bildideen präsentieren kann.


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