« Lesen Sie zunächst Teil 1 dieses Artikels…

Im ersten Teil dieser zweiteiligen „Miniserie“ ging ich bereits auf zwei der insgesamt 7 wichtigen Regeln für erfolgreiche Kooperationsanfragen ein. Zugunsten der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit folgen nun in einem 2. Teil die restlichen.

Um was geht es überhaupt?

Ja, um was geht es überhaupt… das ist wohl der eigentliche Kern einer Anfrage. Das bedeutet also, dass Sie dem potentiellen Partner bereits in Ihrer Anfrage unmissverständlich mitteilen sollten, um was es denn eigentlich geht. Eben – wie oben angesprochen – nicht durch ein Werbemailing, sondern knapp aber deutlich, worum es geht, das Produkt vorstellen und die Details sowie Hintergründe zu Ihrem Partnerprogramm.

Und selbstverständlich sollten Sie dem Partner Ihr Produkt zur Verfügung stellen – und zwar kostenlos, damit er sich auch selbst ein klares Bild davon machen kann und ob das jeweilige Produkt zu seiner Zielgruppe passt.

Klingt logisch? Ja, aber auch hier erlebe ich hin und wieder, dass es heißt, man könne sich das jeweilige Produkt als Affiliate „vergünstigt“ kaufen… Hallo? Wer möchte hier was von wem? Verstehen Sie? So etwas geht überhaupt nicht und ist ein sog. „Totschlagargument“ für das Eingehen einer Kooperation.

Fakten, Fakten, Fakten… und keine Lobdudelei

Wenn Sie dann also schon bei dem „Um was geht es“ sind, sollten Sie zum einen auf jeden Fall vermeiden, mit „Lobdudelei“ zu kommen, sondern sich auf die Fakten konzentrieren: Wie sieht die Salespage aus, welche Splittests wurden ggf. durchgeführt, um den idealen Verkaufspreis zu ermitteln, welche konkreten Conversionrates weist das Produkt auf oder wie sieht es mit Stornos aus usw.

Denn Sie müssen im (Internet-) Marketing eines bedenken: Die Qualität eines Produktes entscheidet nicht über die Anzahl der Verkäufe, sondern ausschließlich die Qualität des Marketings! Die Qualität eines Produktes entscheidet nur über die Nachhaltigkeit der Kundenbeziehung.

Im Klartext bedeutet das für eine Kooperation, dass der potentielle Partner aufgrund der Produktqualität zwar entscheidet, ob er das entsprechende Produkt überhaupt empfehlen möchte, dieses aber noch so gut sein kann, wenn der Vertriebskanal des Anbieters einfach zu schwach ist (Salespage, Salesletter, Testimonials usw.)

So viele Informationen wie möglich

Grundsätzlich gilt, dass Ihre Kooperationsanfrage so viele Informationen enthalten sollte, wie nur möglich. Zwar kurz und bündig, aber eben detailliert. Denn so wenige Informationen sich der Partner selbst mühsam heraussuchen muss und so wenig Arbeit er eben damit hat, desto höher stehen die Chancen, dass er beispielsweise eine Mailaktion für Sie macht.

Denn angesichts der vielen anderen Anfragen die i.d.R. vorliegen und der eigenen Kampagnen, ist jeder Marketer gewillt, eine solche so schnell wie nur möglich in sein System einzupflegen, denn Zeit ist nun mal Geld.

Im Folgenden einmal einige der wichtigsten Elemente, die in eine solche Anfrage gehören – zumindest jene, auf die ich persönlich am meisten Wert lege:

  • die URL zur Salespage (Verkaufsseite) des Produktes
  • das Produkt selbst zur Ansicht (Post, Zugang, Download…)
  • Infos zur Abrechnung (Netzwerk, Cookiebehandlung und Lifetime…)
  • direkter (!) Link zur Affiliate-Registrierung – falls nötig
  • sofortige Freischaltung bei der Anmeldung als Affiliate
  • natürlich der Produkt-Verkaufspreis sowie die Höhe der Provision
  • die durchschnittliche Stornorate des Produktes (mehr dazu weiter unten)
  • usw.

Es gibt sicherlich noch den ein oder anderen Punkt, auf den man persönlich und individuell mehr oder weniger noch Wert legt, doch ich denke, dass diese genannten Punkte die entscheidendsten sind, wenn es darum geht, einen etablierten Marketer mit großer Reichweite zu überzeugen. Zumindest sind das in diesem Fall die Werte, auf die ich selbst am meisten Wert lege, wenn man mich für eine Kooperation bzw. Mail-Aktion gewinnen will.

Unter 50% Provision geht gar nichts – meistens zumindest!

Die Höhe der Provision selbst ist immer etwas differenzierter zu betrachten, denn hier sind einige verschiede Faktoren zu beachten, die hier mit reinspielen:

Grundsätzlich gilt natürlich für den Anreiz immer je höher, desto besser, doch gerade erfahrene sowie etablierte Marketer schauen ganz sicher nicht mehr nur auf die Höhe der Provision, denn was bringt diese, wenn sich das Produkt letztlich nicht verkauft!

Dennoch gilt bei vor allem digitalen Produkten wie Ebooks, Videokursen, Online-Seminaren etc., dass unter 50% nichts geht. Bei solchen Produkten existieren keinerlei Produktionskosten o.ä. und hier ist alles andere als ein 50:50-Geschäft gerade mit großen Marketern einfach nicht zu machen.

Bei Produkten, bei denen es sich beispielsweise um physische Produkte handelt oder wo ein Coaching vorgenommen wird, bei dem der Verkäufer letztlich den Arbeitseinsatz bringen muss, sind sicherlich auch geringere Provisionen möglich, doch selbst hier sollten Sie als Suchender einer Kooperation stets bedenken, dass Sie den Marketer gewinnen wollen und durch ihn Umsatz generieren können, den Sie andernfalls nie gemacht hätten!

Es ist einfach wichtig, ein gesundes Gleichgewicht zu finden, bei dem alle Seiten (Sie, der Partner und auch die Endkunden) letztlich nur Gewinner sind! Was Sie jedoch gänzlich vermeiden sollten ist es, Ihrem potentiellen Partner eine deutlich geringe Provision von zum Beispiel 20% als absolute „Top-Provision“ verkaufen zu wollen, denn etablierte Marketer sind erfahren genug und nicht von gestern – das wirkt dann eher „veralbernd“…

Bieten Sie Anreize, Umwerben Sie den potentiellen Partner

Zu guter Letzt sollten Sie Ihrem potentiellen Kooperationspartner natürlich auch Anreize bieten. Warum soll er gerade für Sie ein Mailing machen, was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen, die dem jeweiligen Marketer eine Anfrage senden usw.?

Das hat nichts damit zu tun, dass Sie dem Marketer in den Hintern kriechen sollen o.ä. – mit Sicherheit ganz und gar nicht. Aber gewisse individuelle Vorteile können natürlich ein entscheidender Anreiz sein, warum es zu einer Kooperation kommen kann.

Jetzt werden Sie sich vielleicht sagen „Na, die Provision sollte doch schon Anreiz genug sein…“. Nein! Bei einem etablierten Affiliate eben nicht, denn die bekommt er überall und die höchste Provision bringt nichts, wenn im Endeffekt beispielsweise die Stornoquote extrem hoch ist.

Denn für die Stornoquote ist der Affiliate nicht verantwortlich – folglich sollte er für diese aus meiner Sicht auch nicht „zahlen“ müssen. Ganz entscheidend als Anreiz kann hier also u.a. Stornofreiheit für den Affiliate sein.

Affiliates in meinem Partnerprogramm etwa genießen genau diese. Wenn ein Kunde einmal ein Produkt von mir aufgrund der Geld-zurück-Garantie zurückgeben sollte (derzeit unter 0,5%), dann behält der Affiliate in jedem Fall die komplette Provision!

Wie gesagt, lassen Sie sich etwas Besonderes einfallen, durch das Sie sich ein gewisses Alleinstellungsmerkmal schaffen können, um eben vor allem große Marketer bzw. Affiliates für eine Kooperation oder Mailingaktion gewinnen zu können.


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