Wie angekündigt und mit Spannung erwartet (*lol*) die prägnantesten und beliebtesten Artikel in 2012, die zum einen interessante, aber auch teilweise kontroverse Themen durchleuchtet hatten – manchmal aber auch Themen aufgegriffen hatten, die im ganzen Netz für heftige Reaktionen gesorgt haben und deshalb echte Aufreger waren – und das meiner Meinung nach nicht immer unbedingt zurecht.

Diese Artikel werde ich thematisch passend in insgesamt 5 Kategorien einteilen, damit Sie sich bei Interesse die Artikel noch einmal „gönnen“ können, die Sie auch wirklich (noch einmal) lesen wollen.

Eingeteilt habe ich die Artikel in Social Media, Interview(s), Aufreger in 2012, Gastartikel und „in eigener Sache“, die da wie folgt im Detail wären:

  1. Social Media:
    Potentiale und Chancen – aber auch ordentlich Überbewertung…
  2. Interviews:
    Das meiner Meinung nach interessanteste Interview hier und der Business-Start in 2012…
  3. Aufreger in 2012:
    Die größten allgemeinen Aufreger im Internetmarketing in 2012…
  4. Gastartikel:
    Mein Dank an alle bisherigen Gast-Autoren für ihre Artikel…
  5. In eigener Sache:
    Die „Expansion“ meines Partnerprogramms für höhere Provisionen und mehr Werbemittel…

Teil 1 werde ich heute mit Thema 1 – dem längsten – beginnen und die Themen 2-5 dann im nächsten und letzten Teil der großen Abschluss-Serie bringen…

1. Social Media – Potentiale, Chancen und Überbewertung…

In diesem Jahr widmete ich mich vergleichsweise öfter mit dem Thema Social Media. Das ist kein Wunder, denn schließlich werden diese im Bezug auf Marketing-Chancen usw. immer wichtiger für jeden, der im Internet erfolgreich Geld verdienen möchte.

Aber wer mich schon länger liest, der weiß, dass ich die sozialen Netzwerke trotz des Potentials auch hier und da etwas kritisch sehe, gerade wenn es um Themen wie Datenschutz, der wirkliche Nutzen einzelner (!) Netzwerke sowie dem aus meiner Sicht etwas übertriebenen Credo, im Bezug auf Marketing-Chancen mit aller Gewalt wirklich jedes Netzwerk als die Super-Marketing-Maschine abzuklatschen!

Denn es hat nun einmal nicht zwangsläufig jedes soziale Netzwerk das Potential ein echter Trafficbringer und Kundengewinnungsplattform zu sein, ob man will oder nicht…

Macht Facebook, Google, Twitter und Co doch einfach dicht…

Besonders Ende 2011 gab es vermehrt Berichte über diverse Datenschützer, die den Datenschutz in sozialen Netzwerken kritisierten und hier besonders Facebook immer wieder im Visier hatten. Das hat sich bis heute eigentlich nicht wirklich geändert – im Gegenteil.

Was sich hingegen aber auch nicht geändert hat, ist die Tatsache, dass weiterhin mehr „herum geeiert“ wird, statt Fakten zu schaffen und das gerade dadurch im gesamten Internetmarketing eine gewisse Unsicherheit herrscht, die meines Erachtend sogar teilweise in unnötige Panikmache mündet.

Diesem Umstand hatte ich mich in diesem Artikel Anfang Januar diesen Jahres mit einem zugegeben nicht ganz ernst gemeinten sowie etwas provokanten Titel angenommen und darin ein wenig durchleuchtet, welche Forderungen zum Teil eher lächerlich sind, was mehr Panikmache ist und welche Konsequenzen ich daraus (erst einmal) zog.

» Hier geht es zum damaligen Artikel (klicken und lesen)…

Nutzer bewerten Google Plus besser als Facebook…

Als Google Plus etwa im Juli 2011 in Deutschland startete, war der Zuwachs binnen weniger Wochen extrem groß. Der Zuspruch jedoch schien damals auch genauso schnell wieder abzunehmen. Die Rede war damals davon, dass über 80% der Nutzer eher inaktiv seien und es zeigte sich, dass Masse eben nicht immer auch Klasse bedeutet.

Anfang Januar 2012 dann die Überraschung: Im Zuge einer damals aktuellen WWW-Benutzer-Analyse W3B von Fittkau & Maaß Consulting, wurden im Zeitraum Oktober/November 2011 insgesamt 103.332 deutschsprachige User zu Online-Themen befragt und kam zu Google Plus zu interessanten Ergebnissen:

Demnach hatte Google Plus bei den Nutzern vor allem in technischer und funktionaler Hinsicht klar die Nase vorne. So konnte Google mit seinem sozialen Netzwerk im Gesamteindruck bereits aufschließen und den Konkurrenten in 5 von 8 Punkten sogar übertreffen.

» Hier geht es zum damaligen Artikel (klicken und lesen)…

Twitter: 500 Millionen Nutzer aber kein Interesse und Nutzung…

Sehr interessant waren auch die Zahlen, auf die ich im Februar diesen Jahres hier im Blog einging. Die Rede war von Twitter, welches die Marke von 500 bzw. 600 Millionen Nutzern anpeilte und wenige Tage vorm Erreichen stand. Dies zumindest damals laut der Plattform twopcharts.com, die davon berichteten, dass Twitter pro Tag 900.000 neue Nutzer hinzubekommt, was 12 Nutzern in einer Sekunde entspricht.

Mittlerweile zählt Twitter zum Zeitpunkt dieses Artikels weit mehr als 700 Millionen Accounts, doch was damals auch zutraf, waren die Zahlen zum Thema Ernsthaftigkeit und tatsächlicher Nutzung. Und hier machten ganz andere Zahlen auf sich aufmerksam:

Die Betreiber von twopblog.com untersuchten damals in einer eigenen Studie mittels Stichprobe 100.000 Twitter-Accounts auf das Verhalten sowie deren Tweets und fanden heraus, dass nur etwa 10 bis 20 Prozent aller Accounts wirklich aktiv sind.

Doch im Zuge der Studie kamen noch ganz andere Zahlen zum Vorschein… Ich für meinen Teil hielt von Twitter eigentlich noch nie viel, wenn es darum ging, es als echtes soziales Netzwerk und/oder als Marketing-Waffe zu bezeichnen. Ich nutze es vielmehr als automatisierter „Artikel-Verteiler“…

» Hier geht es zum damaligen Artikel (klicken und lesen)…

Die neuen Facebook-Richtlinien: Bequeme Nutzer oder böses Facebook?…

Der Eindruck über das tatsächlicher Nutzungsverhalten wie bei Twitter schien sich im Juni diesen Jahres auch bei Facebook etwas herauszukristallisieren. Natürlich nicht direkt vergleichbar, denn schließlich sind Facebook-Nutzer auf Facebook extrem viel aktiver und daher ist Facebook auch bei weitem nicht mit Twitter vergleichbar (oder umgekehrt).

Aber als Facebook die neuen Richtlinien zur Nutzung der Nutzerdaten einführen wollte, gab es mal wieder heftige Kritik, sodass Facebook später einlenkte und eine große User-Befragung durchführte, bei der Nutzer selbst für oder eben gegen die Einführung stimmen konnten.

Dieser Artikel durchleuchtete, wie Facebook in der Tat seine Nutzer ein wenig „ausgetrickst“ hatte – um es mal so auszudrücken – aber auch die Tatsache, dass man gerade hieran sehen konnte, wie wenig Interesse die meisten Nutzer in Facebook tatsächlich haben, wenn es darum geht, auch mal selbst aktiv zu werden und etwas zu unternehmen, anstatt immer nur „unsinnige“ Postings zu veröffentlichen.

Was ich damit sagen möchte: Die Abstimmung selbst wurde damals an jeder Ecke publiziert, „jeder“ auf Facebook hat sie geteilt was das Zeug hält, kommentiert, auf Websites und in Foren gepostet und, und, und… Doch was war im Endeffekt passiert? Nichts, denn nur lächerliche 0,04% (!) – ja, Sie lesen richtig – der User nahmen überhaupt daran teil – und so scheiterte die Abstimmung und Facebook lachte sich ins Fäustchen.

Was zeigte das mal wieder? Wenn es ums Teilen geht und um die theoretische Meinungsäußerung, dann sind immer alle sofort dabei. Da wird gepostet, was das Zeug hält – doch wenn es im Endeffekt ans Eingemachte geht, dann will keiner mitmachen…

» Hier geht es zum damaligen Artikel (klicken und lesen)…

Pinterest kommt… Wieder was Neues zum Abklatschen…

In den USA bereits im März 2010 gelauncht, ging die neue Social-Media-Plattform Pinterest auch hier in Deutschland an den Start. Wie so oft war der erste Andrang wieder riesig, denn schließlich wollte jeder einen der begehrten Zugänge ergattern, weil man natürlich auf jeden Fall dabei sein „musste“, wenn wieder einmal etwas ganz Neues begann.

Wirklich komplett neu? Dieser Frage ging ich in meinem Artikel im Mai diesen Jahres nach, wie auch der Tatsache, dass der Start von Pinterest tatsächlich mit einer durchaus beeindruckenden Entwicklung stattfand. Eine Studie zeigte sogar, dass Pinterest – zumindest damals – mehr Traffic generieren konnte, als Google Plus, YouTube und LinkedIn zusammen.

Und das war ja auch einerseits logisch: Denn getreu nach dem Motto „Alle der Herde nach, denn was alle wollen, das MUSS gut sein…“ ging es ran an die Sache. Angefeuert wurde das natürlich durch das mittlerweile beliebte Verknappungsprinzip, das Pinterest hier angewandt hatte und das zuvor auch schon bei Google Plus zu sehen war.

Doch ob Pinterest speziell fürs Internetmarketing wirklich Sinn macht bzw. ob da wirklich alles so neu ist, was genau dahinter steckt und weshalb die Abmahngefahr hier extrem hoch ist, durchleuchtete dieser Artikel…

» Hier geht es zum damaligen Artikel (klicken und lesen)…


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