Das war das/mein Jahr 2012 im InternetmarketingIch weiß, mit diesem Satz hatte ich bisher alle meine Abschluss-Artikel begonnen, doch weil es einfach stimmt und es immer wieder aufs Neue “faszinierend” ist, werde ich es auch diesmal wieder tun: Es ist unfassbar, wie schnell die Zeit schon wieder vergangen ist, denn schon sehr bald ist auch dieses Jahr 2012 schon wieder vorbei.

Auch wenn es sich floskelhaft anhört, aber es fühlt sich so an, als hätte ich den letztjährigen Abschluss-Artikel erst vor wenigen Wochen geschrieben und veröffentlicht. Es war wieder einmal ein rasantes, aber sehr erfolgreiches Jahr im Internetmarketing – und da spreche ich nicht nur von mir, sondern von vielen anderen von denen ich weiß, dass sie einen großen Sprung gemacht haben, wie etwa viele meiner Leser und Kunden.

Ende 2011 gab es einige Stimmen, die an so Dinge wie Revolutionen und richtungsweisende Veränderungen glaubten und 2012 würde das “Schicksalsjahr” des Internetmarketings – doch im Endeffekt war es so, wie immer: Gutes und Funktionierendes setzt sich eben immer durch und wer daran glaubt, kann auch davon profitieren und selbst erfolgreich sein.

So gab es in 2012 viele tolle Höhepunkte, aber auch einige Aufreger sowie negative Aspekte – sowohl allgemein im Internet (-Marketing), als auch in meinem “Umfeld”- die ich in dieser Jahresabschluss-Serie für 2012 zusammenfasse und in mehrere Bereiche (Artikel) unterteile.

Aber es gibt auch Dinge, die ich als “externer” und “stiller” Beobachter immer wieder sehen konnte, wenn ich ganz privat so durchs Netz surfte – und ja, auch mal durch Facebook, obwohl das eigentlich noch seltener wurde, als ohnehin schon:

Was mir hier immer ganz besonders auffällt im Bezug auf einige Menschen, die sich im Internetmarketing aufhalten und eben im Internet Geld verdienen (wollen), ist die Tatsache, wie sich bestimmte Nutzer mit derart unsinnigen Dingen aufhalten und dabei völlig den Fokus aufs Wesentliche verlieren.

Da wird hier ein unsinniges Bildchen gepostet, dort irgendein Spruch geteilt, nebenbei noch ein Kollege verteufelt und ab und zu dann auch mal ein Affiliate-Link gepostet. Natürlich hat fast ausnahmslos jeder Internetmarketer (auch ich) seinen Facebook-Account auch einfach mal ganz privat genutzt und verschiedene sowie eigentlich “blödsinnigen” Dinge gepostet usw.

Aber entscheidend ist doch, ob man die Sinnlosigkeit im Bezug aufs Business auch schnell wieder erkennt und sich wieder den wichtigen Dingen zuwendet oder ob man stets weiter macht, anstatt sich mal wieder mehr um sein eigenes Business zu kümmern.

Jetzt könnte man sich natürlich sagen: “Das ist doch einfach eben auch der rein private Bereich und wenn man in seinem privaten Account witzige Bildchen postet, irgendwelche Sprüche teilt etc. dann ist das doch jedem seins”.

Natürlich ist es das! Doch ich schreibe hier ja speziell vom Bereich des Internetmarketings und dann muss man sich einfach mal eines im Klaren sein: Wenn jemand im Internet Geld verdienen möchte und dies nicht als Phantom tut, sondern transparent, dann ist er – ob er es möchte oder nicht – je nach eigener Reichweite eine Art “öffentliche Person” und dann gibt es kein rein “privat” – und wenn er als Person hinter dem stehen möchte, was er mit seinen Projekten vermittelt, dann ist er mit seiner Person sein Business!

Und das wiederum bedeutet, dass er als Business-Person mit seinem Namen auch für seine “privaten” Beiträge steht und was hier – mit Verlaub – einige Leute für einen Unsinn posten und so von sich geben, auch zum Beispiel im Bezug auf Politik, dann stellen sich bei mir teilweise die Nackenhaare, wo ich mir dann denke “Was soll das denn? Er/Sie hätte sich jetzt besser mal zurückgehalten…”

Und Fakt ist auch: Mit dem Posten von witzigen Bildchen, tollen Sprüchen und irgendwelchen privaten Empfindlichkeiten hat eben auch noch keiner Geld verdient – im Gegenteil, hier spielt auch ein gewisses Zeitmanagement eine große Rolle.

Dass wir uns richtig verstehen: Social Media und speziell Facebook haben ein sehr großes Potential fürs eigene Online-Business und sollten auch genutzt werden. Ich selbst bin nach außen hin jetzt nicht der Aktivste im Social Media und es gibt (weitergebende) Internetmarketer, die hier sehr viel aktiver sind – aber eben auch effektiv und gewinnbringend.

Denn das Ausschöpfen dieses Potentials besteht nicht darin, den ganzen Tag irgendwelche Bildchen oder Sprüche teilen, sondern vielmehr im Hintergrund die Vorzüge des Social Media automatisiert zu nutzen bzw. fürs eigene Business förderlich zu posten.

Hier gibt es natürlich wiederum auch jene, die jetzt sagen werden: “Ich kann doch meine Projekte im Internetmarketing ebenfalls fast komplett automatisieren und muss mich nicht den ganzen Tag damit beschäftigen…” – Auch das stimmt natürlich zu 100%. Aber automatisiert man sein Business, um den Rest der Zeit dann auf Facebook herumzuhängen?

Und ganz klar gilt auch: Wer, wie, was und wo im Social Media postet (oder auch nicht), kann und darf natürlich jeder für sich selbst entscheiden, doch dann darf man sich nicht wundern, wenn man – wie oben bereits erwähnt – den Fokus aufs Wesentliche verliert.

Auch könnte es mir völlig egal sein, was andere dort posten. Ist es aber nicht, weil ich wie schon bei meinem Spam-Artikel vor einiger Zeit einfach meine Leser ein wenig aufwecken möchte.

Und tatsächlich schreiben mich immer wieder auch Nutzer an, die mich um Rat fragen, was sie tun sollen, damit ihr eigenes Business profitabler läuft und nicht mehr so daher dümpelt. Wenn ich mir dann die ganzen Hintergründe einmal anschaue und feststelle, dass der entsprechende Nutzer lieber den ganzen Tag auf Facebook über verhasste Fußball-Vereine und deren Misserfolge herzieht (obwohl das die überhaupt nicht interessiert) oder irgendwelche Widerstands-Aufrufe o.ä. gestartet werden, dann liegt genau darin der Kern des Übels:

Durch Facebook-Postings alleine hat noch nie jemand etwas bewegt. Selbst da nicht, wo es speziell um Facebook und dessen Nutzer selbst geht, wie die Abstimmung zu den neuen Richtlinien zeigte. Wer etwas erreichen möchte, der muss etwas TUN und so ist es auch beispielsweise im Internetmarketing bei Infoprodukten etc.: Das beste Infoprodukt bringt überhaupt nichts, wenn es nicht auch umgesetzt wird oder wenn man keinen Fokus hat!

Stellen Sie sich einmal folgende Frage:

Wie erfolgreich kann jemand WIRKLICH sein, wenn er auf Facebook & Co täglich Stunden lang irgendwelche Bildchen teilt oder die ganze Zeit auf Facebook rumhängt, um darauf zu warten, alle 3 Sekunden irgendein Posting mit seinem “Like” abzusegnen?

Aber ok., so viel dazu nur als kleiner Abstecher. In meiner Jahresabschluss-Serie soll es speziell um einen kleinen Rückblick gehen, der meinen Blog sowie das Online-Marketing allgemein in 2012, aber auch meine Leser, Kunden, Partner und Gastautoren betrifft.

So werde ich in den kommenden Teilen etwas näher auf die veränderte Ausrichtung meines Blogs eingehen, die ich bereits Ende 2011 angekündigt hatte. Im Zuge dessen möchte erläutern, welche Prioritäten man als Blogger setzen sollte, wenn man damit auch wirklich erfolgreich Geld verdienen will und was der Unterschied ist, zwischen einem Internetmarketer- der sein Geld in verschiedenen bereichen verdient – und einem “Nur-Blogger”, der gerne auch mal etwas “gehässig” als sog. Feierabend-Blogger bezeichnet wird. 😉

Dabei werde ich auf Zielgruppen eingehen und einen Vergleich zwischen kontroversen und rein informativen Artikeln anstellen im Bezug auf Nutzen und Mehrwert für Blogger, aber vor allem auch für die Leser eines Blogs.

Darüber hinaus werde ich in dieser Abschluss-Serie einen extra Teil meinen Lesern, Kunden und Partnern widmen, um mich bei diesen noch einmal gesondert zu bedanken. Im Zuge dessen komme ich diesmal aber auch nicht ganz drum herum, besonders in diesem Bereich auch einige negative Aspekte anzusprechen, weil ich der Meinung bin, dass das bei sowas auch dazu gehört.

Die beiden letzten Teile der Serie werden dann wieder klassische Rückblicke auf 2012 sein – besonders im Bezug auf hier veröffentlichte Artikel, die ich einerseits eigenen Artikeln, andererseits aber auch Gastartikeln widmen werde.

Insgesamt waren zu dieser Abschluss-Serie sogar noch 2 weitere Artikel geplant, bei denen ich mich erst kurz vorm Start dazu entschlossen hatte, sie doch nicht zu bringen. Warum, das hat verschiedene Gründe, auf die ich hier jetzt aber nicht näher eingehen möchte, denn dann hätte ich die entsprechenden Artikel dazu auch bringen können.

Mit der eigentlichen Serie werde ich die Tage dann auch richtig beginnen.

Übersicht über alle Teile der Jahresabschluss-Serie 2012:

1. Das war 2012 mit viel Erfolg und Spaß – aber auch einigen negativen Aspekten…
2. Die neue Ausrichtung des Blogs, falsche Zielgruppen und das Leid der Kontroverse…
3. Mein Dank an alle Kunden, Leser und Partner sowie Enttäuschungen und Unzuverlässigkeiten…
4. Prägnante Artikel – Social Media und seine Potentiale, aber auch ordentlich Überbewertung…
5. Prägnante Artikel – Zerstörte Existenzen, Interview und mein Dank an alle Gastautoren…

Ein Gedanke zu „Jahresabschluss 2012: Das war 2012 mit viel Erfolg und Spaß – aber auch einigen negativen Aspekten“
  1. Super Artikel, ich hätte es nicht besser Ausrücken können was das Jahr angeht 🙂 Vielen Dank für diese “Bestätigung”

    LG Conner

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