Heute möchte ich mal etwas in eigener Sache posten, was mir ein Anliegen ist und bei dem ich hoffe, dass sich möglichst viele Leser ernsthaft und konstruktiv beteiligen, weil es dann letztlich jedem zu Gute kommen wird.

Wer mich schon länger hier auf meinem Blog begleitet, der weiß, dass ich gerne recht viel und lang schreibe. Das liegt zum einen daran, dass mir das Bloggen einfach sehr viel Spaß macht und zum anderen daran, dass ich bestimmte Sachverhalte je nach dem natürlich auch möglichst ausführlich schildern und behandeln möchte.

Meiner Meinung nach bringt es niemandem etwas – am wenigsten dem Leser – wenn Dinge nur am Rande oder oberflächlich behandelt werden, denn dann bleiben sehr häufig einfach zu viele Fragen offen.

Klar könnten dann einige Fragen über die Kommentarfunktion beantwortet werden, doch genau das verläuft sich dann gerne auch ab einer bestimmten Anzahl von Kommentaren recht schnell.

Dennoch war in einigen Kommentare in der Vergangenheit zu lesen, dass meine Artikel doch recht lang seien. Dass die Artikel zu lang wären, das kam zwar noch in keinem Kommentar vor, aber vielleicht hat sich da bisher einfach noch keiner getraut!? 😉

Zwar halten sich generell solche Kommentaren absolut in Grenzen und vergleicht man es mit der Gesamtanzahl an Kommentaren, dann machen diese gerade einmal 0,1 bis 0,2 Prozent aus, aber dennoch nehme ich das natürlich ernst.

Ich bin ja auch nicht böse, sauer oder beleidigt, wenn man findet, dass meine Artikel (zu) lang sind – im Gegenteil: Ich bin ja immer interessiert, wie meine Leser meine Artikel wahrnehmen und welche Wünsch sie dabei und daran hegen.

Deshalb möchte ich diesen Artikel heute dazu nutzen, einige allgemeine Fakten und Zahlen zu erläutern und im Anschluss Sie als Leser zu bitten, einfach Ihre ehrliche und konstruktive Meinung zu äußern.

Für wen schreiben Blogger?

Eine Frage, die sich ein Blogger vor allem zu Beginn stellen sollte, lautet:

„Für wen sollte ich eigentlich schreiben und vor allem für wen möchte ich schreiben?“

Das ist eine gute Frage. Natürlich sollte ein Blogger in erster Linie für seine Leser, also sein Zielpublikum, schreiben. Denn wenn seine Artikel niemand lesen möchte und es daher auch logischerweise nicht tut, dann bringt es dem Blogger im Endeffekt nichts – er schreibt für die Katz‘ oder zumindest für sich selbst.

Deshalb sollten sich die Artikel nach den Vorlieben, Wünschen und Bedürfnissen der Leser richten und hier spielt natürlich auch die Länge der Postings eine große Rolle. Die einen mögen längere Artikel, die ein Thema ganz ausführlich behandeln und die anderen lieben hingegen eher kürzere Artikel.

Andererseits schreibt ein Blogger aber immer auch für Suchmaschinen – allen voran Google. Denn diese lieben Content (Inhalt) und am liebsten natürlich, wenn dieser möglichst umfangreich und in Massen vorhanden ist.

Dabei spielt die Nutzung gewisser zielgruppenrelevanter Keywords auch eine entscheidende Rolle. So kann man die für Suchmaschinen auch wichtige Keyworddichte prozentual zwar immer einhalten, doch die Anzahl der relevanten Schlüsselbegriffe lässt sich natürlich steigern, wenn auch der entsprechende Artikel eine gewisse Länge aufweist.

Eine bestimmte Mindestanzahl an Wörtern sollte ein Artikel – gerade in einem Blog – demnach natürlich besitzen, damit man als Blogger auch einigermaßen Suchmaschinenoptimiert arbeitet.

Ich persönlich bin kein absoluter SEO-Spezialist und muss sagen, dass ich nicht mit aller Gewalt darauf achte, dass meine Artikel auch bis ins Kleinste für Google optimiert sind, aber zu einem gewissen Teil ist es mir natürlich auch wichtig, dass ich in Google & Co gefunden werde und dass meine Artikel eine ordentliche Länge haben.

Welchen Mehrwert für die Leser bieten die Artikel?

Ein weiterer entscheidender Punkt beim Bloggen, wenn es um die Länge der Artikel geht, ist meiner Meinung nach der Mehrwert eines jeden Artikels. Es gibt Blogger, die wirklich jeden Tag einen neuen Artikel raushauen, oft sogar mehrere pro Tag am Stück.

Für Suchmaschinen ist das natürlich ein hervorragendes Fressen, denn es kommt mehrmals täglich neuer Content. Wenn wirklich ausnahmslos alle diese Artikel auch einen gewissen Mehrwert für die Leser haben, dann ist das natürlich umso besser und davor ziehe ich persönlich meinen Hut!

Das geht aber in den meisten Fällen nur dann, wenn man außer dem Bloggen sonst nichts macht. Und leider ist es aus meiner Sicht so, dass nur die wenigsten Blogger es schaffen, genau das auch in die Tat umzusetzen.

Hier bekomme ich dann immer den Eindruck, dass nach dem Motto vorgegangen wird: Hauptsache viel neuer Content in kurzer Zeit, damit man die Suchmaschinen mal wieder gefüttert hat.

Doch ist das wirklich Sinn und Zweck vom Bloggen oder sollte nicht der Leser und der Mehrwert für diesen ganz oben stehen? Wer mit Gewalt zu häufig bloggt und dadurch den Fokus auf den Mehrwert verliert, der wird kaum Stammleser gewinnen oder halten können.

Und ganz entscheidend ist doch, dass man den Leser dazu bewegt, sich möglichst lange und intensiv mit dem Blog zu beschäftigen. Selbst wenn man durch häufiges Posten in den Suchmaschinen angesehen ist und in diesem häufig gefunden wird, so bringt das doch nichts, wenn die Artikel dann so knapp und inhaltslos sind, dass die Besucher auch genauso schnell wieder weg sind – und es auch bleiben!

Das optimale Verhältnis zwischen SEO und Mehrwert?

Es ist einfach Schwierig für einen Blogger, gleichzeitig auf die Suchmaschinenoptimierung zu achten, möglichst viel und häufig neuen Content zu liefern und gleichzeitig den Lesern einen gewissen Mehrt zu bieten. Und Mehrwert hat hier auch etwas mit der Länge der Artikel zu tun.

Denn gerade bei bestimmten kritischen, informativen oder lehreichen Artikeln ist ein Blogger meist gezwungen, diese Aspekte und Sachverhalte auch wirklich umfangreich, ausführlich und detailliert dazulegen.

Natürlich gibt es die Möglichkeit, einzelne Artikel in mehrere kleinere Artikel-Serien aufzuteilen und diese dann zeitlich versetzt zu veröffentlichen. Dadurch kann man zumindest das Intervall und die Häufigkeit von neuem Content gewährleisten, ohne den Leser mit zu langen Artikel zu überfordern.

Doch reicht das aus? Und ist es überhaupt ausnahmslos immer möglich, einen Artikel sinnvoll aufzuteilen? Es muss also das möglichst optimale Verhältnis aus allem gefunden werden! Ich hoffe, dieser Artikel war jetzt nicht zu lang!? 😀

Ihre Meinung ist gefragt! Ich habe unter diesem Artikel eine kleine Umfrage eingebaut, die mir helfen soll, herauszufinden, welche Art von Artikeln Sie sich in Zukunft wünschen, was die Länge derer betrifft. Sehr gerne können Sie such (zusätzlich) die Kommentarfunktion nutzen.

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53 Gedanken zu „Was denken Sie über die Länge meiner Artikel?“
  1. Deine Artikel sind meistens… sehr interessant und immer gut geschrieben.

    Wäre es möglich Startseite einen kurzen Text mit der Kernaussage zu schreiben und dann halt einen weiteren Text in du deine Meinung ausführlicher ausführst

    Mach weiter !

  2. Hallo Alexander,

    ich lese gern lange Artikel wenn es viel Inhalt gibt, ich lese auch deine Artikel gern und das auch schon länger. Ich finde aber dass deine Artikel manchmal etwas zu lang sind gemessen an den Aussagen die du in den Artikeln triffst. Das soll nicht die Artikel schlecht machen, du neigst meiner Meinung nach nur etwas zum „Schwafeln“. Möglicherweise aber auch eine Eigenschaft der auch ich hin und wieder erliege. Vielleicht solltest du die Texte etwas straffen und bekommst trotzdem den selben Inhalt hinein.

    Viele Grüße
    Wolfgang Schwarz

    1. Hallo Wolfgang Schwarz!

      Wie meinen Sie das? 😉 Wie soll ich die Artikel straffen und trotzdem kürzer halten? Wiederspricht sich das nicht? Oder verstehe ich SIe jetzt nur falsch? 😉

  3. so abgestimmt…

    Hallo Alexander, sehr interessanter Artikel – mit Mehrwert. Du hast mich (wieder einmal) auf etwas aufmerksam gemacht, was ich bisher nicht wirklich berücksichtigt habe: Keyworddichte.

    Ich bin der Meinung, die Länge eines Artikels ist unwichtig – es geht um den Inhalt.

    Ich bin eher der Typ, ich schreibe wie mir der Mund gewachsen ist, also wie ich es jemanden ERZÄHLEN würde. Vor Allem, wenn es um Tutorials gibt, oder man seine Meinung mit einbaut, dann MÜSSEN Artikel lang sein. Dann kommt es darauf an, habe ich eher Branchen-Neulinge als Leser oder eher erfahrene Besucher.

    Artikel-Serien halte ich für Schwachsinn, meiner Meiuung nach käme es einem kostenpflichtigen Lern-Kurs gleich. Wenn allerdings, es sich dabei um verschiedene detailierte Beschreibungen handelt, wie Deine Serie über das Einbinden von Onlinezahlungsmittel, dann macht es wieder Sinn. Mag‘ vielleicht daran liegen, dass ich interessante Blogartikel ausdrucke und in Ruhe, bei einer Tasse Kaffee + Milch, lese – bei 1,20€ hier in der Slowakei 😉

    Habe ich mich verständlich ausgedrückt? – lerne nebenher slowakisch und englisch…

  4. Hallo Alexander:
    wenn man wenig Zeit (zum überlegen vielleicht??) hat, schreibt man erfahrungsgemäss (zu) lange Briefe / Artikel / Blogs. Deine hier veröffentlichen Artikel scheinen mir aber immer gut überlegt zu sein, mit Themen die allgemein interessieren und vielen sicher auch etwas bringen. Ergo meine Antwort auf deine Frage: Länge genau richtig und weiter so!
    Hans Peter Meister

  5. Hallo!

    Erst einmal vielen Dank an alle bisherigen Feedbackgeber! 😉

    Natürlich muss die „Umfrage“ eine viel größere Aussagekraft bekommen, also müssen mehr mitmachen. Dass bisher so wenige mitgemacht haben, liegt aber daran, dass ich den Artikel noch gezielt „promoten“ muss, wie ich es auch sonst mache.

    Das werde ich in jedem Fall in den nächsten Tagen nachholen, im Moment hinke ich aus privaten Gründen etwas hinterher. Aber das nur zur Info – und es ist auch nix Schlimmes! 😉

    Liebe Grüße
    Alexander Boos

  6. Tach Alexander,

    guter, langer Artikel. 😉
    Artikel in eine Serie aufzuteilen, funktioniert meist nicht wenn man es nicht vorher schon so plant.
    Hab mehrmals Artikel, in 2 Teile zerlegen müssen.
    Die Überleitung richtig zu gestalten viel mir meist schwerer als den kompletten Artikel zu verfassen!

    Ob ich jetzt lange oder kurze Texte besser finde, kann ich prinzipiell gar nicht sagen.
    Es kommt auf den Inhalt an und die Art und weise wie geschrieben wurde.

    Deine Artikel sind schon sehr lang aber zu 99,7% 😉 auch sehr interessant! Also alles in Ordnung.
    Alles Gute
    Thomas

  7. Also ich finde deine Texte auch gut. Eigentlich kommt es aber nicht auf die Länge des Textes an, sondern auf deren Inhalt. Also auch ein kurzer Text kann sehr interessant und informativ sein.

  8. Also, ich bin ein Freund davon, längere Artikel als Artikelreihe zu veröffentlichen. Bei mir ist es aber oft so, dass ich Artikelreihen nicht plane, sondern dass sie sich während des Schreibens ergeben. Wenn ich merke, dass ein Artikel deutlich mehr als 1.000 Worte hat, teile ich ihn lieber in mehrere Artikel auf.

    Ich denke, Artikelreihen sind auch für den Leser besser zu lesen. Nur die wenigsten haben die Konzentration, lange Artikel von Anfang bis Ende durchzulesen. Außerdem kann man den einzelnen Artikel noch besser spezifieren und die User brauchen sich nur den Artikel einen Artikelreihe durchzulesen, der sie wirklich interessiert.

    1. Hallo Cujo!

      Vielen Dank für dein Feedback!

      Bei mir ist es aber oft so, dass ich Artikelreihen nicht plane, sondern dass sie sich während des Schreibens ergeben.

      Stimmt, das kann auch ich bestätigen. Ich habe dann aber eben auch nur manchmal den Artikel wirklich gesplittet. Zum Beispiel bei Interviews mache ich das hin und wieder. Danke nochmal für den Hinweis.

  9. Hallo Alexander,

    gleich vorne weg: ich finde deine Artikel nicht zu lang, aber ich finde, du solltest bei längeren Artikeln mehr Struktur rein bringen. Damit meine ich: mehr Unter-Überschriften (in H2 gut für Google), das macht lange Texte für die Leser übersichtlicher.

    Dann solltest du bei langen, verschachtelten Sätzen ab und zu mal versuchen, daraus 2 oder 3 kurze Sätze zu machen (auch gut für die Leser, weil leichter zu verstehen).

    Ich schreibe selber oft längere Artikel (mit weit mehr als 1.500 Worten, aber ich schreibe zwischendurch auch immer mal kurze Artikel mit 300-400 Worten. Das hat sich sehr bewährt. Ist natürlich ein wenig schwieriger, einen kurzen Artikel so zu gestalten, dass er trotzdem einen Mehrwert für die Leser bringt. Aber mit ein wenig Übung klappt das ganz gut 😉

    Also: schreib bitte weiter lange Artikel, aber versuch sie etwas mehr zu strukturieren.

    Jürgen Schnick

    P.S.: Eins fällt mir noch ein: versuch nicht für ALLE Leser gleichzeitig zu schreiben, das funktioniert sowieso nicht (man kann es niemals allen Recht machen).

  10. Hi,

    es ist immer schwierig das Mittelding zwischen SEO und einem Leser ansprechenden Text zu finden. Da zu einem zB bei SEO – Keywords, Überschrift etc. eine wichtige Rolle spielen, aber die wiederum den Leser stören können.

    Zur Umfrage:
    Ich finde die Länge gelungen, weil ich es bis zum Ende mir durchgelesen habe.

  11. Hallo Alexander, mittlerweile bin ich ja schon ein „alter“ Stammleser Deiner Artikel. Deine Newsletter und Artikel gehören zu den wenigsten welche immer sehr interessant und ausführlich sind und deshalb lese ich diese auch immer vom Anfang bis zum Ende. Du schreibst in einer Art, dass man gar nicht vorher aufhören kann zu lesen und ehe man sich versieht ist man schon am Ende angelangt.
    Also mein Rat: Schreibe mal schön weiter so.
    Besten Gruß
    Rolf

  12. Lieber Alexander

    ich finde Du schreibst absolut nicht zu lange Texte, denn Sie sind wirklich immer interessant und verständlich zu lesen und mich inspirieren Deine Worte und Artikel.
    Ja, zu lange Texte können sehr schnell ermüden, jedoch bei Dir empfinde ich es nicht so. Mach einfach weiter…
    Meistens machst Du ja auch (Augenfänger) Zwischenüberschriften und so kann man ja relativ schnell überfliegen und dann Deine Themen durchlesen.

    Liebe Grüsse
    Jeannette

  13. Hallo!

    Also ich finde nicht das die Artikel kürzer werden sollen!

    Die länge ist leider nötig wenn man ein Thema wirklich genau und ausführlich behandeln möchte…

    Ich habe bei mit gemerkt das mir oft schon ein Artikel mit 500 Wörtern zu kurz erscheint…ich versuche immer die 500 Wörter nicht zu unterschreiten…

    Deine Artikel sind toll und gehen tiefer…das ist wirklich gut so! Obwohl ich nur Artikel zwischen 500 und 1000 Wörter schreibe, liebe ich lange und ausführliche Artikel zu lesen…bei solchen Artikeln sind wirklich jede Seiten eines Themas beleuchten und abgehandelt.

    Aber wie die Umfrage jetzt schon aussieht, denke ich das viele Deiner Besucher Deine Artikel so mögen wie diese sind…das bist einfach Du und die Besucher wissen das schon.

    Wenn jetzt auf einmal kurze Artikel erscheinen würden, wäre ich irgendwie stutzig ob da nich wer anderes schreibt…

    Bitte so beibehalten (obwohl ich nicht viel Kommentare schreibe, lese ich immer die Artikel)!!!

    MfG

    Csaba

    1. Hallo Csaba Nagy!

      Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich schreibe eben fast immer so, wie ich es auch mündlich erklären oder ausdrücken würde und versuche dabei einfach locker zu schreiben. Was ich auch nicht mag, sind auf Blogs zu steife Artikel. Blogs gehören einfach mal irgendwie zum Web 2.0 und da muss es nicht immer ganz so steif sein, wie ich finde.

      Wenn jetzt auf einmal kurze Artikel erscheinen würden, wäre ich irgendwie stutzig ob da nich wer anderes schreibt…

      Echt? Schon bei der Länge würdest du zweifeln? 😉 Naja, ich kann dich da an dieser Stelle beruhigen. Ich blogge ja nicht deshalb, damit ich Hauptsache Content liefere, sondern weil ich mich u.a. auch hier ausdrücken möchte usw. Deshalb ist mein eigenes höchstes Ziel hier IMMER selbst zu posten. Ausnahmen sind natürlich Gastartikel, die ich dann aber als solche deklariere, wie den über DropShipping neulich.

  14. Hallo Alexander,

    es wird immer eine Gradwanderung bleiben zwischen dem leserfreundlichen und suchmaschinenfreundlichem Text.

    Allen Menschen recht zu tun ist eine Kunst, die keiner kann. Und gut ist besser als perfekt.

    Ich lese Deine Blogartikel manchmal bis zum Ende und manchmal nicht. Das liegt ganz einfach am Thema. Jeder Leser hat zu jeder Lesezeit verschiedene Tagesinteressen.

    Will heissen: Wenn ich heute Deinen Blogartikel vollständig gelesen haben, dann kann es sein, dass ich ihn gestern NICHT vollständig gelesen hätte. Die Gründe könnten Ablenkung (Telefon, wichtige E-Mail eingetroffen) oder der Kopf beschäftigt sich gerade mit einem anderen Thema sein.

    So bleibt es immer sehr subjektiv.

    Was mir beim Lesen auffällt oder besser gesagt stört ist folgendes:

    Die Schrift ist mir zu klein. Vergrößere ich das Bild (strg und + Taste) so muß ich quer scrollen. Das stört dann ja auch wieder.

    Ich habe den Eindruck, dass der Farbhintergrund nicht ganz weiß ist, sondern in einer mehr Eierschalen-Farbe. Vielleicht liegt es auch daran.

    Die Absätze lesen sich manchmal“augenanstrengend“. Bei mehr Zwischenüberschriften findet das Auge mehr „Haltepunkte“. Der Leser würde dann wahrscheinlich länger auf der Seite verweilen.

    Ich hoffe mit meinem kleinen Ratgeber ein wenig zum Verbessern Deiner Seite oder zum Nachdenken beigetragen zu haben.

    Viele Grüße und weiter so
    Holger

    1. Hallo Holger!

      Vielen Dank für deinen Kommentar. Aber du beschreibst das Dilemma ja eigentlich schon selbst: Wenn ich die Schrift weiter vergrößere und evtl. sogar das Layout (denn das muss ich dann, damit es anständig passt und aussieht), dann muss sogar waagrecht gescrollt werden – und das will nun wirklich niemand!

      Mit der Hintergrundfarbe, da gebe ich dir recht, das ist nicht ganz weiß. Das betrifft aber nur den Hintergrund des Blogs an sich und nicht die Stellen, wo auch tatsächlich der Text steht, denn die sind weiß (#FFFFFF).

      Die Schrift ist kein sattes schwarz, wie ich feststellen musste, das werde ich ändern, denn da ist ein sattes schwarz auf weißem Hintergrund sicherlich sehr viel besser. 😉

  15. Hallo, Herr Boos,

    Ihre Artikel sollten (wo es ohne Sinnveränderung möglich ist) von sehr oft viel zu vielen Worten, die nichts zum Sinn beitragen befreit werden nach folgendem Schema:

    Wählen Sie das kürzere Wort – keine Bandwürmer
    Verwenden Sie Verben statt Substantiven
    Kürzen Sie Sätze mit mehr als 8 Worten
    Vermeiden Sie Füllwörter, wo es möglich ist
    Verwenden Sie positive Begriffe
    Vermeiden Sie Fachbegriffe, wo es möglich ist
    Denken Sie daran, dass auch die Zeit Ihrer Kunden kostbar ist

    (Weitgehend aus den Anweisungen der Allianz übernommen)

    Wer hat denn schon 19 Stunden Zeit, um z.B. einen Videokurs anzuhören? (Diese Zeit wird doch noch um ein Vielfaches höher, wenn er das umsetzen möchte für seine Website.)

    Freundliche Grüße

    Rudolf Schubert

    1. Hallo Rudolf Schubert!

      Wer hat denn schon 19 Stunden Zeit, um z.B. einen Videokurs anzuhören? (Diese Zeit wird doch noch um ein Vielfaches höher, wenn er das umsetzen möchte für seine Website.)

      Mit Verlaub, aber das ist ja jetzt wirklich Quatsch. Wenn Sie die Beschreibung sorgfältig lesen, dann erkennen Sie doch deutlich, dass der Kurs genau deshalb in sinnvolle kleine Teil-Videos und Module unterteilt ist! Das steht an zig Stellen, sogar schon in der Headline. Wo steht denn, dass Sie 19 Stunden am Stück anschauen müssen? Also so eine Aussage wundert mich jetzt doch sehr gewaltig.

      Zumal es nicht in den kompletten 19 Stunden darum geht, die Website aufzubauen, auch das steht nirgendwo. Aber eines muss ich auch ganz klar an dieser Stelle sagen – auch wenn es etwas „streng“ klingt:

      Wenn Sie keine 19 Stunden Ihres „Lebens“ Zeit haben, einen wirklich sehr guten Videokurs zum Thema Online-Marketing zu bearbeiten, um sich damit ein Online-Business aufzubauen, dann werden Sie im Internet kein Geld verdienen. Denn zum einen kommt von Nichts auch nichts und zum anderen bedeutet es auch im Internet für sein Geld zu arbeiten.

      Was mich bei so einer Kritik, wie gerade von Ihnen, stört, ist nicht die Tatsache, dass Sie etwas infrage stellen, sondern die, dass Sie der Meinung sind, dass Ihre Meinung die der Masse sei. Bitte seien Sie mir nicht böse und verstehen Sie mich nicht falsch, aber wie können Sie ernsthaft schreiben „Wer hat denn schon 19 Stunden Zeit, um z.B. einen Videokurs anzuhören?“ – wenn Sie anhand meiner Kundenmeinungen sehen können, dass es eben Menschen gibt, die bereit sind, zu arbeiten und sich mithilfe des Kurses was aufbauen bzw. schon aufgebaut haben!?

      Also das diffamiert dann irgendwie auch meine Kunden und das finde ich absolut nicht in Ordnung, sorry. Darüber hinaus hört man sich einen Videokurs nicht an, sondern man schaut ihn sich an und arbeitet damit! 😉

      Und: Wäre Ihnen ein Videokurs mit 2-3 Stunden lieber, der aber dann i.d.R. nur Halbwissen vermitteln kann, weil einfach nur so wenig verarbeitet werden kann?

      PS: Was umso erstaunlicher ist: Sie selbst sind doch Kunde des Videokurses und würden sich mit Ihrer aussage quasi selbst angreifen. Denn Sie waren doch bereit, sich den Kurs zu besorgen und wussten im Vorfeld, dass es 19 Stunden Videomaterial sind. Und, dass der Kurs in mehrere Videos und Module unterteilt ist, was Sie jetzt auch sehen können. Umso weniger verstehe ich jetzt diese Aussage, aber vielleicht habe ich Sie auch einfach falsch verstanden… 😉

  16. Hallo Alexander,
    was Du hier ansprichst ist tatsächlich ein Problem, nicht nur
    bei Dir. Viele Marketer brauchen viel zu lange bis sie auf den
    Punkt kommen und riskieren damit die Abschaltfunktion. Neuerdings
    produzieren sich die sog. Gurus auch noch in dilettantischen Videos mit Großaufnahme (Kris Stelljes) und finden kein Ende.
    Ich suche dann schnell den Zeitbalken auf und verschiebe diesen
    zum Ende, wenn es denn einen Balken gibt.
    Es gibt ganz wenige Marketer, bei denen ich bis Ende lese oder
    zuhöre. Dazu zählen auch Deine Nachrichten und eine handvoll
    weitere! Aber kürzer wäre besser! Der uralte Spruch: In der
    Kürze………….usw, gilt immer noch .
    Grüße Hans

    1. Hallo Hans!

      Ja, das stimmt schon. Aber Videos und Texte muss man dann doch getrennt voneinander betrachten. Denn Texte kann man sich selbst so einteilen, wie man möchte, spricht, dass man „zu lange“ Texte einfach später fertig liest oder sich diese sogar ausdruckt.

      Bei Videos geht das so nur, wenn die Voraussetzungen stimmen. Ich habe auch schon – unabhängig davon, ob über Internetmarketing oder nicht – diverse Videos angeschaut, wo ich gerne etwas vorgehen wollte.

      Aber was ich oft feststellen muss ist, dass dazu übergegangen wird, die Balken, die du auch ansprichst, einfach wegzulassen, sodass man überhaupt nicht „navigieren“ kann. Und das erzeugt dann in meinen Augen auch Ärger beim Zuschauer und bringt ihn wohl eher dazu, abzuschalten.

      Um nochmal auf die Kritik von Rudolf kurz einzugehen: Meine Videos aus dem Kurs können gestoppt werden, weitergespult werden, man kann zurückspringen, pausieren usw. und kann aufgrund der Einteilung weiterschauen, wann man will.

      Niemand sagt, dass man hier 19 Stunden Video am Stück schauen muss – das wäre ja auch Unsinn, wieso sollte ich das so machen?

  17. Hallo Alexander,

    Artikel straffen und im Artikel kürzer fassen ist doch kein Widerspruch. Was ich meine ist, dass deine Artikel zwar sehr interessant sind, aber das Lesen fällt manchmal schwer. Du neigst häufig dazu, den selben Sachverhalt mehrfach, immer wieder mit anderen Worten darzustellen. Wenn man dann den Artikel liest, hat man immer wieder das Gefühl, das hatte ich doch eben, einen Absatz höher, schon einmal gelesen.

    Vielleicht ist das ja auch von dir so beabsichtigt.

    Grüße
    Wolfgang Schwarz

  18. Hallo Alexander,

    man kann es grundsätzlich nicht jedem/jeder recht machen, Diese Erfahrung mußte auch ich machen. Man kann grundsätzlich Deine Frage nicht mit ja oder nein beantworten, da die Meinungen viel zu unterschiedlich sind. Ich kann nur meine Meinung dazu angeben, was ich empfinde, wenn ich emails erhalte.

    Da ich meist nur sehr wenig Zeit habe, um meine emails und snail-mails zu lesen, freue ich mich immer, wenn die Mails nicht zu lang sind. Wenn allerdings in einer Mail eine Botschaft enthalten ist, die mich zu dem jeweiligen Zeitpunkt interessiert (z.B. wenn ich gerade ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Problemlösung suche), dann bin ich schon froh, wenn ich auch mehr Informationen dazu erhalte. Denn nur wenn ich genügend Informationen habe, kann ich mich entscheiden, ob ich das Produkt/Problemlösung kaufe oder lieber die Mail in den Papierkorb werfe.

    Wie man sieht, entstehen dadurch Gegensätze (kurze Mail – lange Mail), die man aber ganz leicht unter einen Hut bringen kann. Die Mail sollte:
    (1) am Anfang eine KURZE Zusammenfassung enthalten und auch als solche gekennzeichnet sein,
    (2) danach muß dann die ausführliche Ausarbeitung enthalten und ebenfalls als solche gekennzeichnet sein.

    So haben alle etwas davon. Die Kurz-Mail-Leser können sich in der Zusammenfassung einen Überblick verschaffen, ob sie weiterlesen, und die Lang-Mail-Leser werden auch zufriedengestellt. Nebenbei kommen auch Google und andere Suchmaschinen zum Zuge.

    Im Prinzip machst Du ja schon so etwas in dieser Richtung, denn die email leitet ja jeweils in das Thema ein, und wer will, kann dann den Link anklicken zum Weiterlesen. Allerdings wäre ich froh, wenn die Zusammenfassung in der email noch ein bißchen kürzer wäre. Trotzdem klicke ich manchmal auch Deinen Link an, sofern mich das Thema interessiert. Im großen und ganzen sind Deine Mails aber sehr informativ und enthalten meist nützliche und vor allen Dingen praktisch verwertbare Informationen.

    Liebe Grüße,
    Peter

    P.S.: Sorry für den langen Blog. Manchmal neige ich zum ausführlicheren Schwafeln, aber das liegt an meinem Beruf als Autor.

    1. Hallo Peter Lay!

      P.S.: Sorry für den langen Blog. Manchmal neige ich zum ausführlicheren Schwafeln, aber das liegt an meinem Beruf als Autor.

      Na, siehst du, dann weißt du ja, dass man da gerne dazu neigt so zu schreiben, wie einem die Zunge gewachsen ist. Und das ist ja eigentlich auch gut so, wie ich finde. 😉

  19. Hallo Alexander,

    ich finde Deine Artikel ok. Nicht aber nur der Artikel wegen, es liegt viel an Deiner Person. Ich habe das schon geschrieben, es ist aber wert wiederholt zu werden. Da hast eine sehr angenehme, bescheidene Art zu schreiben. Das hebt Dich von den meisten „Guru’s“ ab.

    Was mir richtig auf den Zeiger geht, das sind die Verkaufs-Seiten und Marketing-Briefe amerikanischer Art. Die sind so langatmig geschrieben, dass es schon aufdringlich wird. Am Ende weiß der Leser gar nicht mehr, was eigentlich am Anfang stand.

    Vielleicht versuchen wir mal folgendes. Ich bin ein alter IT-ler und habe auch schon eine Menge Advisory und Docu in der IT geschrieben. Da hat es sich gut bewährt, an den Anfang einer Abhandlung ein sogenanntes Management-Shortcut zu stellen.

    Das ist quasi ein Index, der Inhalt der Abhandlung im Schnellwaschgang. Sagen wir die Überschriften. Jetzt kann der gestresste aber interessierte Leser die Teile herauspicken, die ihm wichtig sind. Vielleicht sogar mit Anchor-Unterstützung.

    Ich werde es jedenfalls einmal versuchen. Auf einem neuen Blog, den ich soeben für ein wichtiges Projekt geschaffen habe. Das Thema geht uns alle an, deshalb hoffe ich, dass Du nichts gegen den Link hast: http://www.my-handicap.org

    Herzliche Grüße
    Peter Marxbauer

    1. Hallo Peter Marxbauer!

      Nein, der Link geht ausnahmsweise in Ordnung. 😉

      Am Ende weiß der Leser gar nicht mehr, was eigentlich am Anfang stand.

      Das ist wieder genau so ein Beispiel, dass man es wirklich niemandem recht machen kann. Wolfgang Schwarz schreibt unten, dass er es nicht mag, wenn ich manche Zusammenhänge im Text wiederhole. Du schreibst jetzt, dass gerade das gut ist, damit man nicht vergisst, um was es eigentlich noch (zu Beginn) geht. Ich persönlich finde, dass es oft sehr wichtig ist, mitten in einem Text durchaus bestimmte Sachverhalte nochmal kurz zu wiederholen, denn es trägt auch dazu bei, dass man zu jeder Zeit während des Lesens im Thema bleibt.

  20. Hallo Herr Boos,

    die 19h Video habe ich nur als Beispiel angeführt, die Zeit wird nicht weniger, wenn man das in kleine Häppchen aufteilt.
    Um das nachzuvolziehen, muss man das sogar tun.

    Ich finde es nur nicht so gut wenn man minutenlang warten oder lesen muss, um eine Aussage zu finden, mit der man wirklich etwas anfangen kann.

    An meiner guten Meinung zu Ihren Blogs ändert das nicht viel, man kann aber z.B. auch als Politiker stundenlang reden ohne eine wichtige Aussage.

    Das soll keinesfalls heißen, dass Ihre Aussagen nicht wichtig sind, jedoch könnten sehr viele Füllworte und Nebensätze ersatzlos entfallen ohne den Sinn zu verändern.

    Ihre Kunden werden es Ihnen danken, wenn Sie sich kürzer fassen könnten, auch wenn Ihnen das vielleicht schwer fällt.

    Ich hoffe nur, dass Sie mir diese Kritik nicht übel nehmen, denn das habe ich bestimmt nicht beabsichtigt und Sie haben schließlich selbst um die Ansichten Ihrer Kunden gebeten und wollten sicherlich nicht nur Ja-Sager hören bzw. lesen.

    Freundliche Grüße

    R.Schubert

    1. Hallo Rolf Schubert!

      Ich hoffe nur, dass Sie mir diese Kritik nicht übel nehmen

      NEIN, wieso sollte ich das tun? Ich fand es nur ein wenig schade, wie Sie sich indirekt über meine Kunden geäußert hatten, das war so nicht ok, denn es kam durch die Blumen so rüber, als wären alle Kunden (außer Sie) unmündig und hätten nicht erkennt, was Sie bei 19 Stunden erwartet. Niemand sagt, dass man sich 19 Stunden Videos anschauen soll und muss. Wenn das so von Ihnen nicht beabsichtigt war, dann ist es ja ok.

      Und das Ganze hatte ja auch nichts mit dem Thema hier zu tun, deshalb wollte ich das kurz klarstellen. Gegen Ihre Kritik zum Artikel-Inhalt selbst habe ich nichts – im Gegenteil, denn die Meinungen gehen hier ja stark auseinander. 😉

  21. Hallo Alexander,
    ich finde die Idee der Umfrage gut und wichtig (von Zeit zu Zeit) damit dan die „Bodenhaftigkeit“ zu seinen Lesern behält.

    Die Artikel finde ich sehr gut aufgemacht, besonders mit den klar erkennbaren Zwischenüberschriften.

    Liebe Grüße
    Karola

  22. Hallo Alexander,

    ich finde Ihre Artikel gut und lese auch regelmäßig in Ihrem Blog. Fast jeder Artikel ist lesenswert und bringt einen Mehrwert für die Leser. Auch finde ich gut, daß es sich um einzigartigen Content handelt und nicht um bereits 25-Mal durchgekaute Texte, die man leicht verändert überall finden kann.

    Das Problem, sich kurz zu fassen wenn man etwas Wichtiges mitzuteilen hat, oder sogar eine Anleitung zu einem bestimmten Thema schreibt, dann ist das sowieso fast unmöglich.

    Ich muss allerdings dazu sagen, daß ich auch privat sehr viel lese und sehr schnell lese, und dabei auch „nicht so wichtige“ Wörter und Sätze mal aussen vor lasse.

    Generell finde ich auch gute Texte wesentlich ansprechender als den derzeitigen Videohype, was da manchmal zusammengestaammelt wird ist wirklich grauenhaft. (Das ist nicht auf Ihren Videokurs bezogen, den kenne ich nicht im Detail.)

    Liebe Grüße

    Kerstin

  23. Hallöchen,

    ich denke, wer genug Geld verdient sollte sich professionelle Texter „leisten“. Die wissen, wie man Information ansprechend „portioniert“. z.B. Titel (Interesse Wecken) – Anreisser (Leseentscheidung Forcieren) – weiterführender Text (Information) – noch ein Link (in die Tiefe gehender Text für die, die es auf Grund der Vorinfo wirklich genau wissen wollen).
    In Zeiten des Informationsüberflusses bin ich dankbar, wenn ich mich nicht durch Ausführungen „fressen“ muss, die Stunden „verbraten“ bis ich zum Punkt gelange. Wer viel Zeit zum Lesen hat,ist meist auch nicht wirklich beschäftigt (arbeitslos) und sollte schnell sondieren können, was für ihn umsetzbar ist.

    In diesem Sinne bin ich dankbar für jeden Text, der mich schnell zum Ziel bringt und mich nicht unproduktiv fest hält.
    LG von mir

    1. Hallo ich!

      Sehr anonym, wieso auch immer. Sehr schade, aber ok.

      ich denke, wer genug Geld verdient sollte sich professionelle Texter “leisten”.

      Genau das ist bei Blogs das Schlechteste was man tun kann! Ein Blog muss persönlich sein und von dem kommen, der ihn führt. Ist dies nicht der Fall, fehlt ganz klar die Identifikation und dann kann/sollte man es auch ganz sein lassen. Ein Blog ist nicht dazu da, etwas zu verkaufen, sondern für mich ist Blogging eine Art Kommunikation mit meiner Zielgruppe.

      Und da beauftrage ich doch keinen Texter für – aus meiner Sicht ist das der Grundsatz Nummer 1, wenn man nachhaltig und professionell bloggen will. Ich bin selbst Texter für Auftraggeber, aber dennoch sage ich hier ganz klar: Blog-Artikel gehören in die „eigene Hand“! 😉

  24. Hallo Alexander,

    Jeder Tag ist bei mir leider nicht lang genug um alles zu machen was ich mir vornehme. Somit ist Zeit mein teuerstes Gut. Deswegen freue ich mich wenn die Lektüre kurz und zielorientiert ist. Dabei finde ich es kein Problem wenn die Sätze wenig geschliffen sondern etwas holperig sind. Deswegen würde ich mich auch freuen wenn Ihre Blogposts etwas kürzer wären. Damit urteile ich nicht über Inhalte – in der Regel sehr gut gemacht – sondern über die Effizienz womit man kommuniziert.

    Grüsse
    Gabriel

  25. Hallo Alexander,

    ich finde Deine Artikel lang aber ausführlich geschrieben. Und besonders wichtig ist mir
    die Einzigartigkeit des Contents. Da ist es mir als Leser dann letztendlich auch egal ob
    der Artikel mal länger oder mal kürzer ist. Wenn er nur „packend genug geschrieben ist.“ Manchmal wünsche ich mir aber auch ein paar Unter-Überschriften im Artikel mehr. Das macht den Artikel einfach besser lesbar. Natürlich sollte ein Artikel „selber“ geschrieben sein und nicht gekauft, nur weil die Rechtschreibung dann professionell ist. Und er kann ruhig umfassend sein, auch wenn wir alle keine Zeit mehr zum Lesen haben.

    Viele Grüße

    Jens-Uwe Naue

  26. Ich habe nichts gegen lange Artikel, im Gegenteil, ich lese diese gern.
    Insbesondere dann, wenn sie auch sprachlich angenehm zu lesen sind, dann stört es mich auch nicht, wenn Dinge etwas ausführlicher erörtert werden, als sie es eigentlich sein müssten.

    Gleichwohl ist es aber auch so, dass sich nicht jeder dann die Zeit nimmt, diese Artikel auch zu lesen. Aber ich denke auch, dass die Stammleser deines Blogs diese Länge mittlerweile einfach erwarten und die Zeit mit einplanen.
    Aber nachfragen kann ja nicht schaden, auch wenn mich das bisherige Ergebnis ehrlich gesagt ein wenig überrascht.

    Andererseits, es ist das Internet im Zeitalter von Twitter und Co., vielleicht sollte mich das doch nicht überraschen.

  27. Hallo!

    So, kurzes Zwischen-Fazit: Ich bin gespannt, ob die Tage noch einige Leser abstimmen, die es bisher noch nicht getan haben.

    Ich denke, dass ich dann so im Laufe der nächsten Woche mal ein richtiges Fazit ziehe und das Mini-Voting auswerte. DAzu werde ich dann sicher auch noch was Kleines schreiben,

    Erst einmal vielen Dank an alle die, die bisher mitgemacht haben, denn nur das bringt auch dann letztlich etwas. 😉

    Liebe Grüße
    Alexander Boos

  28. Ich habe mich jetzt durch die Kommentare gewurstelt und zumindest diejenigen die sich zu Worte melden scheinen zufrieden zu sein, kann man auch nicht anders erwarten.

    Was mich an diesem Artikel ein wenig stört ist der Untertitel „Das optimale Verhältnis zwischen SEO und Mehrwert?“. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann war ich bisher der Meinung, dass Du Alexander nicht für die Suchmaschinen schreibst und nur für die Leser. Deswegen finde ich es jetzt etwas komisch, dass sich dieser Artikel anscheinend um die Frage SEO vs. Leser dreht.

    Ich persönlich bin der Meinung man sollte nur für die Leser schreiben, denn wer empfiehlt schlussendlich einen Artikel weiter, wer teilt ihn bei Facebook, Twitter und Co.? Ausserdem liebt Google natürliche Texte die eben nicht optimiert sind, will heissen, da sie eben so geschrieben sind wie man darüber reden würde, sind sie optimal. Manch ein SEO-Profi oder SEO-Experte wird mir jetzt wohl Unwissenheit auf die Stirn stempeln, ist aber nicht schlimm.

    Anders sieht es natürlich bei Projekten aus die nur darauf abzielen Geld zu verdienen. Dieser Blog dient aber soweit ich das sehe hauptsächlich zum Image Aufbau und zur Positionierung und das macht man auch nicht für Google, sondern für die Leser und eben potentiellen Kunden.

    Kurz zusammengefasst: Mach weiter so, biete Mehrwert und wenn Du für SEO optimierst, dann machst Du das so gut, dass ich das gar nicht gemerkt habe!

    Achso, manchmal schreibe ich auch einfach so wie mir der Mund gewachsen ist, das zeigt dieser Kommentar sehr gut! 😉

    1. Hallo!

      Wenn ich ganz ehrlich bin, dann war ich bisher der Meinung, dass Du Alexander nicht für die Suchmaschinen schreibst und nur für die Leser. Deswegen finde ich es jetzt etwas komisch, dass sich dieser Artikel anscheinend um die Frage SEO vs. Leser dreht.

      Was soll denn daran komisch sein? Und wieso darf diese Thematik nicht diskutiert werden? Ist es jetzt schon verwerflich, seinen Blog für Suchmaschinen zu optimieren? 😀

      Genau das ist doch der Unterschied zwischen einem erfolgreichen Blogger und jenem, der mit seinem Blog einfach nicht vorankommt: Die perfekte Mischung aus SEO und Mehrwert. Oder glaubst du, dass Bloggern wie Peer Wandiger & Co SEO egal ist?

      Diese optimieren was das Zeug hält für Suchmaschinen und schaffen es dennoch ihren Lesern stets Mehrwert zu bieten. Das eine schließt doch das andere nicht aus – im Gegenteil.

      Und wenn du bisher meine Artikel so wahrgenommen hattest, als würde ich überhaupt nichts für SEO tun, dann ehrt mich das sogar, denn es zeigt mir, dass trotzdem der Mehrwert in den meisten Fällen immer an erster Stelle stand.

      Und das ist auch mein weiteres Ziel, doch dazu werfe ich SEO nicht in den Müll. 😉

      Ich bin kein SEO-Guru und laufe dem Gedanken des Platz 1 bei Google usw. gewiss nicht hinterher, aber trotzdem sollte es erlaubt sein, die Thematik SEO und Mehrwert doch zu diskutieren!?

      Darüber hinaus verstehe ich nicht, wieso du der Meinung bist, dieser Artikel würde sich um die Thematik SEO vs. Mehrwert drehen, nur weil SEO kurz angeschnitten wird!? Das finde ich jetzt persönlich komisch! 😉

      Und: Wenn Google nicht-optimierte Inhalte gänzlich lieben würde, dann gäbe es kein SEO und keine Suchmaschinenoptimierung. Aber vielleicht ist nicht optimieren ja auch eine Optimierung…

  29. Hallo Alexander

    soweit ich das aus dem Titel des Posts herauslesen kann geht es um die Frage was Deine Leser von der Länge Deiner Artikel halten oder?

    Nach der Einleitung gehst Du auf die Frage ein für wen ein Blogger schreiben sollte. Also hier, für die Leser (was ich gut finde) oder eben für Google. Danach geht es um die Frage welchen Mehrwert die Artikel den Lesern bringen und schlussendlich geht es um das richtige Verhältnis zwischen Mehrwert und SEO.

    Schlussendlich geht es dann um die Umfrage welche meiner Meinung nach erst wieder etwas mit der länge Deiner Artikel zu tun hat.

    Also zusammengefasst finde ich schon, dass es in diesem Artikel um SEO und Mehrwert und die Balance zwischen den Beiden geht.

    Und natürlich darf man darüber diskutieren, das war ja nicht meine Aussage. Wollte nur sagen, dass ich nicht wirklich verstehe was SEO und Mehrwert mit der länge der Artikel zu tun hat. Ich verstehe schon den Zusammenhang, dass wenn man etwas ins Detail erklären will die Artikel eventuell länger werden, kommt halt auf das Thema an. Man kann aber genau so gut kurze Artikel schreiben welche oft mehr Mehrwert bieten als künstlich in die länge gezogene Artikel (was ich ja bei Dir nicht so empfinde). Genau so wissen wir nicht ob nun ein 1.000 Wörter langer Artikel mit viel Blabla Google besser rankt als ein 500 Wörter langer Artikel welcher das Thema kurz und präzis auf den Punkt bringt. Oder sehe ich das falsch?

    Und: Wenn Google nicht-optimierte Inhalte gänzlich lieben würde, dann gäbe es kein SEO und keine Suchmaschinenoptimierung. Aber vielleicht ist nicht optimieren ja auch eine Optimierung…

    Das ist genau dass was Christoph C. Cemper mal gesagt hat, wenn Google merkt, dass optimiert wurde, dann bekommt man sofort einen Penalty und rutscht ein paar Seiten oder Plätze nach hinten für gewisse Zeit. Also sollte man wenn man optimiert, so optimieren, dass es nicht nach Optimierung aussieht! 😉

    Wie gesagt: Mach einfach weiter so!

    1. Hallo Nathanael!

      Wollte nur sagen, dass ich nicht wirklich verstehe was SEO und Mehrwert mit der länge der Artikel zu tun hat.

      Ganz einfach: Natürlich darf ein langer Artikel nicht nur aus (Zitat) „viel Blabla“ bestehen, denn dann fehlt der Mehrwert. Das schließt aber nicht aus, dass ein langer Artikel eben auch besser für Suchmaschinen ist. Und natürlich kann auch ein kurzer Artikel gut ranken, das stelle ich ja gar nicht infrage. Aber Fakt ist nun mal auch, dass man in einem längeren Artikel mehr wichtige Keywords unterbringen kann und allein schon durch die Tatsache, dass der Artikel länger ist, auch mehr Content „generiert“.

      Aber das ist ja alles nichts Schlimmes. Und mir geht es in diesem Artikel und der dazu gehörigen Umfrage einzig und alleine darum, herauszufinden, ob die meisten meiner Leser (zumindest die, die mitmachen) lieber weiterhin längere Artikel lesen wollen oder auf jeden Fall kürzere. Dabei geht es mir überhaupt nicht darum, mit aller Gewalt für Suchmaschinen schreiben zu wollen aber dennoch bin ich der Meinung, dass dieses Thema und das kleine „Dilemma“ hierbei auch mitdiskutiert und angesprochen werden darf.

      Wenn das jetzt bei dir so rübergekommen ist, als wolle ich hier „ausloten“, wie ich in Zukunft mehr SEO betreiben kann, dann tut es mir leid, denn ich bleibe bei dem Standpunkt, den ich schon immer vertreten hatte: Ein gutes Ranking bei Google ist absolute Spitze, aber hinterherlaufen auf Teufel komm raus, werde ich dem Ganzen ganz sicher nicht, denn dafür ist mir meine Zeit viel zu schade und es ist wohl doch für 99,999% aller Websites einer gleichen Branche eh nicht zu realisieren, denn am Ende kann es nur einen geben… der ganz oben steht! 😉

  30. Hallo Herr Boos,

    Texte schreiben ist Ihre Stärke!

    Ich lese Ihre Artikel immer noch mit großer Freude.

    Weiterhin viel Erfolg, Herr Boos 😉

    Mit den wunderschönsten Grüßen von Gülay

    1. Hallo Gülay!

      Ich dachte schon, dass Sie gar nicht mehr auf diesen Artikel reagieren! 😉 Sind Sie doch schon von Beginn an hier dabei und hatten damals sogar den allerersten Kommentar gepostet!

      Vielen Dank jedenfalls für die Teilnahme an der Mini-Umfrage, ich werde diese in den nächsten Tagen „analysieren“ und dann hier noch kurz was dazu schreiben in einem eigenen Artikel.

  31. Hallo :),

    ich lese erst kürzlich Ihren Blog und ich finde Ihre Artikel interessant und werde Ihren Blog auch weiterhin aktiv verfolgen.
    Was Ihre Artikel betrifft: Ich finde es wirklich toll, dass Sie sich die Zeit nehmen, das Thema Ihres Artikels ausführlich zu behandeln und es für den Leser auch verständlich zu machen(was für mich äußerst wichtig ist)!
    Ich persönlich denke, dass es gut ist ausführlich zu schreiben.Denn Sie schreiben nicht zu ausgedehnt, so dass es langweilig werden könnte, denn ich finde nicht, dass Sie zum „Schwafeln“ neigen ;)!
    Ich beschäftige mich wie gesagt noch nicht solange mit Internetmarketing und daher sind Ihre Artikel sehr hilfreich für mich! Danke 🙂

    Lg, Timo Bohnert

  32. Hallo Herr Boos,

    sehr interessanter und hilfreicher Artikel.

    ich finde Sie schreiben lange Texte. Auf dem ersten Blick scheut man davor, aber wenn man dann angefangen hat, will man gar nicht mehr los lassen.
    Ihre Tipps sind wertvoll und fürsorglich, weil Sie sich wirklich darum bemühen, dem Leser zufriedenstellende, korrekte Antworten zu geben.
    Danke, machen Sie weiter so 🙂

    T.Seker

  33. Hallo Alexander,

    ich denke, dass die Länge Deiner Artikel genau richtig ist. Ich schreibe schon seit 6 Jahren Artikel für verschiedene Auftraggeber und da ist die Länge meistens unterschiedlich. Für Sportwettenseiten schreibe sich in der Regel Texte mit einer Länge von circa 2000 Wörtern. Für eine Edelstein-Webseite sind die Artikel meist nur 400 Wörter lang. Auf einem Blog finde ich, dass eine Länge von 500 Wörtern völlig ausreicht.

    Liebe Grüße, Stefan

  34. Generell bin ich immer ein Fan von langen ausführlichen detaillierten Artikeln. Was nur dann wichtig ist, wenn die Artikel auch mal über 400-500 Wort grenze hinaus gehen, dass Sie klar strukturiert sind und nicht langweilig werden. Sprich mit Trennlinien und Bildern arbeiten.

    Alles Gute weiterhin, wir freuen uns auf neue Artikel von Ihnen 😉

  35. Ich finde es wichtig Produktbeschreibungen zu schreiben, die nicht zu lange sind und nur das Wesentliche drin haben. Sprich keine Wiederholungen und eine klare Struktur.

  36. Hallo Alexander 🙂

    Erst einmal ein Lob für deine Mühe und was du hier geschaffen hast. Da ich gern lese, finde ich deine Artikel auch nicht zu lang und wenn sie inhaltlich spannend und fesseln sind, liest es sich auch im Nu durch. Jedem Leser es recht zu machen, wirst du leider kaum hinbekommen.

    Daher schreibe deine Artikel so lang, wie es dir nötig erscheint, um all die Information zu übermitteln. Dann lieferst du weiterhin den Mehrwert für die Leser und den Content für Google zugleich. Denn auch die Zeit, wie lange dein Artikel gelesen wird, sind Kriterien für Google.

    In dem Sinne, mach weiter so. 🙂

    Viele Grüße Pierre

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