Es gibt, wie überall im Leben, auch im Internetmarketing Menschen die mehr Erfolg haben und jene, die eben weniger bis gar keinen Erfolg haben. Dann gibt es unter den Menschen mit wenig Erfolg und den Erfolglosen auch diese Sorte von Mensch, die einfach nie aufgeben, was lobenswert ist, aber auch die sog. Opponenten, bei denen der Misserfolg und das Scheitern oft ganz andere Auswirkungen hat.

So gibt es viele Menschen, deren Scheitern bei einer bestimmten Sache, ihren Glauben und ihre Denkensweise über diese Sache komplett um 180 Grad dreht und sie plötzlich eine komplett andere Meinung darüber haben lässt.

Das führt nicht selten dazu, dass diese Menschen Ansichten und Thesen entwickeln sowie offen kundtun, die meist vollkommen haltlos sind und wiederum Andere ihren Misserfolg einfach schön reden und das eigene Gewissen durch Irrglauben beruhigen wollen…

Die beliebtesten Thesen GEGEN Internetmarketing und warum die meisten davon komplett haltlos sind!


Weiter gibt es dann aber auch Menschen, die selbst noch nie wirklich für eine bestimmte Sache einstanden, nie selbst etwas für ihren Erfolg zu tun versuchten, eben nie eigene Web-Projekte leiteten oder daran mitwirkten, sich dann aber für informiert genug halten, Internetmarketing oder dessen Ausläufer generell für unmöglich halten zu können!

Immer wieder auftauchende Missverständnisse und Mythen sowie Gegen-Thesen und Behauptungen bzgl. dem Geld verdienen im Internet hatte ich zuvor schon in diversen Artikeln erläutert.

So hatte ich bereits über den “Mythos Internetmarketer” berichtet, der sich mehr auf Irrglauben bzgl. der Person des Internetmarketer bezieht und ich berichtete schon in einer Mini-Reihe über die Art und Weise, wie Produkte im Internet vermarktet werden und eben (Gegen-) Thesen, die sich immer wieder darum ranken.

Mein netter Marketer-Kollege und Blogger Tobias Knoof (viele von Ihnen werden ihn sicher kennen) hatte darüber hinaus bereits vor einigen Wochen einen Artikel verfasst und veröffentlicht, der sich in diesem Zusammenhang mit den beliebtesten Thesen GEGEN Informationsprodukte beschäftigte, in dem es also um haltlose Argumente von Gegnern digitaler Infoprodukte ging (dazu später mehr mit Link!).

Dieser Artikel hat mich damals sehr fasziniert, denn Tobias hatte damit endlich ausgesprochen, was sehr viele Menschen in der Branche dachten, aber irgendwie nicht aussprechen wollten.

Ich machte mir also lange Gedanken darüber, wie man das Ganze – auch nach meinen oben genannten Artikeln – abschließen bzw. komplettieren könnte und mir fiel ein, dass man alle Bereiche einmal komplett zusammenfassen sollte:

Fundierte und wahre Thesen, die vielleicht auch gegen diverse Bereiche im Internetmarketing sind, sind in Ordnung und es ist absolut richtig, diese konstruktiv zu diskutieren. Doch weil hier Irrglauben, haltlose Thesen und falsche Argumente in den Fokus gestellt werden sollen, werde ich auch hier wieder hauptsächlich diese anführen.

Internetmarketer, ihre Infoprodukte und die Vermarktung… – doch was fehlt?

Ich habe in der Vergangenheit mit Mythen über die Person des Internetmarketers aufgeräumt, erläuterte, weshalb einige Vermarktungs-Szenarien richtig oder falsch sind und manchmal sogar grenzwertig missbraucht werden und mein Kollege Tobias Knoof hat in einem tollen Artikel mit Gegnern digitaler Infoprodukte und deren haltlosen Gegen-Argumenten “abgerechnet”…

Jetzt will ich die ganze Sache einmal aus der Sicht des allgemeinen Internetmarketing erläutern und dabei auf Gegenstimmen eingehen, die allgemein gegen das Geld verdienen im Internetwettern und dieses gänzlich infrage stellen. Dabei werde ich einige zusätzliche Punkte anführen und den Artikel von Tobias dazu nutzen, auf Gegenargumente zu den Gegenargumenten eingehen, die sich in den Kommentaren seines Beitrags wiederfinden.

Allgemeine Thesen GEGEN Internetmarketing und das Geld verdienen im Internet

„Geld verdienen im Internet ist nicht möglich, denn sonst würde es ja jeder machen“

Mit Verlaub, aber das ist eines der haltlosesten, aber leider meist verwendeten Anti-Thesen, die es bzgl. dem Geld verdienen im Internet überhaupt gibt. Denn schließlich ist ja auch nicht jeder Mensch Arzt, Rechtsanwalt oder Bäcker. Internetmarketing ist im Prinzip ein Beruf, wie jeder andere auch und es ist ein Geschäftsfeld, in dem einige Menschen eben ihr Geld verdienen.

Und ja, sie tun es, weil es möglich ist. Über die Möglichkeiten von speziellen Verdiensthöhen usw. lässt sich vielleicht eher streiten, aber auch hier ist Fakt, dass es Menschen gibt, die sehr wenig im Internet verdienen, aber auch wiederum Menschen, die gut bis extrem viel darin verdienen – das ist ganz unterschiedlich, aber das bedeutet noch lange nicht, dass es generell nicht möglich ist.

Denn bedeutet es denn dann generell, dass es nicht möglich ist, ein Brot zu backen oder Kaffee-Teilchen zu backen, nur weil nicht jeder Bäcker ist? Bedeutet das, dass es nicht möglich ist Leben zu retten und bestimmte Krankheiten zu heilen, nur, weil nicht jeder Arzt ist? Wohl kaum…

Doch wissen Sie, weshalb einige Menschen dennoch behaupten, es sei generell nicht möglich, im Internet Geld zu verdienen und andere diese Behauptung hartnäckig glauben und weiter verbreiten?

Diese Menschen hatten entweder niemals selbst versucht, sich der Möglichkeit des Internet-Verdienstes zu widmen, sich damit zu beschäftigen oder hatten mit ihrem Vorhaben damit aus diversen Gründen einfach keinen Erfolg. Dieser Misserfolg münzt dann oftmals bei einigen Menschen in eine gewisse Gegenhaltung um. Sie beginne damit, sich in diversen Foren darüber auszulassen, dass es ja überhaupt nicht möglich sei, im Internet Geld zu verdienen und wie unseriös ja alles sei usw. Aber diese Menschen wollen einfach nicht wahrhaben, dass an ihrem Scheitern nur sie selbst schuld sind und sonst niemand.

Erfolgreiche Menschen hingegen versuchen es, ihren Erfolg noch weiter auszubauen und suchen andere erfolgreiche Menschen für Kooperationen. Sie haben gar nicht die Zeit und das Verlangen, sich in Foren andersseitig darüber auszulassen, wie toll es ist, im Internet Geld zu verdienen und dass es möglich ist.

Andererseits suchen erfolglose Menschen gleichgesinnte, die ebenfalls gescheitert sind und suchen so nach Verbündeten, um ihr eigenes Gewissen zu beruhigen. Denn es ist sehr viel angenehmer, wenn man zu wissen glaubt, dass das was man selbst nicht geschafft und erreicht hat, auch generell unerreichbar und nicht möglich ist, statt sich selbst für das eigene Scheitern hinterfragen zu müssen!

Und nur deshalb hält sich das Gerücht, es sei nicht möglich, im Internet Geld zu verdienen so hartnäckig, weil die „Wahrheit“ einfach kaum durchdringt, weil erfolgreiche Menschen in diesem Bereich i.d.R. einfach Besseres zu tun haben, als sich in Foren & Co auszulassen – nämlich Geld zu verdienen… 😉

Dabei ist es doch so klar: Natürlich gibt es viele “Hochstapler” im Internet, die behaupten, sehr viel Geld zu verdienen und eigentlich selbst keinen Cent verdienen, doch warum wohl sind die wirklich erfolgreichen Menschen im Internet so stark vertraten, bloggen regelmäßig große Artikel, sind richtig aktiv in diversen sozialen Netzwerken und entwickeln ständig neue Produkte und Projekte?

Machen diese Menschen das alles zum Spaß? Stecken diese Menschen so viel Zeit in diese Aktivitäten, nur weil sie Langeweile haben? Wohl kaum, denn wer nimmt solch einen Aufwand in Kauf, schreibt ellenlange Artikel in Blogs und entwickelt ein Produkt nach dem Anderen, wenn dabei nicht wenigstens so viel Geld bei rumkommt, dass sich dieser enorme Aufwand lohnt?

Dabei ist der Aufwand und das entsprechende Geld das damit verdient wird unterschiedlich. So gibt es Menschen, die mit weniger Aufwand und weniger Produkten mehr verdienen, die anderen weniger, oder etwa gerade wegen mehr Aufwand auch mehr Geld, aber Falt ist doch, dass es überhaupt so ist, dass sie damit Geld verdienen.

Jetzt mag der ein oder anders User damit kommen, dass solche Menschen einfach viel Ausdauer haben. Doch wenn das so ist und diese Menschen würden tatsächlich kein Geld damit verdienen, dann stellt sich die Frage, weshalb diese Menschen dieses Durchhaltevermögen nicht dazu nutzen, sich endlich wirklich ein fundiertes Internet-Business aufzubauen, anstatt wertvolle Zeit verstreichen zu lassen, mit nicht funktionierenden Vorhaben!?

„Geld verdienen im Schlaf ist nicht möglich und man verdient kein Geld ohne zu arbeiten – wer das verspricht ist absolut unseriös“

Ein absolut heikler Punkt ist der Bereich “Geld verdienen im Schlaf”! Vorweg möchte ich noch einmal deutlich machen, dass niemand im Internet Geld verdient, ohne etwas dafür zu arbeiten und niemand bekommt das Geld einfach in den Schoß gelegt.

Doch soll ich Ihnen mal etwas verraten? Wer ernsthaft behauptet, ohne das Ganze genau zu hinterfragen, dass es nicht möglich sei, im Schlaf Geld zu verdienen, der kommt mit einer Meinung daher, die vor allem im Online-Business sowohl falsch, als auch haltlos ist!

Ja, ich, Alexander Boos, ein eigentlich – wie ich hoffe – seriöser und bodenständiger Internetmarketer sage Ihnen hier, heute und jetzt: Es ist möglich, im Schlaf Geld im Internet zu verdienen! Und soll ich Ihnen weiter verraten, weshalb sich kein seriöser Internetmarketer traut, diese Tatsache offen auf seinen Blogs, Websites und in seinen Angeboten zu publizieren?

Ganz genau und einzig deshalb, weil es viel zu viele Menschen gibt, die sich damit nicht intensiv genug auseinandersetzen und einem Marketer, der hiermit argumentiert, nicht zuhören würden und diesen sofort unberechtigterweise – wie ich gleich erkläre – in eine unseriöse und schwarze Schublade stecken würden!

Warum ich also hier behaupte, dass es durchaus möglich sei, im Schlaf Geld im Internet zu verdienen? Weil es so ist. Es wird Tag für Tag in fast allen Branchen und Bereichen gemacht und jeder, der sich damit auskennt wird mir Recht geben, dass er damit im Schlaf (auch) Geld verdient.

Doch was ist das Problem bei der ganzen Sache?

Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass das Thema daher so kritisch und als unmöglich geltend abgestempelt wird, weil Anbieter, die genau das publizieren oft nicht die ganze Wahrheit preisgeben: Fast jeder Internetmarketer hat eine eigene Liste, die er sich über Jahre hinweg sorgfältig aufgebaut hat, die er i.d.R. hegt und pflegt und auch weiter ausbauen möchte.

Diese Listen, egal ob nun im Bereich Internetmarketing, im Bereich Gartenpflege oder Autotuning, laufen normalerweise alle auf Basis von Autorespondern und Follow-Up-Systemen, die den ganzen Tag über – und eben auch nachts – den kompletten Newsletter- und Emailverkehr des Anbieters voll-automatisch übernehmen und gewährleisten.

Und dass in diesen Newslettern nicht darüber berichtet wird, dass sich die Hintergrundfarbe oder der Button unter der x-ten Überschrift der Website geändert hat, das ist denke ich an dieser Stelle jedem klar.

Nein, was wird in diesen Newslettern publiziert? Hoffentlich wertvolle Information, Verweise auf Blogartikel, Angebote zu eigenen Produkten, komplette Kampagnen, Produkt-Empfehlungen via Affiliate-Marketing, manchmal bezahlte Newsletter und, und, und…

Macht es *klick*? Denken Sie, dass diese Mails allesamt von Hand und manuell versendet werden? Und das jeden Tag an jede einzelne Person? Nein, denn ein solcher Autoresponder läuft immer und automatisch, während der “Besitzer” frühstückt, joggen geht, im Restaurant sitzt, im Fußballstadion ist oder… wenn er schläft!

Jetzt kommt die ganze Wahrheit!

Und jetzt kommt die ganze Wahrheit, die eben von wirklich unseriösen Anbietern immer verschwiegen wird: Das oben beschriebene ist eben nicht möglich, wenn man im Vorfeld, während dessen hin und wieder und auch danach nichts dafür tut und arbeitet!!

Denn dass Autoresponder automatisiert und ohne Zutun arbeiten und so praktisch, wie oben erläutert, für einen Geld verdienen, das hat absolut nichts damit zu tun, dass man im Internet Geld verdienen kann, ohne zu arbeiten – im Gegenteil!

All die in den Newslettern dargelegten Artikel müssen regelmäßig verfasst und geschrieben werden. Dafür ist meist aufwändige Recherche von Nöten. Alle die in diesen Newslettern angepriesenen Produkte müssen in oft monatelanger Arbeit entwickelt und erstellt werden.

Für die meisten in den Newslettern angebotenen Affiliate-Empfehlungen müssen im Vorfeld Kooperationen gesucht, gefunden und vereinbart werden. Und ganz zu schweigen vom oftmals wirklich umfangreichen (Email-) Support an seien Interessenten, Leser und Kunden!

Erkennen Sie jetzt, was ich damit meine? Es ist durchaus möglich, im Schlaf Geld im Internet zu verdienen und praktischerweise macht es auch jeder erfolgreiche Mensch in jeder erdenklichen Branche, aber entscheidend dabei ist, dass man in keinem Fall verschweigt, dass dafür rundherum auch viel Arbeit von Nöten ist und dass diese Tatsache eben nicht mit der Meinung gleichzustellen ist, man könne ohne Arbeit reich werden usw.

5 beliebte Thesen GEGEN Infoprodukte

Um welche Thesen ging es im Artikel “Fünf beliebte Thesen GEGEN Informationsprodukte…” von Tobias Knoof also damals?

  1. Die Informationen sind ihren Preis nicht wert und meist überteuert!
  2. Man findest alles kostenlos im Internet, daher sind Informationsprodukte grundsätzlich unseriös!
  3. Alles ist bereits bekannt, nichts neues… und damit wertlos…
  4. Künstliche Verknappung ist generell unseriös
  5. Infomarketer verkaufen immer nur ihre Produkte an andere Infomarketer

Tobias ist auf diese Thesen super eingegangen und hat diese praktisch auseinandergenommen. Dies tat er aber mit Bedacht, konstruktiv und vor allem stichhaltig, was hingegen diese Gegenargumente selbst i.d.R. eben nicht sind.

Die Gegenargumente zu den Gegenargumenten und meine Sichtweise

Dieser Artikel sorgte damals für einiges an Zündstoff. Dabei sprach er Vielen aus der Seele, weckte aber auch diesmal wieder einige “Trolle”, die Tobias in seinem Artikel beschreibt und auf die wichtigsten Kommentare in diesem Zusammenhang möchte ich an dieser Stelle abschließend eingehen und meine Sichtweise dazu äußern.

“…das Problem für die negativen Gedanken sind die schwarzen Schafe…”

Vollkommen richtig, aber hier wären wir dann wieder beim Thema der Pauschalisierung. Nur weil es schwarze Schafe gibt, darf man nicht eine komplette Branche dafür an den Pranger stellen. Denn schwarze Schafe gibt es überall.

Als damals beim U-Bahn-Bau in Köln oder bei der Bücherei das Ganze einstürzte, wurde nachweislich am Bau geschlampt. Sind deshalb alle Bauunternehmer und alle Architekten unseriös und schlecht? Nein, denn diese können nichts für einzelne Sünder!

“…das Argument “zu teuer” sehe ich nicht in Relation zum jeweiligen Geldbeutel, sondern in Relation zum Angebot und zum Nutzen für mich…”

Ok., das mag auch eine treffende Sichtweise sein, aber wie kann man denn als Interessent im Vorfeld wirklich stichhaltig erkennen, ob das jeweilige Angebot inhaltlich sein Geld wert ist? Das kann man eben nicht und deshalb ist die Aussage “das ist zu teuer” immer erst einmal im Bezug zum eigenen Geldbeutel zu sehen, da führt kein Weg dran vorbei!

Erst im Nachhinein (leider) kann man erkennen und nachvollziehen, ob der gezahlte Preis nun gerechtfertigt, zu billig oder zu teuer war!

Geht es um den eigenen Nutzen, dann ist doch der Preis nicht entscheidend. Denn im Vorfeld kann auch dies meist nicht eingeschätzt werden und somit gilt auch hier nicht die Relation zum Nutzen. Kann man den evtl. nicht vorhandenen Nutzen für sich selbst im Vorfeld jedoch bereits erkennen… dann kauft man doch nicht und braucht sich nicht über den Preis zu ärgern.

Denn wenn bei fehlendem Nutzen schon 1 Euro zu viel sind, dann macht es doch auch keinen Unterschied, wie viel das Produkt wirklich kostet, oder?

“…Künstliche Verknappung: Wenn man ein physisches Produkt anbietet, in dem beispielsweise DVDs oder gedruckte Booklets enthalten sind, die extra produziert werden müssen, dann kann ich das nachvollziehen. Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich das bei einem rein digitalen Produkt. Sorry, aber wenn mir jemand erzählt, es gäbe nur 1.000 Download-Zugänge und danach sei Schluss, dann glaube ich das einfach nicht…”

Das ist so nicht immer richtig. Denn auch eine DVD beinhaltet letztlich nichts Anderes, als ein digitales Video. Dieses kann – genauso wie Ebooks – unendlich oft kopiert und vertrieben werden. Auch fertig gestellte Bücher und Niederschriften in Druckform sind ursprünglich digital und werden wohl kaum handschriftlich verkauft.

Die Entwicklung und Produktion ist auch hier eine einmalige Sache. Einzig die “Verschönerung” durch Covers, Hüllen und der Papierdruck fallen hier später erneut immer wieder an.

Deshalb ist dieser Punkt ein generelles “Problem”, wenn es um die (künstliche) Verknappung geht. Denn ob künstlich oder nicht, letztlich kann und darf der Anbieter tun und lassen, was er mag und wenn er eben verknappen will, dann tut er das. Wichtig ist hierbei immer nur, ob und dass man ehrlich bleibt… (mehr dazu hier…)

Bleibt mir an dieser Stelle nur noch zu sagen…

“Mitleid (Misserfolg) bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen.” (Robert Lembke, deutscher Journalist und Autor, * 1913 / † 1989)

In diesem Sinne bleibt mir nur noch Sie dazu einzuladen, hier konstruktiv mitzudiskutieren. Vielleicht Ihre Erfahrungen zu teilen, wenn Sie zum Beispiel auch in der Infobranche tätig sind, egal in welchem Bereich oder auch wenn Sie als Gegner des Internetmarketing sich äußern möchten, sind Sie herzlich eingeladen, konstruktiv mitzudiskutieren! 😉

25 Gedanken zu „Mythos Internetmarketing: Wenn Misserfolg schön geredet wird und Irrglaube das Gewissen beruhigt“
  1. Hallo Alexander,
    willst Du einen Bericht oder einen Kommentar?
    Ich gebe Dir einen Kommentar:

    HERVORRAGEND, OBJEKTIV, EHRLICH!
    Weiter so, ich WARTE jedesmal auf Deine Posts!

    Es gibt Millionen von Blogs, es gibt aber nur EINEN Alexander BOOS!

    Kaum ein zweiter der Branche berichtet mit soviel Grips in der Birne und mit solcher Offenheit und….
    das lobenswerte: man wird von Dir nicht mit Newslettern zugemüllt wie von zahlreichen anderen Kollegen, da sind 2-3 Newsletter TÄGLICH Standard. Du kochst Dein Süppchen im Hintergrund und machst Deinen Mund dann auf, wenn es an der Zeit ist, etwas zu sagen! RESPEKT! Viele reden sehr viel aber sagen nichts.
    Gruss aus Spanien
    Thomas

  2. Hallo,

    alles richtig, kann ich genau so unterschreiben.

    Jedoch: Das Mittel der künstlichen Verknappung bei digitalen Produkten zum Download, die einmal – sicher oft mit großem zeitlichen Aufwand und manchmal auch mit Aufwand an Geld – erstellt wurden, ist schlicht und einfach unglaubwürdig.

    OK!

    Mittlerweile finde ich derartige Verknappungs-Taktiken auch oft mit dem Argument, dass man ja schließlich eine Dienstleistung/Kundenbetreuung nach dem Kauf bieten würde. Soweit das in individueller Form via E-Mail oder Telefon geschieht, wäre das in Ordnung. Allein: Mir fehlt der Glaube. Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen!

    Auch wirken diese Begrenzungen (nur 200 Verkäufe – dann ist Schluss! Und dann wwerden nochmals 50 Lizensen freigegeben und/oder nach einigen Monaten kommt das Produkt erneut auf den Markt.)auf mich als reine Verarsche. ich habe schon mehrfach Produkte nicht gekauft, weil derartige Tricks angewendet wurden.
    ich denke, man sollte vernünftig und nachvollziehbar argumentieren, wenn man digitale Produkte im Vertrieb auf eine bestimmte Anzahl oder eine bestimmte Zeit begrenzt. Ansonsten schadet man – so meine ich – sich selbst und der gesamten Branche.

    Grüße
    Cornelia

    1. Hallo Cornelia.

      Einerseits schreiben Sie, dass Sie künstliche Verknappung generell unglaubwürdig finden und dass es (Zitat) “Verarsche” sei. Aber dann schreiben Sie, dass der Anbieter vernünftig argumentieren soll. Ich finde, das beißt sich ein wenig.

      Also ich muss sagen, dass ich es nicht in Ordnung finde, wenn dabei gelogen wird und die Verknappung nicht eingehalten wird. Aber die künstliche Verknappung ist eben an manchen Stellen sinnvoll – auch für den Kunden – und dann hat der Anbieter das absolute Recht, dies so auch zu tun. Bei manchen Produkten (zum Beispiel fertigen Web-Projekten) macht es einfach keinen Sinn, unendlich viele Exemplare davon zu verkaufen, da hat dann ja auch vor allem der Kunde nichts von.

      Auf der einen Seite wird geschimpft, dass solche Produkte immer massenhaft verkauft werden und dann zu viele Kunden das gleiche Produkt haben und nutzen. Der Anbieter solle doch begrenzen (kürzlich erst wieder in einem Kommentar zu Reseller-Ebooks angemerkt hier im Blog). Und macht es dann jemand und begrenzt sein Angebot, dann ist es auch wieder nicht recht und es soll unseriös sein.

      Also bei aller kritischer Hinterfragung, muss ich mich hier dann doch wundern und zweifle, wie man es den Usern recht machen kann. 😉

  3. Hallo Herr Boos,

    seit längerem Beobachte ich die Infobranche und die Internetmarketer. Natürlich hat man nicht jeden auf dem Radar aber die, die drauf sind schreien laut. Das ist immer so das die, die am lautesten schreien auffallen und zu Beginn Interesse wecken.

    Oder was seltener ist, verfügen über viel wissen und Kompetenz und sind sehr, sehr hilfsbereit und strahlen Authentizität und Seriosität aus .

    Wie im jeden Bereich gibt es für und wider. Argumente für und gegen und Frühsprecher und Widersacher.

    Man sollte als “Interessierter, Suchender” was auch immer, immer genau wie möglich die Sachen sich angucken und für sich selbst entscheiden.

    Meine Wenigkeit probiert aus und testet und entscheiden ob es für mich persönlich und nur für mich alleine funktioniert oder nicht. Und wie Sie schon geschrieben haben, wenn es ein oder zwei schwarze Schafe gibt, muss der Rest ja nicht schlecht sein.

    Und ich stimme Ihrer Aussage auch zu, dass diejenigen die nicht gerne schreien und wenig bis gar keine Aufmerksamkeit brauchen für sich sehr produktiv arbeiten und Geld verdienen.

    Haben Sie vielen Dank, für einen weiteren tollen Beitrag.

    Gruß

    Internet als Geldmaschine?

  4. Hallo,

    die Mythen ums Internetmarketing halten sich bzw. sind weit verbreitet, weil es im deutsprachigen Raum deutlich weniger sehr erfolgreiche Marketer gibt und so anscheinend viele an die Falschen, Anfänger oder Möchtegerne geraten. Der dazugehörige Artikel* in dem Nachschlagewerk schlechthin (Wikipedia) bringt die Interessenten derzeit noch nicht weit, weil dieser noch recht karg ist. Dann begeben sich die Interessenten weiter auf eine ungewisse Reise und landen anscheinend oft bei den Falschen, die falsche Versprechungen machen oder es selber nicht besser wissen.

    Gruß Adam

    * Internetmarketing (auch Online-Marketing), https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Online-Marketing

    1. Hallo Adam!

      An diesen Link hatte ich bisher gar nicht gedacht, finde ich klasse. Denn das sollten sich mal alle durchlesen, die denken, dass Internetmarketing nur von denen betrieben wird, die das Wissen dazu Anderen weitergeben (wie ich zum Beispiel). Auch wenn der Artikel vielleicht noch weiter ausgebaut werden kann, zeigt er aber zumindest schon grob, was wirklich dahinter steckt und dass es nichts “Böses” ist, wie manche Menschen glauben.

      Dabei macht auch derjenige User Internetmarketing, der zum Beispiel ein (digitales) Kochbuch im Internet vermarktet, einfach nur bloggt oder lediglich Affiliate-Marketing im Bereich Teichzubehör macht. Es ist also nicht Brachen spezifisch!

  5. In vielen Punkten muss ich dir Recht geben, Alexander. Abgesehen davon, dass mir eher selten ein seriöser Bauunternehmer begegnet ist, sollten wir tatsächlich nicht alle Marketer verteufeln. Was mich oft stört- und das habe ich schon wiederholt gesagt- ist der Umstand, dass sich die so genannten Internet Gurus jeweils die Klinke in die Hand geben und sich gegenseitig pushen. So bekomme ich einen Haufen Mails mit ein und derselben Information, nur eben anders verpackt. Hat den Nachteil, dass ich dann wirklich wichtige Mails, die etwa ein neues und eigenes Produkt anbieten, erst gar nicht mehr öffne.

    Sicherlich kann niemand behaupten, dass unsere Marketer zur Heilsarmee gewechselt haben, weil sie uns doch alle helfen wollen. Sie wollen- und sie sollen verdienen. Wenn aber jetzt die (Un)sitte um sich greift, dass ein jeder sein eigenes Abo verkaufen möchte, frage ich mich, wer das denn noch alles bezahlen soll.
    Investieren muss man überall, das ist richtig. Aber sagen wir das doch einmal einem Familienvater, der nur einige hundert Euros im Monat zum Leben zur Verfügung hat, ers solle davon mal eben schnell ein-,zwei oder gar dreihundert Euro monatlich für Abos ausgeben.
    Natürlich will auch dieser Mann mal ans Geldverdienen kommen, um eventuell irgendeinen unterbezahlten Job an den Nagel oder aus HartzIV entkommen will.
    Was hier fehlt ist eine Art Behelfsleiter, die dem unerfahrenen Internetuser zeigt und sagt, wie es lang geht. Und zwar step by step.
    Wenn man den vielen Werbe Aussagen Glauben schenken soll, muss man heute wenigstens drei Abo`s pro Monat haben, um überhaupt einen Fuß in die Tür zu bekommen.
    Hier sind konkrete, individuelle Hilfen besser nutzbar, als z.B. fünf vierstündige Videos, die mehr langweilen, als informieren.
    Nach der xten teuer bezahlten Info, die sich auch noch gegenseitig an mehreren Stellen überschneidet und wiederholt, kommt natürlich Frust auf. Und der äußert sich in deine Aussagen.
    Letztendlich darf man eines nicht vergessen: Wer Geld verdienen möchte, muss arbeiten, arbeiten, arbeiten – auch im Internet.

    Zu guter Letzt farge ich mich dann noch, was ein, noch nicht so bekannter, User mit einem Autoresponder soll? Vielleicht diesen für seine vier oder acht bekannten Adressen installieren?

    Ohne eigene Listen ist nix los. Und die meisten haben eben keine eigene Liste. Wie du so schön sagst, Alexander, braucht man dazu einige Monate oder gar Jahre, um die aufzubauen.

    Die meisten können und wollen nicht warten, weil sie JETZT Geld verdienen möchten. Weil sie JETZT eine Liste haben möchten und ERST DANN einen Autoresponder brauchen. Oder?

    1. Hallo Ferry!

      Die meisten können und wollen nicht warten, weil sie JETZT Geld verdienen möchten. Weil sie JETZT eine Liste haben möchten und ERST DANN einen Autoresponder brauchen.

      Das Gegenteil behauptet doch auch niemand. Wo steht, dass jeder sofort einen Autoresponder braucht? Aber man muss doch auch irgendwann mal damit anfangen. Denn wie möchte man denn eine Liste aufbauen, wenn man nicht einmal eine Newsletter-Lösung hat? Und das muss ja kein Autoresponder sein, aber ohne? Ich meine was will man denn dann mit den Lesern, wenn man diese eh nicht anschreibt. Versuchen Sie mal über ein normales Email-Programm, wie etwa Outlook regelmäßig deine Leser manuell anzuschreiben! Wie soll das gehen?

      Wie Sie ja richtig und selbst schreiben: Man muss arbeiten und von Nichts kommt auch nichts. Genau das ist die falsche Mentalität, die aber leider Viele an den Tag legen und deshalb keinen Erfolg haben: Immer alles SCHNELL und SOFORT. Bloß nicht dafür arbeiten, kein langsamer aber beständiger Aufbau – nein schnell, schnell, schnell – sofort, sofort, sofort.

      So kann das nichts werden. Man sollte sofort anfangen, aber dann das Ganze beständig auf- und ausbauen!

  6. Ich bin ein begeisterter Leser deinen Newsletter.
    Meine Sichtweise zu Infoprodukten im allgemeinen.
    Natürlich kann man mit Infoprodukten Geld verdienen.Das haben
    verschiedene Verleger schon gewust bevor es das Internet gab.
    Der bekannteste Verlag für Infoprodukte hat seinen Sitz in Bonn.
    Die negative Einstellung zu Infoprodukten hat einen entscheidenden Grund.Viele folgen den verlockenden Angeboten im Internet schnell Geld zu verdienen.Haben aber keine Ahnung vom Marketing,noch kaufmännische Grundkentnisse.Da wird dann mal schnell eine Reseller- oder Masterresellerlizenz für 10-30€
    gekauft,die dann für 7-10 € verramscht wird.Da sehr viele möchtegern Marketer alle die gleichen Prudukte kaufen,ist es kein Wunder das der Erfolg ausbleibt.Denn wer wirklich Geld im Internet mit Infoprodukten verdienen will,wird diese Produkte nicht kaufen.Denn an älteren Infoprodukte besteht kaum Interesse.Wie heisst es doch,”was nichts kostet ist auch nichts.” Was zu dem Thema Marketer verkaufen ihre Produkte unter sich passt.Erfogreiche Marketer sind zu der Einsicht gelang.nur noch hochpreisige Produkte zu verkaufen,leider noch zu wenige.Das Abo Geschäft ist einen gute Lösung.Aber auch hier drängen immer mehr Anbieter mit den gleichen Produkten auf den Markt.Wer mit digitalen Produkten auf Dauer Geld verdienen will,sollte sich nicht nur auf Infoprodukte verlassen.Es gibt heute schon eine Vielzahl EBooks Zu fast allen Themenbereichen,
    die gute Umsätze verzeichnen.Siehe Amazon,Buch.de usw.

    Gruss Dieter

  7. Natürlich ist es möglich im Schlaf Geld zu verdienen. Das ist nur eine Frage des Bestellzeitpunktes und schliesslich ist man ja mit einer Verkaufswebseite 24 Stunden lang online.

    Kommt nun ein Nachtsurfer und kauft mein Produkt dann habe ich ein angenehmes Erwachen am anderen Morgen wenn ich meine Mails checke.

    Selbstverständlich ist Geld verdienen im Schlaf eine Worthülse. Aber ich staune immer wieder von wie vielen Menschen diese Aussage völlig falsch verstanden wird.

    Klar ist es möglich mit einer einzigen Mail ca 2000 Euro oder noch mehr zu verdienen. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit. Meistens wird verschwiegen dass solche Mails an grosse Verteiler mit bis zu 150 000 Newsletterabonnenten.

  8. Hallo Alexander,

    wieder einmal ein “normaler” Artikel von Dir… Gut, sehr Gut und einfach Spitze!

    Aber was ich ganz einfach vermisse in Deinem Artikel:

    Die Meisten (nicht Alle!) User haben doch ganz einfach das Problem,dass sie ein Info-Produkt kaufen, mit der genauen Umsetzung nicht zurecht kommen bzw. Ueberfordert sind, und anschliessend sind alle Anderen schuld!

    Wenn ich den Kommentar von “Ferry” lese:

    “Ja es dauert halt seine Zeit seine Liste aufzubauen und das kann auch schon einmal ein paar Jahre dauern….”

    Ist Rom an einem Tag gebaut worden? Und wenn Du zum Aufbau Deiner Liste 10 Jahre brauchst, dann bist Du, wenn Du heute damit anfaengst, am 21. 1. 2021 fertig…

    Faengst Du in einem Jahr damit an… dann ist Deine Liste erst 2022 fertig!

    Auch hierbei liegt es alleine an Dir wann Du fertig bist!!!

    _______________________________________________________

    Das groesste Problem, beim Geld verdienen im Internet, ist doch immer noch die Hemmschwelle anzufangen…. denn faengst Du nie an, wirst Du auch NIE Fertig!
    ——————————————————-

    Dann die Forderung eine Step-by-Step Anleitung….

    Wie moechtest Du diese denn haben?

    Du musst ja erst einmal wissen wo der User mit seinem Wissen steht!!!

    Ich, zum Beispiel: Ich habe vor 4 Jahren angefangen, habe mich bei unendlich vielen Paid4 Diensten angemeldet (kann ich nur noch drueber lachen!!! 🙂 ) und habe meine Affiliate-Links dort gepostet— und dann hab ich gelacht weil die ersten Cent kamen.

    Schreibst Du heute ein e-Book und beschreibst diese Methode… verkaufst dieses e-Book….. Dann verlierst Du wahrscheinlich Deinen Kopf!!!

    Nicht mit dem Argument: “Das geht nicht!” sondern mit den Spruechen: “Das hab ich schon gewusst…. Alte Kamellen…etc.”

    Aber wenn es doch alle wissen…. Warum wird es dann denn bitteschoen nicht getan????

    Weil man morgen schon ein Millionaer sein moechte….

    Aber dann BITTE… Lotto spielen! Da ist die Chance bedeutend hoeher naechste Woche Millionaire zu sein!

    ————————————————

    Und die Frage zum Autoresponder…. Du kannst, mit entsprechendem Arbeitsaufwand deine ersten Mails mit einem normalen e-Mail Programm verschicken!

    Die Frage ist doch auch hier, wann faengst Du damit an und wieviel Zeit moechtest Du investieren?

    Guido.

    Ps.: Ich hoffe das ich keinem auf die Fuesse getreten habe…. Aber meiner Meinung nach liegt es einfach an der Faulheit (Dummheit!) warum kein Geld verdient wird!

    Nach dem Motto:

    “Ich habe heute 15 Stunden im Internet gearbeitet!”

    “Was hast Du getan?”

    “3 Stunden Herzchen auf FB verschickt, 20 x die Gluecknuss befragt, 10 Videos auf You Tube geschaut… und im Forum XY ueber die boesen Internet-Marketer gemeckert….!”

    “Hast Du wenigstens eine Signature angefuegt?”

    “Neee….. Dann weiss doch jeder wer das geschrieben hat!!!” 🙂

    In diesem Sinne…. Viel Erfolg an alle! 🙂

  9. Hallo,

    schöner Artikel. Habe damals auch bei Tobias Knoof diesen Artikel gelesen.
    Leider wird oft verschwiegen, dass auch ein Internetgeschäft Arbeit bedeutet und man sich in die Materie einarbeiten sollte und auch muss, wenn man im Internet Geld verdienen möchte.
    Viele Menschen schwanken dann von der Anfangseuphorie-es ist ja so leicht im Internet mit digitalen Sachen Geld zu verdienen – um und reden diesen Geschäftszweig schlecht. Selbst seriöse Anbieter werden dann als Gaukler, Betrüger etc. bezeichnet und selbst gute Produkte sind vom Preis her übertrieben hoch ,das Geld nicht wert etc.
    Es ist keine Schande auch mal zuzugeben, die Sache falsch angepackt zu haben ohne alles gleich hinzuwerfen.
    Ist es nicht sinnvoller, andere Wege zu gehen? Die Profis zu beobachten, zu lernen und einen Neuanfang zu starten, ohne die Branche gleich schlecht zu reden?
    Auch die sogenannten Guru´s habe Lehrgeld bezahlt, haben Jahre gebraucht um den jetzigen Erfolg zu haben. Dass diese nach Jahren nun auch an den Nichtwissenden verdienen wollen, ist ja legitim und auch so vom Markt vorgegeben. Der der es haben möchte, muss einen Aufwand betreiben. Will ich Fernsehen, muss ich mir einen Fernseher kaufen. Will ich wissen, wie ein erfolgreicher Marketer sein Geld verdient, muss ich sein Wissen kaufen etc.
    Leider wurde in der Anfangszeit, mit dem Aufkommen des digitalen Zeitalters in Deutschland mit Ebooks, Videos etc., oft und gerne verschwiegen, dass es auch hier bestimmte erfolgreiche Tools gibt, die zur Anwendung kommen sollten um im “Schlaf Geld zu verdienen”. Hierzu zählt dann auch der Autoresponder, Web 2.0 etc…
    Es ist wie beim Bäcker, auch dieser muss bestimmte Regeln einhalten, um vernünftiges Backwerk zu erzeugen. Fehlt ihm die Hefe, wird das gewünschte Produkt platt wie ne Flunder aus dem Ofen kommen.
    Sicherlich gibt es auch Marketer, die meinen mit der Brechstange ans Werk gehen zu müssen, bedienen sich unfeinen Methoden wie z.B. SPAM-emails, schlecht über andere Marketer reden usw.
    Hiervon sollte man sich nicht von seinem Weg abbringen lassen, eine Strategie entwickeln und seinen eigenen Weg gehen.
    Noch ein Tipp zum Autoresponder! Für die Kollegen, die meinen an einem Autoresponder zu sparen, bzw. es würde sich nicht lohnen in der Anfangszeit.

    Hier erhaltet ihr einen kostenlosen >> http://www.listwire.com

    Ps. Habe nichts darin versteckt 😉

    Schöne Grüße
    Ralf

    1. Hallo Ralf Heiser!

      Vielen Dank für den Kommentar. Auch der Link ist ok, weil er hier wunderbar reinpasst, vielleicht gibt es Leser die noch eine kostenlose Responder-Lösung kennen? Nur her damit.

      Es ist zwar später aufgrund der Performance immer ratsamer keine kostenlose Version mehr zu nutzen, aber für den Anfang, wenn Einsteiger wirklich erst kostenlos reinschnuppern wollen und sich ausprobieren möchten, ist eine kostenlose Lösung sicher perfekt.

  10. Hallo Alexander,

    wieder mal ein sehr guter Artikel von Dir. Ich habe den Artikel von Tobias Knoof auch gelesen und finde das Du sehr gut darauf eingegangen bist.

    Es gibt auch sehr gute Anfängerkurse. Die ersten Abos waren eigentlich ja die Anfängerkurse. Die heutigen Nischen Abos sagen ja eigentlich klar was vermittelt werden soll. Außerdem gibt es bei den seriösen Abos entweder kostenlose Vorabvideos oder sogenannte Schnuppermonate. Außerdem kann man bei den Abos jederzeit kündigen.

    Problematischer ist es da bei den e-books. Hier denke ich sollte es zur Pflicht werden ( um als Seriös anerkannt zu werden) im Verkauftext bekannt zu geben, für wen es geeignet ist, bzw. welche Vorkenntnisse erforderlich sind. Denn da kann sehr schnell Frust aufkommen, vor allem wenn es hochpreisige Infoprodukte sind.

    Gruß
    Reinhard

  11. Hallo Alexander,

    puhhh, wieder ein heisser Artikel 🙂

    Ich habe ja nun Erfahrungen im MLM und Internet Marketing sammeln können, und doch beides ist vergleichbar. Es liegt immer nur an den Menschen selbst, “Erfolgreich” zu sein. In beiden Branchen wird versprochen viel Geld verdienen zu können, in beiden Branchen ist es möglich, ganz klar……und auch IM SCHLAF 🙂 ! Es wird einem auch erzählt wie man es macht, aber niemand nimmt einem die Arbeit ab ……….mm so ein Mist!
    Fazit: DAS FUNKTIONIERT NICHT! ich muss das weitersagen……alle anderen warnen………lach

    Ich könnte ein Buch darüber schreiben, aber ich bin froh, dass ich im laufe der Jahre gelernt habe damit umzugehen, dass ich mir von NIEMANDEM etwas einreden lasse und das ich mich von negativ denkenden Menschen abwende.

    Jeder MUSS seine eigenen Erfahrungen sammeln und daraus lernen.
    Wie heisst es so schön? Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft……hat schon verloren!”

    In diesem Sinne
    Viel Erfolg
    Jacqueline Bork

  12. Ich bin heute zufällig auf diese Seite gelangt. Wobei – Zufälle gibt es ja nicht. Nun, ich habe mit großem Interesse diesen Beitrag gelesen, kenne auch sehr viele mehr oder weniger bekannte Marketer teilweise schon seit ihren ersten Gehversuchen im Internet. Natürlich auch den von mir sehr geschätzten Tobias Knoof.
    Ich habe in den vergangenen Jahren bzgl. arbeiten im Internet eine Unmenge gelernt und meine eigenen Erfahrungen gemacht.
    Daher folgendes zu Ferry`s Kommentar:
    Ferry, einen Autoresponder braucht jeder, der im Internet eine Kunden-/ Interessentenliste aufbauen möchte – erst recht wenn er/ sie damit Geld verdienen will. Und zwar nicht erst wenn schon Adressen da sind, sondern um welche zu bekommen! Und zwar auf einfache Art und Weise – es geht natürlich auch umständlich, aber der Mensch ist normalerweise von Natur aus faul; ich auch ;-).
    Sieh das mal so: Du hast eine Info, ein Produkt, einen Newsletter oder so. Dieses ETWAS möchte nun jemand haben. Er trägt sich in ein Formular auf deiner Seite ein – und dann? Wohin geht dieser Eintrag? Wie soll das ETWAS zum Interessenten kommen? Per Postbote, Brieftaube, eigenhändig geschriebener e-mail…? Und eines ist in unserer hektischen Zeit auch zu bedenken – der Kunde will nicht warten! Er WILL JETZT, sofort, auf der Stelle! Und genau das ist auch deine Chance. Wenn du ihm gibst was er begehrt solange er “heiß” ist, ist das genau dein Türöffner für alles Weitere. Wenn er auf die Info warten soll, bis du deine Nachtruhe beendeet hast, von der Arbeit oder deinem Fitnesstraining zurück bist, so hat er vielleicht sein (Informations-)Bedürfnis schon woanders befriedigt. Er ist für dich verloren.
    Du merkst daran, dass dir ein Autoresponder nicht nur deine Arbeit erleichtert sondern auch deine Liste schneller wachsen lässt und du dir durch zufriedene Kunden ein stabileres Fundament für dein Business setzt. Vielleicht ist es dir möglich die Mangelgedanken (kein Geld, noch keine Erfahrung, kein..) umzudrehen in Füllegedanken. Denn wenn du siehst, welche Fülle an Vorteilen dir etwas bringt, relativiert sich Vieles – oder?

    Ich wünsche euch allen euer größtes Vertrauen in eure eigenen Fähigkeiten.

    Viele Grüße
    Simone

  13. Hallo,
    Sehr interessanter Artikel und Kommentare.
    Ich verfolge Deine Artikel nun schon seit einiger Zeit
    und freue mich immer wieder über die Offenheit
    und Professionalität. Mir, als Einsteiger ins Internetnarketing,
    hat es schon sehr viel gebracht. Ich gehe nun einige
    Sachen ganz anders an als vorher.
    Was mir bisher immer gefehlt hat, waren Informationen,
    wie Einsteiger nun wirklich erfolgreich einsteigen können.
    Das habe ich bei Dir, Alexander, gefunden.
    Vielen Dank.
    Ich tummel mich nun schon mehrere Jahre erfolglos
    im Internet herum, und gäbe jetzt den Weg gefunden,
    wie auch ich in den nächsten Jahren meinen Erfolg
    im Internet verzeichnen kann. Die letzten Jahre waren
    aber nicht verschenkt, denn jetzt weiß ich, wass ich ich
    nicht machen darf

  14. Hallo zusammen,

    ich fasse das alles noch nicht,bin halt blutiger Anfänger ! Habe
    mir vor 2 Wochen das AIO Paket von Herrn Boos gekauft,und bin
    mit der ersten Video ( von 3 ) Session gerade durch.
    Alexander Boos sagt,langsam,aber konsequent und mit Disziplin
    an die Sache herangehen.Diese Artikel und Kommentare helfen mir
    sehr dabei,mich so langsam in diese Materie einzuarbeiten.Viele
    Fachbegriffe ( meist Englisch,bin mir dieser Sprache auch sicher)muß ich doch häufiger googlen,um diese Fachwörter auch
    richtig einzuordnen,verstehen und auch später umzusetzen.
    Ich hoffe,bin auf dem richtigen Weg !
    L.G.Franz

    1. Hallo Franz Piekenbrock!

      Vielen Dank für Ihr nettes Feedback. Ja, manchmal sind Fremdwörter nicht zu vermeiden, denn sie gehören einfach dazu. Manche Begriffe, die für den Laien als Fremdwörter verstanden werden, sind oft auch gar keine Fremdwörter, weil sie aus dem Englischen etc. kommen, aber keine exakte Übersetzung existiert, da es z.B. Eigennamen usw. sind. Aber Sie können ja dann gerne nachfragen, wenn Sie was nicht verstehen – wie bisher auch schon des öfteren. 🙂

      Ich habe schön öfter daran gedacht, eine Art Fremdwort-Lexikon zum Internetmarketing für Einsteiger hier zu realisieren. Aber zum einen ist das sehr zeitintensiv und zum anderen brauch ich das Rad ja auch nicht neu zu erfinden. Hier macht sich beispielsweise mein Blogger-Kollege Heiko Meyer mit seinem Online-Marketing-Lexikon eine Menge Arbeit:

      http://www.online-erfolgreich.net/lexikon

  15. Hallo Alexander,
    auch wenn der Artikel schon etwas älter ist, ist er immer noch aktuell. Denn wie man in den letzten Wochen sehen kann kommt ein Produkt Launch nach dem anderen und die Preise steigen immer weiter. So wie bereits ein Vorgänger erwähnte, nur höherpreisige Produkt werden noch verkauft. So wird natürlich auch gut Geld verdient. Deswegen bin auch ich der Meinung, über das Internet kann man Geld verdienen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Armin Schmethüsen

  16. Ich möchte mich hier mal dafür bedanken, dass es wenigsten einen Marketer gibt, der die Dinge auch mal beim Namen nennt.
    Gerade auch was die Gurus angeht, habe ich ein zwiespältiges Verhältnis zu diesen Leuten aufgebaut. Wir alle kennen die bekanntesten unter ihnen, ich denke jeder hat schon mal von dem einen oder anderen oder auch allen einen Newsletter bekommen. das witzige ist wirklich, wie bereits oben von einem anderen User erwähnt, dass diese “Gurus” sich ständig selber gegenseitig beweihräuchern und pushen und gegenseitig die Produkte des anderen vermarkten.
    Jemand schrieb, diese Leute müssen und sollen verdienen. Stimmt, verdienen müssen sie, aber warum immer nur auf Kosten anderer? Einige behaupten immer wieder, dass es ihnen um das Wohl und den Erfolg der User geht. Aber genau das wage ich zu bezweifeln. Und ich werde auch gleich dazu sagen warum. Ich wollte es nämlich einmal ganz genau wissen, wie sehr diesen “Gurus” das Wohl der User am Herzen liegt oder ob es doch eher der eigene Geldbeutel ist.
    Ich haben einigen der bekannten “Gurus” eine Zusammenarbeit angeboten.
    Ich bot einen kostenlosen Service für ihre User. Premiumwebhosting (jeder der ernsthaft im Web Geld verdienen will, brauch einen guten Host) gepaart mit einigen anderen kostenlosen Dienstleistungen. Einem Meschen dem das Wohl seiner Leser am Herzen liegt, hätte gesagt, toll, da kann ich meinen Usern was Gutes tun, da bekommen sie was kostenlos und können leichter starten. Wieviele der Gurus waren daran interessiert? Man ahnt es sicher schon, kein einziger.
    Ich sehe auch sehr selten Hinweise darauf, wo es etwas Gutes zum Nulltarif gibt, und es gibt tatsächlich gute Angebote für OnlineAnfänger für lau.
    Gerade beim Beispiel Autoresponder. Einige Marketer haben inzwischen eigene entwickelt und vermarkten diese, natürlich gegen Geld, da ist es natürlich unerwünscht, das ein User erfährt, dass es einen solchen Service sogar sehr viel besser auch kostenlos gibt.
    Wie oben erwähnt braucht nicht jeder sofort einen Autoresponder, aber irgendwann muss man damit anfangen. Warum soll man dann nicht mit einem Gratisangebot starten, welches man später entsprechend dem Bedarf nachrüsten kann? Bei cleverreach zum Beispiel kann man einen sehr guten Service kostenlos erhalten (bis 250 user). Damit kann man schon mal gut anfangen und sich auch reinfuchsen. Später wenn es mehr User werden kann man dann in Ruhe step by step aufrüsten.

    Um es kurz zu sagen, den allseits bekannten “Gurus” geht es nicht wirklich um den Erfolg ihrer User, warum auch, jeder erfolgreiche User ist ja ein Kunde weniger. Darüber sollte man mal nachdenken.

    Geld verdienen im Internet ist generell möglich, ich tue es seit fast 15 Jahren und es reicht zu einem entspannten Leben in der Karibik. Millionär bin ich noch nicht geworden, aber ich denke, darum geht es den wenigsten. Die meisten wollen doch wie oben schon gelesen einfach nur etwas dazuverdienen, einen ungeliebten Job los werden oder raus aus Hartz4. Und das ist mit Geduld machbar.

    1. Hallo Alec!

      Ich stimme dir in den meisten Punkten absolut zu. Aber drei Dinge sehe ich doch etwas anders:

      1. Marketer-Promos:

      Wenn ein Marketer Produkte anderer Marketer promotet, dann ist dagegen doch überhaupt nichts einzuwenden.

      Wichtig ist in diesem Fall das “WIE” – und das möchte ich immer herausstellen und betonen, denn da wird mir immer zu viel “verwischt”. Denn wenn ich z.B. der Meinung bin, dass ein Produkt oder ein Kurs eines Kollegen für meine Interessenten von Vorteil ist, warum sollte ich diesen dann nicht promoten?

      Und wenn als Gegenleistung dieser Kollege dann auch etwas von mir empfiehlt, dann ist das wie überall doch absolut in Ordnung. Also das finde ich immer etwas zu viel pauschalisiert. Sicher spreche ich das in meinen Postings hier und da an, aber hier geht es mir rein um das “WIE”, also die Art und Weise – da wird oft etwas durcheinander gebracht.

      2. Kostenlose Autoresponder:

      Von kostenlosen Autorespondern (egal jetzt welche) rate ich prinzipiell ab! Denn hier ist der Support, die Datensicherheit und vor allem die reibungslose Funktion einfach nicht gewährleistet. Die eigene Liste ist das Herzstück eines jeden Internetmarketers und MUSS hochprofessionell und kostenpflichtig geführt werden.

      Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob ein Marketer seine eigene Lösung promotet oder nicht. Die muss man ja nicht nehmen, aber eine kostenlose ist “Business-Selbstmord” – das sage ich aus reinem Gewissen, denn mir ist es vollkommen egal, was für einen Responder jemand nutzt, denn mir ist s wichtig, dass “MEINE” Lösung für mich funktioniert und läuft. Und so sollte auch jeder denken, der das Ganze für sich “hüten” möchte.

      3. “Jeder erfolgreiche User ist ein Kunde weniger”:

      Das halte ich – mit Verlaub – für Quatsch. Denn gerade die erfolgreichen Nutzer verdienen Geld im Internet! Und diese Nutzer geben dann auch wiederum gerne Geld aus, wenn sie “aufbauende” Produkte und Kurse dafür bekommen, die Sie noch einmal weiter bringen.

      Also ist man sogar froh, wenn die eigenen Kunden erfolgreich(er) werden, denn das bedeutet Stammkunden, aber auch wertvolles Feedback, das wiederum neue Kunden bringt. Also im Idealfall eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten!

      Im letzten Punkt von dir gebe ich dir zu 100% Recht: Den meisten geht es nicht darum Millionär o.ä. zu werden. Und darum sollte es auch keinem in erster Linie gehen. Das wertvollste Gut auf der Welt ist aus meiner Sicht “Freizeit”!

      Und für diese braucht man eben eine gewisse Selbstständigkeit, Freiheit und Unabhängigkeit. Und all das kann einem das Internet wunderbar geben – dafür braucht es keine Millionen. 🙂

      Ich danke dir für deinen kritischen, aber durchaus sehr sachlichen und konstruktiven Beitrag – genau das wünsche ich mir hier im Blog!

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