Partnerprogramme gibt es wie Sand am Meer und es gibt fast keine kommerziell orientierte Website und keinen Service mehr, der im Internet vertreten ist und kein eigenes Partnerprogramm anbietet. Schließlich ist es eine hervorragende und i.d.R. auch faire Methode für Traffic und neue Kunden. Doch leider scheint nicht alles Gold zu sein, was glänzt und somit ist nicht jedes Partnerprogramm auch wirklich lukrativ, sinnvoll und fair.

Vorab möchte ich anmerken, dass gerade im Affiliate-Marketing-Bereich natürlich Erfolg und Misserfolg, neben aller Individualität, was die Definition von Erfolg betrifft, immer vom jeweiligen Projekt und der damit verbundenen Zielgruppe abhängt.

Neben vielen “kleineren” Projekten und Nischen-Themen gibt es natürlich auch die Partnerprogramme der ganzen Großen, wie Versandhäuser, Mobilfunkanbieter, Internet-Provider etc.! Alle diese großen Konzerne haben natürlich auch eigene Partnerprogramme, um damit neue Kunden zu erhalten.

Doch gerade hier sind die Provisionen fast lächerlich gering und angesichts des sowieso bereits hohen Bekanntheitsgrad solcher Konzerne, stellt sich ehrlicherweise die Frage, ob die Teilnahme an solchen Partnerprogrammen überhaupt wirklich Sinn macht und ob man damit wirklich nennenswerte Umsätze erreichen kann.

Wiederum gibt es auch Unternehmen im Internet, die noch nicht so groß sind, auch aufgrund der weniger vorhandenen Bekanntheit ein recht lukratives Partnerprogramm anbieten und deshalb ein wahres “Schätzchen” zu sein scheinen.

Doch wenn diese Unternehmen ganz plötzlich auch TV-Werbung schalten, die zweifelsfrei wohl mächtigste Werbewaffe, die es gibt, dann darf man sich als (evtl. jahrelang verdienter) Partner sicherlich die Frage stellen, ob man die ganze Zeit über eigentlich nur den “nächsten Schritt” dieser Unternehmen finanziert hatte.

Dienen die Affiliates also nur als Sprungbrett für Größeres und werden diese danach fallen gelassen? Und sind die Partnerprogramme bereits großer Konzerne nur Augenwischerei?

Augenwischerei und Mini-Provisionen

Wie oben bereits erwähnt, bieten natürlich auch die großen Konzerne, wie verschiedene Versandhäuser, Mobilfunkanbieter, diverse Internet-Provider usw. Ihre eigenen Partnerprogramme an. Zwar sind die zu erwartenden Provisionen bei zum Beispiel Handyverträgen schon recht hoch und lukrativ, doch wenn man sich gerade die Provisionen bei Versandhäusern und auch Amazon (u.a. Bücher) ansieht, dann muss schon die Frage gestellt werden dürfen, ob diese oftmals fast lächerlich geringen Provisionen von selten mehr als 5% wirklich lohnend sind.

Und gerade bei den eigentlich jedem bekannten Versandhäusern muss man sich als Affiliate auch folgende Frage stellen:

“Wieso sollte jemand gerade über mich bei Neckermann & Co einkaufen, wenn sowieso (fast) jeder dieses entsprechende Versandhaus kennt und sich bei Bedarf auch wohl direkt an den entsprechenden Shop wenden wird?”

Angenommen ein User möchte sich eine neue Jeans gönnen. Würde dieser dann tatsächlich mit aller Gewalt auf die Website des Affiliate surfen, um darüber dann auf den Webshop eines sehr bekannten Versandhandels zu gelangen? Und selbst wenn sich mal der ein oder andere auf die Affiliate-Seite “verirrt” und aus irgendwelchen Gründen dann zum Onlineshop gelangt, wie lukrativ wäre in diesem Fall dann die Provision?

Nehmen wir an, der User kommt tatsächlich über die Affiliate-Seite, vielleicht wegen einer speziellen Versprechung durch den Partner und kauft sich dann beim bekannten Onlineshop seine Jeans und macht so einen Umsatz von zum Beispiel 80 Euro. Sie bekommen jetzt 5% Provision darauf – also 4 Euro! Angesichts des oben erwähnten Umstands, dass bei solch sehr bekannten Versandhäusern nicht davon ausgegangen werden kann, dass sehr viele über eine Affiliate-Seite drauf stoßen, ist das doch ein eher nicht nennenswerter Verdienst!

Deutlicher: Nehmen wir den Industriedurchschnitt von 1:1.000 als Anhaltspunkt, der im Affiliate-Bereich und generell je nach Projekt und Zielgruppe natürlich immer nach oben, aber auch unten variieren kann. Dieser besagt, laut diverser Studien, dass nur etwa 1-2 Besucher von 1.000 einer Website wirklich (sofort) etwas kauft oder in Anspruch nimmt.

Das würde hier also bedeuten, dass sowieso schon mal nicht jeder Ihrer Besucher nach Ihrer Empfehlung im entsprechenden Webshop einkaufen wird. Das bedeutet, dass selbst wenn prinzipiell alle Interessenten zunächst über Ihre Empfehlung zum Onlineshop kämen, weil sie diesen tatsächlich noch nicht kannten, dann bräuchten Sie für einen einigermaßen nennenswerten Verdienst von ca. 100 Euro pro Monat stolze 25.000 Besucher/Monat haben!

In diesem Beispiel ist dann auch zusätzlich noch die Annahme enthalten, dass – was ebenfalls sehr unwahrscheinlich ist – jeder Einzelne dieser Besucher auch Ihren Empfehlungslink oder -banner anklickt, um so auf den entsprechenden Webshop zu gelangen!

Sie sehen also, dass zumindest für einen durchschnittlichen Affiliate, selbst mit einer angemessenen, durchschnittlichen Besucheranzahl wohl eher kaum bis keine (nennenswerten) Umsätze mit solchen Partnerprogrammen erwarten kann.

Wenn Affiliates als Sprungbrett dienen

Natürlich gibt es auch in ganz anderen Bereichen Partnerprogramme, die zum Teil wirklich sehr lukrativ sind und auch aufgrund der Tatsache, dass diese (noch) nicht “aller Welt” bekannt sind, ist die Wahrscheinlichkeit dort auch sehr hoch, nennenswerte und gute Provisionen zu verdienen – auch mit einem durchschnittlichen Besucheraufkommen.

Doch hier gibt es ein weiteres Problem, welches schnell einen faden Beigeschmack bringt. Denn einige Unternehmen und Services im Internet bieten ein eigenes Partnerprogramm – zum Teil auch recht lukrativ – und man denkt sich als Partner “Oh, das bewerbe ich, das wird auch gut funktionieren…”

Dann entspannt man nach einem vielleicht harten Arbeitstag als Internetunternehmer vorm Fernseher und stellt plötzlich während der Werbepause fest, dass das entsprechende Unternehmen neuerdings TV-Werbung laufen lässt.

Erst einmal ist dagegen ja nichts auszusetzen, man freut sich unbewusst im ersten Moment vielleicht sogar ein wenig und ist stolz, was für ein tolles und bekanntes Produkt etc. man selbst bewirbt. Wenn man dann aber kurz innehält, dann wird einem schnell klar, dass es das vermutlich war, mit der Provision! Denn wenn jetzt sogar TV-Werbung geschaltet wird, mit der auf einen Schlag Millionen von Menschen erreicht werden und das immer und immer wieder, Tag für Tag, Stunde für Stunde… – dann stellt sich doch automatisch die Frage, die sich schon oben bei den Versandhäusern gestellt hatte!

Wieso also sollte jetzt noch jemand über mich zu diesem Service gelangen, wenn er davon täglich, ja gar stündlich, im TV erfährt? Und noch interessanter: Haben die Affiliates bisher also nur als Sprungbrett für Größeres gedient und werden diese später einfach fallen gelassen?

Haben die Affiliates also bisher nur den “nächsten Schritt” finanziert und haben diese Affiliates später überhaupt noch eine Chance, nennenswerte Umsätze zu generieren mit solchen Partnerprogrammen? Was ein TV-Werbespot i.d.R. so kostet ist meist offen ersichtlich, dazu muss man nur die Mediadaten & Co der einzelnen Sender durchforsten.

9 Gedanken zu „Affiliate-Partner als Sprungbrett für Größeres? Von Mini-Provisionen und Augenwischerei“
  1. Hallo Alexander,

    interessanter Beitrag! So habe ich das (zugegeben) noch gar nicht gesehen…

    Ich denke jedoch, dass man als Affiliate Chancen hat, auch wenn TV-Werbung läuft. Denn wenn ich von mir ausgehe, dann glaube ich nicht einfach alles, was da in der Werbung so steht. Wenn ich dann also im Internet genauer nach dem Produkt suche und Informationen recherchiere, dann haben schon (nicht selten) gerade Blogs mit Tests und Erfahrungsberichten bei meiner Kaufentscheidung geholfen.

    Das heißt: Viel sinnvoller als Bannerwerbung z.B., ist das Affiliatemarketing durch Textlinks, die in einem (guten!) Blog-Artikel vorkommen!

    Allerdings: Die Provisionen sind so pupsig, dass das allenfalls noch ein winziger Zusatzverdienst sein kann – das ist klar… da stimme ich Dir auch voll zu.

    Vielleicht dabei aber noch ein Aspekt, der zum Tragen kommen kann:
    Wenn jemand über einen Textlink ( oder auch Banner) erst einmal auf der beworbenen Partnerseite war, dann ist der Cookie bei ihm gespeichert. Ich habe es mit meiner Haiseite früher nicht selten gehabt, dass ich Provisionen verdient habe (z.B. bei Amazon) für Sachen, die ich gar nicht beworben hatte! Aber der Cookie war da!

    Ist aber sicher auch nur ein Nebenaspekt…

    Bei vielen “Großen” kann man wirklich den Eindruck gewinnen, die bieten nur ein Partnerprogramm an, weil sie’s “müssen”, weil’s “im Trend liegt”. Aber so richtig durchdacht ist es nicht. Dennoch glaube ich eigentlich eher weniger, dass Affiliates solch einen großen Einfluss haben, dass sie den “nächsten Schritt” z.B. zur TV-Werbung finanzieren könnten, oder?

    Viele liebe Grüße
    Gordon

    1. Hallo Gordon Kuckluck!

      Ja, sicherlich kann man das nicht ganz so pauschal sagen mit der TV-Werbung und der „Macht „ der Affiliates. Ist sicherlich auch nicht überall so. Aber wenn ich das Beispiel Xing einmal aufgreife:

      Als Xing vor über einem Jahr auf mich zu kam (!) und mir anbot, dieses per Affiliate-Marketing zu bewerben, schaute ich mir das an und schlug zu. Damals waren die Verdienste damit wirklich gigantisch, wenn ich das mal so sagen darf.

      Heute kann ich feststellen, dass vor allem seit Beginn des Xing-Werbespots die Umsätze mit dem Xing-PP deutlich zurückgingen. Muss nicht ausschließlich mit dem TV-Spot zu tun haben, aber allgemein ist es so, dass Xing mittlerweile einfach zu bekannt ist, als dass man damit als Affiliate wirklich noch mit etwas “Neuem” punkten könnte!?

      Aber es gibt noch andere Beispiele und vielleicht kennt noch jemand gute Beispiele? Mich würden andere Erfahrungen und Meinungen jedenfalls interessieren. 😉

  2. Hallo Alexander,

    da gehe ich mit Dir aber nicht ganz konform. Ich stimme Dir zu, wenn Du sagst es gibt genügend schwarze Scharfe, aber das haben wir in anderen Branchen als regulären Haupterwerb leider auch. Hierunter leiden die “ehrlichen und guten” Mitbewerber. Beispiele: Notdienste (Schlüssel und Rohrverstopfung), sehr viele Bereiche wo Drückerkolonnen am Werk sind. Die modernere Form, Callcenter wo die systematisch auftragsrelevanten Daten erforscht werden (Konto-Nummer, Adresse etc. …), um einen nicht erteilten Auftrag zu fingieren.

    Aber wenn Du sagst die TV-Werbung macht Deinen Einkommensanteil kaputt, dann sage ich ja kann sein, aber Du machst was falsch, weil Du nicht mehr auf oder mit der Welle schwimmst.
    Wie Gordon schon sagte, was zählt ist das “Dein Cookie” auf der Festplatte den Verkauf generiert. 10.000de Versager in Branche “Bloggen und Geld Verdienen” (ich messe das hier am Gewinn in Euros) aber wie Sascha (Alexander Du magst ja keine Klarnamen hier. (Leider, zum Glück)) neulich anmerkte in seinem Vortrag über Geldverdienen mit Bloggen. Die Mehrverkäufe bringen Profit. (Wenn Mädels z.B. zu Produkt X noch 3 – 4 Paar Schuhe mit bestellen. Und wenn nach ein paar Tagen die Stornos der Rücksendungen kommen, kann es immer noch sein, dass die Schuhe mehr einbringen als Produkt X). Wohl dem der solche Daten schon mal selbst auswerten konnte, da kann man einiges Lernen über seine Käufergruppen und deren Lebensumstände.

    Welchen Abschnitt des Lebenszykluses hat dein Produkt?
    Ist die Marktsättigung schon eingetreten?
    Nur noch spärliche Neukundengewinnung und/oder laufender Verbrauch. Wie viele neue Mitbewerber schmälern deinen Anteil am Kuchen? (Beispiel: 10.000 neue Affiliates verkaufen je 1 Produkt im Jahr und jammern mit dir rum, das es sich nicht lohnt und nichts bringt. Wenn es diese 10.000 Mitbewerber nicht gegeben hätte, würdest Du wahrscheinlich genauso jammern über dein einzig verkauftes Produkt. Und diese 10.000 mehrverkauften Produkte oder ein kleinerer Anteil davon, würden nur den kleinsten Teil deiner Mitstreiter glücklich machen.)

    Wenn die Provision niedrig ist, muss ich halt sehen dass es die Masse macht. Ich habe auch gestaunt wie Herr XYZ Erträge von 50 Cent bis 2,50 Euro pro Interaktion erwirtschaftet. In einem Bereich wo über 99% aktiv versagen, egal ob kleiner Krauter oder großer Konzern. Da macht der 400.000 bis 500.000 Einheiten im Jahr.

    Affiliates ist auch nur ein Vertriebskanal von vielen bei den Großen. Und wenn es dann noch an Dienstleiter ausgelagert wird, bekommst du automatisch weniger vom Kuchen an der Marge ab. Dieser Vertriebskanal muss sich rechnen für den Verkäufer.

    Wenn ein Herr B. Conversions von bis zu zweidrittel erzielt, dann stimmen die Qualitätsfaktoren und einiges mehr. Aber keinen Neid, Millionär wird er nicht, dafür ist seine Nische zu klein.

    Wenn ich den “umstrittesten und erfolgreichsten” Marketer bei uns sehe, der für sein neues Produkt von ca. 1.000.000 Newsletter-Empfänger über alle Kanäle aus geht, dann ist der Durchschnittsbesucherstrom von oben, wohl hier eher die mögliche Käuferanzahl???????.

    Bei Xing sehe ich das eher so, der Markt ist abgegrast für Deutschland. Neue Kunden müssen erst mal nachwachsen und ein paar Wechselwillige. Immer noch gutes Potenzial, aber du bist einer der zigtausenden Trittbrettfahrer im Affiliate die am Picken sind. Nur sind leider temporär mehr Picker als Krümel vorhanden. Wie soll da noch die Eurowelle an Provisionen fließen, wenn man nichts in den Bauch bekommt.

    Bücher zweischneidig. Bei den unteren Preislagen kann es nur die Masse bringen. Bei Höherpreissiegem ab 100 Euro fehlt in der Regel der Kontakte zur Kundengruppe. Für 7,5% Provision müssen auch schon 3.500 Bücher pro Monat verkauft werden. Natürlich kann man bei Büchern auch noch eine ganze Ecke mehr verdienen, aber dann bis Du auch kein Affiliatenehmer mehr, und trägst ein höheres Risiko beim Dropshipping oder noch mehr Bruttogewinn du arbeitest oder lässt arbeiten als Versandbuchhandlung. Aber das rechnet sich nicht für 4,5 Bücher im Monat.

    Betrachte mal deine eigene Branche oder noch besser dich selbst Alexander. Je erfolgreicher Du wirst und je erfolgreicher deine Kunden mit dem von dir vermittelten Wissen werden um so mehr erzeugst Du auch dir selber Konkurrenz. Solange alles noch auf stetigem Wachstum läuft ist es kein Problem je nach Zielgruppe. Aber wenn die Probleme kommen, zu viele Anbieter, die Kunden haben plötzlich einen Igel in der Tasche, Jobverluste … , dann wird es eng.

    Hier zählt ganz einfach die handwerkliche Fähigkeit des Internetmarketing um zu den Gewinnern zugehören, dann klappt es auch mehr oder weniger gut.

    siebzehn

    1. Hallo siebzehn!

      Wo steht denn, dass die TV-Werbung meinen Einkommensanteil kaputt macht? Das habe ich nie behauptet. Es geht hier ganz allgemein um eine bestimmte Problematik, die nun mal besteht, nicht mehr und nicht weniger.

      Ich habe lediglich ein Beispiel aus meinem Bereich beschrieben und es fiel eben gerade auf Xing. Ich habe nicht geschrieben, dass hier mein Einkommensanteil kaputt gemacht wird, sondern, dass ich mit Xing nicht mehr den Affiliate-Umsatz mache, den ich zu Beginn machte.

      Das ist nur eine Feststellung und kein Jammern – auch der Artikel besteht nur aus Fakten, die mir selbst aufgefallen sind, mit denen aber auch Leser und Kunden auf mich zukommen. Ich persönlich suche mir mit der Zeit immer andere gute Partnerprogramme, wenn ich merke, dass ein bestimmtes aktuelles nicht mehr läuft – und deshalb bewerbe ich Xing ja nicht mehr so aktiv, vor allem nicht hier auf dem Blog.

      Das mit dem Cookie stimmt ja. Aber das Cookie muss auch erst einmal auf den Computer kommen. Und das tut es nun mal nicht, wenn ein bestimmtes Produkt (u.a. wegen TV-Werbung) bereits so bekannt ist, dass die Kunden – wie du ja selbst angedeutet hast – zuvor bereits weggegrast wurden und dann ja nicht mehr über mich kommen werden. Mal ehrlich: Wenn du im TV das Produkt XY entdeckst: Suchst du dann im Internet gezielt, wo du über einen Affiliate-Link dieses kaufen kannst? Sicher nicht, denn du weißt ja i.d.R. wo es dieses gibt.

      Noch kurz dazu, dass man sich mit seinem weitergegebenen Wissen immer mehr Konkurrenz schafft. Das ist nicht korrekt! Denn ich zum Beispiel vermittele ja keine „Das musst du nachmachen“ Ebooks, sondern handfestes Know-How, welches in jedem Bereich einzusetzen ist. Eben keine Systeme, die kopiert werden sollen – das ist der Unterschied!

      Es gibt ja viele 0815-Werke, in denen steht, dass man dies und das einfach nachmachen soll und damit auch Geld verdient. Dem ist ja hier nicht. Meine Inhalte kann der User der Geld verdienen Branche genauso anwenden, wie ein Gärtner, der Tipps zur Teichpflege gibt oder ein Hobby-Tuner, der zeigt, wie man am besten Autos tuned – ja sogar eine ganz einfacher Vereinsseite kann damit monetarisiert werden.

      Und ich glaube nicht, dass ein Internetmarketer aus dem Bereich Teichpflege ein Konkurrent/Mitbewerber von mir ist oder je sein wird, denn es ist ein ganz anderes Themengebiet.

      Man soll ja eben nicht alles nachmachen und jetzt mit aller Gewalt auch anderen Usern zeigen wollen, wie man Geld im Internet verdient und dazu meine Infos nutzen. Das ist das Falscheste, was man tun kann. Denn man muss doch selbst genug Erfahrung, Know-How & Co mitbringen, um Anderen erklären zu können, wie man x oder y macht, weil man es eben selbst macht und durch jahrelanges “Selbst-Anwenden” auch nachweisen kann und einfach weiß, wovon man berichtet! 😉

      Egal wo und bei was: Nachmacher werden immer scheitern, weil ihnen u.a. das wichtige Alleinstellungsmerkmal fehlt. Wenn ich einen Report oder einen Videokurs zum Thema Gartenpflege kaufe, dann kaufe ich diesen ja auch nicht, um Anderen dann auch zu zeigen wie es geht, sondern um meinen eigenen Garten zu verschönern.

      Und wenn dann Freunde meinen neuen und schönen Garten bewundern und fragen, wie ich das hinbekommen habe, dann versuche ich nicht das WIE und WAS zu zeigen (denn das könnte ich nicht glaubwürdig und fundiert), sondern verweise auf einen Experten, der eben mir auch geholfen hatte – dort bekommt dann auch der Freund das fundierte Wissen eines Experten.

  3. Hallo Alexander,

    ich habe ja nicht gesagt dass Du jammerst, sondern das Jammer bezog sich auf das Beispiel.

    “Heute kann ich feststellen, dass vor allem seit Beginn des Xing-Werbespots die Umsätze mit dem Xing-PP deutlich zurückgingen. Muss nicht ausschließlich mit dem TV-Spot zu tun haben“ sei nicht so pingelig. Mit “Aber wenn Du sagst die TV-Werbung macht Deinen Einkommensanteil kaputt,“ meinte ich, dass dein Xing Umsatz zurückgegangen ist.

    Ja das mit “jeder deiner Kunden ist Mitbewerber/Konkurrent“ tritt dann z.B. auf, wenn er demselben Affileateprogramm beitritt das du auch bewirbst. Hätte ich als Beispiel anmerken sollen. Hat ja auch nichts mit dem Themenbereich des Hauptgeschäftes zu tun. Ich benutze ja auch mein Newsletter ab und zu, um als Mitläufer aus fremden Geschäftsfeldern weiteren Zusatzumsatz zu erzielen.

    “Wenn du im TV das Produkt XY entdeckst: Suchst du dann im Internet gezielt, wo du über einen Affiliate-Link dieses kaufen kannst? Sicher nicht, denn du weißt ja i.d.R. wo es dieses gibt.“ Natürlich nicht. Da hast du absolut recht, aber es könnte sein, das ich nachweiteren Informationen suche oder eine Preisrecherche mache über das Internet.

    Und hier sollte der TV-Spot als Trigger dienen im Idealfall, um den Prozess der monetarisierten Abschöpfung in die “richtigen Bahnen“ zu leiten. Die hohe Kunst eben und sehr sehr schwer.

    siebzehn

    P.S.: Sind ein paar Kommentaren bei „The Power of Social Media …“ verschunden?

    1. Hallo siebzehn!

      Nein, verschwunden sind die Kommentare nicht einfach. Aber was mich gestört hat war, dass der Post bzw. die Kommentarfunktion dort zum Spammen missbraucht wurde. Ich finde, dass Links (mit Ausnahmen) in Kommentaren nichts verloren haben, das gehört sich einfach nicht. Dazu gibt es das URL-Feld und dann bekommt man für einen sinnvollen Kommentar dann auch den verdienten echten Backlink (Follow!)

      Aber das ist im Blogging-Bereich allgemein so. Ich kenne kaum Blogger, die in den Kommentaren ein Haufen Links dulden, es sei denn, sie tun etwas zur Sache und beziehen sich wirklich auf den Artikel bzw. bieten einen Mehrwert für den Leser. Das war in diesen Fällen nicht so.

      Ich habe jetzt ein weiteres Plug-In installiert, welches noch intensiver auf Spam-Kommentare reagiert als das bisherige. 😉

      PS: Und leider musste ich auch deinen Kommentar killen, weil ich einerseits meinen Blog nicht “zensiere”, aber andererseits hat er sich auf einen Spam-Kommentar bezogen und das wirkt ja blöd, wenn man das liest aber der Bezug fehlt. 😉

  4. Hallo Alexander, ich freue mich immer wieder, daß ich aus diesen praxisbezogenen Themen einiges daraus lerne.
    Immer wieder wird gesagt, daß man als Anfänger ins Empfehlungsmarketing einsteigen sollte bevor man sich an einen Shop herantraut.Wenn aber so minimal verdient wird, frage ich mich ob der Aufwand im richtigen Verhältnis zum eigentlichen Verdienst steht.
    Schöne Adventszeit wünscht
    Uschi Kunstmann

    1. Hallo Frau Kunstmann!

      Ja, das ist auch eigentlich absolut richtig: Gerade Geschäftszweige wie u.a. Affiliate-Marketing und Reseller-Ebooks eignen sich hervorragend zum Einstieg ins Internet-Business.

      Aber man muss halt – wie so oft – das Gute vom Schlechten trennen können. Dabei versuche ich durch solche Artikel auch ein wenig zu helfen. Es gibt ja auch sehr gute Partnerprogramme, bei denen das Verhältnis Provision zu Aufwand und Kunden-Interesse absolut top ist.

      Dieser Artikel lieferte jetzt eben auch mal das Gegenteil, denn die andere Seite der Medaille darf auch nicht verschwiegen werden.

  5. Hallo Alexander,

    interessanter Artikel. Ich hätte noch ein bischen weiterlesen können. Deinen Gedanken habe ich so noch nicht verfolgt. Auch ich beschäftige mich mit Affiliate-Marketing und gehe davon aus, dass meine Freunde/Follower/Liste meinen Affiliatelink nutzen weil ICH ihn empfehle und sie mich kennen, mögen und mir vertrauen und dankbar für meine Empfehlung sind – egal was im Fernsehn oder sonstwo läuft. Und ich empfehle nur was ich kenne und wo ich 100%ig hinter stehe, unabhängig von den Provisionen. Da bin ich konsequent 🙂

    Liebe Grüße
    Renate

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