Vor einigen Wochen noch war die Euphorie bzgl. Clickbank und dessen Einzug auf den deutschen Markt noch ungebrochen.

Blogs waren voll mit Infos, die Affiliate-Branche gab sich hell auf begeistert und was wurden Lobeshymnen auf Clickbank gesungen.

Jetzt eben selbige Wochen später scheint diese Euphorie bei den meisten Usern wie weggefegt, ja sogar Missmut macht sich immer mehr breit. Mittlerweile hatten begeisterte Anhänger der Plattform – insbesondere Neueinsteiger – ausgiebig Zeit für umfangreich Tests und konnten sich so von der Leistungsfähigkeit des Systems überzeugen – oder eben nicht.

Denn wenn man diverse Foren oder auch Blogs zum Thema durchliest, dann machen sich vermehrt negative Beiträge über Clickbank breit und Viele scheinen erkannt zu haben, dass hier mal wieder nicht alles Gold ist, was glänzt.

Im Gegenteil, denn so ist vom Geld-Sterben die Rede, es hagelt Kritik am scheinbaren Gebühren-Wucher bei Clickbank und einige bemängeln die fehlende Kommunikationsmöglichkeit der Merchants mit seinen Affiliates.

Darauf hin, schaute ich mir das System auch einmal genauer an, war ich doch sowieso schon immer sehr skeptisch gegenüber Clickbank. Einiges konnte ich so bestätigen, wiederum anderen Fakten stehe ich sogar positiv gegenüber, aber leider kamen mir auch Szenarien in den Sinn, deren Eintreten ich für mein Internet-Business lieber nicht riskieren möchte…

Was ist Clickbank?

Für diejenigen, die Clickbank noch nicht kennen, möchte ich kurz und knapp erklären, was Clickbank ist und wozu es genutzt werden kann, bevor ich auf die Problematiken eingehe:

Clickbank ist ein Markt für digitale Produkte und kommt ursprünglich, wie so vieles, auf den USA. Anbieter digitaler Produkte können diese über Clickbank vermarkten (lassen). Dabei können interessierte Affiliates die entsprechenden Produkte bewerben – praktisch ganz normales Affiliate-Marketing – und verdienen mit jedem Verkauf eine Provision.

Affiliates finden also möglicherweise interessante und lukrative Partnerprogramme im Bereich der digitalen Infoprodukte und im Gegenzug bietet Clickbank Herstellern solcher Werke eine Vermarktung durch Partner. Die Bezahlung durch den Kunden sowie die Vergütung an die Partner erfolgt hierbei praktisch in einem Schritt und wird komplett über Clickbank abgewickelt.

Somit ist Clickbank ein Affiliate-Netzwerk und Bezahlanbieter in einem System und man sollte meinen, dass das die beste Lösung ist, die man sich im Internet-Business vorstellen kann, doch es scheint nicht alles so toll zu sein, wie man zuvor dachte, als Clickbank intensiver in den europäischen Markt und somit verstärkt auch den deutschen vorstoßen wollte.

Sterbende Umsätze und verbranntes Geld

Keine Chance für kleine Affiliates?

Einige Affiliates berichten von “Geld-Sterben” bei Clickbank, dass also vorhandene Provisionen einfach Schritt für Schritt schmelzen, wenn man sich diese nicht sofort auszahlen lässt. In einem konkreten Fall berichtete der “Affiliate-Guru” Karsten Windfelder am 08.07.2004 bereits in seinem eigenen, in der Affiliate-Szene sicher jedem bekannten, Forum von 100partnerprogramme.de sogar selbst aus eigener Hand über seine Erfahrungen mit sterbenden Provisionen.

Natürlich ist dieser Beitrag nun schon mehr als 6 Jahre alt, aber wenn man genau hinschaut und die recht aktuellen Kommentare und Beiträge anschaut, dann erkennt man, dass das Thema aktueller denn je zu sein scheint. Und wenn diese Problematik schon seit 6 Jahren besteht und bis heute andauert, dann fragt man sich natürlich, wieso Clickbank bis heute hier nicht reagiert oder reagieren möchte!?

Nach seinen eigenen Ergebnissen verringerten sich seine Affiliate-Umsätze über Clickbank innerhalb von 5 Monaten von immerhin über 40 US-Dollar auf eben 0 US-Dollar! Einfach so, ohne irgendein Zutun. Klar könnte man sich jetzt die Frage stellen, wieso Karsten Windfelder seine Einnahmen auch 5 Monate vergammeln lies und sich diese nicht einfach sofort auszahlen lies.

Aber so einfach ist es eben nicht. Weil es auch eine Auszahlungsproblematik gibt (mehr dazu später) hätte es keinen Sinn gemacht, sich diese gerade einmal 40 US-Dollar auszahlen zu lassen. Weil das System gerade 2004 noch nicht allzu deutschlandtauglich war, war Karsten auch wahrscheinlich nicht aktiv genug, um höhere Provisionen zu erzielen und lies es ein wenig schleifen.

Jedenfalls verringerte sich sein Guthaben innerhalb dieses Zeitraums zuerst um 1 US-Dollar alle 2 Wochen und dann später sogar um jeweils stolze 10 US-Dollar! Was ist denn da los? Bei einem genauen Blick in die AGB von Clickbank wird dann deutlich, dass es praktisch durch aus mit rechten Dingen zugeht, doch selbst das ändert nichts daran, dass es dennoch ein Vorgehen seitens Clickbank ist, was eigentlich nicht hinnehmbar ist und es vor allem kleineren Affiliates unmöglich macht, mit und durch Clickbank Geld zu verdienen, die eben noch nicht über eine entsprechende Reichweite verfügen, um in kürzerer Zeit höhere Umsätze zu erzielen! Warum gerade kleine Affiliates mit geringeren Umsätzen mehr oder weniger dazu gezwungen sind, das Risiko des Geld-Sterbens auf Clickbank in Kauf zu nehmen, erkläre ich später.

Clickbank sperrt Schnell-Reich-Produkte

Scheinheilige Moral oder korrektes Handeln?

Ganz neu eingeführt und was vor allem einigen Merchants, also Herstellern digitaler Infoprodukte, und besonders deren im Bereich “Geld verdienen im Internet” ein Dorn im Auge zu sein scheint ist die Tatsache, dass Clickbank seit Neuerem an die Richtlinien der sog. FTC (Federal Trade Commission) gebunden ist. Das berichten jedenfalls diverse Foren und Blogs zum Thema, sowie einige User in Kommentaren und Beiträgen.

“Die FTC ist eine unabhängig arbeitende Bundesbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie ist zuständig für die Zusammenschlusskontrolle und den Verbraucherschutz. Sie wird bei direkten Beschwerden von Konsumenten oder Unternehmen gegen einzelne Unternehmen tätig.

Die Aufgabenstellung der Behörde wird allgemein damit beschrieben, unfairen und täuschenden Praktiken zu begegnen, um das Funktionieren eines konkurrenzbestimmten Marktes sicherzustellen. Sie geht hier über die Aufgabenstellung einer Wettbewerbsbehörde hinaus, indem sie auch Aufgaben des Verbraucherschutzes wahrnimmt.” (Quelle: Wikipedia)

Das bedeutet also im Klartext – so Clickbank – dass Produkte, die über Clickbank vertrieben werden (sollen), künftig nicht mehr “aggressiv” umworben werden dürfen und besonders in deren Verkaufstexten keinerlei Aussagen mehr vorkommen dürfen in Bezug auf spezifischen Geldmengen, die Kunden beim Gebrauch der Dienstleistungen eines Anbieters verdienen könnten.

Ok., dass diese Richtlinie einigen Anbietern von digitalen Infoprodukten nicht schmeckt ist einerseits verständlich, aber andererseits wird hier der Markt ein wenig von den ganzen “Millionär werden” und “Schnell reich werden” Sachen bereinigt!

Als seriöser Internetmarketer findet man sowas natürlich gut, denn diese haltlosen Versprechungen und die damit verbundenen Produkte wurden daraufhin von Clickbank gesperrt. Denn obwohl die FTC und somit Clickbank der amerikanischen Rechtsprechung unterliegt, müssen sich auch hierzulande die Teilnehmer bei Clickbank dran halten.

Allerding darf man ruhig ein wenig hinterfragen, wo plötzlich die möglicherweise etwas scheinheilige Moralvorstellung der US-Amerikaner herkommt. Schaut man sich – auch hierzulande – die typischen amerikanischen Werbespots, in denen Wunderstifte verkauft werden, die Autokratzer verschwinden lassen und in denen offen bekundet, ja garantiert wird, dass wirklich jedes Auto damit kratzfrei gemacht werden kann und dieser Stift dann in deutschen Tests gnadenlos durchfällt, dann kann man schon von einer scheinheiligen Moralvorstellung sprechen.

Auch Paypal zieht/zog nach

Auch Paypal hat scheinbar umgehend nachgezogen und hat ebenfalls schon seit einiger Zeit damit begonnen, Systeme und Produkte, die den schnellen Reichtum versprechen zu sperren! Ähnlich wie bei Clickbank wird dieser Schritt auch mit übertriebenen Versprechungen begründet. So wurden in den letzten Wochen und Monaten bereits einige Produkte auch von Paypal gesperrt, was einigen Anbietern vermutlich noch mehr aufgestoßen ist, sofern diese betroffen waren.

Ich persönlich war und bin (bisher) mit meinen Produkten nicht betroffen, Das liegt vermutlich schlicht weg daran, dass ich verifizierter Händler bei Paypal bin, Paypal praktisch alles über mich weiß (ich habe ja nichts zu verbergen) und vor allem, weil ich in meinen kostenpflichtigen Produkten keinerlei falsche Geld-Versprechen mache…

Hier zeigt sich einmal mehr, dass sich Ehrlichkeit – bei aller im Marketing sehr wichtigen Übertreibung und Provokation – eben immer noch auszahlt und darauf bin ich schon ein wenig stolz! 😉

Wucher bei Gebühren und Auszahlung

Was verdient der Anbieter/Merchant wirklich?

Ein Thema was natürlich jeden interessiert ist, wie viel im Endeffekt bei einem solchen System, welches für die Abwicklung ja logischerweise Gebühren erhebt, für die jeweiligen Parteien übrig bleibt. Eins steht fest, da für die Affiliates ja im Prinzip keine Gebühren anfallen, schlagen diese bei Clickbank für den Merchant, also den Anbieter, praktisch erst Recht kräftig zu Buche!

So erhebt Clickbank zum Zeitpunkt dieses Artikels stolze 7,5% + 1USD an Gebühren sowie nochmals 8,5% für die Umwandlung von US-Dollar in Euro. Dadurch entstehen einem deutschen Hersteller fette 16% Gebühren und man bedenke, dass ja auch an den Affiliate selbst noch die Provision fällig wird.

Dazu kommt noch die Tatsache, dass Clickbank als Sicherheitseinbehalt nochmal gut 10% bis zu einem Verkaufspreis von 100 US-Dollar einbehält – und das für 84 Tage. Das berichten jedenfalls einige User in Blogs und Foren.

Stimmen werden laut, dass man als Anbieter praktisch Clickbank dafür bezahlt, dass man Clickbank Geld bringt. Hört und liest sich paradox, ist aber genau so, wenn man den berichten glauben darf.

Ein Beispiel: Ein Anbieter verkauft ein Produkt über Clickbank zu einem moderaten Preis von 50 US-Dollar und gibt die marktüblichen 50% Provision. Das bedeutet im Klartext auf Basis der oben genannten Zahlen, dass erst einmal für den Anbieter Kosten von ca. 50% Provision, 16% + 1USD Gebühren für Abwicklung und Umwandlung sowie ein Sicherheitseinbehalt von 10% auflaufen. Heißt im Klartext, dass von den 50 US-Dollar (erst einmal) lediglich 11 US-Dollar, also etwa 8 Euro (!!) übrig bleiben – und da sind noch keine Umsatzsteuer gezahlt… Ist das noch lukrativ?

Keine Kommunikation mit Partnern

Beziehung zum Affiliate und dessen Unterstützung: Fehlanzeige!

Ein Partnerprogramm und damit das darüber vermarktete Produkt kann nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn der werbende Affiliate auch erfolgreich ist. Und das wiederum geht nur, wenn man als Anbieter die Möglichkeit hat, direkt und ohne Brücken mit seinen Affiliates zu kommunizieren, diese zu unterstützen und bei evtl. Problemen sofort eingreifen zu können.

Wie einige User verlauten lassen, ist auch dies bei Clickbank überhaupt nicht möglich. Partnerdaten werden zurückgehalten wie das größte Staatsgeheimnis überhaupt. Der Merchant erhält keinerlei Informationen darüber, wie und wo sein Produkt vermarktet wird und vor allem von wem – so zumindest die Berichte der User.

Ok., klar sollten persönliche Daten von Personen, auch Partnern möglichst nach allen Methoden des Datenschutzes geschützt werden und dürfen Dritten niemals zugänglich sein. Aber wenn ich im Affiliate-Marketing tätig bin, also öffentlich im Internet Geld verdienen, dann ist es sowieso gesetzlich Pflicht, sich durch ein Impressum zu “outen”.

Ist es daher also von einem Merchant zu viel verlangt, zumindest den Namen des Partners zu wissen und worüber (Website, Newsletter etc.) dieser Partner das Produkt des Anbieters bewirbt? Ich denke nicht…

Gefahr des doppelten Content!

Abstrafung durch Google oder Abhängigkeit…

Clickbank ist ja praktisch eine All-In-One-Plattform, also ein System aus Affiliate-Netzwerk und Bezahlanbieter zugleich. Dadurch ist der Anbieter eines digitalen Produktes gezwungen, auf der entsprechenden Verkaufsseite ausschließlich das Bezahlsystem von Clickbank zu integrieren.

Ist vom Prinzip her natürlich eine logische und nachvollziehbare Sache, denn nur so wird gewährleistet, dass den zum Teil hart dafür arbeitenden Affiliates ihre wohl verdiente Provision zukommt!

Aber das birgt auch Gefahren, denn entweder der Anbieter macht sich in diesem Fall komplett abhängig von Clickbank und riskiert durch die oben bereits erläuterte Gebühren-Problematik extrem kleinere Umsätze oder er riskiert was noch viel Schlimmeres, nämlich der Abstrafung durch Google und ein (sehr viel) schlechteres Ranking.

Wieso? Ganz einfach: Dadurch, dass der Anbieter in diesem Fall gezwungen ist, für das selbe Produkte 2 Verkaufsseiten online zu stellen (eine für Clickbank und 1 normale) entsteht sog. doppelter Content und den hasst Google aufs Letzte und straft Websites mit eben solchem gnadenlos ab und lässt diese im Ranking stark fallen.

Natürlich könnte man hingehen und bei jeder Alternative einen anderen Verkaufstext nutzen, auch gibt es andere Möglichkeiten, diese Problematik ein wenig zu umgehen, doch vor allem Anbieter, die ihren Verkaufstext u.U. durch jahrelange Splittests und Prüfungen bis ins Kleinste optimiert hatten, müssten zumindest bei einem Teil darauf verzichten – und ist es das wirklich wert?

Macht man sich also von Clickbank anhängig, nur um einer Abstrafung durch Google zu entgehen oder nimmt man diese gar in Kauf, nur um seine Produkte über Clickbank zu vermarkten? Oder geht man sogar den dritten möglichen Weg und kehrt CB den Rücken zu?

Fazit und starke Alternativen

Clickbank: Fluch oder Segen – und welche Alternativen gibt es?

Abschließend lässt sich nur festhalten, dass Clickbank vom Grundgedanken sicherlich ein hervorragendes System ist und sicherlich super gemeint ist. Es bietet praktisch alles in einem System, was im Internet-Business von so enormer Bedeutung ist:

Ein Affiliate-Netzwerk mit extrem vielen verschiedenen (digitalen) Produkten und zugleich ein komplett integriertes und abwickelnden Bezahlsystem, welches die Vergütung an die Partner live und automatisch sicherstellt.

Aber wenn man die hier zitierten Probleme Revue passieren lässt, die u.a. gerade darauf zu führen sind, dass Clickbank den Vormarsch in den europäischen bzw. deutschen Markt scheinbar nur halbherzig vollzogen hat, dann kann man durchaus zur Überlegung gelangen, ob Clickbank wirklich so sinnvoll und lukrativ ist, wie es noch vor einigen Wochen und Monaten in diversen Blogs und Foren publiziert wurde.

Vom Grundgedanken her klasse: Gibt es also Alternativen?

Ja, die gibt es in der Tat zuhauf, doch nur weniger haben das Potential, Clickbank zu schlagen, weil eben die oben genannten Schwächen zum größten Teil nicht vorhanden sind.

Wenn man ein komplettes System sucht, welches CB ja zweifelsfrei ist, also ein System aus Affiliate-Netzwerk und Bezahlanbieter gleichermaßen, dann fallen mir hier spontan aus eigener Erfahrung 2 Plattformen ein: DIGIbux und ShareIT.

Doch sind diese Plattformen wirklich fehlerfrei und somit starke Alternativen zu Clickbank?

DIGIbux – das deutsche Pendant zu Clickbank

Das deutsche Pendant zu Clickbank war zweifelsohne DIGIbux, doch auch dieses System hatte teilweise große Schwächen, wie ich bereist in einem früheren Artikel deutlich machte.

Zwar war DIGIbux auch eine Mischung aus Partner-Netzwerk und Bezahlanbieter, schrieb den exklusiven Einbau seines Bezahlsystems vor und war vornehmlich auf digitale Produkte spezialisiert – aber eben ausschließlich deutsche – doch auch hier gab es erhebliche Schwachstellen, vor allem bei der Berechnung der Umsätze bzw. was im Endeffekt dabei vor allem für den Anbieter hängen blieb.

Doch warum schreibe ich hier in der Vergangenheit über DIGIbux? Für diejenigen User, die es noch nicht wissen: DIGIbux wurde zum Jahresende 2010 verkauft bzw. eingestellt. Deshalb ist auch DIGIbux heute keine Alternative mehr zu Clickbank – teilweise und von der Grundidee sicherlich schade.

Die Startseite von DIGIbux ist zum Zeitpunkt dieses Artikels (02.01.2011) noch online, der Marktplatz aber schon nicht mehr erreichbar. Es bleibt also generell abzuwarten, wie sich das entwickelt…

Wenn Sie sich genauer für meine Einschätzungen zu DIGIbux interessieren, dann empfehle ich Ihnen den schon etwas älteren Artikel über die möglichen Gründe für das DIGIbux-Aus zum Ende des Jahres 2010

ShareIT – die perfekte Lösung?

Nicht ausschließlich, aber für meine Katalog-Seite und für mein Produktpartnerprogramm nutze ich persönlich schon seit Jahren das System von ShareIT. Auch ShareIT ist praktisch Affiliate-Plattform und Bezahlsystem in einem, die beiden Bereiche sind hier jedoch von einander abgetrennt, was schon mal viel Ärger erspart!

Wer das System also rein als Bezahlsystem für alle gängigen Formate wie Paypal, Banküberweisung, Lastschrift, Kreditkarte, Giropay usw. nutzen möchte, der kann das tun, ohne jeglichen Zwang und somit ist ShareIT auch mit anderen Bezahlsystem kombinierbar und man ist nicht abhängig davon bzw. daran gebunden.

Wer jetzt seine digitalen Infoprodukte vermarkten will und dazu das bestens geeignete System des Affiliate-Marketing nutzen möchte, der kann ShareIT auch dazu nutzen und kann seinen Partnern dadurch ein perfektes System aus Bezahlsystem und Partnernetzwerk bieten.

Natürlich muss man hierbei auch drauf achten, dass für die Affiliate-Vermarktung nur das System von ShareIT eingebunden wird, doch hier gibt es einen ganz entscheidenden Vorteil: Nämlich der, dass ShareIT praktisch alle gängigen Bezahlmöglichkeiten (s.o.) integriert und somit keine anderen notwendig sind.

Aus diesem Grund nutze ich ShareIT für meine Affiliates ausschließlich auf meiner Katalog-Seite und stelle meinen Partnern in bestimmten Fällen für gewisse Kampagnen extra Landingpages bereit, damit die Vergütung der Provision, die auch hier live erfolgt, gewährleistet ist.

Auch ShareIT nimmt für diesen Service im bestmöglichen Umfang auf den ersten Blick recht hohe Gebühren von immerhin 8,9%, doch dabei bleibt es dann auch! 😉

Warum Sie außerhalb der Affiliate-Marketing-Funktion von ShareIT dennoch nicht ausschließlich nur ShareIT einsetzen sollten, hatte ich vor einiger Zeit anschaulich im Artikel “Die wichtigsten Bezahlsysteme für Ihre Website” erläutert.

Ja, Sie sehen schon, ich persönlich würde Ihnen hier ganz klar den Service von ShareIT empfehlen und der oben genannte Artikel zeigt auch u.a., wie Sie das am sinnvollsten Verknüpfen mit anderen Bezahlmöglichkeiten.

Jetzt sind Sie dran!

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Clickbank auch im Bezug auf die hier geschilderten Problematiken und den berichten in Foren und auf anderen Blogs?

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie hier rege Ihre eigenen Erfahrungen mit CB und Ihre Meinung zu CB teilen würden. Vielleicht sind Sie ja auch vollkommen begeistert von Clickbank, oder haben weitere Kritik, die hier nicht gelistet und behandelt wurde?

Nutzen Sie die Kommentarfunktion und schreiben Sie, was das Zeug hält! 😉

Die Wahrheit über Clickbank:
Geniale Umsatzmaschine oder Abzockermodell? (hier klicken)…

57 Gedanken zu „Geldbrennerei Clickbank? Scheinheilige Moral, sterbende Umsätze und Wucher – Fluch oder Segen?“
  1. Ich wollte demnächst auch einen Artikel über Clickbank schreiben. Das was ich hier lese, ist ja größtenteils erschreckend. Danke für diesen informativen und aufklärenden Bericht. Clickbank steht aber immer noch auf meine Artikelliste. Ich durch diesen Artikel schon mal sensibilisiert worden.

    Gruß und Danke
    Heiko

  2. Die Gefahr des doppelten Contents lässt sich dadurch verhindern, dass man die Clickbank-Verkaufsseite per Meta-Element einfach aus den Google-Ergebnissen ausschließt. Falls jemand dennoch Interesse daran hat Clickbank zu benutzen 😉

    1. Hallo Marketing-Unternehmer!

      Ja, das ist richtig. Aber gerade auch Einsteiger wissen das nicht. Und irgendwo will man ja dann doch auch damit gefunden werden. Man könnte auch theoretisch einen Eintrag in der Robots.txt machen, aber… – wenn es das einzige Problem wäre und nicht eines von „vielen“… 😉

  3. Hallo Alexander, mit viel Interesse habe ich Deinen Beitrag gelesen. Das ist für mich neu. Es sollte sich jeder überlegen dann doch in ein eigenes Partnerprogramm zu investieren.
    Angenommen ein Clickbank Affiliate-Partner hat ein Produkt mit 50% Provision verkauft, wird ihm dann auch noch eine Gebühr abgezogen?

    Grüße
    Thomas

  4. ich wusste schon warum ich nie was mit clickbank gemacht habe, vieles bestätigt sich ja hier. Zu digibux, ok es wahr nicht fehlerfrei aber es gab umsätze

  5. Hallo Alexander,

    dass Clickbank nicht 100% für deutschen Markt optimiert ist – ist klar, aber welche Alternativen haben wir hier, in Deutschland? DIGIbux ist eingestellt, und ShareIT Warenkorb so wie Partnerprogramm ist auch viel zu viel kompliziert aufgebaut.

    Meiner Meinung nach Clickbank, trotz alle seine Nachteile ist die einzige Lösung, was ich zurzeit nutzen kann.

    MfG Wladimir

  6. Hallo Alexander,

    ja, Clickbank wird sehr kontrovers diskutiert. Ich nutze es seit einigen Monaten als Affiliate und bin mit der Abwicklung zufrieden, die Auszahlung erfolgte pünktlich und korrekt.

    Mit Digibux bin ich nicht gut klargekommen, Clickbank ist dagegen übersichtlicher und einfacher und hat eine gute Auswahl. Im Moment sehe ich auch keine Alternative in Deutschland.

    Das mit dem “Geldsterben” fängt ja erst an, wenn man längere Zeit inaktiv ist, nach 90 Tagen. Man kann sich auch kleine Beträge ab 10 Dollar auszahlen lassen, lohnt aber nicht wegen der Gebühr von 2,50 Dollar pro Auszahlung.

    Ich hoffe jedenfalls, das uns Clickbank in Deutschland erhalten bleibt.

    Gruß
    Uwe

  7. Danke für den aufschlussreichen Artikel.
    Ich selber habe noch nicht allzu viel mit Clickbank verdient, das liegt aber sicherlich an meinen zu geringen Aktivitäten mit dieser Plattform. ShareIT kannte ich bisher noch nicht, werde es aber mal ausprobieren.
    Arnd

  8. Hallo Herr Boos,

    Unterschwellig hatte ich die Scheinheiligkeit der beiden Anbieter doch wie so viele Kollegen im Gespür, danke für den (wieder einmal)topp recherchierten Hintergrund.

    “Schnelles-Geld-verdienen-ebooks” haben es nach der Einstellung von DIGIbux und der Verdammung durch CB jetzt noch schwerer, aber das kann auch eine Chance zur “Selbstreinigung” der Branche sein, denn da war in der Vergangenheit doch sehr viel Schrott angeboten…

    Weiter so und ein “Gutes Neues” wünscht

    Dr. HJ Karg

  9. Hallo Gemeinde,

    erst einmal ein frohes neues Jahr… und die Probleme laufen weiter…! 🙂

    Das mit Digibux wissen noch nicht alle Leute und bewerben weiterhin kraeftig deren Produkte.

    Wenn es auch bei mir erst einmal so ist, das mit Digibux einer meiner Haupteinahmequellen weg ist und ich dringend nach Alternativen suche habe ich mein CB Konto wieder aktiviert bzw, einmal nachgeschaut was denn da ueberhaupt abgeht.

    Von den Produkten: Man kann sich ja nur die Werbung anschauen und das war es dann auch schon… und dieses System habe ich schon immer bemaengelt, da es dir als Affiliate nicht wirklich moeglich gemacht wird bestimmte Systeme und Buecher zu testen….

    Vorher nicht moeglich… und nachher geht die Heulerei wieder los ueber die Qualitaet der Produkte!

    Und zu deinen Aussagen ueber die “Get rich quick”-Systeme… glaubst Du denn nicht auch das es langsam Zeit wurde das mal einer etwas aufraeumt??? Denn dieses Problem war auf dem US-Markt noch bedeutend schlimmer wie auf dem Deutschen Markt!

    Und soweit ich informiert bin: Wenn in den Staaten eine Aussage/Versprechen bei der Werbung gemacht wird, muss dieses auch eingehalten werden—-

    Also HIER mein Produkt kaufen, runterladen und verschimmeln lassen und DADURCH 120.000 US$ verdienen am Tag!

    Diese Aussagen/Werbung kann ich ja machen, muss wohl damit rechnen das mich irgendein Kaeufer verklagt auf Schadensersatz weil mein Produkt nicht leisten kann was ich verspreche!!

    Ich denke mir, dass sich Clickbank durch dieses Aussortieren nur weitere Probleme vom Hals halten will!

    Zum Thema Alternativen:

    Ich sehe derzeit keinerlei Alternativen, da sind wohl wieder einige Firmen oder einzelne Marketer aktiv etwas am bewerben (nicht die nahmhaften…ein paar ganz kleine) aber im Moment sehe ich dfinitiv keine Alternative zu Clickbank…. 🙂

    Wirklich schade, aber der deutsche Markt steht eh ca 10-20 Jahre hinter dem US oder Canadischem Markt, wird wohl noch etwas dauern!

    Guido 🙂

    1. Hallo Guido!

      Weil du konstruktive Diskussionen ja magst, wie ich letztens herausfand, ist das bestimmt wieder was für dich! 😉 Hehe…

      Nein, mal im Ernst: Ja, du hast Recht, das ist eine Chance, dass sich der Markt “reinigt”, aber das hatte ich ja auch geschrieben und finde das gut. Bei aller Werbung und “Übertreibungen” zur Aufmerksamkeitsgewinnung, man kann es auch wirklich übertreiben und nicht mehr aus Werbegründen, aber da sage ich ja immer wieder hier. 😉

      Zu der “Alternative”, die du ansprichst und die gerade beworben wird ein wenig, da weiß ich Bescheid. Aber bevor ich das ausposaune, was das ist bzw. selbst einmal die Werbetrommel rühre, muss ich mir das selbst ganz genau anschauen. Es geht ja nicht nur darum, eine Alternative zu haben, sondern möglichst sollten dann ja all die “Schwächen” der Vorgänger eben beseitigt sein.

      Und dass der deutschsprachige Raum dem US-amerikanischen hinterherhinkt, das ist ja nichts Neues. Das sind aber auch zum Teil manche Menschen “Schuld”, die sich einfach nicht dafür öffnen können. Natürlich liegt das wiederum auch teilweise daran, dass es eben viele unseriöse Typen “versauen”…

      Da fällt mir gerade noch ein: Selbst die flächenmäßig kleine Schweiz ist uns, wie es scheint, um Längen voraus! Das konnte ich am eigenen Leibe vor einigen Monaten erfahren, was mich aber irgendwie auch erfreute. Dort ist zum Beispiel das ganz simple Wort “Internet-Unternehmer” – was ja nicht einmal direkt nur etwas mit dem Internetmarketing an sich zu tun haben muss – ja, das ist offizielle Berufsbezeichnung in offiziellen Behördenböge usw.! Da müssen sich Deutschland & Co mal eine Scheibe abschneiden…

  10. Hallo Herr Boos,

    das mit der Clickbank etwas nicht stimmen kann, habe ich schon vor etwa 9 Monate erfahren dürfen, nach den Einstieg bei Clickbank waren für mich so einige Dinge noch unklar, auf meine Nachfrage wurde mir bis zum heutigen Tag keine Antwort gegeben, ich habe darauf hin die Geschäftsverbindung zu Clickbank beendet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ottmar Becker

  11. Hi,
    also ich bin mit meinem Affiliate-Programm das ich bewerbe wirklich zufrieden.
    Der Verdienst ist 10mal besser als bei eBooks oder ähnliches.

    Klar ist dies keine Alternative zu Clickbank, aber für mich besser als ich gedacht hätte.

    Aber man darf in Sachen Clickbank auch nicht vergessen, dass auch negative Werbung Besucher zieht. Vielleicht Absicht? Auf jeden Fall funktioniert es, oder? Zuerst Leute, die positiv gegenüber Clickbank sind schreiben Artikel und nun auch Leute die negative Seiten gefunden haben… Somit viel mehr Traffic und Backlinks…

    Also evtentuell doch nur einen Marketing-Strategie?

    Viele Grüße und allen noch ein erfolgreiches neues Jahr!

    1. Klar ist dies keine Alternative zu Clickbank, aber für mich besser als ich gedacht hätte.

      Aber man darf in Sachen Clickbank auch nicht vergessen, dass auch negative Werbung Besucher zieht. Vielleicht Absicht? Auf jeden Fall funktioniert es, oder? Zuerst Leute, die positiv gegenüber Clickbank sind schreiben Artikel und nun auch Leute die negative Seiten gefunden haben… Somit viel mehr Traffic und Backlinks…

      Also eventuell doch nur einen Marketing-Strategie?

      Meinen Sie diesen Artikel auch damit? Ich bitte Sie, das ist nun wirklich lächerlich. Ich habe weder ein Produkt selbst bei CB eingestellt, was ich auch sicherlich, wenn sich nichts ändert nicht tun werde und zum Anderen hat der Artikel hier weder Affiliate-Links zu Clickbank Produkten noch bewerbe ich irgendein Produkt aus CB. Aus “Recherche-Gründen” hatte ich ein einziges Produkt vor Monaten über CB beworben. Einnahmen sind recht gut gewesen – zugegeben – mein Geld habe ich aber bis heute nicht… Gott sei Dank muss ich da niemandem nachlaufen…

      Aber andererseits könnte ich auch genauso behaupten, dass der Vorwurf der “Negativ-Werbung” deshalb in den Raum geworfen wird, weil man eben CB möglichst gut da stehen lassen möchte, oder?! 😉 Wenn sich jemand – auch aufgrund dieser Fakten – bei CB anmelden will, dann kann er das doch tun, ist seine freie Entscheidung. Ich jedenfalls – und das ist auch nur meine eigene Meinung, gestützt durch Fakten und Beobachtungen (siehe Verlinkungen im Artikel) – würde es derzeit nicht empfehlen, sorry.

  12. Die Rahmenbedingungen sind der Tat sehr befremdlich. Bislang habe ich dort einen Affiliate Umsatz von über 1oo Dollar seit Septemer 2010 erzielt. Allerdings mit nur einen Produkt. Kann das Geld auch nicht auszahlen lassen, weil ich den Status “CDR” habe. Und da sind wir wieder bei den Rahmenbedingungen.

    A. Es müssen Verkäufe über mindestens 5 verschiedene Kreditkartennummern getätigt, und

    B. die Verkäufe müssen über zwei unterschiedliche Zahlungsmethoden abgewickelt (Visa/MasterCard/PayPal/Lastschrift). Hinweis: Käufe über PayPal zählen nicht bei der Zahl der Kreditkarten-Zahlungen.

    Ist das nicht klasse? So können die wunderbar mit dem Geld anderer arbeiten. Ich finde das einfach unaktzeptabel. Würde eine deutsche Firma sowas machen, würde man diese wahrscheinlich meiden. Diese Regelung soll den Missbrauch der Plattform verhindern. Eine für mich billige Argumentation. In erster Linie geht es doch darum das Geld solange wie möglich in der Frima zu halten.

    Trotz dieser Schwächen werde ich jetzt zunächst dort weiter machen, um zu sehen wie es sich mit Clickank weiter entwickelt. Ich würde jeden Raten nicht alleine mit Clickbank zu arbeiten, sondern so gut wie möglich zu streuen. Einstweilen benutzen ich Clickank als Spardose. Hoffentlich lehrt sich diese nicht automatisch, wegen der schon im Bericht geschilderten Gründe.

    Mike Finn

    1. Hallo Mike Finn!

      Ja, ob sich die Spardose mit der Zeit leert, liegt halt daran, ob regelmäßig was draufgelegt wird…

      Und ja, damit hast du Recht: Würde das hier ein deutsches Unternehmen machen, wären die Leute wieder sofort auf der Straße und die tolle „Moral-Sendung“ eines großen deutschen TV-Senders (danach kommt meist eine der tollen Call-In-Shows, so viel dazu…) würde wieder groß berichten… Bei Clickbank da denken die Menschen eben immer, Sie würden damit fett in den US-Markt vordringen und wären international wettbewerbsfähig.

      Aber man muss eines bedenken dabei: Seien deutschen Produkte verkauft man hierzulande auch über eigenes PP und Plattformen. Glaubt einer der deutschen Clickbank-Nutzer wirklich ernsthaft (vor allem die Anbieter von digitalen Produkten), ein Amerikaner würde sich für sein deutsches Ebook interessieren und das bewerben, geschweige denn kaufen??

      Das glaube wirklich einige, so habe ich das Gefühl. Aber das ist ein absoluter Trugschluss: Denn zum Einen haben die Amis “ihre” Produkten und Themen selbst und zum Anderen eben nicht auf Deutsch und wenn ein Amerikaner Deutsch lernen will, dann macht er eine Schulung und kauft sich kein deutsches Ebook…

  13. Erst einmal an alle einen guten Start und alles gute für das neue Jahr
    Ich bin auch der meinug ds dies erst der anfang einer digitalen info- großreinigung war. ich beobachte diesen markt schon eine ganze weile. die spreu wird vom weizen getrennt. meine these zu digibux verhält sich da genauso. dort wid wahrscheinlich rigoros aufgeräumt und ich denke mal bis mitte diesen jahres geht es dort auf einem anderen level weiter. es wäre schade und ehrlich gesgt auch schwer zu glauben das bei db der letzte vorhang gefallen ist.
    doh warum nicht einfach ein mastermind bilden ud selbst etwas auf die beine stellen. se haben ja meine email herr boss in meiner schublade liegen viele kreative ideen die noch zu optimieren wären…
    Gruß aus Schweinfurt
    Thomas

  14. Moin!
    Zum Thema: Alternativen
    Natürlich bleibt immer noch die Möglichkeit, sein EIGENES Partnerprogramm auf eienm Server zu installieren. Ich selber arbeite (noch) mit dem System PAP, bin aber nicht mehr zufrieden (viel zu kompliziert für mich und die Affiliate-Partner).
    Gerade jetzt werden bzw. wurden ja von 2 bekannten Internetmarketern Lösungen beworben. Zum Einen der “Abomasterplan” von Heiko Häusler mit seinem integrierten AMPAT-Affiliate-System und zum Zweiten von Mario Wolosz sein “Partnerprogramm-Mastersystem”.
    Der Vorteil von Clickbank ist für mich, trotz aller oben geschilderten Nachteile, dass ich wirklich mit der Abrechnung nix zu tun habe. Für mich als Anbieter bedeutet das auch, keine Nachfragen von Partnern, kein Support für mich zu irgendwelchen Zahlungen. Das lasse ich mir dann auch etwas kosten, denn es spart unglaublich viel Zeit…
    Liebe Grüße, viel Erfolg mit welchem System auch immer in 2011 und danke für Deine tollen Artikel
    Reinhard – DocGoy

    1. Hallo DocGoy!

      Ja, wenn es nur das ist, dass man die Abrechnung nicht selbst machen braucht, dann gibt es zahlreiche Alternativen, aber leider ist das ja nicht das einzige “Problem” beider Sache. Nun ja, und dieser Abomasterplan, wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist das nur ein Kurs, der zeigt, wie man selbst ein Abosystem aufbaut und weniger ein Partnerprogramm. Ist ja ok., aber hat halt eher nichts mit Partnerprogramm(-system) zu tun Und warum soll man erst kräftig zahlen, um seine Produkte vermarkten zu könne? Sorry, aber vielleicht verstehe ich das auch gründlich falsch, sorry…

  15. Es sind übrigens nicht nur Clickbank und Paypal, welche die „Schnell reich werden“ Produkte abstrafen, sondern auch Google organisch und ganz besonders Google AdWords – darüber hatte ich zuletzt noch lange mit einem Google Entwickler diskutiert. Für Yahoo scheint das bisher NOCH kein großes Thema zu sein.

    Auch ich kann hier übrigens ShareIT/Element 5 empfehlen, wenngleich mich als SEO-Freund die „Doppelte Landingpage Google“ Problematik stört.

    1. Hallo Thomas Klußmann!

      Hmm, naja, ist die Problematik der doppelten Landingpage bei ShareIT/Element5 wirklich gegeben? Wenn man das System einsetzt braucht man doch eigentlich nur eine Seite, weil darin alle gängigen Bezahlsysteme integriert sind, von Paypal über Banküberweisung bis hin zu Kreditkarte und Giropay etc.!? Also wenn man das nutzt braucht man zumindest keine 2. Salespage, oder doch? Falls ja, warum? 😉

  16. Hallo Alexander,

    nachdem ich schon Jahre im Empfehlunsgmarketing tätig bin möchte ich in absehbarer Zeit mit einigen eigenen Produkten zu Bereichen in denen ich bestens auskenne auf den Markt.

    Dazu habe ich dann im letzten Herbst eine Plattform gesucht, über die ich meine Angebote vermarkten und auch die Zahlung abwickeln kann.

    Ein Produkt soll knapp 50 Euro und das andere unter 20 Euro kosten.

    Nachdem ich das 50 Euro Produkt mit den Clickbank-Konditionen durchgerechnet habe, bin ich zum selben Ergebnis wie oben gekommen.

    Das Ebook für knapp 20 Euro habe ich dann überhaupt nicht mehr durchgerechnet.

    Die oben erwähnten Einkäufe über 5 verschiedene Kreditkartennummern waren dann gar nicht mehr ausschlaggebend um NICHT Merchant bei Clickbank zu werden.

    Da es mittlerweile ja eine paar sehr erfolgreiche deutsche/österreichische Marketer gibt stellt sich für mich die Frage:

    “Können wir das nicht selbst besser???”

    Grüsse vom Tegernsee

    Uwe

  17. @Alexander: Es ging mir jetzt nur darum, wenn ich für einen Kooperationspartner/Affiliatepartner eine Landingpage aufsetze, dann dupliziere ich die ja, um dort seinen Affiliate-Code zu hinterlegen. Und dann hab ich doppelten Content…

    1. Hallo Thomas Klußmann!

      Achso, dann, ja, in diesem Fall hast du doppelten Content. Aber wie hier bereits erwähnt wurde, hat man ja hier die Möglichkeit, z.B. einen Eintrag in der Robots.txt zu machen. Bei Landingpages sehe ich es persönlich sowieso nicht mehr so eng mit dem doppelten Content, mit einer solchen Page in die Google-Top-Rankins zu kommen, da sist sowieso fast unmöglich. Aber nochmal: Wenn das das einzige Problem bei der Sache wäre… 😉

  18. Hallo Alexander,

    vielen Dank für deine ausführlichen Informationen.

    Ich beschäftige mich jetzt seit über 6 Monaten intensiv mit ClickBank und habe in den vergangenen 3 Jahren diverse alternative Lösungen getestet.

    Sei es das von Doc Goy angeführte PAP als Partnerprogramm mit Eigenverwaltung, Digibux, AMPAT (die Software hinter dem Abomasterplan in Verbindung mit dem Zahlungsanbieter PayOS), Micropayment mit Software Eigenentwicklungen usw.

    Mein Fazit aus allen diesen Erfahrungen ist:
    ES GIBT DAS OPTIMALE SYSTEM NICHT!!!

    Jeder muss für sich entscheiden, wo er seinen Schwerpunkt legt und welche Leistungen ihm wichtig sind.

    Wenn man ohne Partnerprogramm auskommt reicht auf jeden Fall Paypal, eventuell noch mit Micropayment.

    Mit einem Partnerprogramm kann ich aus den unendlichen Stunden bei der Abrechnung, mit dem Support der verschiedenen Anbieter und den Problemen mit meinem Webhoster keinen empfehlen das Programm selber zu betreiben.

    Bleiben also nur noch die Anbieter von Komplettlösungen für mich übrig.

    Dort gibt es ClickBank und Shareit. Wie gesagt habe ich mich mit ClickBank ausgiebig beschäftigt und teste gerade Shareit.

    Doch auch hier gilt wieder, bei beiden muss man Kompromisse machen. Ein genauer Vergleich würde hier jetzt den Rahmen sprengen, vielleicht werde ich ihn aber mal in einem Blogartikel ziehen.

    Als Fazit kann ich sagen: ClickBank bietet weniger Möglichkeiten, ist aber dafür erheblich übersichtlicher und etwas teurer als Shareit. Mit ClickBank laufen viele ergänzende Programme, die die Mitgliederverwaltung, sichere Produktauslieferung oder die erweiterte Betreuung der Affiliates ermöglichen.

    Für Shareit gibt es diese Programme nicht, so dass eine vollständige Automatisierung wieder nur mit speziellen Einzellösungen möglich ist.

    Zu den Berechnungen der Gebühren habe ich einen umfangreichen Blogartikel verfasst, der auf betriebswirtschaftlicher Grundlage alle relevanten Kosten beleuchtet.

    Das Ergebnis ist, dass die Mehrzahl der ClickBank Nutzer 9,7% Kosten haben werde, im schlimmsten Fall sind es 10,5% (für die Betreiber von Abos, die auch die Opportunitätskosten für die 84 Tage berücksichtigen in den ClickBank mit ihrem Geld arbeitet).

    Die Umrechnungsmarge für die Euro / Dollar liegt ab dem 15.01.11 nur noch bei 0,5% (vorher waren es 4,5%) und ist in den 9,7% bereits enthalten.

    Die ausführliche Kostenherleitung für ClickBank Gebühren gibt es hier:
    http://klickbankprofi.com/die-wahrheit-uber-die-gebuehren-bei-clickbank-deutschland

    Somit ist der Abstand zu Shareit mit 8,9% für mich vertretbar, da ich mit meinen zusätzlichen Programmen eine vollautomatische Lösung auch für Mitgliederangebote auf Monatszahlungsbasis habe. Wenn ein Kunde storniert wird automatisch der Zugang zum Mitgliederbereich oder zu seinem Produkt gesperrt und ich muss mich um nichts weiter kümmern.
    Bei Shareit müssen meine Mitarbeiter das per Hand machen…

    Noch ein Tipp zum Thema Gebührensterben:
    Jeder kann zu jeder Zeit losgelöst von den Auszahlungsbedingungen sein Guthaben auszahlen lassen. Eine E-Mail oder ein kostenloser Anruf reicht! So hat man 90 Tage Zeit das Geld anzufordern oder neues zu verdienen.

    Viele Grüße und Erfolg im Jahr 2011

    Der Klickbankprofi

    Dirk Henningsen

    P.S. Noch ein Tipp an die, die Probleme mit der Schnell-reich-werden-Regel bekommen: Wer seine eigenen Ergebnisse publiziert und darauf verzichtet zu versprechen, dass der Kunde das gleiche erreichen kann, arbeitet im Einklang mit der Regelung.
    D.h. wenn du in Zukunft nicht schreibst, mit diesem System kann man 2.500 Euro pro Monat verdienen sondern mit diesem System habe ICH 2.500 Euro pro Monat verdient, ist das regelkonform.

    1. Hallo Dirk Henning!

      Dass es ein perfektes System gibt, hat ja niemand behauptet, trotzdem muss es möglich sein dürfen, bestimmte Problematiken zu diskutieren, die auch nicht wegdiskutiert werden dürfen und können.

      Zur teilweisen Umstellung der Umrechnungsgebühren etc. kann ich sagen, wenn dem so ist, dass sich hier etwas geändert hat, dann ist das doch ok. Das zeigt, dass der Druck auf Clickbank wohl doch immer größer wurde in letzter Zeit…

      Wenn ein Kunde, wenn ich dich richtig verstehe, sofort gesperrt wird bzw. sein Account, nur weil er Storniert – aus welchen Gründen auch immer – dann finde ich das auch nicht unbedingt die feine Art. Denn Ungereimtheiten und Missverständnisse lassen sich meist im persönlichen Kontakt ausräumen und dieser wird zum Beispiel bei ShareIT ermöglicht…

      Zum Geldsterben: Wenn es tatsächlich so einfach möglich ist/wäre, sein Geld trotzdem zu bekommen, ohne die Richtlinien beachten zu müssen: Wieso gibt es diese Richtlinie(n) dann überhaupt? Da wird dann wieder auf die “Faulheit” und/oder Unwissenheit der User gesetzt, die nicht explizit die Auszahlung per Email anfordern (wollen)…

      D.h. wenn du in Zukunft nicht schreibst, mit diesem System kann man 2.500 Euro pro Monat verdienen sondern mit diesem System habe ICH 2.500 Euro pro Monat verdient, ist das regelkonform.

      Hier wäre also wieder die “Doppel-Moral”… kommt doch im Prinzip aufs Selbe raus!?

  19. Hallo Alexander,

    vielen Dank für die wirklich sehr informativen Beiträge!

    Ich freue mich auch in diesem Jahr auf weitere Informationen…

    Mit den wunderschönsten Grüßen von Gülay

  20. Moin!
    Nur kurz zur Klarstellung:
    Der neue Abomasterplan von Heiko umfasst
    1. Drupal Bestandteile zur Installation auf dem eigenen Server für den Abo-Content-Bereich
    2. Das Partnerprogramm AMPAT 3.0 zur Partnerpbetreuung für Affiliate-Links, Abrechnung etc. auch zur Installation und
    3. die angesprochenen Schulungsvideos
    Liebe Grüße
    DocGoy

  21. Hi,

    danke für den, wie immer informativen und ausführlichen Beitrag, sowie das Eingehen auf die Vor- und Nachteile Clickbanks. Man sieht, dass das System nicht genug auf den deutschen Markt optimiert ist. Danke auch für die Nennung der Alternativen, obwohl es momentan eigentlich nur eine ist, da Digibux noch stillgelegt ist. Ich werde die Entwicklung bei Clickbank beobachten und bin auf die Neuauflage von Digibux gespannt. Wäre schade, wenn es doch keine Neuauflage geben würde.

  22. Sehr interessanter Artikel 🙂

    Ich habe mit Clickbank zwar noch nichts zu tun gehabt, habe aber schon mitgekriegt, dass der Anbieter keinen guten Ruf hat.

    Die Links zum 100-Partnerprogramme-Forum werden jetzt auf ein anderes Forum umgeleitet, deshalb können die von dir verlinkten Artikel nicht mehr aufgerufen werden.

    1. Hallo Cujo!

      Vielen Dank für den Hinweis! Karsten Windfelder hatte vor Kurzem sein Forum umgestellt auf ein neues System etc. – ich habe die Links aktualisiert, die Beiträge sollten jetzt wieder aufrufbar sein! 😉

  23. […] So schreibt ein Internetmarketer darüber so, daß man durchaus den Eindruck gewinnen kann, es wäre besser die Finger von ClickBank zu lassen. […]

  24. Hallo,
    ich selber nutze Clickbank sehr gerne, als Affiliate!

    Mit keinem Partnerprogramm habe ich bisher so viel verdient.

    Was ich mache?
    Ich habe englischsprachige Autoblogs und Glitch Webseiten, die nur daruf programmiert sind, Werbeeinnahem für Clickbank, Amazon und Google Adsense zu generiieren.
    man kann sagen, ein Deutscher verkauft den Amis ihre eigenen Produkte…

    Man hat am anfang zwei Hürden zu überwinden:
    1. 5 Affiliate Umsätze von 5 verschieden Kunden
    2. 100 $ Mindestprovision

    Hat man das geschafft, und man bewirbt erfolgreich, kommt am Anfang alle 2 Wochen ein Wells Fargo Scheck, 9 E Gebühr abziehen fürs Einlösen und bbedenken, dass 200 $ nicht 200 E sind…

    Deutsche produkte kann man auch erfolgreich bewerben, meistens schreiben mich die Herausgeber eines Produktes an, stellen Ihr Produkt vor und liefern mir Verkaufscontent.

    Dann erstelle ich Posts auf meinen Blogs und falls nötig komplett neue Webseiten zur ausschliesslichen Bewerbung!

    Am besten laufen übrigens deutsche Forex und Börsenratgeber.

    Bodybuilding geht auch ganz gut, Flirt ist eher mau…

    Meine eigenen Produkte würde ich nie bei der Clickbank einstellen, wenn man nicht mind. 70% Provision anbietet, bekommt man nicht die grossen Marketer, für 5 E würde ich meine produkte nicht verschleudern…

    Grüsse und dickes Lob für den Blog, der kein Blablabla schreibt, wie die anderen…

    Bernd Kracht

  25. Hallo,
    interessanter Artikel. Ich selbst habe erst kuerzlich begonnen CLickbank Produkte zu bewerben. Ein Schmelzen der Provision ist mir bisher nicht passiert, dies passierte mir allerdings bei Zanox.
    Was mich bisher an Clickbank stoert und dies wird wohl direkt mit den angesprochenen hohen Kosten fuer Merchants einhergehen, ist die geringe Anzahl von deutschen Produkten. Fuer die meisten, echten Nischen gibt es leider keine Produkte.

    Gruss aus Phuket,
    Seb

  26. Hallo Alexander,

    der Artikel zu Clickbank war wie gewohnt sehr kritisch. So etwas findet man selten im Internet. Clickbank ist wirklich umstritten und auch hier streiten sich die Geister. Ich selbst habe beim Lesen der Richtlinien immer ein flaues Bauchgefühl. Da habe ich mir das Buch von Dirk Henningsen gekauft um mehr zu erfahren. Leider brachte es keine weiteren Erkenntnisse, als wa si ch bereits bei Clickbank las. Da helfen mir die konkreten Fakten und Zahlenbeispiele in dem Blog-Artikel mehr.
    Die Anregungen zu Altenativen um einen guten Partner zu suchen und zu finden zeugen ebenfalls von Qualität.
    Der Abschnitt zur Doppel-Moral bringt vieles genau auf den Punkt.

    Weiter so und viele Grüße
    Holger

  27. Hallo zusammen,

    Ich finde ganz eindeutig das hier zu negativ über Clickbank geredet wird. Ich will einräumen das es als Verkäufer möglicherweise nicht rentabel ist…

    Als Affiliate hingegen schon.
    Wer Probleme mit “schmelzenden” Preisen bekommt und es nicht schafft innerhalb von 3 Monaten 5 Produkte zu verkaufen, dem empfehle Ich sich an anderen Anbietern zu versuchen…

    5 Produkte in 3 Monaten lohnen sich sowieso nicht. Und bei höheren Einnhamen und mehr Verkäufen, bekommt man auch keine Probleme mit “schmelzendem” Geld.

    Zu der Auszahlungsgrenze von 5 verkauften Produkten an 5 verschiedene Personen ist folgendes zu sagen:

    Ja es steht zwar in den Auszahlungsbedingungen explizit “Kreditkarte”, allerdings zählen mittlerweile auch Verkäufe über PayPal und andere ELV dazu!

    Viele Grüße

  28. Hallo,

    als Affiliate nutze ich Clickbank nun seit ein paar Monaten und kann eigentlich nur Positives berichten.

    Jetzt möchte ich allerdings ein eigenes Produkt verkaufen und schlage mich mit der Zahlungsabwicklung herum. Das größte Problem stellt für mich dar, dass der Vorteil der Kleinunternehmerregelung bei CB komplett wegfällt. 19 % Umsatzsteuer werden abgezogen, obwohl ich nicht steuerpflichtig bin.

    Mich würde interessieren, ob das bei Share-it anders ist?

    Viele Grüße.

    Sebastian

    1. Hallo Abtreibung (hmm…?)!

      Die Umsatzsteuer zieht ja jeder Anbieter ab, ob Sie persönlich dabei Kleinunternehmer sind oder nicht, spielt dafür keine Rolle. Da Clickbank oder ShareIT & Co die eigentlichen Abwickler sind und Sie praktisch im Endeffekt auszahlen, müssen diese Anbieter die Umsatzsteuer ja abführen.

      Sind Sie jetzt also Kleinunternehmer, dann wird Ihnen die Steuer dabei nicht ausgezahlt und ShareIT bzw. Clickbank führt diese ans Finanzamt ab (Wie das jetzt genau bei Clickbank ist, da Sitz nicht in Deutschland, weiß ich nicht).

      Sind Sie kein Kleinunternehmer, dann bekommen Sie – zumindest von ShareIT – die Umsatzsteuer mit ausgezahlt und müssen diese dann natürlich ans Finanzamt abführen.

      Das bedeutet also: Man hat als Kleinunternehmer nie einen Vorteil, im Gegenteil, denn die Steuer muss so oder so abgeführt werden. Nur bekommen Sie diese eben nicht ausgezahlt. Machen Sie ohne ShareIT Geschäfte, dann müssen Sie keine Steuer abführen, dürfen eine solche aber auch nicht ausweisen, das ist was völlig Anderes. 😉

  29. Und genau das ist der Punkt! Da gehen mir ja 19 % einfach so durch die Lappen und so behält Share-It als auch Clickbank ja annähernd 30 % ein.

    Von daher werde ich mir wohl etwas anderes überlegen müssen. Meine erste Überlegung: angeben, dass ich steuerpflichtig bin, auszahlen lassen und nicht ans Finanzamt abführen.
    Das geht jedoch auch nicht, denn wenn Umsatzsteuer in der Rechnung ausgewiesen wurde, muss diese auch abgeführt werden. Ob Klein unternehmer oder nicht. 🙁

    1. Hallo Sebastian!

      Es gehen dir doch keine 19% durch die Lappen! Jeder Unternehmer muss doch die Umsatzsteuer drauf rechnen, wenn er seine Netto-Einkommen fix haben will, das ist ganz normal. Wenn du als Kleinunternehmer keine MwSt. abführen musst, dann bedeutet das ja nicht, dass keine anfällt im Prinzip.

      ShareIT verdient ja daran nicht mehr, sondern muss diese ja für dich abführen, wenn du Kleinunternehmer bist. Bist du Steuerpflichtig, dann musst du eben deine Preise erhöhen oder auf Einkommen verzichten, wenn du das nicht tun willst.

      Das hat aber nichts mit ShareIT oder digitalen Infoprodukten zu tun, sondern das “Problem” besteht auch in anderen Netzwerken mit ganz anderen Produkten oder Dienstleistungen!

      Absolut jedes Netzwerk, welches für dich die Bestell- und Zahlungsabwicklung macht, behält (schon rein gesetzlich) die Steuer ein, wenn du Kleinunternehmer bist, das ist überall so und gesetzlich geregelt, da führt kein Weg dran vorbei.

      Und wenn das Clickbank anders macht, dann bedeutet das nicht, dass du dem deutschen Finanzamt hierzulande keine Rechenschaft “schuldest”, denn Clickbank haftet nicht für dich. Für diese Fälle gibt es für Nicht-Kleinunternehmer die Umsatzsteuer-ID-Nummer und andere Regelungen.

      Meine erste Überlegung: angeben, dass ich steuerpflichtig bin, auszahlen lassen und nicht ans Finanzamt abführen.

      Ich will dir nicht zu nahe treten, aber das ist natürlich vollkommener Quatsch und Steuerhinterziehung. Sorry, aber da muss ich jetzt mal den Moralischen machen… Darüber hinaus musst die die Steuerpflichtigkeit bei den Netzwerken ja belegen, damit diese dir die Steuer mit auszahlen, die sind ja nicht ganz naiv. Ein solcher Nachweis ist zum Beispiel ein Steuerbescheid vom Finanzamt bzw. ein Nachweis vom Steuerberater usw. Und wenn der besteht, weiß ja auch das FA Bescheid und du kannst dann nicht einfach nichts abführen.

      denn wenn Umsatzsteuer in der Rechnung ausgewiesen wurde, muss diese auch abgeführt werden. Ob Klein unternehmer oder nicht.

      Falsch! Wenn du Kleinunternehmer bist, darfst du keine MwSt. auf der Rechnung ausweisen!

      Was immer verwechselt wird und deshalb falsch verstanden wird ist: Umsatzsteuer und die dazugehörige Pflicht oder eben nicht, hat überhaupt nichts mit der Einkommensteuer zu tun, denn die fällt immer an, egal ob Kleinunternehmer oder nicht – obwohl auch hier eine Grenze besteht, unter der man auch hier frei ist als Kleinunternehmer. Ich glaube die liegt momentan bei etwa plus/minus 8.000 Euro pro Jahr, aber nagel mich da nicht fest, denn “Google ist dein Freund”! 😉

  30. Hallo Alexander,

    also da bist Du ganz klar falsch informiert! Selbstverständlich bedeutet die Kleinunternehmerregelung, dass weder Umsatzsteuer einbehalten noch abgeführt werden muss. Genau das ist doch der Vorteil! Im Gegenzug darf eben keine Vorsteuer geltend gemacht werden. Als Kleinunternehmer habe ich Brutto = netto.

    Shareit, wie auch Clickbank führen die Umsatzsteuer ab. Ich gehe davon aus, dass diese das Produkt von mir als Verkäufer mit Rabatt erwerben und anschließend weiter veräußern. Da Shareit selbst umsatzsteuerpflichtig ist, müssen sie diese ausweisen und abführen.

    Genau das ist der Nachteil. Wenn ich eine eigene Zahlungsabwicklung integriere, habe ich diesen Nachteil nicht. USt wird nicht ausgewiesen und muss auch nicht abgeführt werden. Als Kleinunternehmer habe ich damit einfach nichts zu tun!

    P.S.: Natürlich ist mir klar, dass Einkommensteuer und Umsatzsteuer getrennt voneinander zu beachten sind!

    1. Hallo Sebastian!

      Selbstverständlich bedeutet die Kleinunternehmerregelung, dass weder Umsatzsteuer einbehalten noch abgeführt werden muss.

      Das Gegenteil schreibt doch niemand. Das bedeutet aber nicht, dass du diese von ShareIT oder einem anderen Netzwerk ausbezahlt bekommst. Fakt ist, dass du die Umsatzsteuer dort als Kleinunternehmer nicht ausbezahlt bekommst. Das ist einfach so und dann verdienst du darüber eben weniger.

      Genau das ist der Nachteil. Wenn ich eine eigene Zahlungsabwicklung integriere, habe ich diesen Nachteil nicht.

      Auch hier habe ich nichts Anderes geschrieben, sondern genau das. Sorry, aber liest du überhaupt, was ich schreibe?

      Nochmal kurz und knapp: Wenn du Kleinunternehmer bist und über ein Netzwerk gehst, dann verdienst du weniger, weil du keine Steuern mit ausbezahlt bekommst, fertig! Wenn du deine “Umsatzsteuer” behalten willst als Kleinunternehmer, dann musst du das alles eben selbst machen. Ob du Kleinunternehmer bist oder nicht, juckt ShareIT & Co bei der Abwicklung überhaupt nicht.

      Ich schlage dir vor, dass du dir einen Steuerberater nehmen solltest, der wird dir hier auch nichts Anderes sagen. Das sind aber auch alles Dinge, über die man sich Gedanken machen sollte und muss, bevor man sich selbständig macht.

  31. Und soeben wurde mein Verdacht bestätigt. Share-it kauft die Produkte und tritt gegenüber den Kunden als Verkäufer auf. Deshalb die Umsatzsteuer-Problematik. Share-IT führt also für mich gar nichts ab, sondern nur USt für sich.

    Ich erhielt folgende E-Mail: “…Gerne teilen wir Ihnen mit, dass wir als Reseller für Sie tätig sind beziehungsweise sein werden. Das bedeutet, dass wir dem Endkunden gegenüber als Verkäufer der Ware auftreten. Somit sind wir verantwortlich für das Einbehalten und Abführen der MwSt. Als in Deutschland ansässiges Unternehmen berechnen wir allen EU-Kunden die deutsche MwSt. von 19%.

    Anmerkung:
    Die Kleinunternehmerregelung ist dann ein großer Vorteil, wenn man hauptsächlich Privatkunden habe, denn dann habe ich tatsächlich 19 % mehr in der Tasche. Bei vorsteuerabzugsberechtigten Businesskunden ist das egal, denn für sie kommt es aufs Gleiche raus.

    Gruß.

    Sebastian

    1. Hallo Sebastian!

      Ja, auch das ist genau das, was die ganze Zeit schon gesagt wurde. Also ich verstehe dein Problem ehrlich gesagt nicht, denn es gibt keins. Von Anfang an war klar: Gehst du über ein Netzwerk (Bezahlsystem) verdienst du weniger, weil du die Umsatzsteuer nicht bekommst. Willst du mehr verdienen, musst du alles alleine machen. Im Affiliate-Marketing ist es ja genauso: Dort bekommst du bei deinen Provisionen auch nur dann die Umsatzsteuer mit ausbezahlt, wenn du kein Kleinunternehmer bist.

      Das “Haupt-Problem” was du hast ist, dass du 19% “mehr” verdienen willst. Das funktioniert halt nur bis zu einer bestimmten Grenze des Umsatzes und dann darfst du eh kein Kleinunternehmer mehr sein. Die Frage ist ja mehr: Willst du ewig so wenig verdienen, nur damit du keine Steuer abführen musst? Du bekommst ja dann auch die Ust. bei deinen betrieblichen Ausgaben (Werbung usw.) zurück, was so als Kleinunternehmer auch nicht der Fall ist.

      Man macht im Jahr doch lieber 30.000 Euro und mehr Umsatz (als Beispiel) und führt dafür halt etwas Steuern ab, als dass man ewig bei 17.500 Euro steht, nur weil man da keine abführne braucht und kann darüber hinaus nichts selbst geltend machen. Diesen Irrglauben verfolgen viele Kleinunternehmer immer und denken, dass es wirklich von finanziellem Vorteil sei, wenn man Kleinunternehmer ist und bleibt. Das ist aber einfach nicht so. Auf den ersten Blick und im unteren Umsatzbereich, mag das noch so sein, aber dann muss man halt damit zufrieden sein, nie mehr als 17.500 Euro im Jahr zu verdienen.

  32. Hallo Alexander,

    leider fehlt in Deinem Artikel die Erklärung wie aus den 40 Dollar 0 Dollar inerhalb von 5 Monaten geworden sind. 😉

    Ansonsten wieder ein gelungener Artikel!

    Viele Grüße
    Joachim Hahn

    1. Hallo Joachim!

      Was meinst du? Das steht doch im Artikel oben: Clickbank lässt die Umsätze mit der Zeit schrumpfen. Erst um jeweils 1 Dollar alle 2 Wochen und danach sogar 10 Dollar – mittlerweile sind es, glaube ich, 5 Dollar. Oder meinst du was anderes?

  33. Hi Alexander, danke für den Report. Das ging ja richtig schnell. Vielleicht formatierst du ihn nochmal neu, ich habe beim ersten mal lesen aus Versehen schon auf Seite 17 weggeklickt, weil ich gedacht habe, da kommt nichts mehr. Ist sooo viel leere Seite, wenn du verstehst was ich meine. Dabei finde ich das, was da noch kommt auch sehr spannend. Viel Erfolg noch weiterhin für dein Business, du machst echt gute Arbeit. LG…die Nina 🙂

  34. Das Clickbank Problem des Gebührenabzugs ist kein Problem mehr wenn man fünf Produkte verkauft hat.(im englisch sprachigen Clickbank)
    Danach kann man sich regelmässig das Geld innerhalb kurzer Zeit auszahlen lassen so dass keine Gebühren mehr abgezogen werden können, weil das Konto leer ist.
    Nur wenn man am Anfang nicht genug Produkte verkauft (mindestens 5) dann hat man ein Problem.

  35. Das mit den 5 Produkten habe ich auch gelesen. Allerdings zählen die eigenen Käufe nicht mit dazu, habe ich festgestellt. Das ist nicht so deutlich drinnen gestanden. Wie man an diesen Kommentaren hier sieht, ist das Thema Clickbank auch noch aktuell. Hätte ich deinen Artikel bloß etwas früher gefunden, hätte ich mir sicherlich etwas mehr Gedanken gemacht. Aber egal, jetzt habe ich mich schon mal angemeldet und jetzt mache ich einfach das Beste daraus. Freue mich schon auf die ersten Sales!

  36. Hallo ,
    erst einmaldanke.
    Ich finde Deinen Bericht recht interessant , alledings die optische Aufmachung vom checkout auf shareit sieht ziemlich unproffesionell aus.
    Ich weiss nicht ob ichdenen meine Kreidkartendaten anvertrauen würde.
    Hat noch jemand Erfahrungen am besten im Vergleich zu Clickbank Digibux und co

    lg
    Coffeshopmarketer

    1. Hallo Coffeeshopmarketer!

      ShareIT liefert ja im Prinzip nur die Warenkorbfunktion – was wünschen Sie sich persönlich denn, dass es für Sie schöner und professioneller aussieht? Allerdings müssen Sie sich damit an ShareIT (Digital River) wenden. Und: Zum Glück muss man ja nicht per Kreditkarte zahlen. 😉

      Zum Thema Digibux & Co:

      Digibux gibt es als solches doch schon seit über einem Jahr nicht mehr, also kann man hier keine Vergleiche ziehen. Digibux ist seit einigen Wochen zwar wieder online, aber mit ganz anderem Konzept.

  37. Ich bin neulich wieder einmal über Clickbank “gestolpert”. Ich finde, es hat sich in den letzten Jahren ganz gut rausgemacht. Ich nutze dennoch lieber Digistore und Copecart. Wie schaut es bei euch aus? Hat jemand zufällig aktuelle Erfahrungen in Sachen clickbank? VG Kay

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