Dass Google Adwords mittlerweile nicht wirklich mehr das Non-Plus-Ultra der targetierten Traffic-Generierung ist, sollte hinlänglich bekannt sein. In vielen Bereichen ist das System einfach mehr als an seine Kostengrenzen gestoßen.

In vielen Branchen finden derart sinnlose Preiskämpfe statt, die nicht selten zum finanziellen Ruin führen, wenn nicht rechtzeitig die Reißleine gezogen wird. So kostet ein Klick (!) auf eine Anzeige zur Keyword-Phrase “geld verdienen internet” stolze 8,18 Euro.

Klickpreise bei Google Adwords für geld verdienen internet
Der Klickpreis der Phrase “geld verdienen internet” liegt bei über 8,00 Euro

Natürlich sind das Schätzwerte, die u.a. das Google Keyword Tool ermittelt, doch die Abweichungen befinden sich in aller Regel im Bereich 1-2 Euro. Ein weiteres Beispiel für mittlerweile völlig überzogene Klickpreise bei Google Adwords ist die Phrase “private krankenversicherung vergleich“, die sogar fast 18,00 Euro pro Klick kostet:

Klickpreise bei Google Adwords für private krankenversicherung vergleich
“private krankenversicherung vergleich” kostet sogar fast 18,00 Euro

Diese Beispiele machen deutlich, dass Google Adwords fast nur noch etwas für große Konzerne mit riesigen Budgets sinnvoll ist und selbst hier geht es scheinbar nur noch darum, die eigene Marke am Markt zu halten.

Deshalb müssen Sie neue, sehr viel effektivere Traffic-Wege erschließen, wie Facebook & Co! Mit seiner Möglichkeit ebenfalls gezielte Anzeigen zu schalten auf Klickbasis, bietet Facebook gegenüber Google ein Konkurrenz-System, welches zwar sehr ähnlich funktioniert, jedoch noch sehr viel günstiger ist und zudem sehr viel targetierter ist.

Aber der entscheidende Vorteil von Social Media und eben insbesondere Facebook ist der, dass Sie diese Art des Traffics auch absolut kostenlos generieren können. Wenn Sie sich vor Augen halten, welches Wachstum Facebook alleine in den letzten Monaten verzeichnen konnte, dann erkennen Sie das extreme Potential für Sie und Ihr Internet-Business!

Wie Facebook jederzeit Ihre Existenz ruinieren kann!

Aber das ganze birgt auch riesige Gefahren, denn Facebook kann Ihr Internet-Business und somit Ihre gesamte finanzielle Existenz jederzeit ruinieren – und das fast grundlos und willkürlich, wie auch divers Beispiele zeigen:

Immer wieder schreiben mich Leser und Kunden an oder lese ich in diversen Blogs und Foren von Usern, die Ihre Online-Geschäfte vor allem über Facebook abwickeln und sich dort mit der Zeit ein sehr großes Kontaktnetzwerk aufgebaut haben.

Diese Menschen schreiben mir, dass sie sehr fürchten, dass sie einmal unbewusst irgendeinen Fehler machen und Facebook ihren Account von heute auf morgen einfach sperrt oder gar löscht. Damit wären alle Kontakte weg – die Existenz umgehend zerstört!

Dass diese Ängste nicht unbegründet sind, zeigt u.a. ein recht berühmtes Beispiel, über das bereits vor etwa 2 Jahren auch Spiegel Online berichtete:

Das Portal berichtete damals über das Schicksal von Alicia Istanbul. Facebook löschte Ihren Account mit immerhin über 300 Kontakten, die sie sich mühsam über eine lange Zeit hinweg dort aufgebaut hatte. Alicia Istanbul wickelte entscheidende Teile ihres Schmuckgeschäfts über Facebook ab und hatte Facebook als einzige Kommunikationsmöglichkeit mit ihren Kunden und Interessenten.

Facebook hatte ihren Account ohne Vorwarnung von heute auf morgen plötzlich stillgelegt, was für Alicia Istanbul der finanzielle und existenzielle Ruin bedeutete, denn ihre Umsätze gingen sofort auf null herunter.

Grund dafür war wohl die Echt-Namen-Überprüfung von Facebook und so hatte die hierzu eingesetzte Software den echten Nachnamen von Alicia (Istanbul) für eine Fälschung gehalten und sperrte darauf hin den Account.

Einzelfall oder Horror-Szenario?

Jetzt glauben Sie vielleicht, dass die obige Geschichte doch ein Einzelfall sei und die gute Frau eben einfach nur Pech gehabt hat, dass die Google-Software so handelte aufgrund des Namens.

Doch man muss nur die Google-Suche anschmeißen und erkennt, welch ein Horror-Szenario das gerade dann bedeutet, wenn Sie – wie Alicia Istanbul – das enorme Potential von Facebook ausnutzen und Ihr Business über Facebook abwickeln.

So traf es auch die Bloggerin Melanie Unbekannt (!) aus demselben Grund. Ihr durchaus realer Nachname “Unbekannt” war für Facebook Grund genug, ihr Profil einfach stillzulegen:

» Community-GAU: Facebook sperrt grundlos meinen Account

Weitere Beispiele gefälligst? Lesen Sie hier:

» Kaum dabei, schon gesperrt: Mein Facebook-Konto

» Na, hurra! Bei Facebook Konto gesperrt

Oftmals sind es Kleinigkeiten, die man aus Unwissenheit nicht beachtet und man verliert seinen Account. Wenn man jetzt entscheidende Teile seines Business über Facebook abwickelt, hat man unter Umständen ein riesiges Problem und muss um seine Existenz fürchten.

Selbstverständlich sollten Sie Ihr Business nach Facebook & Co ausrichten und die Macht des Social Media ausnutzen, doch Sie dürfen sich von diesen Plattformen eben niemals abhängig machen, denn was dann passiert, zeigt insbesondere das Beispiel Alicia Istanbul.

Wenn Sie den entscheidenden Fehler begehen und Facebook als ausschließliche Kommunikationsmöglichkeit mit und zu Ihrer Zielgruppe nutzen, dann müssen Sie jeden Tag, praktisch jede Minute, damit rechnen, alles zu verlieren!

Wie können Sie dieses Horror-Szenario verhindern?

Um auf Nummer sicher zu gehen und dieses Horror-Szenario zu verhindern, Ihr Business und damit Ihre finanzielle Existenz zu schützen und sich absolut unabhängig von Facebook & Co zu machen, müssen Sie wissen wie wirklich erfolgreiche Internetunternehmer Social Media nutzen!

Glauben Sie, dass große, etablierte und erfolgreiche sowie erfahrene Internetunternehmer (Internetmarketer & Co) massiv Social Media nutzen und sich dieser Gefahr bewusst aussetzen würden ohne etwas dagegen tun zu können? Wohl kaum!

Ein wichtiger Punkt ist, dass Sie so schnell und früh wie nur möglich alle Ihre Kontakte bei Facebook, aber auch Xing  und Twitter schützen, indem Sie diese aus diesen Plattformen praktisch herausziehen und sichern!

Und damit ist ganz sicher kein Datenbank-Backup gemeint, wie Sie es bei einem eigenen Blog durchführen können, denn so etwas ist hier nicht möglich. Wenn Facebook und Co Ihre Profile von einer auf die andere Minute abschalten, verlieren Sie alles, wenn Sie nicht von Beginn an dafür sorgen, sich unabhängig zu machen.

Wenn Sie Ihre finanzielle Existenz schützen möchten und dennoch die unbestrittene Macht von Social Media für sich und Ihr Business nutzen möchten, dann sollten Sie jetzt handeln, sonst kann es schon morgen zu spät sein und Sie verlieren alles!

In seinem sehr umfangreichen, 7-stündigen Intensiv-Kurs “The Power of Social Media 2.0” geht Marcel Schlee unter anderem auf diese Problematik ein und zeigt u.a. wie Sie über Facebook, Twitter und Xing gezielt eine sehr große Email-Liste aufbauen!

Noch intensiver auf die Thematik des “Kontakt-Schutzes” geht Thomas Klußmann in seinem extrem umfangreichen Paket “Geld verdienen mit Facebook” ein und beschreibt hier gezielt Wege, mit denen Sie auch tatsächlich gezielt Geld mit Facebook verdienen, denn Marketing und Umsatz sind besonders bei Facebook zwei getrennte Thematiken!

36 Gedanken zu „Schock: Warum Facebook jederzeit Ihre Existenz ruinieren kann und was Sie dagegen tun können!“
  1. Hallo Alexander,

    ganz ehrlich, da habe ich noch nicht dran gedacht und demnach auch noch keine Sicherung vorgenommen.

    Wahrscheinlich eine Sache der Wertigkeit.

    Vielen Dank für den Hinweis

    LG

    Enrico

  2. Im Einzelfall gibt es immer wieder Berichte das einfach der Account z.B. bei Facebook gesperrt wurde. Wenn natürlich der Lebensunterhalt und große Umsätze daran hängen, dann tut das schon richtig weh. Deshalb versuche ich meine Internet Präsenz so weit wie möglich zu streuen. Natürlich gibt es Plattformen oder Netzwerke die wichtiger sind als andere und auch mehr Traffic generieren können. Wenn man jedoch versucht bei Google in den organischen ergebnissen in die Top10 zu kommen, mit einem starken Keyword und am besten WhiteHat, dann sieht das schon mal gut aus. Wenn man nun paralell veruscht auf anderen Plattformen present zu sein wie z.B Videoplattformen. Youtube, Vimeo, MyVideo, usw. Sozial Netzwerke, Foren, Blogs. Die Liste ist ewig lang. Am besten versuchen den Traffic von so vielen Plattformen wie möglich zu bekommen, dann tut eine Verbannung nicht mehr so stark weh. Natürlich es tut weh, aber nicht mehr so heftig. Deshalb. Flexibel bleiben.

    Gruß Timo Kühne – Internet Marketer mit Leib und Seele

  3. Hallo Alexander,

    es ist immer wieder ein Genuss deinen Themeninhalten zu folgen. Du hast die besondere Gabe, mit einfachen Worten, das wesentliche auf den Punkt zu bringen. Man fühlt sich sofort informiert. Super. Mach bitte weiter so.

    Liebe Grüße
    Andreas R.

  4. Sehr geehrter Herr Boos,
    vor etwa einem Jahr abonnierte ich Ihren Newsletter “blaupanther”. Offen gestanden las ich heute erstmalig den aktuell eingetroffen Letter zum Thema Facebook, der mich auf diesen Beitrag führte. Zu meinen Kunden zählen auch Geschäftsleute die unter anderem facbook nutzen. Ich werde Ihnen umgehend diesen Beitrag zukommen lassen indem ich auf ihn verweise. Auch gehe ich gehe mal davon aus, dass kaum jemand an dieses Szenario denkt – und dabei ist es durchaus realisitisch. Gründe für den hier beschrieben Kontaktverlust können auch andere als die hier genannten sein, wie z.B. ein Hackerangriff auf die jeweilige Plattform mit anschliessendem Missbrauch des eigenen Accounts. Danke für diesen wertvollen Beitrag!

    MfG
    Jörg Mersmann

    1. Hallo Jörg Mersmann!

      Vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihr Feedback. Es freut mich natürlich immer sehr, wenn meine Artikel helfen und gefallen und über eine Empfehlung natürlich sowieso! 😉

  5. Hallo Herr Boos,

    Ihr Kommentar zu Social Media kommt genau zur richtigen Zeit, nach dem ich bei Google mittlerweile ca. 75oo Seiten erreicht habe und festgestellt habe, dass der Nutzeffekt dabei nicht der Seitenzahl entspricht habe ich mir die noch möglichen Maßnahmen mal genauer unter die Lupe genommen.

    Nach eingehender Prüfung bin ich so ziemlich zu dem gleichen Schluss gekommen, den Sie hier kommentieren, an der genauen Durchführung arbeite ich noch, hierzu habe ich noch ein paar Fragen an Sie, ich werde mich in den nächsten Tagen bei Ihnen direkt melden, bis bald und

    schöne Grüße

    Ottmar Becker

  6. Hallo Alexander,

    ich kann die Gefahr aus eigener Erfahrung nur bestätigen.

    Nach dem Facebook “aus Versehen” mein Konto mit über 2.000 Fans letztes Jahr geschlossen hat, waren nicht nur das Konto sondern auch alle Gruppen und Fanpages weg.

    Während Facebook mein Account wieder herstellen konnte, waren die Fanpages für immer gelöscht und treiben meine Gruppenseiten seit dem führerlos durch den Facebookdschungel, da ich dort als Moderator gelöscht wurde und mich nicht mehr neu anmelden konnte.

    Eine Löschung der Gruppe durch Facebook ist nicht möglich und der Tipp, wenn alle Gruppenteilnehmer ausgetreten sind, würde die Gruppe von alleine gelöscht werden, in der Praxis bei vielen hundert Mitglieder undurchführbar.

    Wie immer ist der Schlüssel die Diversifikation, sprich Risikoverteilung. Also nie auf ein Pferd setzen und sich möglichst nicht von einem Unternehmen abhängig machen.

    Viele Grüße

    Dirk Henningsen

    1. Hallo Dirk!

      Du sprichst hier noch einen weiteren wichtigen Fakt an: Während – wie duschreibst – eine Gruppe nicht so einfach vollständig gelöscht werden kann, ist eben genau das bei Fanseiten usw. durchaus der Fall.

      Immer wieder lese ich in diversen Foren usw. dass der Irrglaube verbreitet ist, Facebook würde generell nichts Löschen, sondern nur sperren und wenn man ein Missverständnis aufklären kann, dann hat man wieder alle Kontakte beisammen.

      Wie du es jetzt aus eigener Erfahrung berichtest, scheint dem nicht so zu sein, und die Kontakte wären auf jeden Fall so oder so weg, was das Szenario natürlich weiter intensiviert!

  7. Hallo und guten Tag, Herr Boos,

    mit großem Interesse lese ich immer wieder Ihre Artikel, auf die ich durch Ihren Newsletter aufmerksam werde. Sie schreiben viel, schnell, lebendig und vor allem gut verständlich. Insofern: alles prima. :-))

    Allerdings würde ich Ihre Nachrichten noch viel öfter (und auch lieber) lesen, wenn aus textlicher Sicht ein, zwei Qualitätskriterien noch mehr Beachtung fänden, die ich unter dem Motto “weniger ist mehr” zusammenfassen möchten. In meinen Worten “weniger — ist meistens mehr Qualität”:

    1. Lebendiger Sprachstil mit eingängigen Bildern ist immer begrüßenswert. Er nutzt sich nur leicht ab, insbesondere wenn oft “Bombastika” verwendet werden und superlativisch formuliert wird. Das kann reißerisch wirken und untergräbt den seriösen Charakter Ihrer Texte, für die Sie immer wieder gelobt werden.
    Beispiele: “Horror-Szenario” hier im Text und die Überschrift “Schock: …”

    2. Wir leben in einer textlastigen Gesellschaft, in der fast jeder, vor allem aber Unternehmer/-innen große Textmengen verarbeiten müssen, um rundum informiert zu sein und ihre (Marketing-)Strategien weiterzuentwickeln. Kürze und Prägnanz sind da sehr sympathisch.
    Nun sind die Texte Ihrer Homepage zwar nicht generell zu lang, in ihrer Ausführlichkeit fallen mir jedoch immer wieder (unnötige) inhaltliche Redundanzen auf sowie Dopplungen von Argumenten oder Inhalten (z. B. “um auf Nr. sicher zu gehen und dieses Horror-Szenario zu verhindern”).
    Die variierende Wiederholung ist sicher ein legitimes Sprachmittel, um gewisse Inhalte/Notwendigkeiten zu unterstreichen. In der Häufung kann es aber den Eindruck der Verwässerung entstehen lassen. Und das geht wieder auf Kosten der Seriösität.

    Zugegebenermaßen bin ich als Unternehmerin im Textbereich in besonderer Weise von Textflut betroffen, fände es aber schade (!), wenn es anderen Lesern auch so geht wie mir manchmal:
    “Ah, wieder ein blaupanther-NL, schön! Jetzt kann ich mich aber leider nicht damit beschäftigen, weil das doch meistens länger geht …”

    Nur deswegen erlaube ich mir, Ihnen meine Beobachtungen mitzuteilen. Und natürlich auch, weil ich Sie in Sachen Textoptimierung unterstützen kann, wenn Sie das möchten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ulrike Reißfelder

    1. Hallo Ulrike Reißfelder!

      Vielen Dank für Ihr Feedback und auch Ihre Kritik, die ich prinzipiell gerne annehme. Dennoch bin ich der Meinung, dass jeder Blogger seinen eigenen Schreib- und Sprachstil hat und das macht diesen auch u.a. aus.

      Lebendiger Sprachstil mit eingängigen Bildern ist immer begrüßenswert. Er nutzt sich nur leicht ab

      Mein Schreibstil ist halt nun mal eher lebendig und deshalb besonders authentisch, wie ich finde. Schließlich soll mein Artikel informativ sein und nicht verkaufen, deshalb kann sich hier auch nichts abnutzen…

      Wenn ich für meine Artikel des Öfteren auch etwas reißerische Headlines verwende, dann liegt das einfach daran, dass ich Marketer bin. Und zum Marketing gehören reißerische Headlines nun mal dazu – schließlich möchte man möglichst viele Leser damit erreichen.

      Ich kann hier im Blog nicht das Internetmarketing in möglichst all seinen Facetten weitergeben, wenn ich selbst nicht das anwende und umsetze, was ich anderen “predige”. Deshalb gehört es zwingend dazu, auch schon mit der Headline den Leser zu “fesseln”.

      Wenn ich statt dieser Headline eine andere gewählt hätte, wie zum Beispiel “Wie Sie Ihre Kontakte schützen…”, dann hätte vermutlich nicht einmal ein Drittel der Leser überhaupt die Email geöffnet!

      Deshalb werde ich auch in Zukunft reißerische Headline nutzen, weil es einfach funktioniert – und daran ist auch überhaupt nichts unseriös oder gar verwerflich – das ist Marketing.

      Und dass es durchaus ein Horror-Szenario für viele Menschen ist, wenn sie plötzlich Ihre gesamte Existenz verlieren, ist wohl nicht von der Hand zu weisen! Und wenn das Ganze völlig unverhofft und plötzlich passiert, ist es auch ein Schock.

      Wie würden Sie denn reagieren, wenn plötzlich Ihre Existenz vor dem Ruin steht? Und das tut Sie, wenn einem die berufliche Existenz unter den Füßen weggezogen wird!

      Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich freue mich sehr, dass Sie sich hier so einbringen und Ihre Kritik äußern und sicher ist auch einiges davon korrekt, aber wenn ich in Betracht ziehe, dass ich in Ihrem Beitrag Ihre gesamte Anschrift inkl. Telefonnummer und Preisangaben zu Ihrer Tätigkeit editieren musste, dann stellt sich mir die Frage, wer hier aggressive Werbung betreiben möchte und eher unseriös wirkt! 😉

  8. Hi Alex,

    wie immer großartiger Artikel. Kann das auch nur jedem ans herz legen sich nicht auf ein Medium zu konzentrieren. Sondern sich wirklich so vielseitig als möglich zu verbreiten. Ich war einige Jahre Powerseller bei ebay. Bis mir, für mich unerklärlicher Weise und payPal hat auch nie Stellungname bezogen, plötzlich PayPal den Account eingefroren hat!!!

    Hatte sogar deswegen mit eBay Angestellten aus der Zentrale Kontakt, aber nichts zu machen…. Nach Google Recherchen konnte ich dann damals die Infos rausziehen, dass wohl mehrere PayPal Kunden das gleiche Problem hatten. Das PayPal willkürlich Powerseller Konten einfriert. In deren Regeleung steht nämlich dass auch das Geld darauf 180 Tage mit eingefroren werden darf. Das Lustige daran ist jeder der ein PayPal Konto eröffnet, bestätigt das durch deren AGB. Nun kann man sich vorstellen das die nur 10 Konten á 30K Euro einfrieren müssen um 180 Tage mit der Gesamtsumme “arbeiten” zu können… da läppert sich schnell einiges würde man im Schwabenländle sagen 🙂

    Naja, das hat mir damals fast das Genick gebrochen in Sachen selbständigkeit. Seither schaue ich das ich mich so wenig als möglich auf eine Sache binde die der Existenzerhaltung dient 😀

    Viele Grüße aus dem Schwabenländle
    Niels

  9. Hallo Alexander,schon lange lese ich Deine NL.Jeder Einzelne war immer brisant,informativ, für “Jedermann” verständlich und vor allem auch authentisch.Dein Schreibstil ist direkt und geradeaus, wunderbar.Anhand der Headline versteht auch jeder sofort, um welches Thema es hier geht,was genau hier besprochen werden soll.Hochbrisant für alle, die auch mit Facebook arbeiten und Geld verdienen. Was um alles in der Welt, hat denn hier der vielzulange und unpassende Beitrag der “Frau Oberlehrerin” zu suchen? Solche “Besserwisser-Kommentare” sind einfach nur abstoßend-unsymphatisch.Natürlich kann hier jeder seine Meinung zum Thema sagen, – aber wie war doch gleich nochmal das Thema??
    Liebe Grüße Angelina

  10. Hallo Herr Boos,
    wie immer ein interessanter Bericht, der den Nerv der Networker voll trifft. Die meisten kommentare haben recht, wenn sie schreiben, man darf sich nicht von einem netzwerk abhängig machen. ich kann Ihnen noch eine Alternative anbieten, die ideale Ergänzung zu facebook, xing und co., indem Sie nicht nur Geschäftskontakte gewinnen, sondern auch noch am Umsatz beteiligt werden.Mit demselben Potential wie facebook.

    Herzliche Grüße
    Gerhard Schreiber

  11. Hallo Alexander,

    vielen Dank für diesen Artikel. Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Wie ich das sehe sollte man bei wachsender Freundeszahl einmal im Monat die Daten sichern. Werde ich ab jetzt machen.

    Viele Grüsse aus Franken
    Renate Mark

    1. Hallo Gerhard Schreiber!

      Wieso macht Ihr Beitrag dann keinen Sinn. Wenn Sie ein anderes Netzwerk empfehlen oder generell einen Link, der mit dem Thema zu tun hat, ist das absolut kein Problem. Aber macht für Sie nur dann ein Kommentar einen Sinn mehr, wenn darin mehrere Affiliate-Links drin stehen? Das gehört nun mal nicht in einen Kommentar. 😉

      Sie hatten im URL-Feld einen Affiliate-Link mit zig Zeichen, da hat der Spamfilter sowieso schon “gemeckert” und dann noch im Beitrag… Sie hätten doch ganz normal verlinken können, aber nicht mehrfach…

      Es ging übrigens um seeyou-onnline.net

  12. @ Gerhard Schreiber: Ich finde auch, wenn man etwas Positives mitteilen will, wie Sie ein neues Netzwerk, dann hätten Sie ja einfach dazu etwas erzählen können und den Namen ohne Affiliate Link verwenden können. Also – was ist nun?

  13. Hallo,

    als Alternative würde ich seeyou-onnline . net wirklich nicht ansehen. Die Idee ist nicht schlecht, aber muss man alles mitmachen was nicht schlecht ist?

    Wer den Kalkulator mal benutzt hat, kann sich schnell selbst ausrechnen ab wann man nur zum zahlenden Publikum gehört.

    siebzehn

    1. Hallo siebzehn!

      Du hättest den Link ruhig ausschreiben können! *lach* – Aber ich gebe dir Recht, man muss jetzt nicht alles für das Netzwerk schlecht hin halten… Aber ich persönlich habe es mir bisher noch nicht genau angeschaut, kann daher nichts Genaueres sagen.

  14. Na ja – erstmal hat FB einen trifftigen Grund Accounts zu sperren und mal ganz ehrlich bei mittlerweile über 700 Millionen Usern sind das nur wenige Einzelfälle. Und welche Existenzen wurden ruiniert? Die Leute die “echtes” Business auf Facebook machen, kennen die Richtlinien.

    David

    1. Hallo David!

      Was verstehen Sie denn unter “echtem” Business? Manche Menschen sind froh, wenn Sie sich über Facebook & Co einen kleinen Nebenverdienst aufbauen können und da kann es diese Menschen durchaus schwer treffen, wenn plötzlich alles weg ist. Also man sollte nicht immer davon ausgehen, dass jeder “Millionen” im Internet verdienen möchte. 😉

      Gerade Neueinsteiger in die Materie “schlittern” oft ins Social Media hinein und fangen dort an, ohne sich wirklich vorher intensiv damit beschäftigt zu haben. Und genau das ist fatal; hier können solche Kurse wie die von Marcel Schlee oder auch Thomas Klußmann extrem helfen.

  15. Ergänzende Info:

    Michael Schäfer hat über Facebook gerade einen tollen Tipp zum Thema gepostet, den ich Ihnen hier nicht vorenthalten möchte.

    Es geht dabei um die Möglichkeit, seine Kontakte aus Facebook auf die Festplatte zu speichern, praktisch als Datensicherung.

    Aber Vorsicht! Inwiefern man diese nach einem Crash oder einer Sperre tatsächlich weiter nutzen darf, ist fraglich. Also wird man damit nicht unbedingt sein Business retten können und sollte doch lieber Unabhängigkeit üben:

    » Hier geht’s zum Video-Tutorial…

  16. Hallo Alexander,

    das Problem ist kein unbekanntes. Das Video werde ich mir gerne ansehen. Das einzige was bisher meines Wissens funktioniert, ist der Export über Yahoo (http://address.yahoo.com/). Hierüber exportiere ich meine Facebook Kontakte. Weitere Profile mit gleichem Namen anzulegen erhöht aber maximal das Risiko, da wäre ich sehr vorsichtig. Die Kontakte in eine Mailing Liste zu bringen und sich nicht zu sehr auf Facebook zu verlassen ist die einzige sinnvolle Lösung. Früher war es eben Google, flog man aus dem Index war man mit Adwords auch aufgeschmissen.

    lg
    Frank Hübner

    1. Hallo Frank!

      Die Kontakte in eine Mailing Liste zu bringen und sich nicht zu sehr auf Facebook zu verlassen ist die einzige sinnvolle Lösung.

      Genau das ist es! 😉

  17. Also ich bin der Meinung – nachdem man schon oft über diese willkürlichen Akte der Dienste hörte – dass man selber eine selbstverwaltete Seite oder einen Blog haben sollte. Und alle Werbemaßnahmen bei anderen Diensten führen auf die eigenen Seiten.
    Das Stichwort “Unabhängigkeit” ist schon richtig!

  18. Ein sehr guter Beitrag. Wer nur auf ein Pferd setzt, hat natürlich immer das Risiko, dass dieses erkrankt oder wegfällt. Oder einem eben den Account sperrt, wie in diesem Fall.
    Sich abzusichern ist in dem Fall besonders wichtig – alternative Kommunikationswege mit den wichtigsten Kontakten, oder einfach eine breite gefächerte Präsenz im Internet. Auch wenn diese Fälle nicht die Norm sein mögen, wenn es einen dann doch trifft, hat man den Salat.

  19. Tja , dass ist immer so und darum merke : Setzte niemals auf ein Amerikanisches Unternehmen was nahezu ein Monopol ist. Weder PayPal noch Facebook , Ebay & Co. Das Beste ist es immer zwei Accounts zu haben wenn man denn schon über Soziale Netzwerke geht , natürlich mit unterschiedlichen Personen . Das aller Beste ist es aber über diverse Landing Pages auf E-Mail – Fang zu gehen und sehr viele E-Mail Adresse einzusammeln. Häufig bekommt man nämlich über Soziale-Netzwerke Spam-Mailadressen. Was bringt es wenn man 2.000 Adressen hat wenn dacon 1800 Spam-Adressen sind.

    1. Hallo Christian Peter!

      Was bringt es wenn man 2.000 Adressen hat wenn dacon 1800 Spam-Adressen sind.

      Deshalb sollte man solche Adressen ja mit dem Responder filtern/ausschließen. MIt einem guten Responder kann man gegen Fake-EInträge schon sehr viel machen. 😉 Darüber hinaus werden münden solche Adressen recht schnell in Bouncern und werden dann automatisch vom Responder gelöscht. Also im Prinzip hält ein guter Autoresponder die Liste schon sauber.

      PS: MIt Paypal hast du’s aber, was? 😉 *lach*

  20. Hallo Alexander,
    vielen Dank für deine Informationen, welche immer sehr aufschlussreich und zu 100% kompetent sind.Es ist auch gerade beim Marketing in Verbindung mit facebook wichtig, das man die Details kennt. Ich bin zusätzlich bei Xing und twitter angemeldet.-Muss mich aber da noch reindenken.
    mit freudl. Gruss
    Mario

  21. Hallo Herr Boos,

    ich kann Ihnen nur zustimmen. Soziale Netzwerke sind mittlerweile so sehr Teil unseres Alltags geworden, dass uns gar nicht mehr bewusst ist, wie sehr wir uns auch von ihnen abhängig machen. Wenn ich z.B. einen großen Teil meines Traffics über Facebook generiere und Facebook löscht meinen Account, habe ich ein Problem. Ich habe aber ebenso ein Problem, wenn Google einmal mehr seine Spielregeln ändert und sich dadurch mein Ranking verschlechtert (oder Google mich aus irgendwelchen Gründen aus dem Index nimmt).

    Wir sind also alle mehr als gut beraten,
    1. unsere Daten zu sichern und
    2. uns niemals nur auf eine Traffic- oder Umsatzquelle zu verlassen.

    Das trifft übrigens auch und in besonderem Maße auf die ganzen kostenlosen Blogportale zu. Wer sich dort einen Blog einrichtet und diesen zu seiner Hauptseite macht (was auch aus anderen Gründen keine gute Idee ist), kann böse Überraschungen erleben, wenn der Portalbetreiber die Seite löscht oder einfach seinen Betrieb einstellt.

    Herzliche Grüße
    Kirsten

    1. Hallo Kirsten!

      Das trifft übrigens auch und in besonderem Maße auf die ganzen kostenlosen Blogportale zu.

      Ganz genau! Wer professionell bloggen möchte und damit auch Geld verdienen will, dem rate ich sowieso immer dringend, den Blog in Eigenregie zu hosten!

  22. Hallo,

    dieses Thema ist absolut brisant und kann jeden treffen. Deshalb ist es wichtig und den Tip kann ich auch jedem nur geben. Immer eine Streuung meiner Aktivitäten im Auge zu beahlten. Ich weis nur all zu gut, wenn es gut läuft zum Beispiel über Facebook, kommt keiner auf die Idee, jetzt noch andere Kontakte aufzubauen. Aber es ist sehr wichtig, genau das zu tun.
    Kurz um, diese Beiträge hier können einem doch ein wenig, die Augen öffnen.

    Sehr guter Artikel
    Mit besten Grüßen
    Peter

  23. Da haben wir sie ja – die Kehrseite der Medaillie! War ja eigentlich abzusehen, dass selbst Facebook einen Haken haben muss. Aber es ist ja nie gut, wenn man beim Marketing zu eingleisig fährt und alles auf ein Pferd setzt. Auch wenn man Schwerpunkte setzten sollte ist Vielseitigkeit wohl der sicherste Weg und das geringste Risiko.

  24. Hi Herr Boos,
    man liest überall, dass Facebook Werbung hochwertigeren Traffic generiert, weil man dort seine “Interessenten” nach deren Vorlieben, Alter, etc. filtern kann. Das mag für gewisse Branchen durchaus stimmen und sinnvoll sein. Allerdings bringt das nicht unbedingt für alle Branchen/ Nischen einen Vorteil.
    Ich hatte vor einigen Wochen beispielsweise zum Test Anzeigen für eine Landingpage von mir geschaltet. Das Resultat nach knapp zwei Wochen war 1 ganzer Klick und etwas über 8.000 Impressionen. Zum Vergleich Adwords lieferte über 100 Besucher/ Tag. Der Klickpreis bei Facebook war etwa 30% höher.
    Generell bietet Facebook sicher tolle neue Möglichkeiten für das Marketing, etwa durch Fanpages (womit ich mich bisher allerdings noch nicht auseinandergesetzt habe), aber eben nicht für alle Nischen. Man darf bei Adwords nicht unterschätzen, dass der potentielle Kunde bereits eine bestimmte Lösung sucht, wenn er auf die Anzeige klickt, während bei Facebook die Anzeigen einfach eingeblendet werden, auch wenn ein User vielleicht gar nicht daran interessiert ist.
    Was sich bei Adwords mittlerweile allerdings zu einem Problem entwickelt sind die Werberichtlinien, die es für viele Produkte unmöglich machen zu werben. Sicher gut gemeint, aber teilweise sehr wilkkürlich und “am Ziel vorbei geschossen”.
    Wie gesagt, Facebook ist sicher ein wichtiges Marketinginstrument in den nächsten Jahren, nur eben nicht für alle Produkte.
    beste Grüße
    Olli

  25. Adwords 🙁

    Von heute auf morgen das Konto geschlossen worden, da ein neues Projekt gegen die Werberichtlinien verstoßen hatte.. Klasse 🙁

  26. Hallo Alexander,

    danke für diesen informativen Artikel. Zwar habe ich auch schon davon gehört, daß mancher Account aufgrund des Namens gelöscht wurde, weil die Software eben nur begrenzt intelligent ist und teils unglaubliche Namen als unreal betrachtet. Doch daß es auch mich durchaus treffen könnte, daran dachte ich bisher noch nicht. Der Tipp, wenigstens die Kontakte regelmäßig zu sichern, ist auf jeden Fall wertvoll.

    Herzlichen Gruß!
    Andreas

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