Sind Abos wirklich immer sinnvoll?
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Abonnements aller Art gibt es ja schon immer – mal sinnvoller und mal weniger. Wenn es um Abos geht, dann denkt man entweder automatisch an Zeitschriften-Abos, aber leider auch zurecht an sog. Abofallen im Internet.

Doch ich will hier in diesem Artikel weder auf solche offensichtlichen Abofallen eingehen, noch auf ganz normale Abos für Zeitschriften oder auch Pay-TV. Ich will in diesem Artikel vielmehr einmal allgemein die Frage stellen, ob Abos speziell in den Bereichen Information und Weiterbildung im Internet immer so sinnvoll sind.

Dabei werde ich gezielt auf den Bereich des weitergebenden Internetmarketings eingehen und hier zum einen die Vor- und Nachteile eines Abosystems gegenüberstellen und zum anderen interessiert mich hier vor allem auch Ihre Meinung dazu.

Dabei würde ich mich auf Meinungen und Erfahrungsberichte von beiden Seiten (Verkäufern und Käufern) freuen und werde natürlich auch die Vor- und Nachteile von beiden Seiten durchleuchten.

Lesen Sie also weiter und machen Sie mit, wenn es heißt: „Sind Abosysteme wirklich immer sinnvoll, wenn es darum geht, bestimmte Inhalte nach und nach erst freizuschalten?“

Besonders im Bereich des weitergebenden Internetmarketings ist ja in letzter Zeit vermehrt zu beobachten, dass die Anbieter zu sog. Abosystemen zurückgreifen und dem Kunden dann beispielsweise im Laufe eines Ganz-Jahres-Kurses bestimmte Inhalte monatlich oder wöchentlich nach und nach freischalten.

Und natürlich kostet diese Freischaltung von Lehrmaterialien auch monatlich einen gewissen Betrag im Abo und wer den nicht bezahlen kann oder möchte, bekommt keinen Zugriff auf das jeweilige Material. So weit so gut, denn so funktionieren klassische Abonnements – sei es ein Zeitungsabonnement, ein normaler Handy-Vertrag, das Pay-TV-Abo oder sonstige bereits völlig alltägliche Bezüge regelmäßiger Waren oder Dienstleistungen.

Und ich persönlich finde, dass das vollkommen in Ordnung und normal ist, denn schließlich kann jeder Menschen für sich selbst entscheiden, ob er zu einem solchen Abonnement bereit ist oder auch nicht.

Die Frage, die sich mir persönlich jedoch schon sehr lange stellt, ist die, ob es wirklich immer sinnvoll und  auch so in Ordnung ist, bestimmte Dinge in Form eines Abonnements zur Verfügung zu stellen. Dabei geht es mit keinesfalls darum, beispielsweise Zeitschriften-Abos oder Pay-TV etc. infrage zu stellen, sondern ganz speziell den Bereich von Infoprodukten zu hinterfragen.

Allgemeine Vor- und Nachteile von Abosystemen

Doch zunächst einmal möchte ich im Folgenden die aus meiner Sicht entscheidendsten Vor- und Nachteile von Abosystemen im Bereich von Infoprodukten bzw. Lernkurseen aufzeigen und dabei beide Seiten – also Kunde und Anbieter – berücksichtigen.

Es wird ganz sicher noch mehr Vor- und Nachteile geben, als diese folgenden, doch die meisten davon sind auch vollkommen individuell und subjektiv zu betrachten. Natürlich freue ich mich auf Ihre Meinung dazu in den Kommentaren.

Ich werde mich im Folgenden um das jeweils ausschlaggebendste Vor- und Nachteil konzentrieren bzw. das ausschlaggebendste Argument für oder gegen ein Abo.

Vorteil Nummer 1 aus Sicht des Anbieters

Regelmäßige und wiederkehrende Einnahmen im Abo

Der mit Sicherheit entscheidendste Vorteil aus Sicht des Anbieters eines Abos sind wohl die monatlich und damit regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen durch die Abonnenten seines Angebots.

Dabei scheinen die Einnahmen auf lange Sicht gesichert und man braucht sich kaum darum zu bemühen, immer weitere Einzelkunden zu finden. Hat man sich einmal genügend Abonnenten aufgebaut, verdient man vollkommen automatisch und regelmäßig Geld.

Immer vorausgesetzt, die entsprechenden Inhalte sind entweder bereits im Vorfeld fertig produziert – was ja Sinn macht, denn nicht jeder Abonnent startet dort, wo bereits ältere Abonnenten stehen – oder man macht sich eben die Arbeit immer pünktlich neue Inhalte zu erstellen.

Wenn man ein System anbietet, bei dem nicht nach und nach dieselben Inhalte freigeschaltet werden, dann braucht man diese natürlich nicht im Voraus zu produzieren, weil neue Abonnenten dann ohnehin die älteren Inhalte nicht bekommen – so ist es beispielsweise bei einem Zeitschriften-Abo.

Doch sind diese Einnahmen wirklich so sicher, wie es auf den ersten Blick scheint? Wohl kaum, denn das würde ja voraussetzen, dass niemals irgendein Abonnent aussteigt, also kündigt, was höchst unwahrscheinlich ist.

Und was ist, denn beispielsweise ein Videokurs zu Ende ist? Hängt man dann einfach einen neuen Videokurs dran? Doch irgendwann ist zwangsläufig Schluss, denn schließlich sollte doch bereits der erste Kurs für den berühmten Durchbruch sorgen…

Also ist auch regelmäßiges Einkommen durch ein angebotenes Abo nicht zwangsläufig sicher und für immer, was diesen Vorteil aus Sicht des Anbieters relativiert.

Ob es darüber hinaus, außer der Frage von regelmäßigen und damit wohl auch langfristig evtl. höheren Einnahmen für einen Anbieter, noch weitere stichhaltige Vorteile für ein Abo gibt, überlasse ich Ihrer Meinung, die mich natürlich sehr interessiert.

Nachteil Nummer 1 aus Sicht des Anbieters

Skeptische User und langes Warten auf die kompletten Einnahmen

Der größten Nachteil von Abosystemen, besteht aus meiner Sicht vor allem aus der immer größer werdenden Skepsis der User und das Warten auf die kompletten Einnahmen. Aus Sicht des Anbieters, ist das Anbieten eines Abos im Bereich von Infoprodukten natürlich vergleichbar mit einer Ratenzahlung, bei der es bis zum Ende des Abonnements dauert, bis man letztlich die gesamten Einnahmen – gerechnet auf das ganze Abo – auch wirklich hat.

Aus diesem Grund sind solche Abos in der Regel natürlich auch deutlich teurer, sodass der Monatsbeitrag nicht selten schon fast so hoch ist, wie der Einmal-Preis eine vergleichbaren Produktes.

Doch die Skepsis der Menschen bzgl. Abonnements – gerade im Internet – wächst natürlich immer stärker. Grund dafür sind nicht zuletzt die ganzen ominösen Abofallen und bei nicht wenigen Leuten gehen bei dem Wort „Abo“ sofort erst einmal die Alarmglocken an.

Diese Tatsache macht es meiner Meinung nach nicht unbedingt leichter, ein Abonnement zu vermarkten, was demnach sicherlich sehr viel mehr an Überredungskunst bedarf.

Vorteil Nummer 1 aus Sicht des Kunden

Stück für Stück ohne Zeitdruck ans Ziel!?

Der größte und ausschlaggebendste Vorteil, sich als Kunde für ein Abonnement zu entscheiden, ist die Tatsache, dass beispielsweise Lernkurse und Seminare in mehrere Teilstücke aufgeteilt sind und der Kunde dadurch nicht sofort mit zu viel Information und Material zugeschüttet wird.

Zumindest ist das immer das Haupt-Argument für Abonnements seitens der Anbieter solcher, um so die Vorteile dieses Bezahlsystems herauszustellen. Doch ist das wirklich so?

Natürlich stimmt das Argument mit der Stück-für-Stück-Portionierung der Informationen ohne Zweifel. Doch die Frage, die sich mir hier stellt ist die, ob es wirklich immer sinnvoll ist, dies zu tun und ob man dafür wirklich ein monatlich zu bezahlendes Abo braucht?

Ein gutes Beispiel hierfür ist etwa mein 19-stündiger Videokurs: Ohne Zweifel hätte ich die einzelnen Module auch im Abo verkaufen können und dann in diesem Fall alle 11 Module monatlich gegen einen Abo-Betrag freischalten können.

Doch wieso hätte ich das tun sollen? Klar, aus Gründen des Nummer 1 Vorteils von oben natürlich, denn ich hätte dadurch ganzsicher noch sehr viel mehr Geld verdienen können, den hätte ich es so gemacht wie sehr viele in diesem Bereich, dann hätte ein Modul (also Monat) zum Beispiel 20 oder 30 Euro gekostet, was letztlich ein Gesamt-Umsatz von bis zu 330 Euro für den Kurs bedeutet hätte.

Aus Kundensicht jedoch gibt es – wenn man ehrlich ist – hier überhaupt keinen Vorteil, denn auch ohne Abo kann der Kunde hier alle Module nach und nach wann er möchte bearbeiten. Besser noch: Er kann dort beginnen, wo er sich und seinen Wissensstand selbst sieht.

Nachteil Nummer 1 aus Sicht des Kunden

Stück für Stück ans Ziel – aber mühsam und steinig!?

Der Nummer 1 Vorteil für Kunden kann aber auch gleichzeitig das Nummer 1 Nachteil für Kunden sein. Denn immer wieder lese ich hier im Blog von Lesern, aber auch in anderen Blogs und Foren, dass es viele Menschen gar nicht so mögen, wenn sie nicht sofort Zugriff auf das gesamte Material haben und dann – zum Beispiel aufgrund unterschiedlicher Kenntnisstände – jedes Mal mindestens einen Monat auf die nächste Lektion warten müssen. Das kann auf Dauer natürlich sehr mühsam und steinig sein für den Kunden, was mit Sicherheit auch des Öfteren zur Kündigung des Abonnements führen kann.

Ein guter Vorschlag, der in diesem Zusammenhang aber auch schon öfter gemacht wurde, ist der, dass der Anbieter zusätzlich zum Abonnement die Option anbieten könnte, durch eine Einmalzahlung das gesamte Material sofort freizuschalten.

Hier sehe ich persönlich aber auch wieder den Nachteil für den Kunden, dass dieser Einmalbetrag natürlich in aller Regel sehr hoch sein wird und genau das schreckt dann viele Kunden wiederum ab.

Sind Abos bei Infoprodukten also sinnvoll?

Die Frage ist nun also, ob Abos vor allem im Bereich von Infoprodukten wirklich sinnvoll und kundenfreundlich sind!? Aus Kundensicht ist ganz sicher die Frage berechtigt: Wieso sollte man beispielsweise für einen Videokurs jeden Monat bezahlen, wenn man diesen genauso gut auch an einem Stück und trotzdem sinnvoll portioniert haben kann?

Und dabei ist ein Videokurs natürlich nur ein Beispiel und gilt im Grunde genommen für fast alle Produkte in diesem Bereich. Warum also die Informationen nicht in einem Stück zur Verfügung stellen, anstatt monatlich – und im Endeffekt dann viel teurer – freizuschalten?

Im Prinzip stehe ich selbst solchen Abos natürlich eher positiv gegenüber, weil ich auch aus Sicht eines Unternehmers mit der Absicht der Gewinnmaximierung bzw. Umsatzoptimierung denke. Wer mich kennt, der weißt aber auch, dass es mir immer auch wichtig ist, mich in den potentiellen Kunden hineinzuversetzen, um diesen und seine Bedürfnisse (besser) verstehen zu können.

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass ich ganz sicher nicht ausschließe, auch irgendwann einmal ein Abo anzubieten, doch aktuell sehe ich hier weder Bedarf, noch sonst einen Grund aus meiner Sicht, ein solches zu realisieren.

Eine sicherlich gute Möglichkeit, was meinen Videokurs betrifft, wäre ein Abo, welches aber im Endeffekt den Gesamtpreis nicht übersteigt. Dann könnte ich aber genauso gut einfach eine Ratenzahlung anbieten.

In einem Abo könnten die Kunden natürlich den Videokurs antesten und bei Bedarf dann weitermachen oder eben auch nicht. Aber das sind alles theoretische Überlegungen und bedürfen natürlich mehr Planung und Analyse.

Was halten Sie von Abos bei Infoprodukten?

Jetzt sind Sie dran: Was halten Sie im Allgemeinen von Abos speziell im Bereich des weitergebenden Internetmarketings und bei den dort angebotenen Infoprodukten? Sind Sie der Meinung, dass Abos absolut ok und sinnvoll sind oder glauben Sie, dass es doch einzig und alleine dazu dient, dem Anbieter mehr Umsatz zu ermöglichen?

Mich interessieren Meinungen von Menschen, die selbst Abos anbieten und natürlich auch Kunden, die potentielle Abonnenten sein können und Abos entweder sehr negativ oder auch positiv zugetan sind.

Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Abonnement aus und wo macht für Sie ein Abo wirklich Sinn? Ich freue mich auf hoffentlich viele Vorschläge, Meinungen, Ideen und Erfahrungen… 😉

31 Gedanken zu „Sind Abos im Internet wirklich immer sinnvoll? Wem bringt es letztlich mehr Nutzen?“
  1. Hallo Alexander,

    ich unterstütze Deine Meinung, dass Abos bei Infoprodukten „Geldschneiderei“ sind (ups, hoffentlich stimmt dieser Begriff, denn in bin Kubanerin und deshalb noch nicht so gut in deutsch:-)
    Ich bevorzuge seriöse Angebote mit klarem Preis-/Leistungsangebot und nicht so ein unnötiges Abo-System.

    Liebe Morgengrüsse wünscht Dir

    Marily

    1. Hallo Marily Aragon!

      ich unterstütze Deine Meinung, dass Abos bei Infoprodukten “Geldschneiderei” sind

      Das habe ich so nicht geschrieben! Ich stelle es in Frage, ob Abosysteme IMMER sinnvoll sind – und für generell unseriös halte ich sie auch nicht, das möchte ich klarstellen. Weiß nicht wie du darauf kommst. 🙂

    1. Hallo Marily Aragon (nochmal)! 😉

      Wenn du dich unter http://de.gravatar.com kostenlos registrierst, kannst du ein Avatar für WordPress-Blogs hinterlegen. WordPress fragt dort dann dein Avatar ab (über die Email-Adresse) und bei einem Kommentar erscheint es dann neben deinem Beitrag.

  2. ich gehe davon aus das die Vorteile mehr auf Seiten des Anbieters liegt, denn das man zb einen Kurs auch von selber Nach und Nach durchgehen kann liegt auf der Hand, aber wenn ich schon mit einen Kapitel fertig bin und dann warten muss dann gefährtet das vieles

  3. Hallo Alex,

    wie immer ein sehr lesenswerter Artikel, danke 🙂

    Eine Anmerkung aber:
    Du scheinst von einem fertigen Infoprodukt auszugehen, das in Form eines Abos daher kommt.

    Beispielsweise bei meiner Webbusiness-Loge handelt es sich aber um einen Mitgliederbereich, der eben auch als Abo funktioniert. Das ist aber ein sogenanntes Evergreen-Produkt, das heißt es ist a) immer verfügbar und nicht künstlich verknappt und b) wird es laufend aktualisiert, ausgebaut, verändert und so weiter.

    Hier habe ich selbst keine andere Möglichkeit als ein Abo gesehen. Und die zeitlich versetzte Freischaltung dient dann zum Teil auch dem eigenen Schutz als Anbieter, da sonst sicherlich einige dabei wären, die einen Monat zahlen, aber Inhalte sofort erhalten, die wesentlich (!) mehr Wert sind als der Monatsbeitrag. Und die sich diese Inhalte dann einfach herunterladen beispielsweise und sofort wieder kündigen.

    Was ich allerdings mal überlegt hatte, aber aus den von dir auch angeführten Gründen erstmal nicht anbiete, ist eine Art Jahreszahlung. Also sofort mehr zu zahlen (aber im Vergleich noch weniger als 12 x den Monatsbeitrag) und dann Zugriff auf alle Inhalte sofort (bzw. wenn das sehr umfangreich wird nachher, Zugriff auf eben alle Inhalte sofort, die sonst innerhalb dieses Jahres Schritt für Schritt freigeschaltet würden).

    Liebe Grüße
    Gordon

    1. Hallo Gordon!

      Ja, ich sage ja auch nicht, dass Abos generell schlecht sind – im Gegenteil. Bei einem Mitgliederbereich, der generell als eine Art „Trainings-Center“ anzusehen ist, finde ich das absolut ok! 😉

  4. Moin Alexander,
    ich finde ABO’s schon sinnvoller – ABER nur dann wenn sehr oft neuer Content geboten wird und der jeweilige Bereich auch noch so „schnelllebig“ ist, das es wirklich nötig ist, ständig auf aktualisierte Informationen Zugriff zu haben.

  5. Warum nicht beide Varianten anbieten?
    Man könnte es zusätzlich noch so staffeln: Für die, die das Gesamtpaket sofort kaufen, den Preis ein wenig niedriger machen; denen dafür monatlichen Support und Praxis-Webinare, Chats und Diskussionen – alles, was sich halt so aus der Praxis ergibt – moderat anbieten. Im Prinzip also, das Ganze nach Kundenwunsch splitten. Bedeutet allerdings in der Einrichtung wahrscheinlich einigen Aufwand.

  6. Ich finde Abos nicht Sinnvoll! Würde nie eines eingehen (Abzocke)
    Besser finde Ich CD´s, eBooks,.. oder Downloads von einzelnen Artikel, usw. Zahlbar über Paypal,… anzubieten. So kann man alles selbst einteilen. Man hat Ja nicht immer Zeit.

    1. Hallo Hanke!

      Vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Naja, für Abzocke würde ich Abos keinesfalls pauschal bezeichnen. Also das ist so nicht richtig, finde ich. Im Endeffekt komtm es immer darauf an, wie die Qualität der Inhalte ist und auch ob ein Abo im speziellen Fall wirklich sinnvoll ist für den Kunden.

  7. Hallo Alexander,

    Abos neine danke – warum? Weil aus drei wesentlichen Gründen

    1. Das Internet ist so schnellebig, dass niemand ständig aktuell bleiben kann. Das könnte, wenn überhaupt nur ein riesiger Stamm von IM sein.

    Ich war Mitglied bei verschiedenen Abos. Einige Teile der Abos interessierten mich nicht, weil ich das Wissen schon hatte.

    Bei individuellen Produkten kann ich mir je nach eigenem Wissenstand und Informationsbedürfnis das konkrete Wissen heraussuchen.

    So habe ich beispielsweise Deinen 19 Stunden Videokurs gekauft, weil darin Infos waren, die ich unbedingt wollte und bisher nirgends im Internet fand (z.B. Whitelisting)

    2. Wirtschaftliche Gründe
    Monatlich zahlt man für die Technik. Bei welchem Info-Abo fängt man an wo hört man auf. Und schon bei der Technik ist man abhängig. Ein Wechsel des Provider, Wechsel von Microsoft Office zu OpenOffice, von Video Techni A zu B usw. kostet jedesmal mindestens Zeit.

    Oft sind die Abo-Systeme meiner Meinung nach völlig überteuert, sowohl im Info-Bereich als auch im Technik-Bereich.

    Wer bei Klick-Tipp ist weiß es. Amerkikanische Anbieter sind preiswerter. Meinen deutschen Software-Autoresponder-E-Mail-Anbieter habe ich mit einer Einmal-Zahlung „ergattert“ , bekomme regelmäßige Updates, sofortigen Support und habe keinen entscheidenden Leistungsmangel zu Klick-Tipp entdecken können. Im Gegentei: Einige Funktionen hat er mehr als Klick-Tipp.

    3. Möglichst unabhängig
    Die Abos sollen den Abo-Nehmer abhängig machen – ein uraltes Machtspiel der Menschheitsgeschichte.

    Meine Erfahrung ist, dass je unabhängiger ich von irgendwas und irgendjemand bin, desto freier bin ich und das ist mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen.

    Viele Grüße
    Holger

  8. Hallo Alexander,

    ich persönlich habe nichts gegen Abos, sofern diese mit kurzen Kündigungsfristen verbunden sind. Ich selbst bin Abonnent von Online-Kursen bzw. habe einen Kurs im Vorraus für nen Einmalbetrag bezahlt. Dennoch werden die einzelnen Lektionen nur wöchentlich frei geschaltet, was ich von der Zeiteinteilung her recht gut finde.

    Würden alle Lektionen für ein Jahr auf einmal zur Verfügung stehen, käme ich in Versuchung Dinge vorweg zu nehmen, welche auf vorherigen Lektionen aufbauen.

    Ohne Abos würden Verlage in dieser Form heutzutage nicht bestehen. Und selbst das Fitnessstudio wird in den meisten Fällen als Jahresabo angeboten.

    Für den Anbieter hat dies natürlich auch seine Vorteile. Beispielsweise müssen die Lektionen nicht für ein Jahr im Vorraus produziert werden. Von den monatlichen Einnahmen mal abgesehen.

    Wie dem auch sei. Sicherlich eignet sich nicht jedes Thema gleich für ein Jahresabo. Doch selbst wenn der Lernstoff lediglich 3 Monate füllen würde. Ich finde, es hat für beide Seiten seine Vorteile.

    Viele Grüße
    Thomas

    1. Hallo Thomas!

      habe einen Kurs im Vorraus für nen Einmalbetrag bezahlt. Dennoch werden die einzelnen Lektionen nur wöchentlich frei geschaltet

      Verstehe ich das jetzt richtig? Du hast für einen Kurs komplett im Voraus bezahlt, die Inhalte werden aber trotzdem monatlich freigeschaltet? Vielleicht verstehe ich dich falsch, aber das fände ich alles andere als „prickelnd“…

  9. @Jan: Klar kann man selbständig nach und nach einen Kurs den mal einmal gekauft hat durcharbeiten. Wie sieht es aber in der Realität aus. Ein Produkt ist schnell gekauft, hat man den Willen das wirklich eins zu eins umzusetzen? Nicht jeder Mensch ist so selbständig, dass er Dinge wirklich regelmässig und gezielt abarbeitet, da bietet sich ein Abosystem schon auch an obwohl es natürlich anders auch geht.

    Alexander Du schreibst:

    Immer vorausgesetzt, die entsprechenden Inhalte sind entweder bereits im Vorfeld fertig produziert – was ja Sinn macht, denn nicht jeder Abonnent startet dort, wo bereits ältere Abonnenten stehen – oder man macht sich eben die Arbeit immer pünktlich neue Inhalte zu erstellen.

    Zumindest bei den Aboprodukten die ich kenne ist der Inhalt meist nicht vorher fertig erstellt. Je nach Themengebiet wenn es eben wie Florian sagt, schnelllebig ist, macht das auch keinen Sinn. Was ich jedoch als extrem wichtig für mich als Kunde empfinde ist, dass die neuen Inhalte pünktlich erscheinen. Die Praxis zeigt leider, dass das so gut wie niemand wirklich schafft….

    LG Nathanael

    1. Hallo Nathanael!

      Ok., das ist ja richtig. Meiner Meinung nach geht das mit den unfertigen Inhalten aber auch nur dann gut, wenn ein System so angesetzt ist, dass neue Abonnenten nicht auf alte Inhalte zugreifen können/sollen/müssen. Denn wie willst du bei erst „live“ prodizierten Inhalten alle Abonnenten gleichzeitig bedienen, wenn zum Beispiel bei einem Kurs jeder User quasi bei null starten können soll?

      Also Abonnent A beginnt den Kurs bei Monat 1, Abonnent B ist bereits bei Monat 4 – die Inhalte werden imemr „live“ produziert. Wie findet Abonnent A nun den Anschluss?

  10. Hallo Alexander,

    ein interessantes Thema, das Du hier aufgreifst.

    Die meisten Abo’s sind sicher eine Art versteckte Finanzierung, also ein Produkt wird zerlegt und mit Aufschlag gegen Teilzahlung verkauft. Aber das hat auch einmal ein Ende, wenn alle Teile des Produktes draussen sind.

    Die Geschäftswelt heute hat eine hohe Dynamic und eine verschwindend geringe Halbwertzeit. Mit anderen Worten, morgen ist alles anders, als es gestern war und die Top-Methoden ändern sich ständig.

    Ein sinnvoller Einsatz könnte ein echter Info-Dienst sein, den aber nur große Marketer mit eigener Forschungs Abteilung bedienen können. Oder sie sind extrem fleissig!

    Der Beitrag müsste gering sein und so dem Anbieter die Last aus dem Nacken zu nehmen, dass er monatlich etwas „Besonderes“ anbieten muss. Wenn nichts wirklich wichtiges vorliegt, dann gibt es eben mal nichts oder eine Standard-Info. Das akzeptiert der Abo-Kunde aber bestimmt nur, wenn es nicht zu teuer ist.

    Noch ein sinnvoller Zweck kann ein VIP-Sponsoring sein, so wie ich es auf http://www.my-handicap.org/sponsoring angedacht habe. Was denkst Du oder die anderen Leser, das würde mich im umgekehrten Fall auch interessieren.

    Herzliche Grüße
    Peter Marxbauer

  11. Ich als Kunde sehe ABO’s für Produkte, für den täglichen Gebrauch als hilfreich an, denn dann muss ich mich nicht jeden Monat erneut mit der Bestellung und Bezahlung der Produkte, die ich regelmäßig kaufe, beschäftigen.

    Bei Informations-Produkten empfinde ich ABO’s eher als lästig, denn wenn ich Informationen suche, dann will ich sie auch gleich haben und nicht häppchenweise. Wichtig dabei ist allerdings, dass ich vor dem Kauf eine Inhaltsangabe habe, damit ich entscheiden kann, ob es die Informationen sind, die ich suche.

    Nette Grüße
    Klaus

  12. Hallo Alexander,
    ich bin gleichzeitig Interessent und Anbieter.
    Abos lehne ich gefühlsmäßig eher ab.
    Ich möchte das gerne hier kurz begründen:
    Käufersicht:
    Was nützt mir ein Abo, wenn ich die Inhalte aus Monat 2,3 und sechs nicht benötige, aber Monat 4 und 7 für mich unglaublich interessant sind? Ich wäre immer bereit für guten Inhalt auch gleich einen höheren Preis zu zahlen – der allerdings auch wirklich gerechtfertigt sein sollte.
    Also die Alternative, dass man gegen Zahlung eines Einmalbetrages sofort Zugriff auf die kompletten Inhalte bekommt, machen für mich mehr Sinn. Ich emfinde das als ehrlicher und offener dem Kunden gegenüber.
    Bei zahlreichen Anbietern scheint es mir eher so zu sein, dass diese Inhalte erst noch produzieren, während das Abo bereits angeboten wird. Das mag funktionieren… Manche geben das ja auch zu.

    Als Anbieter:
    Ich biete einen Kurs an, der Lese-Rechtschreib-Schwäche eleminiert. AUch da habe ich – als ich erstmalig von der ABo-Idee hörte – lange übelegt, ob ich diesen Kurs in Form eines drei oder viermonatigen Angebotes zugänglichmachen soll. Dabei habe ich aber reisiges Grummeln im Bauch. Das Besondere an meinem Angebot ist gerade, dass es unwahrscheinlich schnell funktioniert. Wer also bereit ist, sich in das angebotene Material einzuarbeiten, wird bereits nach zehn oder max. vierzehn Tagen erste Erfolge verzeichnen können. Da wäre es doch unfair, wenn ich die Inhalte „künstlich“ strecken würde, oder? Also habe ich mich entschieden, einen etwas höheren Preis zu verlangen – aber dafür alle Inhalte sofort zur Verfügung zu stellen. Bei den Kunden kommt das gut an.

    Mein Fazit:
    Ich selbst bin heute nicht mehr bereit Abos zu buchen – ich habe schon einige ausprobiert und mich erst vor wenigen Minuten von meinem aktuellsten Abo abgemeldet…
    Ausnahme: Wer mir anbietet, gegen Einmalzahlung (oder auch höheren Monatsbeitrag) sofort Zugriff auf alle Inhalte zu bieten, der hat bei mir durchaus Chancen in BEtracht zu kommen.

    Erlaube mir noch eine Anmerkung:
    Geld-zurück-Garantie
    Das gehört zwar ncht direkt hier her – beschäftigt mich aber.
    Du schreibst zu Deinem Programm, dass du diese Garantie anbietest, sofern jemand mit der Anwendung keinen Erfolg hat. Das schränkt die Garantie nach meinem Empfinden ein.

    Alternative: Ich gebe auch eine Geld-zurück-Garantie. ABer anders formuliert: Sollten Sie aus welchem Grund auch immer, mit meinem Programm nicht zurechtkommen…

    ISt der Unterschied erkennbar?
    Vielleicht ist das eine Anregung zu einem neuen Blog-Beitrag…

    Danke für diesen Beitrag und die besten Wünsche für einen sonnigen Tag…

    Thomas Hofmann
    LRS-Profi.de

    1. Hallo Thomas Hofmann!

      Du schreibst zu Deinem Programm, dass du diese Garantie anbietest, sofern jemand mit der Anwendung keinen Erfolg hat. Das schränkt die Garantie nach meinem Empfinden ein.

      Ja, das stimmt. Das hab eich so formuliert, um nur Kunden zu gewinnen, die auch tatsächlich bereit sind, das Ganze umzusetzen bzw. es zumindest zu versuchen. Auch wenn man hier nicht pauschalisieren darf, so ist es hier udn da auch so, dass es Menschen gibt, die kaufen was mit der Absicht, es nur aus purem Vorwitz zu tun und nutzen dann eine bedingungslose GzG einfach aus. Das wollte ich vermeiden.

      In der Praxis kann das natürlich für Verwirrung bei manchen Usern führen, das ist mir klar. Und eigentlich gibt es das Geld bei mir auch zurück, ohne zu prüfen, was wie umgesetzt wurde. Ich denke auch schon länger darüber nach, ob ich diese „Einschränkung“ künftig weglasse, denn im Prinzip habe ich wirklich kaum Stornos… 🙂

  13. Hallo Herr Boos,

    aus meiner Sicht haben Abonnements nur ihre Berechtigung, wenn die Inhalte immer aktuallisiert werden und auf dem neuesten Stand sind.

    Ich möchte hier keine Werbung machen aber in meiner WordPress Akademie sind aktuell über 100 Videos eingestellt und es kommen wöchentlich neue Videos hinzu. Es geht hier nicht darum einfach nur einen Kurs anzubieten, sondern wertvolle und immer aktuelle Inhalte zur Verfügung zu stellen.

    Insbesondere WordPress wird ständig weiterentwickelt, insofern bleibt mir garnichts anderes übrig, als regelmäßig neue Videos zu drehen. Es macht mir aber auch Spaß! Gerade letzte Woche habe ich den kompletten 12-teiligen WordPress-Videogrundkurs wieder neu aufgenommen, da die WordPress-Version wieder aktuallisiert wurde. Es kommen ständig neue Plugins hinzu, es werden Plugins aktuallisiert und die werden von mir getestet und die besten und sinnvollsten per Videoanleitung eingestellt. Das ist eine Menge Arbeit und hier finde ich es auch legitim, dies über monatliche Beiträge anzubieten.

    Ich kann keine monatlichen Zahlungen verlangen, wenn bereits ein/zwei Monate später der Inhalt überholt und kaum noch zu gebrauchen ist. Klar, kann man einen Einmalbetrag eventuell bei allgemeinen Kursen verlangen, wenn es um grundsätzliche Themen geht. Bei den sich regelmäßig ändernden WordPress-Versionen bzw. Plugins fühle ich mich gegenüber meinen Mitgliedern auch verpflichtet, immer aktuelle Inhalte anzubieten und natürlich möchte ich meine Mitglieder auch behalten. Dafür muss ich aber auch was tun!

    Ich selbst habe in diesem Jahr auch schon Videokurse für 197,- oder 247,- Euro gekauft, wo die Videos nachweislich aus 2009 waren und die Inhalte zum Teil überholt waren. Da frage ich mich dann auch was das soll!

    Meine Mitglieder zahlen diese monatlichen Beiträge gerne und sie tun es freiwillig, können aber jederzeit „selbst“ durch einen einzigen Klick die Mitgliedschaft ändern. KEINE Vertragsbindung! Vor allem bekomme ich ausschließlich positives Feedback (Zitate spare ich mir an dieser Stelle), es gab noch keine einzige negative Äußerung! Ich glaube, dass dies auch eine faire Sache ist. Das war und ist mir immer wichtig gewesen, da ich es selbst als Kunde auch so möchte.

    Die Freischaltung in einzelnen Lektionen halte ich aus eigener Erfahrung für unumgänglich, da wie bekannt die Informationsüberflutung der Tod jeder Motivation (insbesondere bei Neulingen) ist. Ich selbst habe noch gekaufte und komplett freigeschaltete Videokurse, die ich bis heute noch nicht zu Ende gesehen habe. Bei meiner Umfrage fanden die Freischaltung 81% genau richtig, 9% ging es sogar zu schnell, 7% ging es zu langsam und 3% hätten gerne den kompletten Inhalt auf einmal.

    Ich könnte hier noch jede Menge schreiben, dies würde aber den Rahmen sprengen. Grundsätzlich finde ich Ihre Beiträge immer wichtig, auch kritisch aber immer hilfreich!

    Freundliche Grüße
    Werner Langfritz

  14. Hallo Alexander,

    Abo´s ja oder nein, das hängt doch auch immer aus der Sichtweise und Möglichkeit des Käufers ab. Wenn ich ein Produkt im Aboverfahren kaufe und in dem Themenbereich kein Anfänger bin, dann ist das für mich eher ungeeignet (weil es sicher Monate dauert bis die für mich relevanten Themen kommen).

    Wenn ich aber Anfänger bin und vielleicht etwas skeptisch und zudem mein Geldbeutel den großen Wurf momentan nicht erlaubt, dann ist ein Abo hervorragend, weil ich monatlich zahlen kann und gleichzeitig teste ob mich das inhaltlich wirklich weiterbringt.

    Grundsätzlich gehören Abo´s wie z.B. bei Zeitschriften im Internetbereich mit längerer Kündigungsfrist als 1 Monat verboten!

    Viele Grüße
    Petra

  15. Ich bin der Meinung, dass 12 Monate Abos, wie man ein Business aufbaut oder Social Media Traffic zieht in einigen Fällen nicht so sinnvoll, da man das lieber in 2-3 Monaten umsetzen will. Lieber ein kleines Produkt im „frontend“ und dann nochmal ein hochwertiges teures Produkt im „backend“ kann die 1 Jahresmitgliedschaft vom Umsatz schon rausholen. Was für den Kunden nicht schlecht ist, dass er nicht gleich 100 oder 300€ zahlt – läuft über die Monate dann aber auf den Betrag sowieso hin. In manchen Nischen macht ein Abo auf jedenfall Sinn.

  16. Moin moin,

    ich selber gehöre nicht zu den Abofans. Aber ist das der Massstab?

    Ein gutes Abo verlängert sich nicht automatisch um ein Jahr, weil man auf die Vergesslichkeit des Kunden spekuliert.
    Ein gutes Abo ist monatlich kündbar.

    Bei manchen Abosystemen könnte man auch sagen, das ist eine andere Form der Ratenzahlung.

    Um sich vor Absahnern und Trittbrettfahrer zu schützen hat „DML“ von der „LA“ kürzlich, man bekommt einiges per Post zugeschickt, eine 3 monatige mindest Mitgliedschaft mit seinen Kunden vereinbart und erst danach ist eine monatliche Kündigung möglich. Dies hat er auch schön öffendlich in seinem Verkaufsvideo publiziert.

    Der Kunde alleine entscheidet was er lieber möchte. Und was er sich leisten kann oder will.

    Ratenzahlung bei Kaufprodukten ist ja auch nicht entstanden, weil man gerne sein Geld auf stottern bekommen möchte.

    siebzehn

  17. Hallo Alexander,
    Danke für den Artikel.
    Sicher ist nicht jedes Infoprodukt (auch schon auf dem Markt befindende) für ein Abo geeignet. Aber bei Lernprodukten, wo eine Lektion auf den Wisensstand der vorherigen aufbaut, ist ein Abo auf jeden Fall sinnvoll. Man glaubt doch schon einiges zu wissen und wird so doch eher ermuntert, auch diese Lektionen noch einmal durchzuarbeiten.
    Weiter ist der IM bei einem Abo doch dazu gezwungen, regelmäßig hochwertige Inhalte zu bieten, sonst sind die Abonenten weg.
    Fazit: Abos da wo es Sinn macht, auch wenn dadurch die Kosten eventuell höher sind als bei einem Komplett Produkt.
    Gruß
    Reinhard

  18. Hallo Alexander,
    danke für den interessanten Artikel.
    Ich selbst finde Abos sind eine tolle Sache und ich hoffe, dass immer mehr seriöse Anbieter in allen Branchen ein Abo eröffnen, bei dem man monatlich wieder aussteigen kann.
    (Solche „Fallen“ mit kleingedrucktem Bleibezwang ich grundsätzlich ab)
    Als Nutzer kann man preiswert mal reinschnuppern in ein Abo, ob es wirklich das Passende ist und wenn ja, dann bleibt man gern und nutzt es solange das den erwünschten Erfolg beim Umsetzen bringt.
    Es kommt auf die Branche an, ob man am besten alles auf einmal haben sollte im Abo oder nicht. In Internet Marketing Abos fände ich es besser, wenn man Sofortzugriff hat auf alles, weil jeder ein anderes Level hat. Man könnte ja speziell für Anfänger in so ein Abo extra noch Wochenlektionen einbinden. Bei Abos, in denen man andere Fähigkeiten erlernt wie beispielsweise Gitarre spielen, finde ich Wochenlektionen sinnvoller wie bei einem regelmäßigen Unterricht in der Musikschule offline ja auch üblich und so lernt man gezielt und nachhaltig ein Instrument.

    Als Anbieter der Vorteil: Ich denke der Hautvorteil eines Abos ist die nahe Kommunikation in einem internen Forum für Abonnenten und dass man auch fast jeden Tag was Neues einstellen kann ohne dabei immer wieder ein schon bestehendes Produkt zu überarbeiten.
    Natürlich – einen teuren Einzelkurs kann man auch überarbeiten und aktuell halten, doch in einem Abo entsteht auch ein Gemeinschaftsgefühl der Abonnenten. Man lernt zusammen und steht nicht alleine da mit einem Produkt, wenn man mal eine Frage dazu hat. Vom Einkommen her gesehen gibt es kaum Unterschiede, ob teures Einzelprodukt oder Abo mit viel preiswerterem Monatsbeitrag.
    Der Nachteil des Abos als Anbieter: Alle schlechten Nachrichten in den Medien und alle „Fallenanbieter“ machen es schwer und runinieren fast den Ruf des Abos. Doch wenn man schon länger online arbeitet, kennen einen die Leute ja auch und wissen genau, das der Inhalt etwas taugt.

    Herzliche Grüße
    Katrin

  19. Mit Abos ist das immer so eine Sache. Das wirkt halt auch immer etwas unseriös. Habe erst letzte Woche mit einem Kunden darüber geredet, dass er doch auch Produkte im Abo anbieten könnte. Aber er hat direkt abgewunken und mir seine persönlichen Erfahrungen mit Abos erzählt.
    Ähnliche Erfahrungen hat wohl jeder schon mal gemacht. Man wird geködert und wenn man am Haken ist, kommt man so einfach nicht mehr los .-)

  20. Für mich muss klar unterschieden werden zwischen einem Abo mit vielen Stunden Lehrmaterial oder Kursen oder ähnliches. Hier bin ich gegen ein Abo, ganz klar. Wenn ich gut drauf bin arbeite ich den Kurs in 2 Tagen durch und möchte nicht ewig warten.
    Die andere Variante wird viel im englischsprachigen Raum angeboten. Dort habe ich gute Erfahrungen mit preiswerten Monatsabos gemacht (jederzeit kündbar), das Angebot sind meist PLR Produkte die dem aktuellen Zeitgeist angepasst sind.
    Hier gibt es natürlich auch Emailadressensammler mit altem und wirklich „billigem“ oder schlechtem Material, aber bei meist mindestens 30-tägigem Rückgaberecht auch kein Problem.

    Herzliche Grüße
    Frank

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