Geschützte Links, versteckte Partnerlinks, Cloaking, versteckte Weiterleitungen, Kurz-URLs… – das sind alles Begriffe, die immer mehr Einzug in die Affiliate-Marketing-Szene erhalten und auch immer öfter genutzt und angewandt werden. Nicht zuletzt auch deswegen, weil der “Provisions-Neid” immer mehr Einzug erhält.

Läuft die Zeit für das Affiliate-Marketing langsam ab?Immer mehr werden in diversen Themen-Foren Stimmen laut, die davon berichten, dass selbst die besten Partnerprogramme nicht mehr zu “funktionieren” scheinen und das trotz konstanter oder sogar steigender Besucherzahlen. Der erste Grund dafür, der sofort im Raum steht: Provisions-Neid.

Leider scheint es in der Tat Menschen zu geben, die einem Webmaster – egal in welchem Bereich – einfach nicht gönnen, dass dieser eine Provision für bestimmte Empfehlungen erhält. Dabei haben die Besucher selbst überhaupt keine Kosten und verhalten sich so, als würden sie selbst den Betreiber einer Website bezahlen müssen. Ein Problem, das Affiliate-Marketing auf Dauer kaputt machen könnte!?

Gerade bei Partnerlinks, die so einfach aufgebaut sind, dass es reicht, die Partner-ID zu entfernen, um den oftmals hart dafür arbeitenden Webmaster um seine verdiente Provision zu bringen. Nehmen wir als Beispiel Herr Mustermann, der mit seiner Website Tipps zum Tuning gibt, dort in mühevoller Kleinarbeit wirklich wertvolle Informationen zusammenträgt und am Ende eines wirklich spannenden und umfangreichen Artikel einen Empfehlungs-Link zu einem wirklich guten Produkt setzt.

Das kann zum Beispiel ein Auto-Pflege-Produkt sein oder ein Autozubehör-Shop, der verlinkt wird und bei dem Herr Mustermann dann Provisionen für einen Kauf erhält. Oft findet man hier dann Partnerlink die wie folgt aussehen können: www.autoshopseite.de/?partnerID – und jetzt gibt es tatsächlich Menschen, die Herr Mustermann diese Provision einfach nicht gönnen.

Komplett unerfahrene User mögen hier vielleicht drüber hinweg gehen und den Link anklicken, doch die meisten User kennen diese Art des Zusatzverdienstes, gerade bei kleineren Websites, und es keimt sofort das Gefühl in ihnen hoch, dass dieser “böse” Webmaster jetzt möglicherweise Geld verdient, dadurch, dass Besucher x – ich nenne ihn liebevoll Herr Mitmirnicht – diesen Link anklickt und dort was kauft.

Was macht der Neider nun? Ganz einfach, er kennt sich aus und schaut sich den Link genauer an. Er entfernt einfach die Partner-ID aus dem Link und ruft die Seite ohne auf. Doch hat der Neider, Herr Mitmirnicht, jetzt einen Nutzen davon oder besser: Hätte der Neider einen Nachteil davon gehabt, wenn er den Link mit Partner-ID angeklickt hätte?

Nun, er wäre über beide Wege auf die selbe Seite gekommen und hätte bei beiden Wegen entweder etwas gekauft oder eben nicht. Für Herrn Mitmirnicht hätte sich in allen Fällen überhaupt nichts geändert, doch er hat in seinem Fall jetzt das für ihn gute Gefühl, dass mit ihm heute mal wieder keiner Geld verdient hat – eben “mit mir nicht…”!

Kurz-URL-Dienste – Fluch oder Segen?

Nutzt man Partnerprogramme, die über große Affiliate-Netzwerke verwaltet und geführt werden, dann hat man dieses Problem eigentlich nicht, weil die Partnerlinks auf den ersten Blick alle gleich aussehen und das eigentliche Ziel i.d.R. nicht zu erkennen ist. Solche Partnerlinks sehen dann normalerweise etwa so aus:

http://partner.netzwerk.de/click.asp?ref=xyz&nochwas&hast-du-nicht-gesehen

Solche Partnerlinks sehen natürlich alles andere als schön aus, sehen erst recht auf den ersten Blick wie solche aus und sind beim Email-Marketing in Emails natürlich vollkommen fehl am Platz! Man bedenke, dass viele Email-Programme so lange Links meist abschneiden und damit die Provision und der Aufruf der entsprechenden Website generell unmöglich sind.

Dieses Problem und das Verhalten von Menschen, wie Herr Mitmirnicht (s.o.), haben sich einige findige Entwickler von sog. Kurz-URL-Diensten zunutze gemacht und Systeme entwickelt, mit denen ein Affiliate seine Partnerlinks ganz einfach kürzen kann. So hat man vermeintlich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Man hat eine (extrem) kurze URL und zusätzlich auch noch den Partnerlink vor Herrn Mitmirnicht geschützt!

2 Probleme gelöst, 1 neues geschaffen…

Ja, damit hat man zwar 2 wichtige Probleme gelöst, doch schon werden neue Stimmen laut, die ein neues, dadurch geschaffenes, Problem erkennen.

Die URLs, die durch Kurz-URL-Dienste generiert werden, sehen i.d.R. noch schlimmer aus, als normale Partnerlinks, egal ob mit ID oder vom Netzwerk stammend. Zumindest sehen das viele (unerfahrene) User, die plötzlich auf  solche Links stoßen und nicht wissen was sie erwartet.

Kurz-URLs sehen vom Aufbau her immer gleich aus und haben eine entscheidende Gemeinsamkeit: Sie sind hässlich, undurchsichtig und abschreckend – zumindest aus der Sicht von unerfahrenen Usern, die diese Links dann öffnen sollen und nicht wissen, was wirklich dahinter steckt. Der typische Internet-Nutzer kennt normale Links, er hat sich daran gewöhnt und verbindet alles davon abweichende – wenn auch eher unbewusst – mit schlechten Absichten.

Denn was erwartet ihn am Ende eines solchen Links, der immer nach dem Muster http://dienst.xy/xyz123 aufgebaut ist und wenig vertrauenserweckend aussieht? Natürlich kann mit jedem erdenklichen Link, eben auch den für den typischen User bekannten Variationen, Unfug betrieben werden, doch mit keiner Art von Links kann so viel Unsinn gemacht werden, wie mit den neuerdings immer öfter genutzten Kurz-URLs, sind diese doch in 2-3 Sekunden erstellt und einsatzbereit – und geprüft was verlinkt wird, wird doch normalerweise nicht wirklich, auch wenn es diese Dienste suggerieren.

Natürlich machen diese Kurz-URL-Dienste, die sich zum Teil auch automatisieren lassen, auch sinnvoll. Nämlich dann, wenn Sie zum Beispiel dazu dienen, einen Link mal eben schnell über Dienste, wie Twitter & Co zu verteilen, weil man dort sowieso nur ein begrenzte Anzahl an Zeichen übrig hat, doch im professionellen Affiliate-Marketing oder gar im Email-Marketing wirken diese nur abschreckend.

Mal ganz ehrlich: Denken Sie in sich hinein und sollten Sie mit diesen Links bereits vertraut sein oder wenn Sie selbst Affiliate sind und Kurz-URLs nutzen, dann versuchen Sie einmal, aus Sicht Ihrer Besucher zu denken, die vielleicht weniger damit vertraut sind und entscheiden Sie:

Welchen der nachfolgenden Links würden Sie spontan lieber anklicken wollen, wenn man Ihnen mitteilt, dass hinter beiden Links der selbe Inhalt steckt?

Link1: http://bit.ly/xyz123

oder etwa doch lieber:

Link2: http://www.domain.de/seite.html

Versuchen Sie aus Sicht unerfahrener Otto-Normal-Nutzer zu denken, die immer noch in der Mehrheit sind und entscheiden Sie!

Eine normale, dem Besucher bekannte Variation einer bekannten .DE-Domain, ist die wohl beste Möglichkeit, alle diese Dinge von oben unter einen Hut zu bekommen. Zum Beispiel bietet ViralURL eine solche Möglichkeit an. Hier können Sie Ihre Partnerlinks schützen und haben gleichzeitig eine kurze, aber vertrauliche und normale .DE-Domain, die zum Ziel führt.

Stirbt das Affiliate-Marketing also langsam aus?

Wenn auch die großen Affiliate-Netzwerke, meiner Meinung nach, dieses Problem nicht in den Griff bekommen und mit weiterhin so kryptischen Partnerlinks daherkommen, bei denen offensichtlich ist, was es damit auf sich hat und Kurz-URLs auf Dauer keine Lösung zu sein scheinen, könnte man angesichts des fortschreitenden Provisions-Neides zum Entschluss kommen, dass das Affiliate-Marketing langsam ausstirbt.

Denn wo keine Provisionen, dort keine Partner und wo keine Partner, dort kein Umsatz – ein Kreislauf, der das Fass zum Überlaufen bringen könnte. Denn Menschen wie Herrn Mitmirnicht wird man nicht ändern können und an deren Vernunft zu appellieren macht vermutlich auch keinen Sinn. Also muss man es dort anpacken, wo es möglich ist…

28 Gedanken zu „Stirbt Affiliate-Marketing langsam aus? Von Provisions-Neid und Kurz-URLs…“
  1. Hallo Alex,
    vielen Danke für deinen Beitrag. Wiedereinmal hast Du ein Thema aufgegriffen, das mich auch schon seit einiger Zeit bewegt.

    Ich denke, dass sich in naher Zukunft einiges im Affiliatebereich ändern wird. In welche Richting es geht, kann man glaube ich schwer sagen. Es werden immer mehr amerikanische Macharten aufgegriffen, die natürlich sehr einträglich sind. Nur wird vergessen, dass Amerika um einiges größer ist als Deutschland und die Nachhaltigkeit der Methoden eine ganz andere ist. Was mich bei diesem Thema besonders erregt ist, dass es immer mehr zunimmt, dass Marketer zu Methoden greifen, die Negativ-Wirkung zeigen werden. Gemeint ist, das Auffordern zum Cookielöschen, um selbst die meiste Provision zu bekommen. Meistens wird sich sogar aus dem kompletten Launchablauf rausgehalten und es wird nur die letze Mail, kurz vor Erscheinen des Produktes gesendet und ein Bonus wird dazu gepackt, um noch mehr Wirkung zu bewerkstelligen.

    Meiner Meinung nach ist dieses Verhalten zum einen geschäfstschädigend, und zum anderen auch ziemlich unprofessionell. Die große Frage ist aber: “Wo wird das hinführen?”….

    Ich habe schon einige Meinungen zu diesem Thema erhalten und fast 100% meinen, dass Sie bei Launches nicht (mehr) mitmachen werden, weil nichts für die “kleinen” Affiliates ürigbleibt. Das diese Meinungen so aufkommen finde ich sehr verständlich. Ich glaube, dass die Verantwortung (jedenfalls bei dieser Problematik) bei den PP-Betreibern liegt.

    Fairplay sollte nicht nur ein Wort, sondern innere Einstellung sein.

    Das kuriose ist aber, dass den IM-Neulingen erst beigebracht wird, wie sie im Netz Geld verdienen und wenn sie es dann versuchen, ihnen die Provisionen vor der Nase weggenommen werden. Im Amiland mag das alles gut klappen, aber in Deuschland wird dieses Verhalten mächtig viel kaputt machen.

    Ich bin wirklich sehr gespannt wo das hinführt.

    Alex, mach weiter so! Ich freue mich schon auf deinen nächsten Wachrüttler-Artikel… 😉

    LG Hendrik

    1. Hallo Hendrik!

      Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar, der ebenfalls ein wichtiges Thema aufgreift. Wie du ja weißt, habe ich in den letzten Tagen auch mal einen kleineren Launch “veranstaltet”. Ich sage hier ganz offen: Einmal und nie wieder. Denn auch diesmal war zu beobachten, dass sich kaum jemand wirklich an die “Regeln” gehalten hat.

      Dadurch verpufft ja der ganze Launch, was keinem dabei zugute kommt. Mittlerweile überlege ich, auch genau zu diesem Thema einmal einen eigenen Artikel zu bringen, weil mich auch die Meinung meiner Leser hierzu sehr interessiert.

      Man kann ja versuchen bei sowas eigene Texte “aufzupeppen” etc., aber wenn man dazu aufruft, die Cookies zu löschen, dann ist es sehr unprofessionell – aber wenn man es nötig hat. Ich für meinen Teil vertraue bei sowas meinen Lesern und muss keine Mega-Super-Boni dazugeben, wenn ich ein Produkt empfehle…

  2. Ich bin noch ein Newbie im Internet-Marketing Geschäft, und ich tummele mich wohlweislich NICHT im Bereich “Geld verdienen im Internet”, sondern in einer Nische, in der die User sich nicht unbedingt primär mit Affiliatemarketing oder dem Aufspüren von Partnerlinks beschäftigen. Könnte es sein, Alexander, dass das von Ihnen beschriebene Phänomen in erster Linie auf die Infomarketer zutrifft, die ihre Produkte an andere Infomarketer verkaufen möchten?
    Da ich – wie gesagt – Neuling in diesem Geschäft bin, mich gern informiere und auch Produkte kaufe, stehe ich natürlich auch auf mehreren Listen. Da fällt mir schon eine recht unterschiedliche Verhaltensweise von verschiedenen Infomarketern auf, und natürlich gibt es daher Marketer, die mir angenehmer auffallen als andere und von denen ich auch lieber kaufe. Dazu brauche ich aber keine Links zu löschen, sondern ich klicke einfach auf das Angebot des Marketers, von dem ich kaufen möchte. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass diese “Geld-im-Internet”-Nische inzwischen so überfüllt ist, dass viele Marketer glauben, mit Hauen und Stechen um die User(=Käufer) kämpfen zu müssen.
    In meiner Nische fällt mir das (noch) nicht auf
    ; allerdings betrachte ich Affiliatemarketing auch nur als einen Teil meines Geschäfts und möchte mich nicht nur auf Einnahmen aus diesem Bereich verlassen. Das gesamte Portfolio bringt meiner Meinung nach den Erfolg.

    1. Hallo Cornelia!

      Ich stimme Ihnen absolut zu. Aber dass das Problem nur in der Infomarketer-Branche auftritt, glaube ich nicht. Es fällt dort eben nur stark auf, weil gerade dort viele User in den Listen drin sind, weil das Thema ja genau mit dem Bereich Geld verdienen zu tun hat.

      Ich weiß nicht genau, in welcher Nische Sie sich aufhalten (Glückwünsch an dieser Stelle! ;-)), aber abseits des Geld verdienen im Internet beschäftigt man sich eben eher nicht mit diesem Thema des Affiliate-Marketing an sich, sondern nutzt es nur, um Produkte oder Dienstleistungen aus eben seinem Bereich zu empfehlen.

      Deshalb fällt es dort nur nicht so auf. Und dass der Bereich Geld verdienen im Internet überfüllt ist, würde ich nicht einmal sagen: Ich meine, ich für meinen Teil kann mit ruhigem Gewissen behaupten, dass ich solche Lösch-Aktionen oder Super-Boni etc. nicht nötig habe und trotzdem mein gutes Geld verdiene.

      Der Unterschied ist eben, ob man stur nur verkaufen will oder ob man sich wirklich um seine Leser und Kunden kümmern möchte und auch mal ohne einen Verkauf helfen will. Lieber verdiene ich bei sowas etwas „weniger“, als dass ich mir durch unprofessionelles Verhalten die Nachhaltigkeit verspiele…

      An dieser Stelle noch: Es ist interessant zu lesen, dass dieser Artikel aber sofort u.a. die Launch-Problematik zur Diskussion bringt, was damit eigentlich gar nicht beabsichtigt war. Das zeigt, dass auch das Thema sehr vielen Usern unter den Nägeln brennt.

  3. Hallo zusammen,

    um die hässlichen Werbelinks zu vermeiden, baute ich einmal Weiterleitungen von meiner Domain. Die Links sahen dann eigentlich ziemlich cool aus, so in der Art wie “www.meinedomain.de/schuldentipp.htm” oder so.

    Mir gefiel an dieser Lösung, dass ich suggerieren konnte, als sei dies eines meiner Produkte und auch, dass ich ein Keyword verwenden konnte.

    ABER dann kam nach ein paar Wochen der große Knall: Irgendeine meiner Affiliate-Kampagnen hatte urplötzlich einen Virus! Und so musste ich meine ganze Festplatte löschen und alles mühsam neu aufspielen.

    Also kann auch dies nicht die Lösung sein … Bin gespannt, ob hier jemand das Ei des Kolumbus findet!

    Schöne Grüße
    Gabi

  4. Moin Alexander,

    da hast du einen sehr Interessanten Artikel geschrieben. Was zur Zeit wirklich schlimm ist, ist das wie Hendrik schon sagt, das löschen der Cookies und der Vergabe von Bonus Produkten.
    Ich bin der Meinung, das wenn es so weiter geht niemand sich wundern braucht, wenn man keine Partner mehr hat die einen Bewerben. Durch diese ganzen Aktionen mit Aufforderung des Löschens von Cookies um einen Bonus zu erhalten schädigt man das ganze Affiliate Marketing und wie ich finde auch den eigenen Ruf.

    Viele meiner Kunden bewerben solche Anbieter schon gar nicht mehr die so was tolerieren. Und ich denke wenn es so weiter geht werden die Partnerprogramm Betreiber die so etwas unterstützen eines Tages ohne Partner da stehen, was aber auch verständlich ist.

    Man stelle sich nur vor, jemand schaltet teure Werbung und dann kommt jemand dahergelaufen und bietet einen Bonus an und verlangt das löschen der Cookies und schon hat derjenige der eventuell Geld für das bewerben ausgegeben hat auf Deutsch gesagt die „Arschkarte gezogen“.

    Da kann ich Hendrik nur zustimmen „Fairplay sollte nicht nur ein Wort, sondern innere Einstellung sein. „

    beste Grüße
    Thomas

  5. Ganz klar sind die besten Affiliate Links immer noch die die nach dem Schema http://www.meineSeite.de/tipps/xyz – so wie bei Dir aufgebaut werden. Problematisch wird das ganze wenn man wie ich seine Affiliate Seiten über Produktdaten im CSV Format erstellt. Bei einzelnen Beiträgen kein Problem, aber wenn man nun ganze Kataloge erstellt doch ein wenig problematisch. Doch auch da bin ich daran. Geht nicht gibt es nicht – besonders wenn man mit Joomla arbeitet 😉

  6. Genau die von dir angeführten Gründe sind es, die mich langsam vom Affiliate-Marketing abwenden lassen. Bringt nichts. So nicht (mit den Original-Links) und so nicht (mit Kurzlinks).
    Ist meiner Meinung nach bald genauso uninteressant wie Bannerwerbung.
    Ich guck mir das noch so ein bißchen an und schmeiße dann alle Affiliates raus. Bannerwerbung sowieso.

  7. Hallo Alexander,

    und auch Hendrik, beide habt Ihr das Problem toll beschrieben.
    Vielen Dank………ich werde wohl in Zukunft auch genauer über das Thema nachdenken, eine Lösung habe ich schon, ich werde über Animoto Werbevideos erstellen,da ich die Flat nutze kann ich nach dem Video einen Link zum anklicken einbinden. Vielleicht auch ein Tipp für den einen oder anderen.

    LG jacqueline

    1. Hallo Jacqueline,

      vielen Dank für deinen Beitrag. Ja, das ist eine gute Möglichkeit. Aber auch hier würde ich mich nicht ausschließlich auf Animoto konzentrieren. Es ist immer wichtig, mehrere Standbeine zu haben, damit nicht gleich der ganze Umsatz einbricht, wenn eine Sache mal nicht so gut läuft für eine gewisse Zeit (warum auch immer).

  8. wie ist das mit den textlinks zu beurteilen, die von vielen Partnerprogrammen über Zanox, belboon usw. angeboten werden, da sieht man ja keine ID.Nr. Ist das vielleicht die Lösung, wo Herr Mitmirnicht nicht hin kann? Die Möglichkeit, auch bei verkürzten oder geschützten Links, dass Herr oder Frau M. den Link anklickt, aber dann den Shop wieder verlässt, er hat ja dann die Webadresse und auf die Seite direkt geht. Da nützen dann auch verkürzte oder von Viralurl geschützte Links nichts.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerhard Schreiber

    1. Hallo Herr Schreiber!

      Es geht ja nicht darum, dass Herr M. nicht einkauft oder was in Anspruch nimmt, das ist ja nicht das Schlimme. Es geht darum, dass Herr M. interessiert ist und auch kauft, aber vorher die Ref-ID entfernt hat, weil er dem Empfehlungsgeber die Provision nicht gönnt.

      Was die Kurz-URLs und die langen hässlichen Links der Netzwerke betrifft, das ist ja nochmal eine andere Sache, die hier im Artikel aber auch angesprochen wird. Hier kann Herr M. natürlich nicht manipulieren, aber hier gibt es andere Hürden (siehe Artikel). 😉

  9. Na das ist doch mal was. Herzlichen Glückwunsch lieber Alex 😉
    Poste doch mal den Link zu der Seite, auf der Dein Aktikel zu finden ist, damit auch jeder sehen kann, wer da mit solchen Mitteln arbeitet.

    Ist wirklich unglaublich was gerade abgeht. Ist bestimmt auch son selbsternannter Guru, der damit pralt, wie toll er doch schreiben kann. (So wie die Trafficgötter, die aber auf den eigenen Seiten einen Alexarank von 27 Milliarden haben) 😉

    Übrigens:
    Bei Alexa (http://alexa.com) ist nicht der mit der größten Zahl der Beste!!! Lach

    Naja, irgendwie muss man sich ja profilieren… Du kannst es natürlich auch als Belobigung sehen: “Dein Artikel ist so gut, dass andere ihn unbedingt haben wollen” 😉

    Viele Grüße und ich hoffe dass sich hier noch viele viele Leute zu Wort melden und mal kräftig auf den Putz hauen…

    Hendrik (Der Meckerer)

    1. Hallo Hendrik!

      Du wirst es nicht glauben, aber die Seite ist pünktlich nach meiner Anfrage an den Betreiber down gegangen! 😉 Ich will ja auch keinen an den Pranger stellen, der weiß selbst, was er gemacht hat. Und ich habe natürlich Screenshots… Mal sehen, wie es sich entwickelt.

  10. Hallo, also erstmal super Beitrag große Lob an dich Alexander. Des weiteren kann ich sagen der Christoph Mogwitz hat eine sehr einfache und wirksame Art seine Produkte zu präsentieren. Ich kann da Stefan in dem Punkt recht geben das er wirklich nicht groß herumschreit. Wenn ich mir hingegen Sven Meissner ansehe bekomme ich fast täglich Kaufaufforderungen etc. pp. Des weiteren schätze ich Christoph sehr da ehr keine unnötigen Werbeaktionen per Mail versendet so wie Heiko Häusler etc wo man dann bei einem Launch bis zu 15 Mails bekommt und immer mit Sonderaktionen bombardiert wird.

    Danke nochmal für den super Beitrag und freue mich auf die nächsten Blog-Beiträge.

    Bis dahin byby

    1. Hallo Dominik!

      Vielen Dank für dein nettes Feedback. Ja, ich sage ja nicht, dass Christoph Mogwitz schlecht ist oder so. Ich finde nur komisch, dass er so phantomartig zu sein scheint… aber egal, darum geht es ja in diesem Beitrag nicht. 😉

  11. Hallo Herr Boos

    Der Artikel war für mich interessant,obwohl ich als sogenannter Newbie nicht alles vertanden habe.Ich befinde mich leider immer noch neben den richtigen Startloch und kann die für mich zutreffende Startbahn nicht richtig orten.Ich gebe jedoch die Hoffnung nicht auf.

    1. Hallo Herr Streipert!

      Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn ich etwas für Sie tun kann, dann lassen Sie es mich wissen bzw. schreiben Sie mich an, ich helfe Ihnen dann gerne weiter!

  12. Hallo Alexander…

    Hammerhart… dieser Artikel! 🙂

    Ich persoenlich bewerbe ja selber verschiedene Webseiten in der Regel um Leads zu bekommen also nicht, oder nur seltend Sales zu generieren. Meistens (fast immer!) mache ich das ueber Partnerprogramm Netzwerke die gerade die von dir angesprochenen Affliate-Links mit unzaehligen Parametern nutzen!

    Ich habe es am Anfang mit diversen Link Kuerzer versucht, musste aber feststellen das einige dieser Seiten (NICHT ALLE) meine Links in Frames oeffnen was dann auch bedeuten koennte das der gesetzte Cookie auch auf deren Account gehen koennte!!!! 🙂

    Also waren Link Kuerzer abgeschaltet!!!

    ————–

    Als naechstes habe ich Php-Script und andere Formen von Weiterleitungen versucht… Schoen war es, sah sehr cool aus… aber bei jedem Vorteil gibt es auch Nachteile!

    1. Ich muss einen Affiliate Link als Werbung zeichnen!
    2. Es ist sehr viel Arbeitsaufwand alles aktuell zu halten
    3. Der Anbieter muss erst einmal damit einverstanden sein
    4. Bei gewissen Angeboten wird kein Cookie gesetzt

    Also auch nicht das “Goldene”

    Aber zur Loesung:

    Ich benutze die Affiliate-Links einfach so wie ich sie bekomme ohne mir eine Arbeit damit zu machen… und sollte wirklich einer meinen das er meine Provision zerstoeren muss….

    Heiland…Ich kann es nicht aendern und wuensche Ihm viel Glueck mit den nicht vorhandenen Cents, denn die ehrlichen bringen mir Euros in Scheinen 🙂

    Euer Flirt Doctor

    Guido

  13. Das st sehr interessant was Sie da über Affiliate Marketing schreiben. Das hört sich an als das man gar kein Geld mit Affiliate Marketing verdient. Ich habe bis jetzt noch nichts mit Partnerprogrammen verdient. Wie soll man den da Geld verdienen wenn es Leute gibt die so etwas machen.

    1. Hallo Monika!

      Ja, indem Sie Ihre Links eben irgendwie schützen. Beispiele dazu gibt es ja bereits im Artikel und einige User haben in den Kommentaren schon Beispiele dafür gegeben. Es machen ja auch nicht alle so, aber weil man ja seine Besucher nicht persönlich kennt, kann man das eben nie ausschließen und deshalb muss man als Affiliate eben vorbeugen.

      Einen 100% “Schutz” seiner verdienten Provisionen wird es wohl nie geben, aber es ist ein Schritt…

  14. Hallo,

    zum einen gibt es z.b. für WordPress Plugins, mit denen man seine Affiliate-Links recht gut schützen kann.

    Zum anderen erlauben einige Kurz-URL-Dienste, z.B. tinyurl oder BudURL, den Alias (also das “kryptische Kürzel”) selber zu benennen. Ich könnte mir also eine URL wie kurzurl.tld/produktempfehlung einrichten.

    Die dritte Möglichkeit wäre, mittels eines Skripts einen eigenen Kurz-URL-Dienst nur für sich selber einzurichten. Damit werde ich mich in Kürze konkret befassen.

    Bisher nutze ich BudURL und bin recht zufrieden; auch mit deren Statistikfunktionen.

    Viele Grüße
    Joachim Klein

  15. […] Stirbt Affiliate-Marketing langsam aus? Von Provisions-Neid und Kurz-URLs… » Affiliate-Marketing […]

  16. leider ist es so das viele der User möglich einen gewissen Neidfaktor aufbringen wobei ich mir aber nicht vorstellen kann das deswegen das gesamte Affiliate Marketing Aussterben den es gibt auch noch andere Möglichkeiten die zwar ein wenig schwieriger kleinere Webmaster zu bewältigen sind aber man kann eben durch Umleitungen durchaus hier die URLs also gestalten dass sie auf eine normale Webseite geleitet wird die danach automatisch auf das Partnerprogramm umleitet und dies ist so das auch die Tracking erhalten bleibt.
    sehr gut macht das aus meiner Sicht zb

    [EDIT: Werbelinks entfernt]

  17. Ich hab vor Ewigkeiten ebenfalls einen Artikel zu dem Thema geschrieben (siehe den hinterlegten Link bei meinem Namen). Ich bin gerade dabei meine Artikel auf bestimmte Keywords auszurichten. Leider gibt es absolut 0 Suchvolumen für sämtliche Suchanfragen, die in die Richtung Neid im Affiliate Marketing gehen 😀

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