Mit dem Satz „Das Geld liegt in der Liste“, den manche User sicherlich nicht mehr hören und lesen können – der aber so wahr ist – möchte ich eigentlich nicht mehr kommen… upps, da ist es dann aber doch wieder passiert… 😉

Viele haben zwar eine eigene Email-Liste, verdienen aber einfach kein Geld damit!
Foto: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Jedenfalls sollte mittlerweile hinlänglich bekannt sein, dass es für ein wirklich erfolgreiches Internet-Business nichts Wichtigeres gibt, als eine eigene Liste aufzubauen. In zwei erst vor wenigen Tagen erschienenen Artikeln bin ich in diesem Zusammenhang auf das Zusammenspiel von Landingpages und Listenaufbau eingegangen, mithilfe des erforderlichen Paradigmen-Wechsels weg vom klassischen Verkaufsansatz.

Somit ist dadurch nun bereits eine kleine Serie entstanden, die ich nun weiterführen werde, indem ich auf die Problematik eingehe, dass viele User zwar eine eigene – recht große – Liste haben, es aber einfach trotz aller Bemühungen nicht schaffen, diese zu monetarisieren und damit wirklich Geld zu verdienen.

Ja, so wichtig es ist, überhaupt eine eigene Liste zu besitzen und weiter auf- bzw. auszubauen, so groß kann hier auch der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg sein, denn es gibt entscheidende Faktoren, die darüber bestimmen, ob eine Liste nur dahin rottet oder sich eben wirklich auszahlt oder zumindest den Aufwand und die Aufbaukosten amortisiert!

Ich erhalte immer wieder Mails von Lesern und Kunden, die mir berichten, dass das mit dem Listenaufbau mittlerweile wirklich sehr gut funktioniert und sie sich auch schon eine respektable Liste aufgebaut haben, aber damit einfach kein Geld verdienen.

Diese User schaffen es einfach nicht, eine wirklich lukrative Email-Kampagne aufzusetzen, weil sie einfach nicht wissen, wie sie das angehen sollen. Bei anderen liegt es einfach nur daran, dass deren Emails ständig im Spam-Ordner des Lesers landen oder die Leser den Newsletter so oder so gar nicht erst lesen.

Dabei gibt es viele Faktoren, die hierfür ausschlaggebend sein können. Diese möchte ich im Folgenden aufzeigen und erläutern.

Faktor 1: Schlechte Betreffzeile

Die größte Liste, die besten Kampagnen, die besten Angebote und Produkte sowie die targetiertesten Affiliate-Programme bringen nichts, wenn Ihre Betreffzeilen schon so schwach sind, dass kaum jemand Ihrer Leser die Emails überhaupt öffnet und damit liest.

Deshalb ist eine perfekte Betreffzeile das Wichtigste überhaupt im Email-Marketing, denn einzig und alleine sie entscheidet darüber, ob ein Leser Ihre Email(s) öffnet und liest oder eben nicht.

Und damit entscheidet die Betreffzeile fast schon alleine über Erfolg oder Misserfolg, denn zu allen anderen Faktoren kommt es dann erst gar nicht. Sie alleine ist entscheidend dafür, ob der Leser die Email öffnet oder sofort löscht.

Bei einem meiner Nebenprojekte führte vor einigen Monaten folgende Betreffzeile zu einer Öffnungsrate von knapp 20%:

„Müssen Studenten auf alltägliche Bedürfnisse verzichten?“

Diese Mail ging nur an einen Teil meiner Leser, denn ich machte eine Art Splittest. Mit der nachfolgenden abgeänderten Version der Betreffzeile konnte ich eine Steigerung der Öffnungsrate auf unglaubliche 45% erreichen:

„Schlaue Studenten leben besser – Hohe Rabatte lauern fast überall“

Zugegeben, solche Öffnungsraten sind selten auf Dauer möglich, sondern wirklich stark abhängig von bestimmten aktuellen Begebenheiten (Kampagne, Uhrzeit, Zielgruppe, Thema, Jahreszeit usw.) aber es zeigt, wie einfach und schnell man nur durch kleine Änderungen ein deutlich besseres Ergebnis bei der Öffnungsrate von Emails erreichen kann.

Hier einige sehr wichtige Punkte für den Betreff und somit Erfolg Ihrer Email-Kampagne per Newsletter:

  • Beachten Sie, dass die Hauptaufgabe einer Betreffzeile nicht etwa das Verkaufen eines Produktes ist, sondern einzig und alleine dazu dient, den Benutzer zum Öffnen der Email zu bewegen
  • Versprechen Sie im Betreff nichts, was Sie später nicht halten können in der eigentlichen Mail – denn dann ist eine Flut von Abmeldungen garantiert!
  • Nennen Sie Vor- und Nachname schon in der Betreffzeile
  • Verwenden Sie nicht mehr als etwa 5-6 Wörter, denn ist die Betreffzeile zu lang und wird daher nicht komplett angezeigt, verpufft das Ganze
  • Beantworten Sie die Frage aus Lesersicht: „Was springt für mich dabei raus?“

Sehr wichtig, trotz aller Einhaltung der oben genannten Tipps, ist es, dass Sie es nicht übertreiben und immer wieder Abwechslung mit hineinbringen. Denn nichts ist unglaubwürdiger und langweiliger für den Leser, als wenn jede Email von Ihnen im Betreff den gleichen Wortlaut hat oder immer mit den selben Worten beginnt.

Faktor 2: Content is King – Auch bei Emails

Was im Netz auf Websites und Blogs sowieso schon ganz klar gilt, ist auch im Email-Marketing so. Denn Content is King – Inhalt ist König – und damit ist es trotz eines perfekten Betreffs unumgänglich, dass auch der Inhalt Ihrer Mails immer und immer seien Aufgaben erfüllt: Nämlich Mehrwert für den Leser darstellen, informativ und hochwertig sein!

Wenn Sie Ihre E-Mail-Kampagnen nämlich eher lethargisch behandeln, kann Ihnen Folgendes passieren: Nichts ist schlimmer, als wenn der Newsletter-Abonnent auf den Abmeldelink klickt, nur, weil er sich aufgrund des schlechten oder langweiligen Inhalts oder des geringen Mehrwerts für ihn von Ihren E-Mails „belästigt“ fühlt.

Bedenken Sie bitte immer: Ihre Newsletter-Liste ist Ihr kostbarstes Kapital im Online-Business! Und deshalb sollten Sie ihr auch die nötige Aufmerksamkeit schenken.

Es gibt immer wieder einige selbsternannte Marketing-Profis, die glauben, das wäre nicht wichtig und sich mit Aussagen brüsten, wie „Ein gutes Produkt verkauft sich von selbst“ – das ist meiner Meinung nach der dümmste Satz (*sorry*), den man nur von sich geben kann und zeigt einmal mehr, dass sich einige Menschen der enormen Bedeutung von guten Verkaufstexten und Teasern nicht im Klaren sind!

Denn so zu denken, das ist ein völliger Trugschluss! Ein gutes Produkt ohne starken Produkttext ist fast unverkäuflich. Ein schlechtes Produkt mit einem guten Verkaufstext verkauft sich besser. Und ein sehr gutes Produkt mit einem überzeugenden Verkaufstext kann eine Goldmine sein!

Ein guter Email-Teaser bzw. eine Kampagne muss nach den selben Kriterien aufgebaut sein (nur eben meist kürzer und prägnanter) wie auch ein Teaser einer Landingpage:

  • Die Texte müssen emotional sein und Ihre Leser bewegen, zu bestimmten Handlungen (Kauf, Eintrag usw.) auffordern
  • Sie müssen den Nutzen für den Leser in den Vordergrund stellen und erneut die Frage stellen: „Was ist für den Kunden drin?“ – ähnlich wie bei einer Landingpage!
  • Stellen Sie nicht eine Produkteigenschaft, sondern den Nutzen für Ihre Leser in Ihren Texten in den Vordergrund
  • Kommen Sie bei Ihren Texten auf den Punkt und vermeiden Sie überflüssiges „Geschwafel“. Fragen Sie sich bei jedem einzelnen Satz: „Ist er geeignet, um meine Leser zum Kauf zu bewegen?“

Faktor 3: Ansprache und Personalisierung

Diverse Studien und Untersuchen haben bereits gezeigt – und diese decken sich auch mit meinen Erfahrungen – dass die persönliche Ansprache und Personalisierung in Emails enorme positive Auswirkungen auf den Erfolg der Kampagne oder zumindest der Öffnungsrate haben kann.

Versuchen Sie, wann immer es sinnvoll ist, Ihre Leser persönlich anzureden und bestenfalls sogar individuell auf deren Bedürfnisse einzugehen. Das fängt bereits im Betreff an und setzt sich dann im Text fort.

Aber aufgepasst: Auch hier kann man schnell übertreiben, denn wenn jede Betreffzeile damit beginnt, dass Sie den Leser mit Namen ansprechen, dann verpufft das Ganze und ist weniger Wirkungsvoll, weil es der Leser künftig erwartet.

Ein wenig anders sieht es dabei im Teaser selbst aus: Wenn Sie Ihren Leser dort persönlich mit einem „Hallo…“ oder „Sehr geehrte(r)…“ begrüßen und den Namen verwenden, dann ist das vollkommen ok.

Schlimmer sind hier Newsletter – die sich selbst schon oft gelesen hatte – die Ihre Leser immer nur mit „Lieber Leser…“ und ähnlichen Floskeln ansprechen. Das mag dem ein oder anderen User vielleicht egal erscheinen, doch Sie werden erstaunt sein, wie die Ergebnisse bei einem Splittest sein werden! 😉

Faktor 4: Text und/oder HTML?

Die Frage, die sich für Viele immer wieder stellt: Soll ich meine Newsletter rein als Text oder nur als HTML versenden oder soll ich sogar beides tun, indem ich das sog. Multi-Part-Verfahren nutze, indem die selbe Variante des Newsletters einmal als HTML und zusätzlich als Text versendet wird. Moderne Newsletter-Software kann dieses Verfahren i.d.R.!

Prinzipiell kann man seine Newsletter ja versenden, wie man möchte. Die HTML-Variante hat sicherlich den Vorteil, dass man bestimmte Funktionen und Formatierungen vornehmen kann oder sogar Bilder und Formulare mit in die Email einbinden kann. Man kann so praktisch – wenn man so will – eine komplette Website als Email versenden.

Der Nachteil besteht darin, dass es immer noch User gibt, die mit Email-Programmen arbeiten, die (noch) keine HTML-Emails unterstützen und es gibt sogar Email-Provider, die die Anzeige von HTML-Emails – zumindest in der Voreinstellung – unterdrücken!

Und diese Email kämen bei diesen Usern dann schlichtweg nicht an bzw. diese könnten die Mails nicht lesen – absolute Katastrophe für Sie in Ihrem Email-Marketing. Das lässt sich natürlich lösen durch das oben bereits erwähnte Multi-Part-Verfahren.

Andererseits stellt sich aber auch die Frage: Ist es wirklich notwendig, dass man ganze Websites per Email versendet? Wohl kaum!

Ich sehe immer wieder Emails, die in HTML versendet werden und vor nervigen und gar blinkenden Bildchen nur so strotzen, die vollkommen falsch formatiert sind oder sich einfach nicht an den Bildschirm anpassen.

Davon abgesehen lenken solche Spielereien in Emails nur ab vom eigentlichen Thema und können im schlimmsten Fall zu Überflutungserscheinungen und Desinteresse beim Leser führen – das Gegenteil, was man eigentlich erreichen wollte.

Weiter gibt es immer wieder „Newsletter-Gurus“, die darauf beharren, es sei unumgänglich, seine Newsletter im Multi-Part-Verfahren zu versenden, weil ansonsten die Mailings nicht alle erreichen können und die Leser ohne HTML-Unterstützung diese Mails eben nicht lesen können.

Natürlich ist das so, wie ich ja selbst oben beschrieben hatte. Aber das bedeutet doch noch lange nicht, dass man deshalb Multipart versenden muss – das ist vollkommener Quatsch! Denn wenn HTML-Mails durchkommen, dann kommen doch auch erst recht Text-Mails durch; und die gehen ja immer – die Frage ist wohl eher: Ist es notwendig HTML-Mails zu versenden?

Ich persönlich versende meine Newsletter ausschließlich nur im reinen Text-Format (Plain Text), denn mir ist die Botschaft wichtig und nicht das Drum-Herum und das Geschnörkel mit vielen Bildern und Grafiken – das kann doch nach Klick auf den jeweiligen Link alles vertieft werden und gehört meiner Meinung nach nicht in eine Email-Kampagne, sondern lenkt eben nur ab.

Faktor 5: Regelmäßigkeit und Corporate Identity

Sollten Sie sich aus diversen Gründen doch dafür entscheiden, Ihre Emails im HTML-Format zu versenden, sollten Sie zumindest darauf achten, dass Sie Ihre Corporate Identity (CI) beibehalten, was die Farben, Schriftarten usw. betrifft – hier ist dann besonders das zum CI gehörige Corporate Design extrem wichtig für den Wiedererkennungswert.

Aber auch, wenn Sie Ihre Email rein als Text versenden, kann man – richtig gemacht – eine gewisse Corporate Identity mit einfließen lassen, was sogar absolut wichtig ist – auch bei reinem Text:

Dazu gehört u.a. die Gliederung Ihrer Kampagnen, die Anrede-Form, Begrüßung, Schluss-Formeln etc. Auch hier werden wieder eigne glauben, das sei nicht wichtig, aber glauben Sie mir, das ist extrem wichtig, auch wenn das nur Kleinigkeiten sind.

Die Art und Weise WIE Sie schreiben, formulieren usw. – daran wird sich Ihr Leser gewöhnen und Sie später immer damit identifizieren. Das sorgt zum Einen für einen Widererkennungswert und zum Anderen kann es Vertrautheit schaffen sowie ein gewisses Alleinstellungsmerkmal produzieren, wenn Sie eine besondere Art des Schreibens besitzen!

Natürlich sind das vor allem Dinge, die sich mit der Zeit erst herauskristallisieren, doch deshalb ist umso wichtiger, bereits so früh wie möglich damit zu beginnen, sich eine gewisse Art und Weise anzugewöhnen, die sich dann auch Ihre Leser angewöhnen werden.

Auch sollten Sie Ihre Leser zwar nicht mit Emails bombardieren, indem Sie jeden Tag – oder sogar mehrmals am Tag – Emails verschicken, aber Sie müssen durchaus eine gewisse Regelmäßigkeit an den Tag legen! Wenn Sie zum Beispiel Wochen oder gar Monate lang keine Mails an Ihre Interessenten verschicken mit Mehrwert für die Leser, dann geraten Sie in Vergessenheit.

Im schlimmsten Fall vergessen die Leser sogar, wann und weshalb sie sich bei Ihnen eingetragen hatten und werden sich sogar austragen aus Ihrem Newsletter. Versuchen Sie mit der Zeit ein Gefühl dafür zu bekommen und ein gesundes Maß an Regelmäßigkeit zu erreichen – ein Richtwert ist zum Beispiel alle 1-2 Wochen ein Newsletter mit Mehrwert!

Faktor 6: Immer wieder die Fokussierung

Ja, auch das leidige, aber immer und immer wieder so wichtige Thema der Fokussierung. Wie oft habe ich das jetzt schon in meinen Artikeln, Beiträgen und auch Produkten behandelt und meinen Lesern ans Herz gelegt: Auch hier ist die Fokussierung wieder so extrem wichtig!

Und wieder gilt es, sich selbst zu fragen, ob man wirklich Kinderspielzeug auch im Fleischereiladen kaufen würde oder ob man dafür nicht ein spezielles Fachgeschäft aufsuchen würde.

Immer wieder erlebe ich, wie Besitzer von relativ großen Listen diese verbrennen, nur weil sie meinen, alles und jeden darüber empfehlen zu können oder gar zu müssen: Da wird über einen Newsletter, der ursprünglich über Tipps zum Abnahmen informieren sollte, plötzlich eine Kampagne verschickt, die ein Produkt zur Schuppenbekämpfung empfiehlt!

Das geht natürlich gar nicht. Hier ist nicht einmal das absolute Hauptproblem, dass die Besucher sich zu diesem Thema niemals angemeldet hatten, als sie den entsprechenden Newsletter abonnierten, sondern eher, dass sich diese Leser überhaupt nicht für solche Produkte interessieren.

Und solche Aktionen bringen Ihnen als Versender des Newsletters überhaupt nichts: Zum Einen werden Sie mit solchen Empfehlungen über Ihre Liste überhaupt kein Geld verdienen – die Leser interessieren sich ja i.d.R. nicht dafür – und zum Anderen werden Sie Ihre Liste damit auf Dauer verbrennen, weil die Abmeldungen jedes Mal extrem in die Höhe schießen werden.

Und ob Sie das wirklich wollen, wage ich zu bezweifeln, denn sonst hätten Sie sich die ganze Zeit, Mühe und teilweise Kosten für den Listenaufbau auch sparen können. Deshalb ist es auch hier extrem wichtig, Ihren Lesern auch wirklich ausschließlich Informationen zu den Bereiche und Themen zu liefern, zu denen sich diese auch ursprünglich bei Ihnen angemeldet hatten, weil sie nämlich Interesse daran haben und auch mehr dazu und darüber erfahren wollen.

Faktor 7: Spam-Verdacht

Wirklich alle oben genannten Faktoren von 1-6, einschließlich der Optimierung Ihrer Betreffzeile, bringen absolut gar nichts, wenn Ihre Spam immer und immer wieder im Spam-Verzeichnis Ihrer Leser landen, weil Sie wichtige Aspekte nicht beachten.

Emails und Newsletter, die ganz bestimmte Begriffe und Wortkombinationen enthalten, werden durch die Automatik-Programme der großen Internet-Provider mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit als Spam identifiziert. Diese Nachrichten landen automatisch in einen Spamordner.

Oft wird der Inhalt, ohne das er kontrolliert wird, gelöscht so als wäre es die Nachrichten-Papierkorb. Auch einige Email-Programme und Online-Mailprovider besitzen solche Funktionen. Ganz egal, ob Sie Freemail bei Web.de, Yahoo Mail, Windows Live Mail (Hotmail), Arcor-Mail, Freenet oder GMX nutzen – überall werden Ihre Nachrichten auf Spaminhalte kontrolliert und entsprechend sortiert.

Damit alle Ihre Nachrichten und Newsletter beim Empfänger ankommen, müssen Sie darauf achten, das ganz bestimmte Wörter in der Titelzeile (Subject) nicht auftauchen. Diese Wörter hier jetzt alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen und darüber hinaus, möchte ich diese hier auch nicht in meinem Blog haben! *lach* 😉

Aber es kann eben auch sein, dass die IP zu Ihrer Domain, von der Sie Ihre Newsletter versenden, auf einer sog. Blacklist steht und generell immer im Spam landet. Diese Problematik hatte ich gesondert schon mehrfach behandelt, hier geht es um verbrannte IP-Adressen und wie Sie sich mit Ihrer Domain whitelisten können…

Allgemeine Fakten und Tipps

Hohe Abmelderaten zwingen zum Umdenken

Allgemein gilt es zu den Abmelderaten zu sagen, dass diese selbstverständlich dann besonders hoch sein werden, wenn die Fokussierung nicht eingehalten wird, wenn die Inhalte keinen Mehrwert bieten oder wenn die Kampagnen schlicht weg einfach zu schlecht sind, sodass sich die Leser genervt fühlen.

Wenn Sie merken, dass Ihre Abmeldequote bei Ihren Kampagnen rapide ansteigen oder überdurchschnittlich hoch sind, pro Versand, dann sollten Sie Ihre Kampagne(n) überdenken! Sie sollten dann auf keinen Fall an einer bestimmten Mail festhalten, weil diese einfach zu wenig ankommt, was die dann überhöhte Anzahl an Abmeldungen deutlich zeigt.

Ein allgemeiner Wert besagt, dass Sie Ihre Kampagne bzw. Mail spätestens bei einer Abmeldequote von über 1% überdenken sollten, denn das ist definitiv zu hoch! Gut und normal sind Abmeldequoten zwischen 0,5 und 0,9 Prozent – wenn Sie es schaffen, im Mittel unter 0,5 Prozent zu bleiben, dann ist das Spitze!

Nur als Richtwert: Meine Kampagnen erreichen im Durchschnitt eine Abmeldequote von 0,2-0,3 Prozent, worauf ich sehr stolz bin. Es gibt wohl niemanden, der im Mittel eine Abmeldequote von 0% Prozent hat! Ok., die gibt es schon, aber das sind die Schlaumeier, die keinen Abmeldelink in der Mail haben und somit einige rechtliche Aspekte des Email-Marketing verschlafen haben…

Rechtliche Informationen

Ich bin natürlich kein Anwalt und werde einen Teufel tun, hier eine Rechtsberatung zu machen oder hier verbindliche Informationen zu nennen. Aber einige allgemeine und wichtige Ansatzpunkte bzgl. eines rechtssicheren Email-Marketing möchte ich an dieser Stelle doch nochmal kurz erläutern – Kurzform:

  • Versenden Sie kein SPAM, also ungewollte Emails
  • Verwenden Sie hierfür das rechtssichere Double-Opt-In-Verfahren
  • Klären Sie Ihre Besucher über den Newsletter auf
  • Fügen Sie Ihrem Newsletter immer ein komplettes Impressum an
  • Ergänzen Sie jede Mail um den Austragungslink

Ihre Wünsche, Ihre Hürden!

Sie sind dran! Bitte nennen Sie mir Ihre persönlichen größten Hürden beim Email-Marketing, falls auch Sie bereits eine eigene Liste haben, aber damit einfach kein Geld verdienen. Was steht Ihnen im Weg? Was fehlt Ihnen für den Erfolg? Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass Ihre Kampagnen einfach nicht zu ziehen scheinen?

Welche Informationen wünschen Sie sich darüber hinaus zu diesem Thema? Nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion, damit ich auch auf individuelle Anliegen dazu eingehen kann!

15 Gedanken zu „Warum viele User zwar eine eigene (große) Liste haben, aber trotzdem kein Geld damit verdienen“
  1. Hallo Alexander,

    danke schön. Viel Inhalt mit guten Infos.
    Fokussierung ist hängen geblieben. Da muss man sich schlicht weg klar machen, das ein Interessent sich wegen eines bestimmten Themas eingetragen hat…

    Wie wäre es in die Bank hineinzumarschieren ein Konto zu eröffnen und plötzlich hat man ein Riestergespräch an der Backe:-) Kennt das jemand? Wie ist das Gefühl dabei?

    Oder man geht einkaufen und wird beim herausgehen von einem Telefonanschlussverkäufer penetriert…

    Es entsteht Ablehnung. Und es ist leicht sich aus deine Liste auszutragen.

    Außerdem kann man nicht alles gleich gut machen. Besser man konzentriert sich in der Liste auf das eine Thema und perfektioniert es.

    Da bin ich zwar noch am lernen und testen und muss selbst erst noch meinen Drive finden, aber ich habe sogar für meinen IM-Blog drei Listen, die ich unterschiedlich angehe.

    Software..
    Thema…
    Gratis-Ebooks mit Follow-ups

    List-Broking ist schon eine Kunst… Ich gebe mir Mühe sie zu lernen.

    Als Außendienstler jedenfalls ist es leichter. Ein Kunde, ein (oder zwei) Gegenüber und die große Macht der Gestik und Mimik.

    Und in Regel verkaufe ich so ja schließlich auch nur ein Produkt.

    Ich „drehe“ dem Kunden schließlich kein Auto an und versuche ihm dann noch eine Reise zu verkaufen.

    Auch die großen Unternehmen, die früher alle ihre Aufgabenfelder gestreut hatte, gehen in großen Schritten zurück auf ihr Kerngeschäft, siehe VW, BASF, Beyer und Siemens.

    Deinen Beitrag muss ich mir noch mehrfach durchlesen…

    MfG

    Mario

  2. Hallo Herr Boos,

    ich möchte Ihren wieder einmal hervorragend recherchierten Beitrag noch etwas ergänzen:

    Das Geld liegt in der Liste, das stimmt, ich frage mich aber auch, warum werden so viele ebook-Kurse angeboten, gratis und über 5-7 Tage laufend, wenn dann nur oberflächlichstes BlaBla drinsteht?

    Da sollte doch der Listeninhaber sich und vor allem seine geistige Aufstellung einmal hinterfragen, was will er denn mit seinen Interessenten, sie nur in eine „Liste“ seiner ebook-leser einverleiben, nur der Liste wegen?

    Diese Liste wird nach unseren Beobachtungen nahezu in 80% nach den ersten versprochenen 5 bis 7 mails nicht mehr weitergeführt, es kommen keine Reminder oder geschweige denn irgend etwas Verwertbares, das eine ursprüngliche Eintragung rechtfertigt hätte.

    Oder noch besser, als Newsletterempfänger bekommen sie dann nach 3 oder 4 Wochen quasi aus heiterem Himmel eine der üblich vorvormulierten, gleichlautenden mails aus einem der „göttlichen“ Prelounches, mit der Maßgabe und unverblümten Aufforderung: kauf, denn Du bist bei mir in der Liste…

    … und dannn wundern sich diese „Listeninhaber“ doch, dass ihre Liste doch nix einbringt, obwohl sie dem Grücht glauben geschenkt haben: „Du verdienst gut mit ebooks, denn jeder Listenempfänger ist doch rd 1 EURO wert“.

    Denn diese angehenden, sich schon als „Topp-Internetmarketer“ fühlenden Anfänger (oder vielleicht besser gesat: Stümper“) haben es schlichtweg nicht umrissen, waren einfach zu faul oder haben es gar vergessen, das kleine Pflänzchen „Liste“, hervorgegangen aus einem ebook-kurs, auch zu pflegen, damit es irgendwann einmal auch Früchte abwirft.

    Und noch ein Gedanke, den viele nicht umreissen: Ein schlecht und nur schnell dahingeschriebener Kurs zeigt ja doch schon in den ersten mails das eigentliche Desinteresse an dem Newsletter-Empfänger… und kostet den ehemals positiv eingestellten Leser Zeit, und unnütz vertane Zeit verärgert…

    Weiter so wünscht

    Dr. HJ Karg

    1. Hallo Dr. HJ Karg!

      Vielen Dank für Ihren Beitrag.

      Diese Liste wird nach unseren Beobachtungen nahezu in 80% nach den ersten versprochenen 5 bis 7 mails nicht mehr weitergeführt

      Wie meinen Sie das genau? Ich glaube, dass gerade ein Kurs ja endlich ist und was soll danach kommen? Gut, einfach wegwerfen geht nicht, klar. Aber was würden Sie sich zum Beispiel denn gezielt wünschen, bei einem solchen Emailkurs? Also sowohl inhaltlich als auch vom Aufbau her – vor allem über die eigentlichen Kursinhalte hinaus? 😉

  3. Hallo Alexander,

    vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel.

    Ja – die Liste sollte man sorgfältig hegen und pflegen.

    Zum einen wird es (meiner Erfahrung nach) immer schwieriger, neue Abonnenten zu gewinnen. Zum anderen ist es bei mir so, dass ich nicht nur Produkte (ebooks) verkaufe, sondern auch meinen Service als Werbetexterin. Von daher kann mich ein Abonnent, den ich durch nutzlose Emails etc. vergraule, teuer zu stehen kommen (denn er wird mich höchstwahrscheinlich auch als Texterin nicht mehr buchen).

    Hier muss ich noch einen Weg finden, meine Produkte so über meine Liste zu verkaufen, dass ich niemanden verprelle …

    Liebe Grüße
    Doris

  4. Hallo Herr Boos,

    ein Kurs soll ja neue „Adressen“ in die Liste bringen. Um irgendwann nach einer Vertrauensfestigung auch mal was zu verkaufen oder sich zumindest einen „Namen“ zu machen. Und diese Adressen sollten doch auch gepflegt werden.

    Zumeist heisst es ja meist auch: „Wir werden Ihnen mit unseren Newslettern weitere Informationen usw usw zukommen lassen…“ und darum geht es doch zumindest den meisten Nutzern, WISSENSWERTES über den reinen Kurs hinaus eben nach diesem Kurs zu erfahren.

    … und um abschätzen zu können, nur vollmundiger Dampfplauderer oder doch Profi…

    … und auch allein um des subjektiven Gefühls willen, „nach dem Kurs nicht allein gelassen zu werden“…

    Eigentlich aus meiner Sicht logische Überlegungen, an die – wie gesagt – rd 80% der Autoren der von uns „gebuchten“ Kurse nicht annähernd denken…

    Grüsse aus München

    Dr. HJ Karg

    PS: Im Übrigen finde ich Ihre Frage nett: Sie machens doch eigentlich positiv und zum Nachahmen vor, wie „es“ gehen sollte, oder?

    1. Hallo Dr. HJ Karg!

      Ja, natürlich, aber trotzdem interessiert mich doch Ihre Meinung dazu! Es gibt immer und überall etwas zu verbessern und da ist man für jede konstruktive Kritik froh. Ich halte es eben so bei meinen Emailkursen, dass ich die Kurs-Teilnehmer – um diese mal so zu nennen – dann automatisch in meine „normale“ Liste übersiedeln lasse, sodass sie dann eben nicht alleine sind, sondern dass es eben weiter geht.

  5. Hallo Herr Boos,

    klasse Artikel. Könnte ja fast schon ein Spezial Report sein bei der Länge und Umfang. Ich glaube allerdings nicht das so viele User ein große Liste haben, genau kann ich das allerdings nicht sagen. Vielleicht sollte man hierzu mal eine Umfrage starten *grins* währe jedenfalls mal interessant.

    Was ich immer wieder feststelle wenn ich mir die Newsletter so ansehe bei denen ich so angemeldet bin, klar weis schon sehr genau wer und was taugt, ich meine die anderen wo man sich mal nur so zur Unterhaltung anmeldet um sehen wie die es machen, ist das sehr sehr viele einfach nur Müll herausbringen. Die glauben wirklich das wenn sie ne Mail sorry Newsletter versenden wo drin steht: „Mit nur 2 Stunden pro Woche Arbeit über 3000 Euro verdienen“ ist alles Gut und der Rubel rollt. Wer solch einen Quark versendet dem ist nicht mehr zu helfen. Ganz schlimm geht es ja bei ViralURL zu. Also das ist ne SPAM Schleuder und kein Listbuilding bzw. zu Deutsch Listenaufbau. Ich denke Sie wissen was ich meine.

    Ach ja den text von Herr Dr. HJ Karg fand ich gut. Er hat es auf den Punkt gebracht was man macht wenn man nur einen E-Mail Kurs von 5-7 Tage anbietet. Ich bin auch der Meinung, dass man dann gepflegt zum eigentlichen Newsletter übergehen sollte. Natürlich mit „kurzen und knackigen“ Informationen. Am besten in der Mail nur Kurz anreißen worum es geht und dann auf den Link zur Webseite deutlich machen.

    Das jedes Listenempfänger 1Euro Wert ist trifft allerdings wohl kaum auf die meisten Newsletter betreiber zu. Ich kann von meinen Listen kaum sagen dass dieser Wert stimmt. Früher war es so das ich viele in meiner Liste hat aber keiner etwas gekauft hat. Nun man lernt immer weiter und gibt einige Mechanismen um die Streu zu trennen.

    Ein Beispiel?

    Gut hier kommt eins. Angenommen wir haben eine Liste von 500 Usern um mal eine Zahl zu sagen. Bisher hat noch niemand gekauft. Lassen wir hier mal außer acht wie man die Liste erstellt hat, denn da gibt es gewaltige unterschiede um gleich gute User in eine Liste zu bekommen, aber das würde hier zu weit führen. Ok weiter im text. Wir schreiben unsere Liste nun an und machen ein Angebot für einen noch nicht veröffentlichen Report. Alle Mitglieder haben nun 3 Tage Zeit den Report zu kaufen. Wir sagen hier nun für „7“ Euro. Natürlich weisen wir darauf hin das wir den Report nach 3 Tagen veröffentlichen und auf unserer Webseite für 27 Euro Anbieten. Das muss dann auch wirklich so gemacht werden. Und auf keinen Fall den Preis dann irgendwann wieder Reduzieren.

    Wie gesagt muss es ein guter Report sein. Klar werden einige nicht kaufen aber ein paar schon. Zack, wir haben eine 2. Liste mit Potentiellen NEUKUNDEN, denn die haben bewiesen dass sie bereit sind Geld auszugeben. Ab nun behandeln wir diese Leute gesondert. In der ersten Liste zeigen wir allen anderen was Sie verpasst haben. Ein paar Wochen später wiederholen wir dieses Spiel noch mal. Glauben Sie mir es werden dann aus der 1 Liste einige mehr kaufen. Klar, alle werden nie kaufen aber wir bauen uns so langsam einen soliden KUNDENSTAMM auf.
    Alle die in der 2. Liste sind bekommen dann ein Angebot über ein eBook, wir lassen das am Anfang auch erstmal günstig für 27 Euro angeboten. Klar wieder Spezialpreis für 3 Tage danach 37 oder 47. Natürlich müssen wir uns wieder an die Regeln halten und es nach 3 Tagen zu einem höheren Preis auf unserer Webseite veröffentlichen.

    Wenn man alles richtig macht werden ganz sicher wieder einige kaufen. So nun wird der eine oder andere fragen warum am Anfang nur 7 Euro. Das will ich verraten. Erstens ist sieben Euro eine Magische Zahlangabe, wer mehr dazu wissen will sollte mal danach gooogeln, und zweitens ist der Preis so niedrig, das der eine oder andere sagt ach ja ist ja nicht so viele Geld ich probiers halt mal aus. Und genau da setzt der Trick ja an. Ich sagte ja wir brauchen sehr gute Informationen. Wenn wir gute Informationen weggeben und einen fremden davon überzeugen das er uns vertrauen schenkt weil er nicht enttäuscht worden ist, ist er eher bereit auch mehr Geld auszugeben als wenn er uns noch gar nicht kennt. Ein guter Regelmäßiger Newsletter ist nämlich nicht alles, man muss schon wissen wie man daraus Profit schlägt.

    Huch das wird hier ja auch gerade ein Insider Report. Egal ich hoffe Sie und alle anderen haben die Technik verstanden die dahinter steckt. Ach ja ich habe am Anfang die Listenempfängerzahl extra klein Angegeben weil ich ja glaube das nicht alle Leute große Listen haben. Ehrlich gesagt braucht man das auch überhaupt gar nicht. Bei grossen Listen hat man auch viel Arbeit. Bounce Management und so weiter…
    Rechnen wir zum Schluss noch mal kurz nach, Wenn also nur 20 den Report 1 gekauft haben sind das immerhin schon 140 Euro. Beim 2 Mal sind es vielleicht wieder nur 20 die in Liste 2 springen aber von Liste kaufen 10 den Report den wir für 27 Angeboten haben. Sind also 140 und 270 plus ein paar quer und Neueinsteiger …

    Zu gegeben es müssen wirklich gute Informationen sein. Mal ehrlich, welcher Anfänger würde nicht für diese Informationen die ich hier gerade schreibe auf seinen Bürger mit Pommes verzichten? Zumindest, wenn er es ernst meint mit dem Geldverdienen im Internet.

    Nun gut, Herr Boos weiter so Sie sind eine echte Bereicherung!

    Beste Grüsse aus Hamburg
    D. Bluhm

    1. Hallo D. Blum!

      Oha, wenn mein Artikel ein Ebook sein soll, dann war das hier aber zumindest ein Artikel! *lach* 😉

      Ich stimme Ihnen eigentlich in allem absolut zu! Aber 2 Punkte kann ich nicht so teilen:

      1. ViralURL:

      Es ist richtig, dass man das wirklich zur Spam-Schleuder missbrauchen kann. Aber hier liegt es eben einfach am User selbst, der damit verantwortungsbewusst umgehen muss. Ich weiß, das ist leichter gesagt, als getan, aber es ist nun mal so. Als Spam-Schleuder würde ich es daher nicht bezeichnen.

      2. Die Sache mit den 7 Euro:

      In der Theorie mag das stimmen, dass viele User dann zuschlagen und sich sagen „Ach, für die paar Euro kann nichts schief gehen…“. Aber in der Praxis sieht das doch vollkommen anders aus, denn der Mensch tickt nun mal psychologisch anders: Hier gilt unterbewusst fast immer der Grundsatz „billig = billig“ bzw. „billig = schlecht“ – und eben „teuer = gut“!

      Wer mehr dazu erfahren möchte, der kann sich gerne mal das hier (nochmal) durchlesen:

      http://www.geldverdienen-internetmarketing.de/2010/08/01/waffen-der-einflussnahme-wie-sie-durch-eine-preisverdoppelung-ihren-gewinn-maximieren-und-was-sie-dabei-von-truthennen-lernen-koennen

      Oder auch hier kommt das Thema vor:

      http://www.geldverdienen-internetmarketing.de/2010/11/26/warum-sie-mit-ebooks-kein-geld-verdienen

      Der Inhalt dabei ist erst einmal zweitrangig, denn der sollte so oder so immer hochwertig sein! 😉

  6. Hallo Herr Boos, Hallo Herr Bluhm,

    jetzt haben Sie ja durch Ihre beiden Posts ja schon fast die Grundlagen für einen neuen (hochwertigen) e-mail Kurs geschaffen… *grins*

    Von mir noch zwei Anmerkungen dazu:

    ViralURL:

    Die anfängliche Vollspammung (sorry Herr Boos, es war zu 95 % wirkich nur Spam) hat sich in den letzten Wochen doch stark reduziert, wahrscheinlich haben die „Schnell Reich“ – Spammer ihr Pulver verschossen oder auch gemerkt, diese mails lesen eh nur die, die sowieso kein Geld haben und auch keins ausgeben wollen, für andere ist die Zeit, um sich mit solchen Dumm-Mails zu beschäftigen, einfach zu kostbar… Hochwertige Leser erreiche ich so sicher nicht…

    Das 7 EURO Skript:

    Das stimmt sicher in der Theorie, es kommt aber in der Praxis doch ganz darauf an, welche Zielgruppe ich bearbeiten möchte:

    Der Gartenteichbesitzer wird von guten und hochwertig gemachten Teichratgebern schier überschwemmt: diese kosten aber nahezu nichts und sollen dadurch den Verkauf bestimmter hochwertiger Zubehör-Produkte forcieren… Hier ist billig sicher nicht gleich schlecht…

    Andersherum sieht es doch bei bestimmten, nicht nur berühmt-berüchtigten Internetmarketern mit dem gewissen „P“ im Namen aus: ist deren Produkt – weil höchstpreisig auch gut?

    Verkauft sich hochpreisig denn überhaupt? Ich denke da an einen Marketerkollegen, der ursprünglich seinen Ratgeber mit 79 EURO ansetzte, um dann innerhalb von nur drei Monaten über die Stationen 57 EURO, dann 47 EURO auf jetzt 39 EURO herunterzugehen, mit der mir gegenüber geäusserten Begründung: der deutsche Markt sei für so hochwertige (und hochpreisige) Produkte noch nicht reif?

    Sicher, dieser Kollege hat die „Preis-Schwellen-Anstiegs-Methode“ wie sie vom Kollegen Blum angeführt wurde nicht angewandt, sondern ist gleich „hochpreisig“ eingestiegen… vielleicht ein – oder gerade der entscheidende Fehler?

    Sollten wir weiter beobachten…

    Grüsse aus München

    Dr. HJ Karg

    1. Hallo Dr. HJ Karg!

      Bei ViralURL hat sich natürlich die Spreu vom Weizen getrennt bzw. tut dies immer noch. Es ist wie mit allem: Wer ViralURL nicht ordentlich nutzt oder genutzt hat, wird damit keinen Erfolg haben, das ist klar.

      Viele sehen das System als Spamschleuder (ist ja auch legitim), aber warum ist das so? Doch nur deshalb, weil einige User hier geradezu die Chance sahen, mal richtig schön los zu spammen, anstatt von Anfang an das Ganze seriös zu nutzen.

      Aber ist ja auch egal, ich möchte hier nicht auf ViralURL eingehen, da kann sich ja jeder seine Meinung machen – es wurde angesprochen und dann ist es auch gut! 😉

      Zur 7 Euro-Sache noch kurz:

      Natürlich gibt es auch Ausnahmen, denn schließlich gibt es ja überall auch Schnäppchenjäger, sogar in der Infobranche. Aber da spielen dann noch andere psychologische Faktoren eine große Rolle.

      Also ich empfehle wirklich jedem das Buch zu lesen (siehe Kommentar/Antwort weiter oben) – das wird oft unterschätzt… 😉

  7. Moin Moin,

    wie definiert man eigendlich eine große Liste genau?

    Selbst wenn ich eine „große Liste“ habe, dann bedeutet das noch lange nicht das

    a) ich etwas verkaufe

    b) das ich mehr verkaufe als jemand mit einer kleinen Liste

    hier spielen noch ganz andere Faktoren eine sehr wichtige Rolle.

    Natürlich schnackelts mit der großen Liste um ein vielfaches besser, als bei einer kleinen Liste, wenn wir gleiche Rahmenbedingungen im Umfeld haben.

    Ich bin der Meinung, das Qualität vor Quantität geht. Aber es gibt auch dort mal die Ausnahme das es anders herum ist.

    Aber zurück zu meiner Frage, wie definiere ich eine große Liste?

    siebzehn

    1. Hallo siebzehn!

      Aber zurück zu meiner Frage, wie definiere ich eine große Liste?

      Es geht ja hier gerade darum, warum viele User generell kein bis wenig Geld mit der eigenen Liste verdienen. Und gerade weil das prinzipiell eine Sache der Definition ist, habe ich „große“ in Klammern gesetzt.

      Aber dennoch sollte man sich eines vor Augen halten: Der allgemein anerkannte und durch Studien belegte Durchschnittswert eines Kaufes liegt bei etwa 1:1.000! Je nach Branche, Zielgruppe, Listenart usw. kann dieser Wert natürlich stark nach unten oder auch oben abweichen.

      Dennoch sollte man sich daran halten und ich bin der Meinung, dass man ab einer Leserschaft von ca. 500 schon was mit einer Liste anfangen kann. Doch gebe ich auch jedem den Rat: Erst mit steigender Anzahl an NL-Lesern sollte man – wenn überhaupt – aggressiveres Marketing betreiben, da man sich da immer noch im Aufbau befindet und (ganz wichtig) Vertrauen aufbauen muss.

      Aber das sind auch Dinge, die jeder individuell für sich selbst herausfinden muss. Mit der Zeit kennt man ja genau seine durchschnittlichen Conversion-Rates seiner Liste je nach Kampagne, Produkt, Aktion usw. und kann im Laufe der Zeit immer besser und gezielter solche planen.

  8. Hallo Alexander,

    vielleicht nur randlich zum Thema passend, aber ich möchte ein paar Gedanken zum sehr guten Beitrag von Ihnen „loswerden“.
    Wir „Internetmenschen“ sollten uns mal fragen, wer in unseren Listen steht, ich habe in den letzten 4 Wochen eine Liste mit zwar mäßigem Erfolg aufgebaut, aber immerhin. 90% der „Geworbenen“ habe ich über einen Viral-Dienst gewonnen, den Rest durch Schaltung von Textlinks, Banner etc. Es geht um Marketing Tools soweit so gut, ich weiß das ich mich sehr schwer tun werde an die Mitglieder dieser Liste zu verkaufen. Denn ich glaube wer sich bei einem Viral-Dienst anmeldet, wartet nicht auf meinen Bonus sondern schaut wie er es selbst machen könnte, sammelt Viral-Punkte/Guthaben und nimmt natürlich den Gratis-Bonus mit. Ich könnte es auch so formulieren, „jeder steht bei jedem“ in der Liste, vieles dreht sich im Kreis und auf meinen Affiliate-Link ob gekürzt oder nicht warten die Listenmitglieder nicht unbedingt.
    Ich denke das Schwierigste ist, außerhalb unseres „Dunstkreises“ Käufer zu gewinnen und das ist nicht so leicht wie uns/mir Verkäufer von z.B. fertigen Websiten voll mit Partnerprogrammen erzählen wollen. Mal ehrlich wer im Web surft und bei Amaz…etwas kaufen will landet höchst selten auf meinem Partnerlink.
    Selbst Hinweise in meinem Bekanntenkreis auf die Möglichkeit über einen bestimmten Link etwas zu bestellen/zu kaufen sind nach geraumer Zeit verpufft.
    Nicht zu unterschätzen ist aus meiner Sicht auch der regionale Aspekt, ich wohne in einer Kleinstadt mit gerade mal verfügbarer 3000er DSL-Geschwindigkeit. Im Landkreis ist das eher der obere! Wert. Meine Erfahrung ist, das von der hier lebenden Bevölkerung kaum einer weiß, was ein Ebook ist geschweige denn im Internet einkauft.

    Vielleicht, wenn auch ein Randaspekt, warum manche Listen nicht viel bringen.

    Grüße und viel Erfolg weiterhin an „alle“
    Frank

    1. Hallo Frank!

      Gerade auf den Aspekt mit den Partnerlinks und Amazon & Co bin ich hier und hier bereits öfters eingegangen. Sie haben damit vollkommen Recht. Zum Beispiel hier wurde es behandelt.

      Zum Verkaufen über die Liste an sich: Genau das ist es ja. Wenn Sie versuchen an Ihre Liste ausschließlich zu verkaufen, dann werden Sie erst recht scheitern. Das mag eine gewisse Zeit lang gut gehen, aber früher oder später werden Sie damit scheitern.

      Vertrauen ist extrem wichtig, Sie müssen – vor allem am Anfang beim Aufbau – den Lesern zeigen, dass Sie im Kern wertvolle Mehrwert-Informationen liefern und konkret helfen und eben nicht stur nur verkaufen – das machen schon zu viele und deshalb wird das heutzutage schon erwartet. Sie müssen zeigen, dass Sie es anders machen!

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