Wie überall im Leben gibt es auch im Internet im Bereich des Internetmarketings oder des reinen Bloggens jene Marketer sowie Blogger und eben solche. Um es direkt auf den Punkt zu bringen: Es gibt speziell Blogger, die regelmäßig ihre Einnahmen veröffentlichen und Blogger, die es eben nicht tun.

Dabei spielt es offensichtlich keine Rolle, wie hoch diese Verdienste letztlich sind und so kann man immer öfter bobachten, dass Blogger – vor allem im Bereich Geld verdienen im Internet – diese Verdienste jeden Monat veröffentlichen und sauber den jeweiligen Einnahmequellen zuordnen, um ihren Lesern so einen Überblick zu ermöglichen.

Die Einnahmen der einzelnen Blogger liegen hierbei zwischen einigen hundert Euro und sogar mehreren tausend. In diesem Kurz-Beitrag möchte ich das Ganze ein wenig hinterfragen und bin auch gespannt auf Ihre Meinung und wie Sie das persönlich sehen.

Prinzipiell finde ich, dass jeder Blogger tun und lassen kann, was er möchte und dazu gehört natürlich auch die Veröffentlichung seiner monatlichen Einnahmen. Jetzt gibt es zum Beispiel Blogs, deren Autor es sich etwa zu Aufgabe gemacht hat, von Beginn an seinen „Werdegang“ zu protokollieren und seine Leser mit auf den Weg zu nehmen beim Aufbau seines eigenen Online-Business.

In diesem Fall macht die Veröffentlichung der Einnahmen natürlich ganz klar Sinn, weil es einfach dazu gehört, wenn es darum geht, anderen gezielt aufzuzeigen, was man wie Schritt für Schritt umgesetzt und letztlich erreicht hat.

Aber längst nicht alle Blogs verfolgen das Ziel, den Schritt-für-Schritt-Aufbau des eigenen Business zu protokollieren und hier stellt sich die Frage, ob es tatsächlich Sinn macht, die eigenen Einnahmen immer penibel genau zu veröffentlichen.

Denn was möchte man seinen Lesern denn genau zeigen? Wie erfolgreich man ist oder einfach wie viel man verdient? Während einige Stimmen dem Ganzen sehr positiv gegenüber stehen und für sich selbst enorme Motivation mitnehmen können, gibt es aber auch durchaus Stimmen, die das Ganze hinterfragen und der Meinung sind, dass diese Einnahmen auch problemlos gefälscht werden können.

In der Tat kann man als außenstehender Leser natürlich kaum bis gar nicht überprüfen, ob die regelmäßig veröffentlichten Summen auch wirklich der Wahrheit entsprechen. Sicher kann man davon ausgehen, dass vor allem geringe Summen wohl kaum der Unwahrheit entsprechen, denn was hätte der Blogger davon, seine Einnahmen mit Absicht „kleinzurechnen“, doch hier stellt sich die Frage, was man persönlich als kleine bezeichnet.

Während es für manche Blogger schon eine enorme Leistung bedeutet, wenn er am Ende des Monats die Kosten für Webspace und Domain wieder drin hat, so ist ein Monat für andere Blogger erst erfolgreich, wenn einige hundert oder sogar mehrere tausend Euro verdient wurden.

Die letztlich aus meiner Sicht alles entscheidende Frage ist doch, wer im Endeffekt wirklich etwas davon hat, wenn Blogger ihre Einnahmen veröffentlichen!? Der Blogger, weil er anderen zeigen kann, was er wirklich verdient oder der Leser, weil er durch Transparenz erfahren kann, was im Internet möglich ist?

Doch wer entscheidet denn, was wirklich möglich ist – vor allem angesichts der teilweise riesigen Verdienstspannen der veröffentlichten Zahlen. Wenn ein Blogger beispielsweise 300 Euro verdient und ein anderer Blogger sogar 4.000 Euro – was ist dann möglich?

Meiner Meinung nach zeigt gerade dieser Zustand, dass prinzipiell „alles“ möglich ist und jeder für sich selbst entscheiden kann, wie intensiv er im Internet tätig sein möchte, um seine persönlich angestrebte Summe zu erzielen.

Mich interessiert Ihre Meinung dazu. Dazu habe ich eine kleine Umfrage angehängt mit einigen vorgegebenen Antworten. Aber nutzen Sie auch gerne die Kommentarfunktion für Ihre ggf. individuelle Sichtweise!

Wichtig, weil es schon einige Leser vermutlich falsch verstanden haben: Hier geht es nicht um irgendwelche Kontoauszüge etc. auf Verkaufsseiten, die Mondverdienste bescheinigen sollen, sondern um ganz normal veröffentlichte Einnahmen (und evtl. Ausgaben) von Bloggern und Websitebetreibern!

7 Gedanken zu „Was halten Sie davon, dass einige Blogger regelmäßig ihre Einnahmen veröffentlichen?“
  1. Ich finde das klasse das einige Ihre Zahlen veröffentlichen so kann man auch als Anfänger ein wenig nachvollziehen wie man im Internet, bzw. mit dem Bloggen Geld verdienen kann.

    Viele Grüße aus dem Schwabenländle
    Niels

  2. Ich bin der Meinung, dass das Interesse an diesen Zahlen moentan sehr groß ist, weshalb immer mehr Blogger ihre Zahlen auch veröffentlichen.
    Wer jetzt mit seinem Blog wieviel verdient finde ich eher uninteressant.
    Was ich aber recht interessant finde, sind die ausführlichen Auswertungen, die dabei oft vorgenommen werden.
    Wieviele Besucher hat der Blog udn woher?
    Welche Verdienstquellen werden genutzt und welche sind lukrativ, welche nicht?
    So habe ich für mich schon die eine oder andere Trafficquelle sowie einige Ideen für Verdienstmöglichkeiten herausfiltern können.

    Liebe Grüße
    Stefanie

  3. Hallo Alexander,
    mit diesem Blog zeigst Du mal wieder, daß Du auch „heisse“ Eisen anfaßt.
    Auch mir ist die Veröffentlichung der Verdienste in letzter Zeit aufgefallen,, aber ich habe keine für mich passende Antwort in der Umfrage gefunden, so daß ich das mit diesen Zeilen nachhole.
    Meiner Meinung nach zielt die Bekanntgabe darauf hin -so wie
    NIELS geschrieben hat- Anfänger zu imponieren und in die eigene NL-Liste zu bekommen. Danach wird ihm solange mit Mails alles schmackhaft gemacht, bis sich dieser durch Upgrad´s in die höchstmögliche Stufe der entsprechenden Seite eingetragen hat.
    So kommen dann die hohen Summen zustande.
    Aber es gibt auch eine Kehrseite, die noch niemand der „Groß- verdiener“ veröffentlicht hat. Nämlich die seiner Kosten, um dann solche Umsätze zu erzielen.
    Denn der „Großverdiener“ ist mal klein angefangen und hat wohl bei der einen oder anderen Besucherplattform mit einem FREE-Konto angefangen. Und sich durch Upgrad´s hoch“gearbeitet“.
    Wie lange hat er vom Upgrad bis zur ersten großen Auszahlung gebraucht und wieviel hat er für sein Mitgliedsstatus bis dahin zahlen müssen.
    Ich persönlich versuche seit 8 Monaten mit FREE-Konten eine NL-Liste mit 5 Autoresponder auszubauen und bekomme keine 1000 Adressen täglich in meine Liste, wie auch immer und überall gepriesen wird.
    Da ich z.Zt. 10 verschiedene Seiten auf 6 Plattformen bewerbe, gehen für das Klicken allein täglich 6 Stunden drauf. Als Rentner kann ich es mir auch nicht erlauben, Upgrade´s vorzunehmen.
    Nach dem Klicken gehen nochmals 2 Std. drauf, vorgemerkte E-Mails zu sichten, ob ich dort etwas kostenloses und für mich verwertbares finde. Z.B. zählen auch Deine Post dazu.
    Auf einen grünen Zweig bin ich aber noch nicht gekommen, zum Glück auch noch nicht von einem morschen gefallen.

    Soweit also meine Stellungnahme zur Veröffentlichung von Verdiensten.

    Bleib bitte weiterhin kritisch und mutig am Ball
    Bernhard

    1. Hallo Bernhard Jurga!

      Vielen Dank für deinen Beitrag, dem ich auch in den meisten Punkten recht gebe. Aber in einigen Punkten pauschalisierst du für meinen Geschmack ein wenig und bringst das etwas durcheinander. 😉

      Denn in diesem Artikel ght es nicht (primär) darum, dass mit „Höchstsummen“ um sich geworfen wird, um Produkte zu verkaufen oder um eine Liste aufzubauen (eine Email-Liste ist und bleibt davon abgesehen das Wichtigste im Online-Marketing!), sondern allgemein vornehmlich um Blogger, die ihre Verdienste offen legen. Und das sind oft „nur“ einige Hindert euro – die machen das sicherlich nicht um zu imponieren.

      Der Beitrag soll ganz allgemein alle Seiten betrachten ohne Vorurteile. Was meinst du eigentlich mit „Klicken“ – Eimail-Tausch o.ä.? Pay-per-Click würde ich persönlich nicht empfehlen, wen man nachhaltig eine Liste aufbauen möchte oder geschweige denn etwas verkaufen will, denn über solche Wege kommen einfach keine qualifizierten Besucher, da jeder nur im Sinn hat, seine eigenen Angebote zu promoten.

      Aber es gibt auch eine Kehrseite, die noch niemand der „Groß- verdiener“ veröffentlicht hat. Nämlich die seiner Kosten, um dann solche Umsätze zu erzielen.

      Doch, die meisten Blogger, die ihre Einnahmen veröffentlichen, tun auch das! 😉

      Nochmal, weil ich glaube, dass da generell etwas verwechselt wird: Hier geht es um Blogger, die ihre Einnahmen veröffentlichen und NICHT um Anbieter, die Kontoauszüge oder so etwas veröffentlichen, um ihre Produkte zu verkaufen! Das ist ein himmelweiter Unterschied!

  4. Es sollte jeder Blogger selber entscheiden, ob er die Einnahmen veröffentlicht oder nicht. Aber Du hast schon recht, bei den meisten Blogs macht es wenig Sinn dies zu tun, denn zu geringe Monatseinnahmen eines Blogs können (auch) die Fähigkeiten eines Bloggers falsch rüberbringen.

  5. Ich finde das sehr gut, dass Blogger ihre Einnahmen veröffentlichen. Denn so habe ich einen Anhaltspunkt um zu Entscheiden, ob ich auch Werbung auf meinen Blog mache. Bis jetzt rentiert sich das für mich nicht so, deswegen lasse ich es noch.

  6. Ich habe zwar noch keine Einnahmen im Blog veröffentlicht, aber die Zahl der auf Amazon verkauften E-Books im ersten Monat. Daraus können Leute, die sich schon ein bisschen mit den Amazon-Konditionen befasst haben, durchaus auf meine Einnahmen schließen.

    Ich habe vor, Anfang Juli weitere Zahlen nachzureichen. Das ist einfach für Leute interessant, die darüber nachdenken, ein E-Book auf Amazon zu veröffentlichen. Wie viel verkauft eigentlich jemand, der auf Amazon ein Ranking in einem bestimmten Bereich hat? Das haben bisher nur wenige gemacht und dafür entsprechend viel Aufmerksamkeit bekommen. Es hilft, das Potenzial einzuschätzen.

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